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Tanz des Vergessens

Roman. Originalausgabe

(14)

Frühling 1919: Die junge Lou will nach dem tragischen Tod ihres Verlobten in den Wirren der Münchner Räterepublik nur noch eines: vergessen! Um ihren Schmerz zu betäuben, stürzt sie sich in das Bohème-Leben der frühen Zwanzigerjahre. Doch wie ein schwarzer Schatten hängt die Vorstellung über ihr, allen Menschen, die ihr nahestehen, Unglück zu bringen. Als sich dieser Glaube ein weiteres Mal zu bewahrheiten scheint, bleibt ihr nur noch ein letzter Ausweg ...

Rezension
"Heidi Rehn zeichnet ein genaues Bild vom politischen München, das immer mehr nach rechts rückt, aber auch vom mondänen München der Zwanziger mit seinen berühmten Tanzsälen und den Künstlertreffs. [...] Die Geschichte von Lou, die als Taschendesignerin Erfolge feiert, verwoben mit der politischen Situation der Weimarer Republik - ein spannendes, atmosphärisches Buch, das Verständnis weckt für die Generation zwischen den Kriegen." Radio Arabella, 18.07.2015
Portrait
Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschliessend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.
2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.
Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihrem letzten Roman DER SOMMER DER FREIHEIT inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51591-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 193/125/42 mm
Gewicht 424
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Lou in den wilden Zwanziger Jahren...
von MissRose1989 aus Dresden am 16.05.2017

Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die sicher Lou sein soll und die den Betrachter mit einen wirklich anziehenden Blick anschaut. Durch diesen Blick zieht das Cover auch einfach die Blicke auf sich. Lou erlebt das, was niemand im Leben erleben will, sie verliert tragisch ihren Verlobten und... Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die sicher Lou sein soll und die den Betrachter mit einen wirklich anziehenden Blick anschaut. Durch diesen Blick zieht das Cover auch einfach die Blicke auf sich. Lou erlebt das, was niemand im Leben erleben will, sie verliert tragisch ihren Verlobten und als würde das nicht schon reichen, hat sie das Gefühl, dass sie allen Menschen, die in ihre Umgebung sind, einfach nur Unglück bringt. Sie versucht sich im Tanzen und im Rausch des Lebensgefühl der 20er Jahre ihr bösen Vorahnungen zu vergessen, aber da diese Gefühl sich immer und immer wieder auch in Fakten zeigt, sieht Lou nur noch einen Ausweg für sich... Lou ist als Charakter an sich eine starke Frau, aber durch die Unruhen, die auf den Strassen toben und die Schicksalsschläge, die sie ereilen, immer wieder sehr stark in ihrem Wesen erschüttert wird. Sie verliert immer wieder Freunde und das macht sie selber fertig und auch ihre Anstellung als Täschnerin macht es nicht besser, weil sie das Tanzen einfach nicht vergessen lässt, was in ihrem Leben alles schief läuft. Gerade diese Zerbrechlichkeit macht aber Lou für den Leser wirklich gut greifbar, sie ist eben nicht die perfekte Frau, aber gerade das macht sie zu etwas Besonderem. Heidi Rehn setzt die Handlungsorte München und Berlin wirklich gut nach dem 1. Weltkrieg um, sie versetzt den Leser in eine aufregende Zeit, die man immer schlechthin als die Goldenen Zwanziger bezeichnet und diese Lebensgefühl setzt Heidi Rehn auch in ihrem Buch um. Aber sie zeigt eben auch die Schattenseiten dieser Jahre, den aufstrebenden jungen Hitler, die Wirtschaftskrise, die politischen Unruhen in der Weimarer Republik, die Inflation, die Hungersnöte und alles, was dann eben in den Jahren prägend waren, was wirklich gut, weil so golden wie der Name vermuten lässt, waren die Jahre Anfang der 1920er gar nicht. Der flüssige und wunderbar leichte Schreibstil von Heidi Rehn lassen die Seiten einfach so wegfliegen und die 560 Seiten sind so schnell weg, dass man es gar nicht merkt, weil man so in der Handlung der Geschichte ist, dass man gar nicht merkt, dass das Buch immer und immer weniger von den Seiten her wird. Natürlich gibt es immer mal wieder Länge im Buch, was aber durch die gründliche Recherche bedingt ist, aber das macht das Buch sehr authentisch. Das kann man dann zwar als etwas negativ ansehen, aber wenn man sich in der Zeit nicht so wirklich auskennt, sind gerade die Erklärungen und Hintergründe wichtig für die Entwicklung der Personen im Buch. Fazit: "Tanz des Vergessens" führt den Leser in das Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, zeigt aber, dass die Goldenen Zwanziger nicht immer golden war, die Recherche zeigt sich immer wieder in dem Buch und das macht das Buch sehr authentisch. Durch den wirklich guten Stil von Heidi Rehn fühlen sich die 560 Seiten auch nicht so an, sie lässt den Leser einfach so durch die Seiten fliegen.

