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Schattenspringer

Wie es ist, anders zu sein

Die faszinierende Geschichte eines nicht ganz gewöhnlichen Mädchens!
Daniela Schreiter – Comic-Zeichnerin, Autorin und Illustratorin aus Berlin – beschreibt in der Graphic Novel „Schattenspringer - Wie es ist, anders zu sein“ unterhaltsam und berührend ihre Kindheit und Jugend. Schon als kleines Mädchen verhielt sie sich anders als andere Mädchen ihres Alters – unverständlich für ihre Umwelt, bis bei ihr das Asperger-Syndrom, eine spezielle Form des Autismus, diagnostiziert wurde. Menschen mit Asperger fühlen sich bisweilen, als kämen sie von einem anderen Stern.
Der Form eines gezeichneten Tagebuchs ähnlich, erzählt Daniela Schreiter wie sie die Welt erlebt. Dabei klärt sie über den in Deutschland noch kaum bekannten Asperger-Autismus auf und räumt Vorurteile aus dem Weg. Ihre gezeichneten Erlebnisse sind derart charmant und pointiert, dass man ihr gerne auf dem Weg ins Erwachsenwerden folgt. Auch Lachen ist erlaubt, wenn man sie dabei begleitet, wie sie täglich über ihren eigenen Schatten springen muss, um am öffentlichen Leben teilzuhaben und dabei immer wieder in die Fettnäpfchen tappt, die die menschliche Gesellschaft für „Aliens“ bereithält.
Ein faszinierendes Buch für jedermann und jedes Alter. Die Autorin schafft es wundervoll unterhaltend über ein Tabuthema aufzuklären, ohne dabei in eine Leidensgeschichte abzugleiten oder belehrend zu wirken.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 17.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86201-950-2
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 24.6/17.4/2.2 cm
Gewicht 681 g
Auflage 2. Auflage
Illustrator Daniela Schreiter
Verkaufsrang 1423
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Asperger aufgepasst!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2020

Sehr persönlich gestalteter Comic, der auf den eigenen Lebenserfahrungen einer Frau aus dem Autismus-Spektrum fußt. Dank der liebevoll gestalteten Bilder kann man sich auch als "neurotypischer" Mensch ausgezeichnet in ihre Welt hinein versetzen und versteht so manche ihrer Wahrnehmungen besser als mit einem entsprechenden Fachbu... Sehr persönlich gestalteter Comic, der auf den eigenen Lebenserfahrungen einer Frau aus dem Autismus-Spektrum fußt. Dank der liebevoll gestalteten Bilder kann man sich auch als "neurotypischer" Mensch ausgezeichnet in ihre Welt hinein versetzen und versteht so manche ihrer Wahrnehmungen besser als mit einem entsprechenden Fachbuch. Menschen mit Asperger-Syndrom selbst finden sich wiederum in einigen der Beschreibungen wider. Viele Szenen sind zudem noch sehr humorvoll angelegt und verstehen zu unterhalten. Ein tolles Buch für Menschen aus "beiden Welten".

Autismus und die Kindheit wundervoll erzählt
von Anja L. von "books and phobia" am 28.10.2019

Was sind, die ersten Gedanken, die man hat, wenn man an Personen mit Autismus verbindet? Das Fernsehen kennt da nur ein Bild und das ist sehr schade, denn wenn ich eines von Daniela Schreiter gelernt habe, dann das jeder Autismus anders ist. Im ersten Band ihrer Reihe „Schattenspringer“ ging es um ihre Kindheit und ihre ... Was sind, die ersten Gedanken, die man hat, wenn man an Personen mit Autismus verbindet? Das Fernsehen kennt da nur ein Bild und das ist sehr schade, denn wenn ich eines von Daniela Schreiter gelernt habe, dann das jeder Autismus anders ist. Im ersten Band ihrer Reihe „Schattenspringer“ ging es um ihre Kindheit und ihre Erlebnisse in den ersten Lebensjahren. Schon nach den ersten Seiten bekam ich kaum noch den Mund zu, den plötzlich wurde mir so einiges klar. Das ein Kind mal schwierig sein, dürfte vielen bekannt sein. Doch was vielleicht dahinter stecken könnte, um so mehr. Daniela Schreiter zeigte mir offen und ehrlich wie ihre Kindheit aussah und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatte. Gerade ihre verstärkte Wahrnehmungsfähigkeit machte z.B. das Schwimmen lernen zu einer Herausforderung. Doch auch der soziale Bereich machte ihr zu schaffen, da der Kontakt und Austausch mit gleichaltrigen nie so ganz klappen wollte. Spätestens hier dürften sich aber nicht nur mit Menschen mit Autismus, sondern auch mit allgemeinen sozialen Phobien angesprochen fühlen. Somit erlebte ich immer wieder im Momente im Buch, in denen ich mich selbst wiederfand. Dabei verlor ich auch die ein oder andere Träne, da das Gefühl nicht allein mit so manchen Sorgen zu sein, mich einfach übermannte. Wer aber glaubt, ich hätte das Buch nur mit einem Tränenschleier verschlungen, der irrt. Neben den interessanten Berichten, gab es auch immer wieder Momente, die mich zum Lachen brachten. Gemischt mit denen wo Wut oder Erkenntnis auf meinem Gesicht abzulesen waren, würde ich sagen, wirklich alle Emotionen erlebt zu haben. Besonders hilfreich ist das Buch übrigens aufgrund des Zeichenstils. Alles ist sehr bunt und witzig gestaltet, weswegen ich das Buch nicht einmal aus der Hand legte, sondern es in einem Ruck verschlang. Trotzdem ging der Ernst des Buches nicht verloren. Egal ob Erwachsene oder Kind, dieses Buch ist eigentlich für alle nicht nur eine lehrreiche, sondern auch spannende Angelegenheit. Ich bekam einen tollen Einblick in das Leben „einer“ Autistin und hoffe das es noch vielen Mut und Hoffnung schenkt. Daniela Schreiter schaffte es mit ihren wundervollen Zeichnungen und dem interessanten Einblick in ihr Leben mit Autismus, nicht nur meine Lachmuskeln zu berühren, sondern auch mein Herz. Bei mir werden wohl noch mehr Bücher der Autorin einziehen, da mich ihr Mut und ihr Blick auf die Welt einfach gepackt hat.

