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Pretty Girls

Psychothriller

(42)
Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert.
Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind.

"Pretty Girls": Der neue Roman von Karin Slaughter, dem internationalen Superstar des Thrillers! März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund ...

"Eigentlich müssten Karin Slaughters Thriller mit einem Warnhinweis für Leser mit schwachen Nerven versehen sein… " The Guardian
"Karin Slaughters meisterhafte Schock-Taktik entlässt den Leser nicht eine Sekunde aus der Spannung." The Times
"Ergreifendes Familiendrama und atemberaubend rasanter Thriller gleichermaßen! ... Mit Sicherheit eines der Bücher des Jahres." Lee Child
"Slaughter verfolgt ihre blutigen Pfade so kompromisslos bis in die aller dunkelsten Winkel, dass die Bücher der Konkurrenz im Vergleich dazu blass, formalistisch oder einfach nur konstruiert wirken." (Kirkus Reviews)
"Definitiv eine der besten Thriller-Autorinnen unserer Zeit." (Gilian Flynn)
Portrait
Karin Slaughter ist international mit mehr als einem Dutzend Romane an die Spitze der Bestsellerlisten gestürmt, unter anderem mit der Will-Trent- und der Grant-County-Serie. Ihr neuester Roman hat es sofort auf die New York Times-Bestsellerliste geschafft. Weltweit werden mehr als 30 Millionen Exemplare ihrer Bücher verkauft.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783959679862
Verlag HarperCollins
Verkaufsrang 360
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Karim Raouf, Buchhandlung Basel

Wir schreiben das Jahr 1991. Die 19-jährige Julia verschwindet nach dem Besuch einer Party spurlos. Ihre Leiche wird nie gefunden. Den Hinterbliebenen bleibt nichts, sie müssen mit der Tatsache leben, dass der Fall nie aufgeklärt wird.

24 Jahre später. Claire, eine Dame mittleren Alters, hat gerade eben ihren Mann verloren. In seinem
Wir schreiben das Jahr 1991. Die 19-jährige Julia verschwindet nach dem Besuch einer Party spurlos. Ihre Leiche wird nie gefunden. Den Hinterbliebenen bleibt nichts, sie müssen mit der Tatsache leben, dass der Fall nie aufgeklärt wird.

24 Jahre später. Claire, eine Dame mittleren Alters, hat gerade eben ihren Mann verloren. In seinem Nachlass findet sie Filmmaterial, auf dem zu sehen ist, wie Menschen auf grässliche Weise gefoltert und ermordet werden. Claire glaubt, eines der Opfer wieder zu erkennen, ist sich aber nicht sicher. Sie begibt sich auf Spurensuche, fragt sich, wer der Mann, mit dem sie viele Jahre verheiratet war, wirklich gewesen ist.

Und je näher sie der Wahrheit kommt, desto unfassbarer wird die ganze Angelegenheit...

Lesen sie dieses Buch, die "pretty girls" werden sie noch lange verfolgen.

„Pretty Girls“

Corinne Eggs, Buchhandlung Visp

Mit "Pretty Girls" ist Karin Slaughter ein Psychothriller gelungen, der unter die Haut geht.
Obwohl der Anfang etwas harzig ist, nimmt es nach ca. einem Drittel so richtig Fahrt auf. Karin Slaughter hat einen flüssigen und lebendigen Schreibstil. Einige Szenen sind jedoch sehr grausam und brutal. Manchmal konnte ich kaum glauben,
Mit "Pretty Girls" ist Karin Slaughter ein Psychothriller gelungen, der unter die Haut geht.
Obwohl der Anfang etwas harzig ist, nimmt es nach ca. einem Drittel so richtig Fahrt auf. Karin Slaughter hat einen flüssigen und lebendigen Schreibstil. Einige Szenen sind jedoch sehr grausam und brutal. Manchmal konnte ich kaum glauben, was ich da eben gelesen habe!
Karin Slaughter lässt uns tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Sie zeigt uns, dass nichts so ist wie es scheint und dass die Monster näher sind als einem lieb ist. Denkt man, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, doppelt sie noch einmal nach!

Das Buch ist definitiv nichts für Zartbesaitete! Es ist ein recht harter Thriller, der starke Nerven braucht.

