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Schmetterlingstränen

(4)
Dein Schicksal liegt in meinen Händen – so wie meines in deinen.
Ich weiss, dass du auf mich wartest …
Er tötet jedes Jahr im November und schmückt die Leichen mit Schmetterlingsbroschen.
Maureen McPherson war sein erstes Opfer. Ihre Tochter April war Zeugin des Mordes, doch sie kann sich nicht daran erinnern.
Aber er hat sie nicht vergessen und sucht noch immer nach ihr. Nach seiner Verbündeten, seiner Seelengefährtin, die ihn damals nicht verraten hat …
Portrait
Karin Kehrer, wohnhaft im Mühlviertel in Österreich, schreibt hauptsächlich Romane und Kurzgeschichten in den Genres Fantasy und Horror. Veröffentlichungen bisher: "Verschlungene Wege", Kurzgeschichten zum Thema Labyrinth, 2011 "Arunis", Fantasy-Romance, mit Autorin Alexandra Balzer, 01/2013 "Wir sind nur Gast auf Erden", Mystery-Romance, 11/2013
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 474, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783738060850
Verlag Neobooks
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Überlebensgroße Figuren, spannende Ermittlungen. Hat etwas vom Psychothriller.
von Wedma am 23.03.2016

Der Roman „Schmetterlingstränen“ von Karin Kehrer zeichnet sich durch: bemerkenswerte Figuren mit psychologischer Tiefe, gut aufgebaute Spannung und angenehm treffsichere, bildhafte Sprache. Der Roman hat mich mit einigen erfüllten Lesestunden beglückt, und ich kann ihn gut und gerne weiterempfehlen. Klappentext: „Dein Schicksal liegt in meinen Händen – so wie... Der Roman „Schmetterlingstränen“ von Karin Kehrer zeichnet sich durch: bemerkenswerte Figuren mit psychologischer Tiefe, gut aufgebaute Spannung und angenehm treffsichere, bildhafte Sprache. Der Roman hat mich mit einigen erfüllten Lesestunden beglückt, und ich kann ihn gut und gerne weiterempfehlen. Klappentext: „Dein Schicksal liegt in meinen Händen – so wie meines in deinen. Ich weiß, dass du auf mich wartest … Er tötet jedes Jahr im November und schmückt die Leichen mit Schmetterlingsbroschen. Maureen McPherson war sein erstes Opfer. Ihre Tochter April war Zeugin des Mordes, doch sie kann sich nicht daran erinnern. Aber er hat sie nicht vergessen und sucht noch immer nach ihr. Nach seiner Verbündeten, seiner Seelengefährtin, die ihn damals nicht verraten hat …“ Alle Figuren finde ich sehr gut gelungen: jede hat ihre Geheimnisse und ihre Macken. Sie wirken so lebendig, so zum Greifen nah, dass ich ohne Weiteres in ihre Geschichten und den Fall insg. eintauchen konnte. Protagonistin April hat schon ihr Päckchen zu tragen. Zehn Jahre nach dem Mord an ihrer Mutter lebt sie in Schottland in einem Urlaubsort im Haus ihrer verstorbenen Pflegeeltern allein, hat etliche Therapien hinter sich und arbeitet in einem Buchladen, der zu einem Café gehört, das ihre Freundin führt. Aber so richtig kommt April mit ihrer Vergangenheit nicht zurecht. Sie versucht davon wegzulaufen. Auch im wahren Sinne des Wortes: sie joggt oft durch das Dorf. Bloß das hilft wenig, wie sie sich zugestehen muss. Immer noch hallen die Geschehnisse von damals nach, die Albträume haben sie fest im Griff. Hier muss man die psychologisch besonders gut gelungene Seite in Aprils Charakter loben. Als eines Tages Benedict Holden vor ihrer Tür steht und mit ihr ein Gespräch sucht, schickt sie ihn erstmals fort. Aber der Anwalt aus London bleibt hartnäckig. Seine Schwester ist auf ähnliche Art wie die Mutter von April umgebracht worden. Benedict holden will endlich wissen, wer dieser Mörder ist. Er glaubt, April könnte ihm als Zeugin des Mordes an dem ersten Opfer weiterhelfen, wenn sie sich erinnern würde. Diese Aufgabe stellt sich allerdings als eine dar, die nicht so leicht zu knacken ist. Das gilt für beides: sich zu erinnern und den Mörder zu finden. April und Benedict müssen ihre Grenzen überschreiten und sich mit ihren alten, gut verdrängten Problemen auseinandersetzen. Benedict ist auch sehr gut geworden. So ein anfangs etwas schnöselig wirkender Londoner Anwalt aus den besseren Kreisen, der nach und nach seinen wahren Kern offenbart. Die beiden führen einen wunderbar durch die Geschichte. Die Handlung entwickelt sich um die Ermittlung des Mörders. Dafür muss April in das Dorf zurück und zu den Menschen, die sie als Kind gekannt haben. Sie muss sich mit der Vergangenheit und den Geschehnissen von vor zehn Jahren auseinandersetzen, um eine Lösung zu finden. Der damalige Freund der Mutter, der Künstler, der u.a. die Schmetterlingsbroschen anfertigte, steht seit Jahren im Verdacht, und ist seitdem verschwunden. Aber ob er es wirklich war? Man rätselt um den Mörder bis zum Schluss. Außerdem gibt es: eine Liebesgeschichte samt einer gelungenen Liebesszene, einen Ausflug nach London, Reisen zu den abgelegenen wie malerischen Inseln Schottlands, leckere Kuchen vom Aprils Freundin und ihrem Nachfolger im Café uvm. Der Roman lässt sich flüssig dank der angenehmen Sprache lesen: bildhaft bei Landschaften und treffend insgesamt, ohne unnötigen Ballast. Die Atmosphäre des Grauens, die durch vernebelte Landschaften Schottlands im November besonders gut zur Geltung kommt, fand ich auch sehr gut eingefangen, sowohl durch die messerscharfen Beobachtungen als auch durchs gekonnte In-Szene-setzen. Ein Tüpfelchen auf dem „i“ waren die Gedichte englischer Romantiker wie Thomas Moore, Emily Bronte, John Clare, etc. Die Zitate in Originalsprache tragen nicht nur zum Lesevergnügen bei und passen sehr gut zum Geschehen, sie sind quasi ein Teil des Falls und helfen, den Mörder zu identifizieren. Fazit: Ein sehr gut gelungener, lesenswerter Roman mit überlebensgroßen Figuren und guter Spannung, die zum Schluss an Stärke gewinnt. Es war schön, ja bereichernd April und Benedict kennenzulernen, und ich würde mich freuen, die beiden auch in einem weiteren Roman aus der Feder von Karin Kehrer wieder anzutreffen. Ich vergebe hier gerne vier besonders hell leuchtende Sterne und eine Leseempfehlung für die Liebhaberinnen von spannenden Frauenromanen, Psychothrillern, oder auch Krimis.

