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Spreewaldtod

Kriminalroman

Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 2

(68)

Ein Toter im Fliess stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schliesslich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...

Portrait
Christiane Dieckerhoff, Jahrgang 1960, machte zunächst eine Berufsausbildung zur Kinderkrankenschwester, ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt in Datteln. Sie schreibt vor allem aktuelle und historische Krimis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 350 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843713832
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 2490 KB
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
68 Bewertungen
Übersicht
19
29
18
1
1

Spreewaldtod
von dorli am 21.11.2017
Bewertet: Taschenbuch

Lübbenau. Im Fließ wird ein Toter gefunden. Kommissarin Klaudia Wagner erkennt in ihm den jungen Mann, der am Abend vorher in eine Schlägerei auf dem Hechtfest verwickelt war. Schnell steht die Identität des Mannes fest: Vlad Albu. Der 24-jährige Rumäne war als Saisonarbeiter bei einem bekannten Gurkenbauern angestellt. Eine... Lübbenau. Im Fließ wird ein Toter gefunden. Kommissarin Klaudia Wagner erkennt in ihm den jungen Mann, der am Abend vorher in eine Schlägerei auf dem Hechtfest verwickelt war. Schnell steht die Identität des Mannes fest: Vlad Albu. Der 24-jährige Rumäne war als Saisonarbeiter bei einem bekannten Gurkenbauern angestellt. Eine Tat mit ausländerfeindlichem Hintergrund? Als kurze Zeit später eine junge Frau erschossen wird, muss Klaudia erkennen, dass die Spuren in eine ganz andere Richtung weisen… „Spreewaldtod“ ist bereits der zweite Fall für die aus dem Ruhrgebiet stammende Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, bin ich gut im Geschehen gelandet, muss aber zugeben, dass mir die eine oder andere Information über die vorhergehenden Ereignisse gefehlt hat. Es gibt zwar im Verlauf der Handlung zahlreiche Anspielungen auf das frühere Geschehen, so dass man eine Ahnung bekommt, was damals passiert ist, aber um die Probleme, die Klaudia aktuell immer noch sehr zu schaffen machen, verstehen und nachvollziehen zu können, wäre das vorherige Lesen des ersten Bandes von Vorteil gewesen. Für das Verständnis des jetzigen Falls ist das Wissen um die Ereignisse aus „Spreewaldgrab“ allerdings nicht unbedingt von Nöten. Die Ermittlungen im Fall Vlad Albu gestalten sich recht schwierig. Und das liegt nicht nur daran, dass es mehrere Verdächtige gibt, von denen jeder ein Alibi zu haben scheint. Neben ihren persönlichen Befindlichkeiten und privaten Angelegenheiten hat Klaudia auch mit dem schlechten Arbeitsklima im Team zu kämpfen. Aufgrund von Personalmangel muss sie mit dem verhassten Kollegen Demel zusammenarbeiten und auch die Staatsanwältin lässt Klaudia die Ermittlungen nicht so führen, wie sie es für richtig hält. Christiane Dieckerhoff kann mit einer großen Portion Lokalkolorit punkten. Die Handlungsorte werden von der Autorin detailliert beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild von den Schauplätzen machen kann. Besonders die schwere Arbeit der Gurkenbauern im Spreewald wird interessant dargestellt. Insgesamt hat mir „Spreewaldtod“ gut gefallen. Der Fall war knifflig, so dass ich gut über Täter, Motiv und Hintergründe miträtseln und mitgrübeln konnte. Nur Klaudias persönliche Probleme haben mir manchmal zu viel Raum eingenommen, die stets gedrückte Stimmung geht zu Lasten der Spannung. (3,5*)

Leider nur mager
von einer Kundin/einem Kunden am 21.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

Also vorneweg muss ich sagen, dass mir der erste Band rund um Kommissarin Klaudia Wagner besser gefallen hat. Der zweite Band Spreewaldtod ist zwar auch lesenswert und spannend, aber es stört, dass die Probleme der Kommissarin aus der Vergangenheit ständig im Vordergrund stehen. Der Spannungsbogen plätschert nur so vor... Also vorneweg muss ich sagen, dass mir der erste Band rund um Kommissarin Klaudia Wagner besser gefallen hat. Der zweite Band Spreewaldtod ist zwar auch lesenswert und spannend, aber es stört, dass die Probleme der Kommissarin aus der Vergangenheit ständig im Vordergrund stehen. Der Spannungsbogen plätschert nur so vor sich hin und hat mich leider nicht richtig erreicht. Vielleicht wird's im nächsten Band ja wieder besser.

Mord unter Erntehelfern im Spreewald
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 07.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Kommissarin Klaudia Wagner wird bei einem Fest Zeugin einer Auseinandersetzung zwischen einem Spreewälder Bauern und einem Erntehelfer. Kurze Zeit später wird der Erntehelfer tot aufgefunden. Einer der bekannten Gurkenbauern aus der Gegend gerät unter Verdacht. Doch auch die Erntehelfer scheinen etwas zu verbergen. Zudem ist Klaudia Wagner noch angeschlagen... Kommissarin Klaudia Wagner wird bei einem Fest Zeugin einer Auseinandersetzung zwischen einem Spreewälder Bauern und einem Erntehelfer. Kurze Zeit später wird der Erntehelfer tot aufgefunden. Einer der bekannten Gurkenbauern aus der Gegend gerät unter Verdacht. Doch auch die Erntehelfer scheinen etwas zu verbergen. Zudem ist Klaudia Wagner noch angeschlagen nach ihrem letzten Fall und kann sich eine Zusammenarbeit mit Demel gar nicht vorstellen. Das Buch ist der zweite Band um die Kommissarin Klaudia Wagner. Ich kenne den ersten Band nicht und hatte größte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Die Autorin verweist immer wieder auf die Vorgängergeschichte, und auch die schlechte psychische Verfassung der Ermittlerin erklärt sich aus den Vorkommnissen des letzten Falls. Umso schwerer tat ich mich, die handelnden Personen zu verstehen, ihre Aktionen und Reaktionen einzuordnen. Auch ihr privates Umfeld hat sich mir nicht vollkommen erklärt. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass mir wesentliche Informationen fehlen. Deshalb fiel es mir schwer, im Lesefluss zu bleiben. Einen Denkfehler erlaube ich mir, der Autorin nachzuweisen: Die meisten Erntehelfer bei Bauer Asche sind rumänische Schulabgänger des Brukenthal-Gymnasiums in Sibiu (Hermannstadt), einer weiterführenden Schule mit deutschsprachigem Unterricht. Diese wird zu einem großen Teil von rumänischen Kindern besucht, doch werden alle Schüler dieser Anstalt ein fehlerfreies und fließendes Deutsch sprechen, während eine der Erntehelferinnen bei einem Gespräch Fehler im Satzbau einbaut. (Wobei ich mich frage, ob Abgänger dieser Schule sich tatsächlich als Erntehelfer nach Deutschland verdingen, oder ob sie nicht eher „standesgemäße“ Ferienarbeiten finden werden.) Abschließend muss ich sagen, dass ich mich mit dieser Spreewaldermittlerin so schwer getan habe, dass sie ihre weiteren Fälle ohne mich lösen muss.