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Zwei Herren am Strand

Roman

(21)
Winston Churchill und Charlie Chaplin – zwei Giganten der Weltgeschichte, so unterschiedlich wie nur möglich und doch enge Freunde. Der eine schuf als weltberühmter Komiker das Meisterwerk "Der grosse Diktator", der andere führte mit seinem Widerstandswillen eine ganze Nation durch den Krieg gegen Adolf Hitler. Michael Köhlmeier hat mit dem Blick des grossen, phantasievollen Erzählers erkannt, was in diesem unglaublichen Paar steckt: die Geschichte des 20. Jahrhunderts zwischen Kunst und Politik, Komik und Ernst. Der arme Tramp und der grosse Staatsmann, in diesem verblüffendem Roman des berühmten Autors aus Österreich erleben sie die Geschichte des Jahrhunderts.
Portrait
Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt als Schriftsteller in Hohenems / Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen die Romane Abendland (2007), Madalyn (2010), Die Abenteuer des Joel Spazierer (2013) und Spielplatz der Helden (2014, Erstausgabe 1988) sowie der Gedichtband Der Liebhaber bald nach dem Frühstück (Edition Lyrik Kabinett 2012) und zuletzt der Roman Zwei Herren am Strand (2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 25.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783446247598
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
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Die zwei Herren sind Winston Churchill und Charlie Chaplin, die sich im wirklichen Leben tatsächlich gekannt hatten. Die ungekürzte vom Autoren Köhlmeier gelesene Hörbuchversion des Romanes mit sicher vielen historischen Begebenheiten ist ein anspruchsvoller Genuss, doch auch ein ein wenig bitter so wie dunkle Schokolade. Die beiden Die zwei Herren sind Winston Churchill und Charlie Chaplin, die sich im wirklichen Leben tatsächlich gekannt hatten. Die ungekürzte vom Autoren Köhlmeier gelesene Hörbuchversion des Romanes mit sicher vielen historischen Begebenheiten ist ein anspruchsvoller Genuss, doch auch ein ein wenig bitter so wie dunkle Schokolade. Die beiden Grossen der Geschichte des 20. Jahrhunderts treten kaum in ihren grossen Rollen auf. Es sind die kleinen Geschichten im privaten Rahmen, mit den Ehefrauen und der Familie. Begleiten sie Churchill und Chaplin auf ihren Talk Walks. Sehen sie sich auch den Film 'Chaplin' mit Robert Downey jr in der Hauptrolle an.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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8
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erstaunlich vielschichtiger Roman über eine der spannendsten Episoden der jüngeren europäischen Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Heppenheim am 02.11.2014