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Spannend und unterhaltsam.
von Zmei am 26.04.2016

Der Roman „Schmetterlingstränen“ von Karin Kehrer hat mich prima unterhalten. Ich habe mich zusammen mit der Protagonistin gegruselt, hier und dort Gänsehaut bekommen, dank der gelungenen Landschafts- und Wetterbeschreibungen mich wie im Urlaub im Schottland gefühlt und auch bei einem Ausflug nach London zu einigen Sehenswürdigkeiten gern dabei gewesen.... Der Roman „Schmetterlingstränen“ von Karin Kehrer hat mich prima unterhalten. Ich habe mich zusammen mit der Protagonistin gegruselt, hier und dort Gänsehaut bekommen, dank der gelungenen Landschafts- und Wetterbeschreibungen mich wie im Urlaub im Schottland gefühlt und auch bei einem Ausflug nach London zu einigen Sehenswürdigkeiten gern dabei gewesen. Die Figuren und ihre Geschichten fand ich spannend und interessant. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch dabei: prima eingeflochten, die Sex-Szene auch sehr gut gelungen. Die gut aufgebaute Spannung, angenehmer, leicht zu lesender Schreibstil und manchmal recht poetische Sprache samt Gedichten der englischen Romantiker haben mir einige angenehme Lesestunden geschenkt. Bis zum Schluss konnte ich rätseln, wer für die Morde von vor zehn Jahren und heute verantwortlich war. Die Auflösung war schlüssig, spannend und sehr gut insgesamt. Da kann ich nur sagen: weiter so und ich freue mich auf den nächsten Roman aus der Feder von Karin Kehrer. Ich vergebe gerne fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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Das nebelige Schottland
von crumb am 23.04.2016

