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Wutentbrannt

Krimi

(8)

Nikolaj Smirnow ist auf dem besten Weg, der neue Shootingstar der Düsseldorfer Kunstszene zu werden. Für den gebürtigen Russen ist das Leben ein Spiel und Menschen sind die Spielsteine, die sich seinem Charme nicht entziehen können. Doch seine Intrigen und seine sexuellen Beziehungen zu Männern und Frauen waren offensichtlich zu viel: Der Kunststudent liegt erschlagen in einem Hotelzimmer. Rasch gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Doch je tiefer sie in den Fall einsteigen, desto mehr Personen sind verdächtig. Handelt es sich wirklich um Eifersucht oder stecken andere Motive hinter dem Mord? Auch die Spurenlage am Tatort sorgt für mehr Verwirrung als Klarheit. Erst eine zufällige Bemerkung bringt Hauptkommissar Clemens von Bühlow auf die richtige Spur.

Portrait

Brigitte Lamberts, geboren 1960 in Düsseldorf, lebt seit rund zwanzig Jahren wieder in ihrer Heimatstadt. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin, PR-Beraterin und Redakteurin. Nach Stationen in Museen, PR-Agenturen und Verlagen hat sie sich vor einigen Jahren im Bereich Corporate Publishing selbstständig gemacht und entwickelt Kundenmagazine. Annette Reiter, geboren 1961 in Würzburg, lebt in Düsseldorf. Nach ihrer Schauspielausbildung und dem Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule war sie als Oratorien- und Konzertsängerin tätig. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Gesang und Sprecherziehung.
Beide Autorinnen sind begeisterte Krimileserinnen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 210
Erscheinungsdatum 16.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95813-031-9
Verlag Edition Oberkassel
Maße (L/B/H) 193/126/17 mm
Gewicht 187
Auflage 1. Auflage
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Mord in Zimmer 211
von gaby2707 am 22.08.2016

Düsseldorf, Hotel am Carlsplatz, Zimmer 211: Frühstück soll ins Zimmer geliefert werden, doch auch nach mehrmaligen Klopfen rührt sich dort nichts. Nachdem die hinzugerufene Hausdame mit ihrem Universalschlüssel die Zimmertüre geöffnet hat, findet die junge Servicekraft einen Toten, den Stammgast Nikolaj Smirnow. Der aufstrebende Künstler wurde erschlagen. Hauptkommissar Clemens von... Düsseldorf, Hotel am Carlsplatz, Zimmer 211: Frühstück soll ins Zimmer geliefert werden, doch auch nach mehrmaligen Klopfen rührt sich dort nichts. Nachdem die hinzugerufene Hausdame mit ihrem Universalschlüssel die Zimmertüre geöffnet hat, findet die junge Servicekraft einen Toten, den Stammgast Nikolaj Smirnow. Der aufstrebende Künstler wurde erschlagen. Hauptkommissar Clemens von Bülow und sein Team haben es bei der Suche nach dem Täter nicht leicht. Fast keine Spuren und ein Heer an männlichen und weiblichen Verdächtigen - der junge Künstler hat wirklich nichts anbrennen lassen - lassen die Suche immer wieder ins Leere laufen. Aber Clemens von Bülow gibt nicht auf und das ist auch diesmal von Erfolg gekrönt... Schon im Prolog, als der Tote gefunden wird, bin ich mittendrin in der Geschichte, kann mit ermitteln und mit rätseln. Durch die Erzählung in der Gegenwart, was mich anfangs etwas verwirrt hat, bin ich noch näher am Geschehen, was mir dann sehr gut gefallen hat. Nach und nach lerne ich verschiedene Verdächtige kennen, die immer mehr den Hintergrund des Toten, der sowohl dem weiblichen als auch dem männlichen Geschlecht nicht abgeneigt war, offenbaren. Aber in der Hauptsache ging es dem Toten wohl um Geld, den meisten Verdächtigen um Liebe und einem Familienoberhaupt um das Ansehen seiner Familie. Die Spannung habe ich anfangs etwas vermisst, was wohl auch daran liegt, das die Ermittlungen durch die sehr geringe Spurenlage nicht so recht vorwärts gingen. Das hat sich aber schnell geändert und der Spannungsbogen blieb gleichbleibend hoch. Die 31 relativ kurzen Kapitel lassen sich schnell und flüssig lesen. Die vor jedem Kapitel in Fettschrift angezeigten Tageszeit- und Ortsangaben machen mir das Hineinversetzen noch leichter. Die Personen, vom Hauptdarsteller bis zur kleinen Nebenrolle, sind facettenreich und für mich sehr gut vorstellbar beschrieben. Gerade Clemens von Bülow hatte bald meine Sympathien gewonnen. Im Gegensatz zu einem alten Herrn… Auch die immer wieder wie nebenbei einfließenden Details zu Düsseldorf und der regionalen Küche, aber auch Einblicke in die Kunstszene machen das Lesen locker und sehr angenehm. Ich habe bei einem gut nachzuvollziehenden Kriminalfall mit ermitteln dürfen, den die Ermittler akribisch aufgelöst haben. Meine fünf zu vergebenden Sterne sind dem Buch sicher.