Warum habe ich es gelesen? Dies ist das letzte Buch meiner persönlichen Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2014. Ich habe es mir ganz bewusst bis zum Schluss aufgehoben, weil mir die Leseprobe am besten gefiel. Die Idee, diese großen Figuren der jüngeren Zeitgeschichte Europas literarisch in einem Roman zu vereinen, fand... Warum habe ich es gelesen? Dies ist das letzte Buch meiner persönlichen Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2014. Ich habe es mir ganz bewusst bis zum Schluss aufgehoben, weil mir die Leseprobe am besten gefiel. Die Idee, diese großen Figuren der jüngeren Zeitgeschichte Europas literarisch in einem Roman zu vereinen, fand ich großartig. Zudem hat sich die Leseprobe ausgesprochen unterhaltsam amüsant und flüssig lesen lassen. Wie war mein erster Eindruck? Ich war etwas irritiert, als ich gleich in einem der ersten Kapitel feststellen musste, dass die Themen “Depression” und “Suizid” in diesem Roman eine zentrale Rollen spielten würden. Dies wird weder in der Kurzbeschreibung des Verlags (siehe oben) noch in der Leseprobe erwähnt. Auch schien es zunächst nicht zu dem lockeren, unterhaltsamen Erzählstil zu passen. Ich hatte die Befürchtung, diese Krankheit würde ins Lächerliche gezogen. Wie fand ich das Buch insgesamt? Glücklicherweise bewahrheiteten sich meine Befürchtungen nicht. Zwar wird das Thema in diesem Roman nicht mit einer solchen Schwere belegt, wie dies in anderen Werk der Fall ist, dennoch wird der Ernst der Krankheit deutlich. Köhlmeier ist ein großartiger Erzähler. Am besten gefiel mir, wie er in diesem Roman historische Fakten und eigene Fiktion geschickt zu einem schlüssigen Ganzen zusammenfügt, und ganz nebenbei auch noch ein bedeutendes Stück europäische Zeitgeschichte erzählt. An einigen Stellen gelingt diese Mischung so gut, dass mir zunächst nicht ganz klar, wurde, ob es sich nun um einen historische Tatsache handelt, oder der Fantasie des Autors entspringt. Dies klingt, als müsse der Roman “schwere Kost” sein. Und sicher ist er nicht trivial. Aber ich habe ihn auch nicht als anstrengend erlebt. Das Buch liest sich durch den lockeren, amüsanten Erzählstil Köhlmeiers flüssig und leicht. Die Machart erinnerte mich ein kleines bisschen an “Kastellau” von Charles Lewinsky. In beiden Büchern werden unterschiedliche Quellen zitiert und zu einem Roman zusammengefügt. Während dies aber bei Lewinsky ausschließlich mit fiktivem Material und in weitestgehend umkommentierter Form geschieht, mischt Köhlmeier real existierende Dokumente mit fiktivem und erweiterter den Rahmen zusätzlich um einen Erzähler, der den Leser durch die Geschichte führt. Die einzelnen Teile müssen also nicht vom Leser selbst zusammengefügt werden, sondern werden fertig einschließlich Interpretation angeboten. Dies macht es einfacher zu lesen, nimmt dem Leser aber auch den Spaß an der eigenen detektivischen Arbeit. Andererseits aber erweitert die Rahmenhandlung in “Zwei Herren am Strand” die Geschichte aber auch um zwei weitere Personen: den Erzähler und sein Vater, über die der Leser zwar nur wenig erfährt, sich aber das ein oder andere denken kann. Denn tatsächlich gibt es Parallelen zwischen dem Erzähler und seinem Vater und Chaplin und Churchill, wie sie im Roman dargestellt werden. So wird bald klar, dass auch der Erzähler und der Vater an Depressionen leiden bzw. litten, ohne dass dies an irgendeiner Stelle direkt und offen ausgesprochen wird, was ich als wahre Kunst empfand. Einzig eine Stelle in der Mitte des Romans las ich mit leichter Empörung. Hierin wird Hitler beschrieben, der – ebenfalls depressiv – von Chaplin und Churchill zu ihresgleichen wahrgenommen wird. Dies schien mir dann doch etwas zu weit zu gehen. Nachdem ich den Gedanken aber etwas sacken ließ, kam es mir schließlich gar nicht mehr so skandalös vor. Letztlich zeigt es nur, dass es jeden treffen kann. Alles in allem ist “Zwei Herren am Strand” ein erstaunlich vielschichtiger Roman über eine der spannendsten Episoden der jüngeren europäischen Geschichte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Verbundenheit
von einer Kundin/einem Kunden am 24.09.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Im vorliegenden schmalen Roman - auf der Longlist zum Dt.Buchpreis 2014 - spielt Autor Michael Köhlmeier mit der fiktiven Begegnung/Freundschaft zweier berühmter Männer. Sein (zeitweiliger) Ich-Erzähler findet in Unterlagen seines verstorbenen Vaters, einem großen Verehrer Winston Churchills, Papiere, die belegen, das der berühmte Staatsmann und der ebenso berühmte... Im vorliegenden schmalen Roman - auf der Longlist zum Dt.Buchpreis 2014 - spielt Autor Michael Köhlmeier mit der fiktiven Begegnung/Freundschaft zweier berühmter Männer. Sein (zeitweiliger) Ich-Erzähler findet in Unterlagen seines verstorbenen Vaters, einem großen Verehrer Winston Churchills, Papiere, die belegen, das der berühmte Staatsmann und der ebenso berühmte Stummfilmstar befreundet waren.Ursprünglich von einer Party an den Strand geflüchtet, treffen die beiden aufeinander und erkennen einen Seelenverwandten:beide leiden seit Jahren unter Schüben schwerer Depression und "spielen" ebenso lange mit dem Gedanken, die erfolgreichste Selbstmordmethode für sich zu finden.Als sie sich an diesem Abend nach intensivem Gespräch von einander verabschieden, haben sie sich versprochen 1.nie irgendjemandem, und schon gar nicht der Presse,zu erzählen, worüber sie sich ausgetauscht haben und 2. sofort anzureisen, falls einer von ihnen wieder dem schwarzen Hund=der Depression zum Opfer fallen sollte.Eine faszinierende Idee von Michael Köhlmeier, die er kongenial umgesetzt hat : man ist als Leser häufig versucht, die komplette Geschichte für bare Münze zu nehmen und sich zu fragen, wo Recherche aufhört und Phantasie beginnt....Vielleicht aber auch ein Buch, das den Leser einfach dazu bringt, sich einmal erneut mit Chaplin und seinen Filmen bzw.der Person Churchills Und ihrem gemeinsamen Kampf gegen Adolf Hitler und seiner Politik auseinanderzusetzen. Interessant !

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wunderbarer Roman über die unwahrscheinliche, aber tatsächliche Freundschaft zwischen Chaplin und Churchill, die nicht zuletzt der Kampf gegen den "schwarzen Hund" verband.

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