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Ein gefühlvoller Blick auf die Zwanzigerjahre
von Zabou1964 aus Krefeld am 23.10.2015

Ich habe schon einige Bücher von Heidi Rehn gelesen und war stets begeistert von ihrer Schreibweise. Auch mit ihrem neuesten Werk „Tanz des Vergessens“ konnte sie mich wieder überzeugen. Handlungsorte des Romans sind München, wo die Autorin selbst lebt, und Berlin. Die Geschichte spielt nach dem Ersten Weltkrieg. Die... Ich habe schon einige Bücher von Heidi Rehn gelesen und war stets begeistert von ihrer Schreibweise. Auch mit ihrem neuesten Werk „Tanz des Vergessens“ konnte sie mich wieder überzeugen. Handlungsorte des Romans sind München, wo die Autorin selbst lebt, und Berlin. Die Geschichte spielt nach dem Ersten Weltkrieg. Die junge Lou lebt mit ihrem Verlobten Curd in München. Als im Mai 1919 die Räterepublik zerschlagen wird, gibt es Unruhen auf Münchens Straßen. Durch ein tragisches Unglück kommt Curd dabei ums Leben. Lou macht sich bittere Vorwürfe, dass sie Curd wegen einer Besorgung nach draußen geschickt hat. Judith und Max, Curds Freunde aus Wien, stehen ihr zur Seite. Über ihre unermessliche Trauer hilft ihr das Tanzen hinweg. Sie findet eine Anstellung als Täschnerin und eine neue Bleibe bei der Tochter ihres Arbeitgebers, die ihr bald zur Freundin wird. Auf ihren nächtlichen Streifzügen durch Münchens Nachtleben lernt sie den wesentlich älteren Ernst kennen, der allerdings verheiratet ist. Ein sehr pikantes Arrangement ermöglicht es den beiden dennoch, sich regelmäßig zu sehen. Aber auch dieses kleine Glück währt nicht lange. Lou muss ihren Weg finden und begibt sich nach Berlin. Heidi Rehn ist es mal wieder gelungen, mir ihre Protagonistin ans Herz wachsen zu lassen. Mit Lou hat sie einen außergewöhnlichen Charakter geschaffen. Ich konnte mich in die junge Frau hineinversetzen, mit ihr lachen und weinen. Zudem hat sie ihre Geschichte zu einer interessant Zeit in Deutschland angesiedelt. Die politische Situation in der Weimarer Republik war mir bisher nicht sehr geläufig. Die Wirtschaftskrise, die galoppierende Inflation und das Aufkommen der braunen Gesinnung hat Heidi Rehn geschickt in ihre Geschichte eingeflochten. Aber auch die Roaring Twenties, Tanzvergnügen, das Leben der Künstler und die Mode finden Erwähnung. Man merkt dem Roman eine gründliche Recherchearbeit an. Lous Geschichte hat mich von Anfang an fesseln können. Sehr gefühlvoll erzählt die Autorin, wie es der jungen Frau, die durch den Verlust ihres Verlobten sehr verletzt ist, ergeht. Aber auch die Nebenfiguren waren sehr gut ausgearbeitet. Judith, Lous Freundin, war mir die liebste. Mit ihrer direkten und zupackenden Art hat sie mir am besten gefallen. Anhand dieser Figur lernt der Leser auch etwas über die gleichgeschlechtliche Liebe zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit zeitgenössischen und lokal geprägten Ausdrücken, das sehr hilfreich ist. Ein ausführliches Nachwort der Autorin rundet den Roman ab und gibt noch einige Erklärungen zum Thema. Fazit: Mit „Tanz des Vergessens“ ist Heidi Rehn ein atmosphärisch dichter und spannender Roman gelungen, an den ich noch lange und gerne zurückdenken werde.