Es gibt übrigens einen Vorband zu dieser Geschichte. In "Über tote Blumen" erfährt man mehr über Julia und ihr Leben. Man kann die Bücher aber völlig unabhängig voneinander lesen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
42 Bewertungen
Übersicht
29
7
3
1
2

Ein Thriller der mich bis ins Mark getroffen hat und vor allem dadurch schockiert, in dem was zwischen den Zeilen steht
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 20.12.2015

Da ich ein großer Fan der Autorin bin, war es unabdingbar für mich ihr neuestes Werk zu lesen. Alles beginnt damit das am 4.März 1991 die 16jährige Julia spurlos verschwindet, diese Tat wurde nie aufgeklärt. 24 Jahre später verschwindet erneut ein Mädchen. Der Beginn einer komplexen Story die an Grauen und Abgründigkeit... Da ich ein großer Fan der Autorin bin, war es unabdingbar für mich ihr neuestes Werk zu lesen. Alles beginnt damit das am 4.März 1991 die 16jährige Julia spurlos verschwindet, diese Tat wurde nie aufgeklärt. 24 Jahre später verschwindet erneut ein Mädchen. Der Beginn einer komplexen Story die an Grauen und Abgründigkeit nicht zu toppen ist. Der Einstieg gelang mir auch ohne Probleme. Am Anfang wusste ich noch nicht so recht wie alles zusammenhängen sollte. Denn zunächst lernt man Claire kennen, die ihren Mann verliert. Ich fand dieses Erlebnis unglaublich ergreifend und grauenvoll. Denn der Schmerz den Claire dabei empfand konnte man nur allzu sehr spüren, es ging quasi in mich über. Fast hatte ich das Gefühl, ich würde mich an Claires Stelle befinden. In diesen Zeilen spürt man schon wie sehr sie Paul liebt und sein Verlust für sie kaum zu ertragen ist. Aber man bemerkt auch eine gewisse Abhängigkeit. Denn Paul hat Claire immer alles abgenommen. Was also soll nun werden, wenn er nicht mehr da ist? Ich hab mich natürlich schon gefragt, wie gesund so eine Beziehung ist. Auf einer Seite wirkt sie sehr harmonisch, was alleine die vielen Liebesbekundungen zeigen. Aber auf der anderen Seite, kann das natürlich auch sehr kontrollierend wirken. Claire selbst war mir sympathisch, dennoch war ich der Meinung sie ist zu weich, sie brauch mehr Selbstbewusstsein und mehr Eigenständigkeit. Es wirkte auf mich so, als hätte sie sich nicht vollständig abgenabelt. Zu Paul selbst fand ich zunächst keinen Zugang, er wirkte sehr selbstsicher und liebevoll um Claire bemüht. Als nächstes lernt man Lydia kennen. Sie erschien mir anfangs etwas verschroben, erst nach und nach hab ich erkannt wieviel Liebe und Tragik hinter ihrer Person steckt. Sie empfand ich als sehr facettenreiche Persönlichkeit, in der noch einiges steckt, als es zunächst den Anschein hat. Aktuell schwebt ein Vermisstenfall über der ganzen Sache, der allen Beteiligten keine Ruhe lässt. Nach dem Raubüberfall auf Claire und Paul , findet ein Einbruch in ihrem hochgesicherten Haus statt. Und das ist der Punkt wo die Geschichte das erste Mal Auftrieb erhält. Claire muss in langsamen und quälenden Zügen erkennen, das sie Paul nie kannte. Man muss sich das mal vorstellen, sie hat mit Paul fast 20 Jahre zusammengelebt und plötzlich muss sie erkennen wer er wirklich war. Ein Umstand der ihr Leben völlig aus den Angeln hebt und alles bis dahin dagewesene komplett auf den Kopf stellt. Das ganze Ausmaß begereift sie erst nach und nach. Es ist bestialisch, es ist abgründig und kaum zu fassen. Claire versucht herauszufinden, wer Paul wirklich war. Dabei muss sie erkennen, daß sie niemandem trauen darf. Doch was steckt hinter alledem? Ein Komplott? Ein riesiges Netzwerk? Und was geschah damals wirklich mit ihrer Schwester Julia, die spurlos verschwand? Man spürt zwischendrin immer wieder wie sehr das Verschwinden von Julia an den Nerven der Familie zehrt. Es zeigt was es eigentlich angerichtet hat und wie sehr die Ungewissheit quält. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit kommt sie mitunter selbst an ihre eigenen Grenzen, sie wächst aber auch dabei über sich hinaus. Sie erfährt schockierendes,es trifft sie emotional, es offenbart ihr völlig neue Sichtweisen. Es zieht sich ein Strudel durch Manipulation, Macht und Abgründigkeit durch das Buch. Mir hat besonders zu schaffen gemacht, was zwischen den Zeilen stand. Es zehrt an den Nerven, es dehnt das Grauen unsagbar aus. Und in jeder Zeile fühlt man unsagbar mit den Beteiligten mit. Dabei schafft es Karin Slaughter auch durch gezielte Beschreibungen , uns die Umgebung nahe zu bringen. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen. Die eigene Phantasie hat das eigentliche grauenhafte Szenario hervorgebracht. Denn es ist wirklich unglaublich und schwer zu ertragen was man hier erfährt. Es hat in mir Wut, Trauer, Verzweiflung, aber auch Ängste ausgelöst. Es ist ein Buch das mitten ins Herz trifft und den Schmerz dort nochmal ausweitet. Durch gezielte Wendungen an verschiedenen Stellen schafft es die Autorin der Geschichte immer wieder Auftrieb zu verschaffen. Die Spannung war dabei in jeder Zeile spürbar. Der Abschluss war nochmal sehr exoplosiv und emotionsgeladen. Die Charaktere wirken klar und geradeheraus und vollkommen authentisch. Besonders Lydia und Claire gewinnen immer mehr an Seele und Leben. Einige Personen blieben auch etwas blass, das machte die Gesamtstory aber nicht weniger spannend. Ganz im Gegenteil, die Spannung erhöht sich dadurch nochmal. Man konnte ihre Handlungen und Gedanken stets gut nachempfinden. Die Handlung an sich ist gut durchstrukturiert und glänzt vor allem durch die Spannungshäppchen die uns immer wieder zugeworfen werden. Das abgründige hinter dieser Story ist einfach nicht zu überbieten und trifft den Leser bis ins Mark. Zu keiner Zeit ist es irgendwie vorhersehbar, eine Überraschung jagte quasi die nächste. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Lydia und Claire, was den beiden besonders viel Raum und Tiefe verschafft. Man fühlt sich ihnen nah und nimmt dadurch ihre Gefühle umso mehr wahr. Hin und wieder erfährt man auch etwas über Tagebucheinträge, es ist jedoch nie ganz klar, von wem diese stammen. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend , aber auch bildgewaltig und mitreißend gestaltet. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Zusätzlich gibt es auch noch ein Vorgeschichte. "Tote Blumen" erzählt vom Verschwinden Julias. Fazit: Ein Thriller der mich bis ins Mark getroffen hat und vor allem dadurch schockiert, in dem was zwischen den Zeilen steht. Eine tiefgründige Story, eine große Brisanz und interessante Charaktere machen dieses Buch zu einem echten Highlight. Für mich eines der besten Bücher der Autorin. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
4 1
grausam, brutal, spannend - gelungener Thriller
von Dana am 12.12.2015

