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Der Herr des Wüstenplaneten

Science Fiction Roman

Der Wüstenplanet 2

(5)
Was sind Gesetze? Versuche, die Raubtiernatur des Menschen zu sozialisieren?



Paul Atreides, genannt Muad’dib, ist in der extrem menschenfeindlichen Wüste Arrakis‘ aufgewachsen und durch die harte Schule der Fremen gegangen. Die Wüstenbewohner haben ihn zu ihrem Propheten ernannt und folgen ihm bedingungslos. Sein Kampf um den Planeten entzündete den Djihad, der jetzt wie ein Sturmwind durch die Galaxis fegt. Pauls neues Imperium und seine Machtfülle rufen Neider auf den Plan, die seine Herrschaft brechen wollen. Und so mischen sich unter die Pilger, die nach Arrakis kommen, um den Erlöser zu sehen, Attentäter, menschliche Zeitbomben …




Portrait
Frank Herbert, geb. 1920 in Tacoma, Washington, arbeitet als Austerntaucher, TV-Kameramann, Rundfunktsprecher und Journalist. 1963 wird der erste Teil seines SF-Romans Dune, zu deutsch 'Der Wüstenplanet', veröffentlicht. Der dritte Teil, der 1976 erscheint, gerät aufgrund von Mundpropaganda bis in die Bestsellerlisten von Publishers Weekly. Nach der Verfilmung durch David Lynch 1984 werden die Dune-Bände zum Weltbestseller. Der Band seiner gesammelten Erzählungen beweist, dass er auch ein Meister der kurzen Form ist. Frank Herbert stirbt am 11. Februar 1986.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 298
Erscheinungsdatum 01.05.2001
Serie Der Wüstenplanet 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-18684-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 180/116/25 mm
Gewicht 235
Originaltitel Dune Messiah
Illustratoren Frank Lewecke
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Wenn Allmacht zerstört
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2017

Nach dem Meisterwerk von Frank Herbert schließt der Autor direkt an den Vorgänger an. Paul Muad'Dib, der Herr über den Wüstenplaneten Arrakis hat sein Reich erweitert. Doch mehr und mehr erkennt er, dass seine Allmacht ihn zu zerstören scheint, denn nun ist sein Verhalten nicht anders als das... Nach dem Meisterwerk von Frank Herbert schließt der Autor direkt an den Vorgänger an. Paul Muad'Dib, der Herr über den Wüstenplaneten Arrakis hat sein Reich erweitert. Doch mehr und mehr erkennt er, dass seine Allmacht ihn zu zerstören scheint, denn nun ist sein Verhalten nicht anders als das Verhalten derjenigen, gegen die er vor Jahren revoltierte. Wird er sich noch einmal besinnen können oder wird er seiner Macht erliegen? Die Fortsetzung des Science Fiction Welterfolgs führt den Leser in die Untiefen eines Herrschers, der eigentlich sein Volk und die restliche Welt von der Unterdrückung imperialer Macht befreien wollte und dadurch die gesamte Welt unterjocht hat.

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Die Schattenseiten der Macht
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 16.01.2013

