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Das Mysterium der Tiere

Was sie denken, was sie fühlen

(3)
Was Tiere denken
Delfine rufen sich beim Namen, und Orcas leben in einer über 700 000 Jahre alten Kultur. Entenküken bestehen komplizierte Tests zum abstrakten Denken, und Schnecken drehen freiwillig Fitnessrunden im Hamsterrad. Hunde bestrafen Unehrlichkeit, doch können vergeben, wenn man sich entschuldigt. Spinnen treffen ihre Berufswahl auf Grundlage ihrer Persönlichkeit und individuelle Vorlieben.
Karsten Brensing entführt uns zu den Ursprüngen der Geistesentwicklung bei Mensch und Tier. Wer schon immer wissen wollte, was im Kopf unserer geliebten Haustiere oder in vielen anderen tierischen Köpfen vor sich geht, der findet in diesem Buch die Antworten, und jede neue animalische Begegnung wird zu einem spannenden Erlebnis.
Rezension
" Dabei zeigen Brensings Beispiele eindrucksvoll, dass es keinen Grund gibt, Tieren ein "Innenleben" mit Schmerzen, Angst, Trauer und Freude abzusprechen. (...) Utopisch? Sicher. Aber Utopien werfen immer ein interessantes Licht auf die Gegenwart. " Geo 20171004
Portrait
Karsten Brensing ist Meeresbiologe und promovierter Verhaltensforscher. Er war wissenschaftlicher Leiter des Deutschlandbüros der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation. Zuletzt erschien sein Buch Persönlichkeitsrechte für Tiere (Herder Verlag, 2013). Die von ihm gegründete Individual Rights Initiative (IRI) wird von zahlreichen namhaften Wissenschaftlern und Prominenten unterstützt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 15.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03682-9
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 221/143/38 mm
Gewicht 601
Abbildungen mit 64 Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 5.257
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 32.90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Absolute Leseempfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 11.10.2017

