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Steif und Kantig

Zwei Schwestern ermitteln

(15)
Tod im Maisfeld: Der Regionalkrimi im Münsterland! Zwei patente Seniorinnen ermitteln mit Grips und Charme. Steif und Kantig ermitteln: Sie sind alt, aber nicht dumm, liebenswert, aber hart im Nehmen. Knapp über sechzig, frisch im Ruhestand und durch nichts zu erschüttern, die Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig, ehemalige Lehrerinnen und Fremdenführerinnen in ihrer Stadt. Wo zum Donnerwetter ist der Tote geblieben, den Isabella in Charlottes Garten gesehen hat, und weshalb bewegen sich die Maispflanzen, wenn es windstill ist? Wie kommt die Leiche in Bauer Eschters Güllegrube, und warum legt sich ein Landarbeiter im Maisfeld zum Schlafen? Mit viel Energie und einer gewissen Portion Humor stürzen sich Steif und Kantig in die Ermittlungen.
"Bitte mehr davon. Ich bin begeistert und kann diesen Roman nur wärmstens weiter empfehlen." (inge weis auf Amazon.de)
Portrait
Gisela Garnschröder ist 1949 in Herzebrock/Ostwestfalen geboren und aufgewachsen auf einem westfälischen Bauernhof. Sie erlangte die Hochschulreife und studierte Betriebswirtschaft. Nach dem Vordiplom entschied sie sich für eine Tätigkeit in einer Justizvollzugsanstalt. Immer war das Schreiben ihre Lieblingsbeschäftigung. Die berufliche Tätigkeit in der Justizvollzugsanstalt brachte den Anstoss zum Kriminalroman. Gisela Garnschröder wohnt in Ostwestfalen, ist verheiratet und hat Kinder und Enkelkinder. Sie ist Mitglied bei der Krimivereinigung Mörderische Schwestern, beim Syndikat und bei DeLiA.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 208, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783958190160
Verlag Midnight
Verkaufsrang 15.965
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Ziemlich steif und wenig kantig
von Wortteufel aus Petersberg am 04.06.2015