Ich habe nach all der harschen Kritik und den schlechten Rezensionen ein zähes, langatmiges und trockenes Stück Science-Fiction-Literatur erwartet, welches meiner Freude am „Wüstenplanet“-Zyklus jeglichen Wind und den Spaß an weiteren Bänden nehmen würde – bekommen habe ich einen unbeschreiblich eindringlichen, poetischen, berührenden und spannenden Roman, dessen ruhige, beinahe... Ich habe nach all der harschen Kritik und den schlechten Rezensionen ein zähes, langatmiges und trockenes Stück Science-Fiction-Literatur erwartet, welches meiner Freude am „Wüstenplanet“-Zyklus jeglichen Wind und den Spaß an weiteren Bänden nehmen würde – bekommen habe ich einen unbeschreiblich eindringlichen, poetischen, berührenden und spannenden Roman, dessen ruhige, beinahe tonlose Erzählweise als perfekte Leinwand für eine Handlung dient, die zwar manche Hoffnungen (notwendigerweise) enttäuscht, dafür aber eine philosophische Tragweite bietet, dessen Lehrreichtum in diesem Genre konkurrenzlos ist. Pauls Kampf mit sich selbst ist packender als jeder Ritt auf einem Wüstenwurm, seine Auseinandersetzung mit den Visionen derart intensiv inszeniert, dass man unwillkürlich die Seiten fester greifen muss. Es bedarf einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit und Konzentration, um die Qualitäten des Romans zu erkennen und zu schätzen – und hier bietet Herbert tatsächlich Einzigartiges. Es ist dieser gnadenlose, unerbittliche Realismus, welcher „Der Herr der Wüstenplaneten“ zum, meiner Ansicht nach, verkannten Juwel der Reihe macht. Die Art und Weise wie uns Frank Herbert den Niedergang Pauls vor Augen führt. Wie aus einem zaudernden, nachdenklichen Retter und einem Schöpfer des Lebens ein gnadenloser Diktator wird. Und wie dieser Diktator (der sich in der Tradition von Dschingis Khan und Hitler sieht) schließlich, am Höhenpunkt seiner Macht, fast zwangsweise versagt und verliert. Es ist ein hoffnungsloses Bild das der Autor gezeichnet hat und uns mit Dingen konfrontiert, welche man sich im Vorgänger noch nicht vorstellen konnte. Aus dem ehrenvollen Volk der Fremen, furchtlosen Kämpfern der Wüste, sind blinde Gläubiger geworden. Verstümmelte und Krüppel künden von den Schrecken des Krieges, Krankheiten breiten sich aus. Unzufriedenheit bietet besten Nährboden für Verbrechen, Misstrauen und Verrat, den besonders die Tleilax zu nutzen scheinen, deren Wissenschaftler keinerlei Ethik und Moral kennen, und jedermann mit ihren Produkten bedienen. Mit gnadenloser Schärfe und gleichzeitig mitreißender Stimme zeigt uns Frank Herbert die Schattenseiten der Macht, das aus gutem Willen Böses geschehen kann. Und das nach zwölf Jahren Vernichtungskrieg und tagtäglicher Politik voller Kompromisse aus dem eigentlichen Traum ein Alptraum werden kann, dem man, trotz Beeinflussung der Zukunft, aufgrund unvermeidlicher Abgründe letztlich nicht entrinnen kann. Um an „Der Herr des Wüstenplaneten“ Gefallen zu finden, muss der Leser einen Aufwand betreiben, der vielen schlichtweg zu viel sein wird. Mir hat die Fortsetzung, gerade aufgrund der Abwesenheit jeglichen heroischen Gutmenschentums und den demaskierenden Wahrheiten, die immer wieder an die Gegenwart erinnern, noch besser als der Erstling gefallen. Eine tiefsinnige, actionarme und trotzdem (für mich) stets packende Dystopie, die mir wohl sehr lange im Gedächtnis haften bleiben wird. Ganz großes Kino!

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Die Kehrseite der Medallie
von Dawn aus Lambrecht (Pfalz) am 10.04.2006

Nachdem man nach dem ersten Band ein Happy End bekommen hat, wird jetzt deutlich was für Probleme und Intrigen das herrschen mit sich bringt. Dieser Aspekt fehlt in den meisten Fantasy/Sci-Fi Büchern und macht das Buch sehr interessant und vor allem innovativ. Ob Paul stirbt werde ich hier mal... Nachdem man nach dem ersten Band ein Happy End bekommen hat, wird jetzt deutlich was für Probleme und Intrigen das herrschen mit sich bringt. Dieser Aspekt fehlt in den meisten Fantasy/Sci-Fi Büchern und macht das Buch sehr interessant und vor allem innovativ. Ob Paul stirbt werde ich hier mal nicht verraten ;) Selbst lesen!

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