Zwar steht "Roman" auf dem Cover, es versteckt sich darin jedoch ein ruhiger aber intensiver Psychothriller. "(...) Er hatte dafür gesorgt, dass dieser Schoß niemals ein Kind empfangen würde und das war gut so. Der Sünde musste Einhalt geboten werden. Deshalb sollten auch ihre Brüste und ihre Scham bedeckt werden.... Zwar steht "Roman" auf dem Cover, es versteckt sich darin jedoch ein ruhiger aber intensiver Psychothriller. "(...) Er hatte dafür gesorgt, dass dieser Schoß niemals ein Kind empfangen würde und das war gut so. Der Sünde musste Einhalt geboten werden. Deshalb sollten auch ihre Brüste und ihre Scham bedeckt werden. Er zog das sorgfältig gefaltete weiße Tuch aus der Jackentasche, befreite es von der Plastikhülle und breitete es über die Tote. Ein vollkommendes Bild. (...)" - S. 9 Schon fast poetisch wird der Leser in die Geschichte hineingeführt, in die Gedanken des Mörders. Er spricht von intimen Augenblicken mit seinen Opfern, vom herbeiführen ihrer Verwandlung. Dies wird durch die Zitate von Gedichten und Fragmenten zu Beginn verschiedener Kapitel untermalt: "At the mid hour of night, when stars are weeping I fly to the lone vale we loved, when life shone warm in thine eye;" - S. 7 (Thomas Moore). Ebenso traumhaft wird dem Leser Schottland näher gebracht - die Autorin versteht sich darin, bei dem Leser Fernweh herbeizuführen, ohne sich in den Details zu verlieren! Der Leser wird durch drei Erzählstränge geführt: Der Mörder, April als 10jähriges Mädchen & April heute, als erwachsenen Frau. Das hier eine Verbindung besteht & wie tiefgreifend diese ist wird dem Leser schnell bewusst. April selbst war als kleines Mädchen in seiner Gewalt, hat den Mord an ihrer Mutter miterleben müssen, dies jedoch so stark verdrängt, das sie sich daran nicht mehr erinnern kann. Die manifestierten Ängste von damals verfolgen sie bis heute & nur langsam nähert April sich der Wahrheit, der Erinnerung an die schrecklichste Zeit ihres Lebens. Auch der Leser erfährt nur bruchstückhaft etwas über Aprils Vergangenheit, eben nur soviel wie sich die Protagonisten selbst erinnern kann. Dies finde ich sehr gelungen, da sich somit eine Grundspannung durch das gesamte Buch hindurch zieht. Durch Aprils Erinnerungen erhält der Leser immer wieder neue Verdachtsmomente und Tätermöglichkeiten, ohne jedoch auch nur zu erahnen wer der wahre Mörder ist! Der Leser verdächtigt, spekuliert & verwirft wieder - unterstützt durch die gutdurchdachten& geschickten Täuschungen der Autorin. Erst als April begreift wer sie damals drei Tage gefangen hielt, ihre Mutter kaltblütig ermordete, wird dies auch dem Leser erst klar. Neben Aprils Erinnerungslücken, dem damaligen Mord an ihrer Mutter, spielt auch die Gegenwart eine große Rolle. Der Mörder hat nie aufgehört an April zu denken oder die sündigen Frauen zu bestrafen - fast jährlich im November wird eine Frauenleiche gefunden, ebenso dargestellt wie damals Aprils Mutter. April selbst findet eine weitere Leiche & somit beginnt das Rad der Ermittlungen. Zwar begleitet der Leser ausschließlich die oben drei genannten Erzählsträngen, erfährt jedoch ebenso etwas über die polizeilichen Entwicklungen. Dies war sehr authentisch, denn in diesem Roman sieht die Polizei nicht einfach über eigenmächtige Tätigkeiten hinweg, wie es sooft der Fall ist in anderen Büchern. Auch in dieser Geschichte fehlt die zarte Anwandlung natürlich nicht, jedoch ist es gelungen in den Verlauf eingearbeitet - zumal der Charakter Benedict Holden ein ganz eigener, sehr distanzierte ist. Ich kann mich nur zu einer Leseempfehlung aussprechen & das das Buch letztendlich als "Roman" betitelt ist, war genau die richtige Entscheidung, denn vielmehr als der (actionreiche) Thrill werden die psychologischen Aspekte herausgearbeitet. Eben wie bereits oben gesagt: ein ruhiger aber intensiver Psychothrill-Roman!

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