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Wer um Liebe ringt

(4)
Nashville, 1869. Maggie Linden ist eine passionierte Reiterin und trainiert ihr Pferd Bourbon Belle für ein grosses Rennen. Doch als der Farm ihres Vaters die Zwangsversteigerung droht, scheinen ihre Träume zu zerplatzen. Unterdessen versucht der attraktive, etwas kantige irische Einwanderer Cullen McGrath in Tennessee Fuss zu fassen. Überall stösst er auf verschlossene Türen, bis Maggies Vater ihm ein ungewöhnliches Angebot macht …
Eine spannende, manchmal zum Weinen und manchmal zum Lachen bringende Geschichte von Menschen, die gegen alle Konventionen ihren Überzeugungen und Träumen folgen.
Portrait

Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum Januar 2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86827-555-1
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 205/136/43 mm
Gewicht 535
Originaltitel To win her favor
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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romantisch und zum Nachdenken
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 15.09.2016

Buchinhalt: Nashville, Tennessee 1969, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Maggie Lindens Vater hat Schulden, es reicht kaum zum Überleben und die Farm steht vor der Zwangsversteigerung. Einzig Bourbon Belle, Maggies Rennpferd, ist der ganze Stolz des jungen Mädchens. Doch Maggies Traum vom Pferderennen steht auf der Kippe. Allerdings sind die... Buchinhalt: Nashville, Tennessee 1969, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Maggie Lindens Vater hat Schulden, es reicht kaum zum Überleben und die Farm steht vor der Zwangsversteigerung. Einzig Bourbon Belle, Maggies Rennpferd, ist der ganze Stolz des jungen Mädchens. Doch Maggies Traum vom Pferderennen steht auf der Kippe. Allerdings sind die Lindens nicht die einzigen, die in Schwierigkeiten stecken: auch Cullen McGrath, ein irischer Einwanderer, der in Tennessee Fuß fassen möchte, hat es nicht leicht. Als Ire ist es ihm verboten, ein Stück Land zu erwerben…. Bis Maggies Vater ihm ein Angebot macht, das reichlich ungewöhnlich ist…. Persönlicher Eindruck: „Wer um Liebe ringt“ ist nicht mein erster Roman von Tamera Alexander – im Gegenteil. Auch dieses Mal war ich begeistert von ihrem Schreibstil und der Art, wie sie ihre Geschichten vor meinem inneren Auge lebendig werden lässt. Zusammen mit Protagonistin Maggie tauchte ich in die Welt des 19. Jahrhunderts ein und durfte im Amerika nach dem Ende des Bürgerkriegs zu Gast sein. Die Figuren machen es dem Leser leicht, der Geschichte zu folgen und immer mehr und mehr haben zu wollen. Es ist schwer, das Buch wieder beiseite zu legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen. Zunächst wartet der Roman mit zwei getrennten Handlungsfäden und Protagonisten auf, der jungen Reiterin Maggie und dem Iren Cullen. Nach einer Weile vereint sich die Handlung zu einem spannende Ganzen, das mich sehr berührt hat: das Leben in der damaligen Zeit sowie Hoffen und Bangen um die eigene Existenz wurden lebendig und anschaulich. Es handelt sich hier um einen Roman aus dem Genre christliche Literatur, von daher spielt der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Jedoch sind die christlichen Aspekte der Handlung angenehm und nicht zu aufdringlich in den Plot eingebunden, man hat durchaus eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einem nicht so schnell aus dem Kopf geht. Cullen und Maggie nähern sich langsam an – zwei ganz unterschiedliche Zukunftsentwürfe. Während Cullen als Farmer sesshaft werden möchte und in seiner Vergangenheit keine guten Erfahrungen bezüglich Pferderennen gemacht zu haben scheint, will Maggie genau dieses: ihr Pferd Belle soll ein preisgekröntes Rennpferd werden… Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihre Wege werden zu einem gemeinsamen Weg und das Ende des Romans ist rund und stimmig. Fazit: absolut lesenswert, für alle, die einen historischen Roman mit christlichem Bezug zu schätzen wissen.

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Wer um Liebe ringt
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 29.02.2016

