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Nichts

Was im Leben wichtig ist. Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Preis der Jugendlichen

(110)
"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.
Portrait
Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, arbeitete als Konfliktberaterin der EU und UNO in aller Welt, besonders in Afrika. Seit 1995 widmet sie sich ganz dem Schreiben und lebt heute in New York und Berlin. Für ihr literarisches Schaffen wurde Janne Teller vielfach ausgezeichnet. In ihrem Werk, das neben Romanen für Erwachsene auch Essays, Kurzgeschichten und Jugendbücher umfasst, kreist sie stets um die grossen Fragen im Leben und löst mit gesellschaftskritischen Themen nicht selten stürmische Debatten aus. Für Erwachsene hat Janne Teller die zeitgenössische nordische Saga „Odins Insel“ geschrieben sowie die Liebesgeschichte „Europa. Alles, was dir fehlt“ und zuletzt „Komm“ über Ethik in der Kunst und in unserer modernen Gesellschaft (Hanser, 2012). Für Jugendliche erschien der viel diskutierte, preisgekrönte internationale Bestseller „Nichts – was im Leben wichtig ist“ (Hanser, 2010), die Erzählung „Krieg, stell dir vor, er wäre hier“ (Hanser, 2011) und „Alles – worum es geht“ (Hanser, 2013). Janne Tellers Literatur ist in 25 Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 139
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 26.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23596-0
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 215/142/18 mm
Gewicht 245
Originaltitel Intet
Auflage 26. Auflage
Verkaufsrang 31.981
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90
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Ein krasses Buch mit vielen philosophischen Fragestellungen, die beim Lesen stets mitschwingen.
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Finden Sie heraus, welche Opfer nötig sind, um sich einem bedeutungslosen "Nichts" entgegen zu stellen.
Anspruchsvoll, dramatisch und absolut lesenswert!
Ein krasses Buch mit vielen philosophischen Fragestellungen, die beim Lesen stets mitschwingen.
Hier stösst der Leser an die Grenzen der Menschlichkeit, der Moral und des Sinns.
Finden Sie heraus, welche Opfer nötig sind, um sich einem bedeutungslosen "Nichts" entgegen zu stellen.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
110 Bewertungen
Übersicht
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0

Wie weit werden Sie gehen, um zu Beweisen dass das Leben einen Sinn hat?
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 04.08.2010

Pierre Anthon geht jetzt nicht mehr zur Schule. Er hat rausgefunden, dass nichts im Leben irgendeine Bedeutung hat, und es sich deshalb auch nicht lohnt irgendetwas zu tun. Er sitzt auf einem Pflaumenbaum und wirft seinen KLassenkameradenfalsche behauptungen an den Kopf, besispielsweise dass sie ohnehin nichts sinnvolles machen können.... Pierre Anthon geht jetzt nicht mehr zur Schule. Er hat rausgefunden, dass nichts im Leben irgendeine Bedeutung hat, und es sich deshalb auch nicht lohnt irgendetwas zu tun. Er sitzt auf einem Pflaumenbaum und wirft seinen KLassenkameradenfalsche behauptungen an den Kopf, besispielsweise dass sie ohnehin nichts sinnvolles machen können. Nichts hat Bedeutung, es gibt keine Freude und auch keine Liebe, weil alles vergänglich ist. Seine Altersgenosssen werden durch diese Aussagen sehr nachdenklich, sie können und wollen Pierre Anthon nicht recht geben. Um sich selbst zu beweisen dass das Leben nicht sinnlos ist beschließen sie Dinge zu sammeln, die für sie eine persönliche Bedeutung haben. So wollen sie Pierre Anthon beweisen das er unrecht hat. Alles fängt harmlos an, die Lieblings Puppe, ein Fahrrad, neue Schuhe,... Doch weil all diese Dinge ersetzbar sind und nur einen gewissen materiellen Wert haben ist das den Schülern schnell zu wenig. Sie fordern immer mehr vom Anderen und brauchen immer mehr Überwindung. Das steigert den "Wert" der Dinge, die sie hergeben. Jeder Jugendliche der etwas geopfert hat, fordert vom Nächsten mindestens genausoviel Leid und Schmerz. Schließlich soll das eigene Opfer nicht sinnlos aufgebracht gewesen sein. Dies steigert sich ins unermessliche, die Jugendlichen werden fanatisch und können nicht aufhören, sie wollen nicht scheitern, schließlich geht es darum Sinn zu finden. Eine faszinierende Parabel, von der Suche nach Sinn und Bedeutung des Lebens.