unbedingte Leseempfehlung für jedes Alter
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2019

Es gibt leider viel zu wenig Bücher über Asperger/Autismus, die a) keine Fachbücher sind, b) nicht pathologisierend oder exotisierend mit dem Thema umgehen und c) von Betroffenen selbst geschrieben sind. Daniela Schreiter gelingt es, ein erfrischend freundliches, zugängliches Bild vom Asperger-Syndrom zu zeichnen, mit allen posi... Es gibt leider viel zu wenig Bücher über Asperger/Autismus, die a) keine Fachbücher sind, b) nicht pathologisierend oder exotisierend mit dem Thema umgehen und c) von Betroffenen selbst geschrieben sind. Daniela Schreiter gelingt es, ein erfrischend freundliches, zugängliches Bild vom Asperger-Syndrom zu zeichnen, mit allen positiven wie negativen Aspekten, die damit einherkommen. Mithilfe von charmanten, cartoonhaften Zeichnungen, Popkultur-Anspielungen und kreativen Metaphern veranschaulicht sie den Leser*Innen, wie es sich anfühlt, in ihrer Haut zu stecken. Der erste Teil der Schattenspringer-Reihe fokussiert sich vor allem auf Danielas Kindheit und wie ihr Autismus diese geprägt hat. Sie erzählt von ihren Schwierigkeiten mit Sozialkontakten und äußeren Reizen, den Problemen in der Schule und dem Horror des Schwimmunterrichts. Sie erzählt auch von ihrer besonderen Beziehung mit Tieren, die Freude, die ihre Spezialinteressen ihr bereiten, und ihrer blühenden Fantasie, mit der sie sich stundenlang selbst beschäftigen kann. So bewegt sich der Comic stets zwischen leichteren und schwereren Thematiken hin und her, ohne dabei zu einer Leidensgeschichte zu werden oder etwas zu verharmlosen. Zwischendurch werden für Laien neuartige Begriffe wie „neurotypisch“, „neurodivers“ oder „Overload“, „Meltdown“ und „Shutdown“ erklärt, sowie Erläuterungen zu bestimmten Aspekten von Autismus für besseres Verständnis eingestreut. Für Fachleute, Eltern und Angehörige von Betroffenen ist „Schattenspringer“ unverzichtbar, um besseres Verständnis und Empathie für Autist*Innen und deren Eigenheiten und Bedürfnisse zu entwickeln. Gerade für Eltern ist es wichtig zu verstehen, dass ihre Kinder vielleicht etwas anders sind, das aber nicht zwangsläufig etwas Negatives sein muss. Laien und Nicht-Betroffene, die sich etwas in das Thema einlesen oder ihren Horizont erweitern möchten, sind mit dem Comic ebenfalls bestens versorgt. Die Illustrationen und unterhaltsame Erzählweise machen ihn auch für Kinder bestens geeignet. Für Autist*Innen und jene, die es von sich vermuten, ist „Schattenspringer“ eine Fundgrube an großen und kleinen „Aha“-Momenten und Erfahrungen, die so oder so ähnlich auch gemacht wurden. Vor allem aber ist es ermutigend zu wissen, dass man nicht allein ist und dass es in Ordnung ist, anders zu sein.