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Wer um Liebe ringt“ von Tamera Alexander lesen. Es war mein erster Roman aus der Feder dieser Autorin. Im Jahr 1869 steht in Nashville, Tennessee die Farm „Linden Downs“ der Familie Linden kurz vor der Zwangsversteigerung. Gilbert Linden kämpft für sich und seine Tochter Maggie... Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Wer um Liebe ringt“ von Tamera Alexander lesen. Es war mein erster Roman aus der Feder dieser Autorin. Im Jahr 1869 steht in Nashville, Tennessee die Farm „Linden Downs“ der Familie Linden kurz vor der Zwangsversteigerung. Gilbert Linden kämpft für sich und seine Tochter Maggie ums Überleben. Im Krieg hat er seine vier Söhne verloren, seine Frau ist verstorben und so ist ihm nur seine Tochter Maggie geblieben. Die junge Frau ist eine passionierte Reiterin und trainiert ihre Pferd Bourbon Belle für Pferderennen. Einige Siege kann die talentierte Stute bereits für sich beanspruchen. Durch die Zwangsversteigerung steht Maggies gesamte Existenz auf dem Spiel. Cullen McGrath ist ein irischer Einwanderer und versucht in Nashville Fuß zu fassen bzw. möchte Land kaufen. Die Einheimischen zeigen ihm deutlich und unverhohlen, was sie von „seinesgleichen“ halten. Es ist Iren verboten Land zu erwerben und so bleibt nur die Hoffnung mit einem Landbesitzer direkt ins Geschäft zu kommen. Der Zufall führt Gilbert Linden und Cullen McGrath zusammen und nach einem intensiven Gespräch macht Maggies Vater dem erstaunten Cullen ein ungewöhnliches Angebot. Mir hat der historische Roman gut gefallen. Die Geschichte ist zwar einerseits eher mäßig spannend und kommt nicht mit großer Aufregung im Gepäck daher, aber gerade dieser etwas ruhigere Erzählfluss hat mir gut gefallen. Die Figuren, Cullen und Maggie müssen sich erst selbst und einander finden. Diese behutsame Annäherung habe ich als Leserin gerne miterlebt. Das gesellschaftliche Setting der damaligen Zeit hat die Autorin für mich gut eingefangen und ich habe einige Dinge erfahren, die mir vorab nicht im Detail bekannt waren. Von mir gibt es 4 Bewertungssterne!

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Ein schöner, romantischer Roman mit ein paar Längen zu Beginn
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 22.02.2016

Nashville, Tennessee, 1869: Die Nachwirkungen des Amerikanischen Bürgerkriegs liegen noch wie ein dunkler Schatten über Tennessee und Ausländer aus Europa überfluten die Südstaaten. Unter ihnen befindet sich auch der Ire Cullen McGrath, ein junger, aber bereits verwitweter Mann. Auf der Suche nach eigenem Land stößt er auf die Farm... Nashville, Tennessee, 1869: Die Nachwirkungen des Amerikanischen Bürgerkriegs liegen noch wie ein dunkler Schatten über Tennessee und Ausländer aus Europa überfluten die Südstaaten. Unter ihnen befindet sich auch der Ire Cullen McGrath, ein junger, aber bereits verwitweter Mann. Auf der Suche nach eigenem Land stößt er auf die Farm Linden Downs, deren Besitzer mit finanziellen und gesundheitlichen Schwierigkeiten kämpft. Mr. Linden und Cullen sind sich sofort sympathisch und so willigt Mr. Linden ein seine Farm an Cullen zu verkaufen – allerdings unter der Bedingung, dass Cullen seine Tochter Maggie heiratet... Maggie dagegen hat über Iren bislang nichts Positives gehört. „Sie waren ein faules und gewalttätiges Pack, das viel trank und seinen Mutwillen trieb. Wenigstens hatte sie das in der Zeitung gelesen“. (S. 31) Wie kann sie so einen Mann heiraten? Und würde Cullen es billigen, dass sie ihr Vollblutpferd Bourbon Belle für ein großes Rennen trainiert und dort laufen lässt? Die ersten Seiten des zweiten Romans um die Südstaaten-Saga von Tamera Alexander lasen sich sehr vielversprechend. Besonders die damaligen Umstände, die sie schildert und die Perspektive eines unerwünschten Ausländers machten die Handlung gleich interessant und erschreckend aktuell. Doch dann kam eine lange, recht zähe Phase, in der die Handlung nicht so recht voranschritt. Ab ca. der Mitte des Buches konnte ich mich wieder besser in die Geschehnisse vertiefen, es wurde spannender, auch wenn das Meiste recht vorhersehbar war. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Maggie und Cullen erzählt, was sehr gut passte, da man dadurch viel mehr mitfiebern kann und die Handlung mehr Tiefe bekommt. Man kann das Buch sehr gut ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes („Wie ein Flüstern im Wind“) lesen. Das Gestüt Belle Meade ist diesmal nur ein Randschauplatz. Die eine oder andere Romanfigur aus diesem Band begegnet einem zwar wieder, aber es nimmt einem keineswegs die Spannung, sollte man die Reihenfolge nicht einhalten. Außerdem kommen noch ein paar andere Romanfiguren aus vorigen Romanen vor, die nicht zur Südstaaten-Saga gehören. So was finde ich besonders reizvoll, da man einen winzigen Einblick bekommt, wie es ihnen weiterhin ergangen ist. Pferde spielen natürlich eine größere Rolle, wobei man nicht unbedingt ein Pferdefachmann bzw. –frau sein muss, um die Handlung verstehen zu können. Auch das Thema Apartheid kommt zur Sprache und zeigt, welch große Kluft damals zwischen Weißen und Schwarzen herrschte und wie schwer es für die Schwarzen damals war, ihr Leben unbehelligt zu leben. Sehr gut gelungen ist der Autorin die Einbeziehung des christlichen Glaubens, der diesmal eine größere Rolle spielt, als in vielen anderen Romanen aus ihrer Feder. Fazit: „Wer um Liebe ringt“ ist ein schöner, romantischer Roman zum Entspannen. Aufgrund der Längen zu Beginn gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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