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Nichts...
von Daniela P. am 13.02.2013

Eines Tages beschließt Pierre Anthon nicht mehr zur Schule zu gehen, da sowieso nichts im Leben Bedeutung hat. Seine Klassenkameraden wollen ihm das Gegenteil beweisen und sammeln Gegenstände, die Bedeutung haben. Zunächst fängt alles ganz harmlos an und sie sammeln Dinge von den Nachbarn. Doch da diese Sachen für... Eines Tages beschließt Pierre Anthon nicht mehr zur Schule zu gehen, da sowieso nichts im Leben Bedeutung hat. Seine Klassenkameraden wollen ihm das Gegenteil beweisen und sammeln Gegenstände, die Bedeutung haben. Zunächst fängt alles ganz harmlos an und sie sammeln Dinge von den Nachbarn. Doch da diese Sachen für sie selbst keine Bedeutung haben, soll jeder aus der Klasse etwas hergeben, das ihm viel bedeutet. Immer ein Schüler muss sich etwas für einen anderen ausdenken. Die Opfer, die die Schüler bringen müssen, werden von Zeit zu Zeit grausamer. Es fängt mit so einfachen Dingen an wie das neue Fahrrad oder die neuen Schuhe. Als jedoch ein Mädchen seine Unschuld und ein Junge seinen Zeigefinger opfern soll, gerät die Situation völlig außer Kontrolle. Ein sehr krasses und grausames Thema, aber toll umgesetzt. Janne Teller versteht es den Leser vom Anfang bis zum Ende zu fesseln. Absolut nichts für schwache Nerven!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Nichts
von Katharina Wacker aus Hof am 18.06.2012

"Nichts hat Bedeutung!" Nachdem Pierre Anthon diese Fesstellung gemacht hat, verlässt er die Schule und ist fortan vorallem im Geäst eines Pflaumenbaumes zu finden, von wo aus er seinen Mitschülern täglich Vorträge über die Bedeutungslosigkeit jedweder Handlung hält. Diese wollen ihm jedoch beweisen, dass es durchaus Bedeutung gibt und so entsteht... "Nichts hat Bedeutung!" Nachdem Pierre Anthon diese Fesstellung gemacht hat, verlässt er die Schule und ist fortan vorallem im Geäst eines Pflaumenbaumes zu finden, von wo aus er seinen Mitschülern täglich Vorträge über die Bedeutungslosigkeit jedweder Handlung hält. Diese wollen ihm jedoch beweisen, dass es durchaus Bedeutung gibt und so entsteht der "Berg aus Bedeutung", für den jeder etwas Wichtiges opfern soll. Was harmlos mit Schuhen, für die lange gespart wurde, und Ähnlichem beginnt, bekommt irgendwann eine Eigendynamik, die vor nichts Halt macht. Janne Teller wurde für diesen Jugendroman zurecht für zahlreiche Preise nominiert. Längst ist "Nichts. Was im Leben wichtig ist." ein Standardwerk an vielen Schulen. Ähnlich wie in "Die Welle" wird hier das ausartende Verhalten in Gruppen beschrieben - Eigenverantwortung wird dabei einfach abgelegt. Dieses Buch wird sie noch lange nach der letzten Seite beschäftigen!

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