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Wie viel ist genug?

Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens.

(7)
Wirtschaftswachstum ist das alte und neue Zauberwort, mit dem sich angeblich jede Krise lösen lässt. Doch Wachstum ist kein Selbstzweck, und Wirtschaft soll dem Menschen dienen. Wachstum wozu, muss deshalb die Frage lauten, und: Wie viel ist genug? Wir sind viermal reicher als vor 100 Jahren – und doch abhängiger denn je von einem Wirtschaftssystem, in dem manche zu viel und viele nicht genug haben. Dabei waren sich doch Philosophen wie Ökonomen lange Zeit einig, dass technischer Fortschritt zu einer Befreiung des Menschen vom Joch der Arbeit und eine gerechte Einkommensverteilung zu mehr Musse und Glück für alle führen. Zeit, die Grundfragen neu zu stellen: Was macht ein gutes Leben aus, was droht uns im Wachstumsrausch verloren zu gehen? Robert und Edward Skidelsky zeigen auf, wie führende Denker von der Antike bis ins 21. Jahrhundert über Entstehung und Gebrauch des Reichtums, aber auch über ein erfülltes Leben jenseits der Arbeit nachgedacht haben. Sie benennen sieben »Basisgüter« wie Sicherheit, Respekt, Musse und Harmonie mit der Natur, auf denen eine Ökonomie des guten Lebens aufbauen muss. Vor allem aber machen sie Mut, Wirtschaft wieder neu zu denken: als moralisches Handeln von Menschen, die in Gemeinschaften leben.
Portrait
Robert Skidelsky wurde 1939 in Harbin, China, als Sohn russischstämmiger Auswanderer geboren; sein Vater betrieb eine Kohlenmine. Mehrmals verlor die Familie ihr Vermögen, zuletzt bei Maos Machtübernahme. Robert Skidelsky studierte Geschichte in Oxford und lehrte als Professor für politische Ökonomie an der Universität Warwick, England. Berühmt wurde er durch seine dreibändige Keynes-Biografie.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 280, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783888978456
Verlag Allen Lane
eBook
Fr. 11.50
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Weniger ist mehr
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2013

Wir verbringen zu viel Zeit damit, zu arbeiten und uns dann Dinge zu leisten, die wir eigentlich nicht brauchen. Dabei sollten wir uns einfach mehr darauf konzentrieren Dinge, wie Freundschaft, Wissen, Freizeit,…zu pflegen. Aus dieser harmlos klingenden Aussage folgern die Skidelskys eine radikale Empfehlung: Abkehr und Verzicht von kapitalistischem Wachstum! Ein... Wir verbringen zu viel Zeit damit, zu arbeiten und uns dann Dinge zu leisten, die wir eigentlich nicht brauchen. Dabei sollten wir uns einfach mehr darauf konzentrieren Dinge, wie Freundschaft, Wissen, Freizeit,…zu pflegen. Aus dieser harmlos klingenden Aussage folgern die Skidelskys eine radikale Empfehlung: Abkehr und Verzicht von kapitalistischem Wachstum! Ein Buch, über das man diskutieren wird, das aber auch anregt, darüber nachzudenken, was im Leben wirklich wichtig ist.

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Die richtige Zeit für dieses Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2013
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Humanität ist kein Luxusgut unserer industrialisierten Welt, wie uns die Werbung suggeriert. Humanität ist das, was uns als Menschen auszeichnet. Und gleichzeitig ist es das, was wir in den vergangenen Jahrhunderten systematisch und mit wachsender Ignoranz ausgerottet haben, soweit es uns möglich war. Langsam nun realisieren wir, dass wir... Humanität ist kein Luxusgut unserer industrialisierten Welt, wie uns die Werbung suggeriert. Humanität ist das, was uns als Menschen auszeichnet. Und gleichzeitig ist es das, was wir in den vergangenen Jahrhunderten systematisch und mit wachsender Ignoranz ausgerottet haben, soweit es uns möglich war. Langsam nun realisieren wir, dass wir in die Irre laufen. Zu langsam vielleicht, um den Prozess der Gier, die uns so fest im Griff hat, noch aufhalten oder gar umkehren zu können. Aber wir merken, dass etwas nicht stimmt. Dass wir unsere Menschlichkeit aufgeben, wenn wir den Gesetzen des Marktes bis zum Letzten folgen. Dass wir uns ausgeliefert haben mit unserer Gier nach mehr, ohne zu realisieren, wie weitreichend die Folgen sein können. Worum geht es bei dem Wetteifern um den besten Job, das schnellste Auto, den größten Erfolg? Um Glück? Wir wissen doch gar nicht mehr, was das ist. Dieses Buch erinnert uns daran. Es hält uns einen Spiegel vor und ruft uns zur Besinnung. Ob wir ihm folgen, liegt an uns.

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Auch Keynes irrte
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2013
Bewertet: Kunststoff-Einband

Im Jahre 1931 prophezeite Keynes den Drei-Stunden-Tag für das Jahr 2030. Warum dem nicht so sein wird, erklären uns Vater und Sohn Skidesky nachdrücklich. Es ist die ökonomische Unersättlichkeit, welche Keynes nicht recht behalten lässt. Es ist auch diese Unersättlichkeit, welche ein Leben in Muße nicht zulässt. Ein gescheiter... Im Jahre 1931 prophezeite Keynes den Drei-Stunden-Tag für das Jahr 2030. Warum dem nicht so sein wird, erklären uns Vater und Sohn Skidesky nachdrücklich. Es ist die ökonomische Unersättlichkeit, welche Keynes nicht recht behalten lässt. Es ist auch diese Unersättlichkeit, welche ein Leben in Muße nicht zulässt. Ein gescheiter Titel für ein gescheites Buch.

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