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Andorra

Stück in zwölf Bildern

(19)

Die Kernzelle von Andorra findet sich in Max Frischs Tagebuch als Eintragung des Jahres 1946. Andorra ist der Name für ein Modell: Es zeigt den Prozess einer Bewusstseinsveränderung, abgehandelt an der Figur des jungen Andri, den die Umwelt so lange zum Anderssein zwingt, bis er es als sein Schicksal annimmt. Dieses Schicksal heisst in Max Frischs Stück »Judsein«. Das Schauspiel erschien als Buchausgabe zuerst 1961.

Rezension
'"Andorra" ist eine der stärksten Herausforderungen, die seit Jahr und Tag von der deutschen Bühne ausgegangen sind.'
(Friedrich Torberg)
Portrait
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.

Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 126
Erscheinungsdatum 02.11.1975
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-36777-3
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/10,9/1 cm
Gewicht 92 g
Auflage 78. Auflage
Verkaufsrang 4.664
Buch (Taschenbuch)
Fr. 9.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
6
7
4
0
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Einfach aber tiefgründig
von einer Kundin/einem Kunden aus Mogelsberg am 16.03.2016

Andorra ist ein sehr lesenswertes und einfach verständliches Buch. Es hat trotz seiner Einfachheit ein tiefgründiges Thema. Sehr unterhaltsam aber auch nachdenklich.

Großartig!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2014

Ein tolles Werk, das sehr intelligent ist. Es ist einfach sehr fesselnd und ich würde es jedem weiter empfehlen, der mal wieder eine tolle Geschichte lesen möchte.

Ein Buch das auch noch nach 50 Jahren unsere heutigen Probleme kritisiert...
von einer Kundin/einem Kunden aus Erwitte am 20.03.2013

Dieses Drama ist aus 12 Bildern zusammengesetzt, dessen Höhepunkt das 8. Bild darstellt. Das Besondere an diesem Buch ist das es ein Modell einer Gesellschaft mit dem Namen Andorra darstellen soll. Entsprechend werden die Rollen nach einem Mitglied einer gesellschaftlichen Gruppe benannt wie der Wirt oder der Lehrer.... Dieses Drama ist aus 12 Bildern zusammengesetzt, dessen Höhepunkt das 8. Bild darstellt. Das Besondere an diesem Buch ist das es ein Modell einer Gesellschaft mit dem Namen Andorra darstellen soll. Entsprechend werden die Rollen nach einem Mitglied einer gesellschaftlichen Gruppe benannt wie der Wirt oder der Lehrer. Eine Ausnahme gilt für die beiden Hauptrollen Andri und Barblin die eigentlich keine gesellschaftliche Gruppe wieder spiegeln können! In dem Drama wird die Geschichte des jungen erwachsenen Andri erzählt, der grade seine ersten Schritte in die Richtung eigenes Leben machen will. Er hat vor Barblin die Tochter des Lehrers zu heiraten und eine Ausbildung bei dem Tischler anzufangen. Erste Probleme gibt es bereits in der Exposition. Dort wird deutlich das Andri als jüdisches Findelkind ist, das vom Lehrer nach Andorra geholt wurde um ihn vor den „Schwarzen“, so nennen die Andorraner die Menschen außerhalb der Grenze von Andorra leben, zu schützen. Andri wurde vom Lehrer erzogen wie sein eigenes Kind, und deshalb ist es unklar ob der Lehrer die Ehe zulassen wird. Ein weiteres Problem ist das der Tischer auf Grund seiner vermeintlichen Herkunft (Jude) Andri ungern als Geselle aufnehmen möchte da er Unannehmlichkeiten fürchtet und deshalb ein hohes Ausbildungsgeld fordert. Erste Vorurteile werden gegen Andri laut. Der Wirt und der Soldat schildern den Juden als geldgierig. Der Soldat nennt Andri sogar feige. Andri macht sich anfangs keine Gedanken über die Vorwürfe die ihm gemacht werden. Erst als sie immer immenser werden vergleicht er die vorgeworfenen Vorurteile mit sich selbst. Andri wird zu Sündenbock der Andorraner obwohl er sich anfangs noch wehrt gegen die Andorraner. Doch vergeblich! Andri fängt sogar die Vorurteile an zu verinnerlichen und zu resignieren. Dazu kommt noch das die Andorraner eine baldige Besetzung von den Schwarzen fürchtet, die Juden den Prozess machen wollen. Die Tragödie scheint ihren Lauf zu nehmen, doch dann gibt es einen Hoffnungsschimmer! Der Lehrer hat Andri nicht die wahre Geschichte über seine Herkunft erzählt. Andri könnte durch die Wahrheit geschützt werden! Es ist ein Wettrennen gegen die Zeit. Das Problem ist Andri glaubt selber nicht mehr an die Wahrheit... Bis zur letzten Seite bleibt dies Buch spannend! Es ist ein Aufruf über unsere Gesellschaft nach zu denken und eigene Verhaltensweisen zu verändern. Inhaltlich ist das Drama gut geschrieben und eigentlich weiter zu empfehlen. Das eigentlich kommt daher, dass ich als Schüler die zu ersten Mal ein Drama gelesen habe und meine Schwierigkeiten hatte, das Buch wegen seiner ungewohnten Schreiweise zu lesen. Es lag daran das man sich als Leser in mehrere Personen gleichzeitig hinein versetzen musste und jeder Person quasi eine eigene Stimme im Kopf geben muss. Deshalb wäre es hier angebracht für den Erstleser eines Dramas oder auch der Schüler sich Andorra in einer Hörspieladaption zu kaufen um sich erst mal in die Schreibweise gewöhnen zu können . Letztendlich rate ich zum Kauf von diesem Drama. Es ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft und zeigt das Probleme sowohl vor 50 Jahren gab als auch heute. Dieses Buch zeigt was Vorteile verursachen!



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