Zum Inhalt Isabella Steif und ihre Schwester Charlotte Kantig, ihres Zeichens beide Lehrerinnen im Ruhestand und beide verwitwet, wohnen Tür an Tür in einem Doppelhaus. Um der Langeweile des Rentner-Daseins zu entgehen, üben sich beide Frauen als Fremdeführerinnen in ihrem kleinen Örtchen und so ganz nebenbei ermitteln sie auch schon... Zum Inhalt Isabella Steif und ihre Schwester Charlotte Kantig, ihres Zeichens beide Lehrerinnen im Ruhestand und beide verwitwet, wohnen Tür an Tür in einem Doppelhaus. Um der Langeweile des Rentner-Daseins zu entgehen, üben sich beide Frauen als Fremdeführerinnen in ihrem kleinen Örtchen und so ganz nebenbei ermitteln sie auch schon mal in einem Mordfall - schließlich lag erst neulich ein Toter bei Charlotte im Garten und verschwand dann ganz plötzlich. Da kommt es recht gelegen, dass auf dem nahegelegenen Bio-Bauernhof erst ein Toter aus der Güllegrube gezogen wird und einige Zeit später der Landarbeiter Paul im Maishexler endet. Die Polizei tut beide Fälle rasch als Unfall ab, doch Steif und Kantig, die ungleichen Schwestern, wollen sich damit nicht zufrieden geben und ermitteln auf eigene Faust. Was ist davon zu halten? Lustig sollen die beiden sein, doch auf gar keinen Fall schrullig. Zwei borstige Zankäpfle mit Humor, ein bisschen wie Katz und Maus. Die Wahrheit sieht leider ganz anders aus und wenn die Damen Steif und Kantig nicht gestorben sind, dann trinken sie noch immer Kaffee oder frühstücken Brötchen oder kaufen ein oder essen Kuchen ... oder tun irgendetwas anderes, nur nichts, das den Leser ernsthaft interessieren würde. Steif und Kantig, die eigentlich so ungleichen Schwestern, scheinen vor allem deshalb nicht gut miteinander auszukommen, weil sie sich unglaublich ähnlich sind. Überhaupt wimmelt es in Gisela Garnschröders Krimi "Steif und Kantig" nicht gerade von interessanten, lebendigen Figuren. Auch die Zänkereien der Schwestern sind eher farblos und vermögen die ohnehin schon langatmigen und unglaubliche langweilige Handlung nicht aufzulockern. Sie begegnen sich allmorgendlich auf einer der Terrassen der Schwestern zum Frühstücken und am Nachmittag, um einen Kaffee zu trinken. Dies treiben sie auf den gerade einmal 200 Seiten so häufig, dass stellenweise wohl sogar die Autorin etwas verwirrt war: sie lässt eine der Schwestern das Geschirr gleich zweimal abräumen - doppelt hält schließlich besser. Ihren Lebensabend wollen die beiden als Fremdenführerinnen aufpeppen, die gesamte Story peppt es leider ab, denn die wenigen Male, die eine von beiden sich als Touri-Guide versuchen, geschehen zwar durchaus Dinge mit Relevanz für die Handlung - es hätte nur ebenso gut beim Einkaufen passieren können. So stolpern Steif und Kantig geradezu in die Geschehnisse um die beiden Morde auf dem Bauernhof hinein - schon lange, bevor diese überhaupt passieren und natürlich riecht eine der beiden den Braten schon im Vorfeld. Zu Hilfe kommen ihnen allerlei Zufälle, die so willkürlich sind, dass sie nur an den Haaren herbeigezogen wirken können. Da kennt die angehende, zuvor nie gesehene Schwiegertochter eine junge Frau, die ausschaut wie das Abbild einer Studienkollegin Isabellas und als wäre das nicht drollig genug, liegt diese als Mann verkleidet plötzlich tot bei Charlotte im Garten, um auf wundersameweise wieder aufzuerstehen und weiter zu ermitteln. Die junge Frau ist nämlich in den Ort gekommen, um einem Genmaisskandal auf den Grund zu gehen. Der Zufälle nicht genugt, am Ende ist auch noch der nette Nachbar Ottokar in die Geschichte involviert. Der arme Mann muss zeitweise als Verdächtiger herhalten - allerdings nicht beim Leser. Dieser ahnt vom Fleck weg, wozu Ottokar überhaupt in die Geschichte geschrieben wurde. Er ist der Autorin wohl auch erst etwas später eingefallen, denn Isabella und Charlotte können sich während Ottokars Abwesenheit zeitweilig nicht einigen, ob dieser nun in den Urlaub gefahren ist, oder doch noch für seinen alten Chef arbeitet. Die zu Annelore gehörende Tante Vivien taucht natürlich bei Zeiten auch noch auf, um ihr Päcklein in der Geschichte zu tragen. Damit das ganze tatsächlich noch als Krimi durchgehen darf, stolpern noch zwei Polizisten durch die Geschichte, die zu jeder Gelegenheit einen sehr deplazierten Eindruck machen und alles tun - nur nicht ihre Arbeit. Summa summarum hätte all das - die kleinen, sonderbaren Zufälle, zwei charmante alte Damen mit zuviel Zeit und zuviel Hirn zwischen den Ohren, zwei faule Polizisten und ein ländliches Idyl - tatsächlich ein herzerfrischend komischer Krimi werden können. Ein bisschen Parter Brown vielleicht, gemischt mit dem Bullen von Tölz und einer Prise Agatha Christie - wurde es aber nicht. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich mau und langweilig. Auch hier kann sie aus der ohnehin dünnen Story absolut nichts mehr rausholen. Die Geschichte holpert vor sich hin, die Dialoge sind unendlich belanglos und gezwungen und wenn die Autorin ausnahmsweise mal etwas beschreibt, dann wahrscheinlich etwas, das auch in ihrem Garten blüht. Der Geschichte hilft diese Verliebtheit in das Leben auf dem Lande nur bedingt. Das einzig Gute an der sehr simplen Schreibe ist die Tatsache, dass der Leser das Elend schnell hinter sich hat. Schade, denn die erste Leseprobe, bzw. das erste Kapitel war vielversprechend. Das beste am eBook bleibt tatsächlich das Cover, das ein ländliches Idyl samt Traktor, Hahn und Dorf im Hintergrund in buntestem HDR zeigt und eigentlich nach mehr aussah. Fazit: Unterm Strich bleibt also nicht viel von "Steif und Kantig", den zwei ermittelnden Schwestern. Auch der günstige Preis, zu dem das eBook zu haben ist, macht den Inhalt nicht wett. Hier stimmt einfach nichts - weder für den hartgesottenen Krimi-Fan, der vermutlich nicht einmal die Hälfte des Büchleins durchhalten wird, noch für den Gelegenheits- und Zwischendurchleser, der sich eher leichte Kost wünscht. Auch die ist bisweilen nur schwer zu verdauen.