Wenn Menschen spurlos verschwinden, ist es für alle Angehörigen eine furchtbare Situation. Man malt sich die schlimmsten Szenarien aus und trotzdem bleibt die leise Hoffnung, dass der Verschwundene wieder auftauchen könnte. Auch die 19 Jährige Julia ist vor über zwanzig Jahren nach einer Party nicht mehr nach Hause gekommen.... Wenn Menschen spurlos verschwinden, ist es für alle Angehörigen eine furchtbare Situation. Man malt sich die schlimmsten Szenarien aus und trotzdem bleibt die leise Hoffnung, dass der Verschwundene wieder auftauchen könnte. Auch die 19 Jährige Julia ist vor über zwanzig Jahren nach einer Party nicht mehr nach Hause gekommen. Was mit ihr wirklich passiert ist, konnte niemals aufgeklärt werden. So viele Jahre später hätte wohl mehr niemand damit gerechnet, dass der Fall noch einmal aktuell werden könnte. Doch eine brutale Mordserie erschüttert die Menschen und wirft unzählige Rätsel und Fragen auf. Auch Claires Welt steht Kopf, sie stößt auf immer mehr düstere, erschreckende Geheimnisse und weiß bald nicht mehr, wem sie noch glauben darf. Es gibt Menschen, den möchte man nicht im Dunkeln begegnen und dann gibt es noch Menschen, den möchte man nicht mal am helllichten Tag über den Weg laufen. Dieses Buch vereint unzählige schreckliche Situationen, Ängste und Gefahren, man kommt aus dem Gruseln, Staunen, Erschrecken und Erschüttert sein gar nicht wieder raus. Der Autorin gelingt es den Leser so tief in die Handlung zu ziehen, dass die Atmosphäre richtig überspringt. Durch die detaillierten Beschreibungen werden die Schauplätze und Inhalte bildhaft dargestellt. Man taucht immer tiefer in das Konstrukt ein, verfängt sich in dem gespannten Netz und erlebt all die brutalen, teilweise ekligen Momente hautnah mit. Ich habe mich beim Lesen einige Male in die Irre führen lassen, bin auf die ausgelegten Köder hereingefallen und habe irgendwann selbst angefangen an allem und jedem zu zweifeln. Wem kann man glauben, wem darf man trauen, gibt es noch einen Weg zurück ins Licht? Die Handlungsstränge scheinen zunächst unabhängig voneinander zu existieren. Man lernt unterschiedliche Personen kennen, erhält einen Einblick in ihr Leben und auch in die düsteren Seiten ihrer Vergangenheit. Nach und nach kristallisieren sich Verbindungen und Zusammenhänge zwischen den Figuren raus. Die Handlung verschmilzt immer mehr miteinander, bis es irgendwann nur noch einen Strang gibt, der alles miteinander vereint. Die Perspektivwechsel erzeugen einen spannenden und dynamischen Wechsel zwischen den Szenen und ermöglichen es gleichzeitig verschiedene Personen zu begleiten und Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelten zu erhalten. Besonders berührend waren für mich die Passagen, in denen ein Vater an seine vermisste Tochter schreibt und ihr berichtet, was sie alles verpasst. All die Wut, der Frust und die Trauer sind in jedem Wort deutlich spürbar und doch findet er schöne Worte, die ebenso zeigen, wie sehr er sein Kind liebt. Diese Kapitel sind über das Buch gestreut und haben mehr mit der restlichen Handlung zu tun, als man zunächst vielleicht annimmt. Die Briefform hebt sich deutlich vom den anderen Abschnitten ab. Und obwohl es sonst einen personalen Erzähler gibt, wird mit Emotionen nicht gespart. Besonders präsent sind die düsteren und schlimmen Empfindungen, die durch verschiedensten Situationen ausgelöst werden. Es ist ein Spiel mit der Angst, bis an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus. Immer wieder gibt es überraschende Momente und Wendungen, die alles durcheinander wirbeln. Hat man geglaubt, man hat die Lösung und schlimmer geht es kaum noch, setzt Karin Slaughter noch einen oben drauf. Man erlebt anschaulich, wie unendlich tief die Abgründe der menschlichen Seele sein können. Dabei verliert die Geschichte nie an Spannung, ganz im Gegenteil. Zum Ende des Buches wird es immer rasanter, die Ereignisse überschlagen sich, es muss schnell und präzise gehandelt werden, obwohl die Charaktere keinen rechten Ausweg wissen. Diese Geschichte ist nichts für Zartbesaitete, denn es geht ordentlich zur Sache. Es wird blutig, grausam und wirklich furchteinflößend. Ein tolles, mitreißendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
3 0
Spannender Thriller mit grausiger Entwicklung
von Leseratte aus Chur am 21.11.2016