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Ein Lesevergnügen der Extraklasse!
von Monika Schulte aus Hagen am 20.07.2015

Lou und Curd - heiraten wollten sie, doch ihr gemeinsames Glück wird durch einen tragischen Unglücksfall zerstört. Wie soll es jetzt weitergehen? Als erstes braucht Lou Arbeit. In ihrem Traumberuf als Täschnerin wird sie erst einmal nicht arbeiten können, aber um überleben zu können, fängt sie in einer Lederwerkstatt... Lou und Curd - heiraten wollten sie, doch ihr gemeinsames Glück wird durch einen tragischen Unglücksfall zerstört. Wie soll es jetzt weitergehen? Als erstes braucht Lou Arbeit. In ihrem Traumberuf als Täschnerin wird sie erst einmal nicht arbeiten können, aber um überleben zu können, fängt sie in einer Lederwerkstatt an. Und dann sucht Lou das Vergessen. Das Vergessen im Tanz, das Vergessen im Vergnügen, wie so viele Menschen ihrer Zeit, die gerade den Ersten Weltkrieg überstanden haben. Tanzpaläste, Theater, Cafés - es gibt so viele Möglichkeiten um sich zu vergnügen, falls man es sich leisten kann. Lou geht eine Beziehung mit dem reichen Ernst ein. Ernst ist verheiratet, doch er kann ihr all die Vergnügungen bieten, von denen sie sich Vergessen erhofft, doch wie lange wird diese Beziehung gut gehen? Als Ernst sich in einer finanziellen Angelegenheit verspekuliert, lässt er Lou fallen. Sie packt ihre Koffer und fährt nach Berlin. Auf zu neuen Ufern! Hier trifft sie Judith und Max wieder, Curds ehemals besten Freunde. Werden sie Lou helfen können, einen Neuanfang zu wagen? "Tanz des Vergessens" - eine wunderbare und packende Lektüre! Heidi Rehn entführt den Leser in das München und Berlin der frühen zwanziger Jahre. Lou ist eine so liebenswerte Figur, sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Mit ihr habe ich Theater und Tanzpaläste besucht, mit ihr habe ich die bekannten Lieder mitgesummt. Noch immer schwirrt mir das Lied "Ausgerechnet Bananen" durch den Kopf und am liebsten würde ich es auch mal mit einem ausgelassenen Shimmy probieren! Was für eine Zeit! Was für ausgelassene Vergnügungen! Die Menschen suchten das Vergnügen nach dem schrecklichen Ersten Weltkrieg. Heidi Rehn schafft es auch in ihrem neuen Roman hervorragend, das Flair der damaligen Zeit wiederzugeben. Auf der einen Seite die Vergnügungssucht derjenigen, die es sich leisten konnten, auf der anderen Seite die Menschen, die in Armut leben mussten. Menschen, die mit Taschen voller Geld für ein Brot anstehen mussten, da die Preise wegen der Inflation von Tag zu Tag ins Unermessliche stiegen. Dem Leser begegnen vielschichtige, interessante Persönlichkeiten. In München werden Gesellschaften gegeben, bei denen man den aufstrebenden Hitler bewundert. In Berlin hingegen ist er noch verpönt, doch überall in Deutschland beginnen die Repressalien gegen Menschen jüdischer Herkunft. "Tanz des Vergessens" - eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen, wunderschön erzählt. Heidi Rehn hat hier wieder einmal ein Lesevergnügen der Extraklasse geschaffen! Unbedingt lesen!

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