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Wer hat den geheimnisvollen Kunststudent umgebracht?
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 16.08.2016

Dies ist bereits der dritte Fall für Clemens von Bühlow und sein Team, für mich war es der erste, aber ich war sofort mitten im Geschehen und hatte gelungene Krimiunterhaltung. Die Schlacht am Büfett scheint der Mordkommission nicht vergönnt zu sein, denn kaum mit dem Essen begonnen, erreicht sie ein... Dies ist bereits der dritte Fall für Clemens von Bühlow und sein Team, für mich war es der erste, aber ich war sofort mitten im Geschehen und hatte gelungene Krimiunterhaltung. Die Schlacht am Büfett scheint der Mordkommission nicht vergönnt zu sein, denn kaum mit dem Essen begonnen, erreicht sie ein Anruf, dass im Hotel am Carlsplatz ein Toter gefunden wurde. Schnell noch eine Frikadelle auf dem Weg und schon ist die Truppe unterwegs. Dort liegt Nikolaj Smirnow erschlagen in seinem Hotelzimmer. Die Spurenlage ist mehr als dürftig und so müssen sich die Ermittler erst einmal ein Bild von dem jungen Mann verschaffen und zähe Ermittlungen beginnen. Der junge Kunststudent war wohl ein exzentrischer, auf seinen Vorteil bedachter junger Mann, der es bei seinen sexuellen Affären nicht so genau nahm und weder Frauen noch Männer von der Bettkante geschubst hat. Aber nicht nur enttäuschte Liebhaber und Liebhaberinnen könnten ein Motiv haben. Es geht auch um Familienehre und nicht ganz astreine Geschäfte in der Kunstszene. Der Krimi beginnt mit dem Leichenfund bereits im Prolog sofort spannend. Dann müssen die Ermittlungen allerdings erst einmal anlaufen. Bei denen ist man hautnah mit dabei und hat damit als Leser stets das gleiche Wissen wie Clemens und sein Team. Nach und nach offenbaren sich immer mehr Geheimnisse um den Toten, die dann auch zahlreiche Verdächtige liefern. Man kann also zunehmend mit rätseln und ermitteln, was mir gut gefallen hat, auch wenn ich mir, besonders in der ersten Hälfte, nicht unbedingt die Fingernägel vor Hochspannung abgenagt habe. Der Sprachstil liest sich locker, flüssig und sehr angenehm. Ich bin fast durch die Seiten geflogen. Gut gefallen haben mir auch die relativ kurzen Kapitel. Clemens von Bülow war mir von Anfang an sympathisch, was nicht nur daran liegt, dass er ein richtiger Genießer ist. Ich kann nur zu gut verstehen, dass man von ihm morgens vor Espresso und Zigarette nichts wollen braucht. Danach ist er aber auf jeden Fall ein toller Kollege und das sieht wohl auch sein ganzes Team so, denn die Zusammenarbeit klappt richtig gut. Großartig dargestellt ist der resolute Despot Helmut Lechner, den ich deshalb unbedingt erwähnen möchte. Er ist der Großvater von Sebastian Lechner, mit dem der Verstorbene eine Affäre hatte. Aber auch alle anderen Darsteller sind gelungen gezeichnet bis hin zur kleinen Nebenrolle, wie z.B. die der Erika Wagner, der neugierigen neuen Vermieterin von Clemens. Gut fand ich die zahlreichen kleinen interessanten Details, die man nebenbei hier so lesen und lernen kann. So hat es doch tatsächlich bis zum Jahr 1977 dem Einverständnis des Ehemannes bedurft, wenn eine Frau ein Konto eröffnen wollte, es wird erklärt, was unter „Petersburger Hängung“ zu verstehen ist und vieles mehr. Ich mag es, wenn ich beim Krimilesen auch noch etwas für meine Allgemeinbildung tun kann. Sehr gut gefallen hat mir das Regionalkolorit, man merkt ganz deutlich, dass die Ermittler aus der Gegend kommen und dort auch gerne leben. Man bekommt Eindrücke aus erster Hand. Clemens bedauert z.B. dass die Berger und angrenzenden Straßen in Düsseldorf ihr Flair verloren haben und inzwischen eher einer Touristenhochburg gleichen oder es wird erklärt, dass der Wirt in der Bierkneipe Füchschen einen ruppigen Tonfall hat, der aber einfach zu der Gegend gehört und vieles mehr. Sehr interessant fand ich auch die Information, dass es dort auch das einzige richtig koschere Restaurant in ganz Deutschland außerhalb der Synagogen gibt, alles andere sei nur koscher Style. Wobei sonst aber regionale Köstlichkeiten wie rheinischer Sauerbraten, Frikos mit Kartoffelsalat, blaue Drickes oder saure Nierches verspeist werden und zwar nicht selten. Hunger sollte man daher beim Lesen vielleicht nicht haben. Alles in allem ein klassischer Ermittlerkrimi, der mich gut unterhalten hat und deshalb auch noch fünf Sterne von mir bekommt.