Karin Slaughter beschreibt wieder einmal souverän was ein so schreckliches Ereignis wie das Verschwinden eines Kindes für eine Familie bedeuten kann. Nichts ist mehr wie es war. Die Ungewissheit auch nach über 20 Jahren ist nicht auszuhalten. Was mich aber besonders betroffen gemacht hat war, dass diese grauenvollen Verbrechen... Karin Slaughter beschreibt wieder einmal souverän was ein so schreckliches Ereignis wie das Verschwinden eines Kindes für eine Familie bedeuten kann. Nichts ist mehr wie es war. Die Ungewissheit auch nach über 20 Jahren ist nicht auszuhalten. Was mich aber besonders betroffen gemacht hat war, dass diese grauenvollen Verbrechen begangen wurden, um anderen Menschen einen speziellen (sexuellen) Kick zu verschaffen. Vom Volk gewählte Politiker, hochrangige Polizeibeamte und wer weiss noch wer alles sind in dieses schmutzige Geschäft mit den Snuff-Pornos verwickelt, die bei den betroffenen Angehörigen unsägliches Leid hinterlassen und für die die jungen Frauen grauenhafte Qualen aushalten müssen. Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht, denn die Handlung ist sicher nicht aus der Luft gegriffen. War sie bei Karin Slaughter noch nie.

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