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steif und Kantig
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 28.09.2015

Der Schreibstil des Ebooks hat mir recht gut gefallen. Das Buch ist sehr spannend und fließend zu lesen. Die Hauptpersonen Frau Steif und Frau Kantig sind vortrefflich gewählt. Ich kann mir die beiden bildlich vorstellen. Beide sind pensionierte Lehrerin und alleinstehend. Sie bewohnen jeweils eine Doppelhaushälfte von einem Haus. Als im angrenzenden... Der Schreibstil des Ebooks hat mir recht gut gefallen. Das Buch ist sehr spannend und fließend zu lesen. Die Hauptpersonen Frau Steif und Frau Kantig sind vortrefflich gewählt. Ich kann mir die beiden bildlich vorstellen. Beide sind pensionierte Lehrerin und alleinstehend. Sie bewohnen jeweils eine Doppelhaushälfte von einem Haus. Als im angrenzenden Maisfeld einige kuriose Geschehnisse vorfallen und im angrenzenden Hof zwei misteriöse Todesfälle passieren, beginnen die zwei älteren Damen mit ihren eigenen Ermittlungen. Immer wieder finden sie sich in der Polizeidienststelle ein, um den Komissar von neuen Entdeckungen zu unterrichten. Der Kommissar jedoch beachtet sie anfangs nicht wirklich. Sie scheinen ihm mehr oder weniger auf die Nerven zu gehen. Doch letztendlich gelingt es ihnen einen Skandal aufzudecken. Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der einen immer wieder zum Schmunzeln verleitet.

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Mit Witz und Humor
von oztrail am 10.01.2015

Die zwei Hobbyermittlerinnen Steif und Kantig werden wieder in einen Fall verwickelt. Natürlich ganz unabsichtlich. Alles beginnt mit einem Toten im Garten von Charlotte Kantig, den Isabella Steif gesehen hat. Nur ist dieser Tote auferstanden und verschwunden. Charlotte glaubt Isabella nicht und sieht selbst nach, stellt fest, dass in... Die zwei Hobbyermittlerinnen Steif und Kantig werden wieder in einen Fall verwickelt. Natürlich ganz unabsichtlich. Alles beginnt mit einem Toten im Garten von Charlotte Kantig, den Isabella Steif gesehen hat. Nur ist dieser Tote auferstanden und verschwunden. Charlotte glaubt Isabella nicht und sieht selbst nach, stellt fest, dass in ihrem Garten jemand durch den Zaun gebrochen war. Zufällig sieht sie den Toten, der durch ihr Haus entkommen kann. Um Isabella nicht nervös zu machen, behält dies aber für sich. Thomas, Charlottes Sohn kommt für ein paar Stunden zu Besuch, dadurch wird die Episode Toter im Garten vergessen. Am Abend wird Charlotte von Ottokar zu einem Spaziergang abgeholt. Sie schlagen die Richtung zu dem Maisfeld ein, die Stauden sind so hoch, das man sie nicht überblicken kann. Und auch so dicht wie in einem Tunnel. Ottokar nutzt diese Chance und küsst Charlotte, die dies erwidert. Isabella und Charlotte arbeiten auch beide ehrenamtlich als Fremdenführer in ihrem Heimatort. Bei einer dieser Führungen macht Charlotte eine merkwürdige Entdeckung und jetzt ist selber lesen angesagt. Die Charaktere werden gut beschrieben, die Nebenhandlungen sind amüsant, vor allem die beginnenden Liaison der Schwestern. Das Cover passt genau zu dem ländlichen Krimi und lädt zum Lesen ein. Diesen Landkrimi muss man zweimal lesen um auch noch verschiedene Nuancen zu finden. Was mich allerdings ein bisschen gestört hat, war die Schnelligkeit oder wenn man es so nennen will die Hektik die zum Ende des Buches hin auftaucht. Ich bin nicht sicher ob die Autorin zu viel Vorgeschichte geschrieben hat oder schnell zum Ende kommen wollte. Trotz allem finde ich es ist ein unterhaltsames Buch, ob in Print oder E-Book und man hat Spaß am Lesen. Daher ist es auch gut als Geschenk zu verwenden.

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