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Details können wichtig sein
von manu63 aus Oberhausen am 25.07.2016

Wutentbrannt ist der dritte Krimi mit Clemens von Bühlow den das Autorinnenteam Brigitte Lamberts und Annette Reiter in Gemeinschaftsarbeit verfasst haben. Dieses Mal geht es um einen toten Kunststudenten der erschlagen in einem Hotel aufgefunden wird. Die Spuren führen in verschiedene Richtungen und im Laufe der Ermittlungen werden unterschiedliche... Wutentbrannt ist der dritte Krimi mit Clemens von Bühlow den das Autorinnenteam Brigitte Lamberts und Annette Reiter in Gemeinschaftsarbeit verfasst haben. Dieses Mal geht es um einen toten Kunststudenten der erschlagen in einem Hotel aufgefunden wird. Die Spuren führen in verschiedene Richtungen und im Laufe der Ermittlungen werden unterschiedliche Personen verdächtigt. Letztendlich findet Clemens von Bühlow, zusammen mit seinem Team, aufgrund von kleinen Details den wahren Tathergang. Der Krimi selber ist in klarer und gut lesbarer Sprache verfasst, kleine humorvolle Einlagen würzen das Ganze zu einem unterhaltsamen Krimi in dem es nicht blutrünstig zugeht. Im Fokus stehen die Ermittlungen des Teams rund um Clemens von Bühlow. Die einzelnen Ermittlungsschritte und das finden und dann wieder ausschließen von Verdächtigen wird gut dargestellt und auch immer wieder zusammengefasst, so das ich als Leser nicht den Überblick verloren habe. Insgesamt ein Buch das Krimifreunden sicherlich gefallen wird.

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