Ich habe mich schon immer für die Tierwelt interessiert, liebe meinen Hund über alles und deshalb gab es für mich keinen Weg um dieses Buch, das schon beim ersten Blick so richtig zum Lesen einlädt und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil ich bin begeistert. Auf384 Seiten, einschließlich... Ich habe mich schon immer für die Tierwelt interessiert, liebe meinen Hund über alles und deshalb gab es für mich keinen Weg um dieses Buch, das schon beim ersten Blick so richtig zum Lesen einlädt und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil ich bin begeistert. Auf384 Seiten, einschließlich Anhang mit zahlreichen Fußnoten, bekommt man als Leser hier durchgehend spannende, witzige, überraschende und vor allem immer fachlich überzeugende Informationen geboten. Das Buch ist in die acht Kapitel unterteilt. Nach einer kurzen Einleitung, die schon beweist, wie sehr der Autor seine Arbeit liebt und den Leser so richtig mitnimmt, macht „Tierisch guter Sex“ den Anfang. Gibt es bei Tieren Oral-, Gruppensex oder gar BDSM? Welche Rolle spielt Oxytocin, das Hormon für Treue und Bindungsverhalten des Menschen in der Tierwelt und warum haben Mischlinge weniger Erbkrankheiten? Das sind nur einige der Fragen, die man hier beantwortet bekommt. Anschließend widmet sich der Autor dem Thema „Unbekannte Kulturen“. Wie in fast allen Kapiteln gibt es auch hier zu Beginn eine eindeutige Definition, was man überhaupt unter Kultur zu verstehen hat, um dann auch überhaupt reflektiert entscheiden zu können, ob man z.B. von Impuls, Reflex oder tatsächlich durch soziales Lernen von Artgenossen erworbenes Verhalten sprechen kann. Haben Sie gewusst, dass Buckelwale ihre Gesänge immer up to date haben wollen und innerhalb relativ kurzer Zeit vollständig erneuern können, ich nicht! Auch wollte ich als Kind immer wissen, ob mein Hamster sein Laufrad nur benützt, weil der Käfig nicht annähernd seinem natürlichen Revier entsprechen kann. Wenn ich nun von Versuchen lesen darf, die bestätigen, dass auch freilebende Feldmäuse, Schnecken oder gar Frösche freiwillig in solchen umher rennen, wenn man sie zur Verfügung stellt, beruhigt mich das doch sehr. Im nächsten Kapitel „vom Denken“ wagt sich der Autor sogar an die diese viel umstrittene Frage. Mit zahlreichen Versuchsschilderungen beweist der Autor hier unter anderem, dass Entenküken zu abstraktem Denken fähig sind, Elefanten sich an Gegebenheiten in ihrer Vergangenheit erinnern können oder Süßwasser Orcas sogar so findige Jagdtechniken erfinden können, dass sie sich an den Strand werfen um Wasservögel zu erbeuten. Weiter geht es mit dem Abschnitt „Gefühlsduselei“ -ein Bereich, der sicher auch sehr umstritten und auf jeden Fall auch noch viel zu wenig erforscht ist. So wurden Fischen z.B. lange Zeit die Fähigkeit abgesprochen Schmerz zu empfinden. In zahlreichen Versuchen ist aber inzwischen eindeutig belegt, dass sich ein Doktorfisch z.B. beruhigt, wenn man ihn streichelt, nachweislich sogar der für Stress verantwortliche Cortisolspiegel sinkt. Das ist nur ein Experiment, dass zu den Schlussfolgerunden im, vor einem kurzen Epilog abschließenden Kapitel „Die Krone der Schöpfung“ führt. Die größte Kooperationsbereitschaft, und die Fähigkeit sich unterordnen zu können und zu wollen, sei den Menschen sicher nicht abgesprochen. Die Gemeinsaft ist zu zahlreichen Leistungen fähig gewesen und wird es weiter sein, aber jedes einzelne Individuum? So vieles ist noch nicht erforscht. Ich denke wir müssen viel mehr Verantwortung für die Tierwelt übernehmen, hierzu findet man hier zahlreiche Denkanregungen. Viele der Tierarten waren mir aus Tierdokus schon bekannt, aber der Autor führt auch zahlreiche ins Feld, von denen ich noch nichts gehört habe. So habe ich z.B. noch nie etwas von Bärtierchen gehört, die ich aber alleine schon aufgrund ihres breiten Spektrums an Sexpraktiken „einschließlich Jungfernzeugung, dabei befruchten sich die Weibchen einfach selbst, ohne zwittrig zu sein.“ mit Sicherheit nicht mehr vergessen werde. Ist dies doch für die Männerwelt sicher deprimierend, für einsame Weibchen aber ein enormer Vorteil. Und das ist nur eine der unglaublichen Fähigkeiten dieser Überlebenskünstler, die man u.a. bis 250 Grad erhitzen, dem Druck der Tiefsee aussetzen oder in den Weltraum schießen kann, ohne sie zu töten. Gut gefällt mir auch das Layout des Buches. Große Hauptüberschriften und kleinere Zwischentitel gliedern den Text in übersichtliche Abschnitte. Die Schrift ist angenehm groß und zahlreiche farbige Abbildungen von im Text vorkommenden Tierarten, bzw. Einzeltieren, die über besondere Fähigkeiten verfügen, sowie einigen Versuchsaufbauten laden schon beim ersten Blättern so richtig zum Lesen ein. Gut gefallen haben mir auch die Hinweise auf You Tube Links, unter denen zahlreiche Filme zu Versuchen zu sehen sind. So wird das Beschriebene für Interessierte auch medial gelungen ergänzt. Alles in allem ein absolut spannendes Buch, das mit einigen Legenden aus dem Tierreich aufräumt, fachlich fundiertes Wissen in beeindruckenden Versuchen und Beispielen gekonnt an den Laien bringt und dabei mehr als gelungen unterhält und informiert. Völlig begeisterte fünf Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Sachbuchhighlight: extrem informativ, sehr unterhaltsam und zum Nachdenken anregend
von smartie11 am 06.12.2017

„Wir Menschen sind schon eine merkwürdige Tierart“ (S. 318) Meine Meinung: Der Autor Karsten Brensing ist Meeresbiologe und hat in Verhaltensbiologie promoviert. Seinem Sachbuch „Das Mysterium der Tiere“ merkt man diesen wissenschaftlichen Background durchaus an, findet man doch allein 542 Fußnoten! Wer hier nun aber eine trockene wissenschaftliche Abhandlung erwartet –... „Wir Menschen sind schon eine merkwürdige Tierart“ (S. 318) Meine Meinung: Der Autor Karsten Brensing ist Meeresbiologe und hat in Verhaltensbiologie promoviert. Seinem Sachbuch „Das Mysterium der Tiere“ merkt man diesen wissenschaftlichen Background durchaus an, findet man doch allein 542 Fußnoten! Wer hier nun aber eine trockene wissenschaftliche Abhandlung erwartet – weit gefehlt! Wissenschaftlich? Auf jeden Fall! Trocken oder gar langweilig? Keine Spur! Denn Karsten Brensing versteht es ganz hervorragend, seinen Lesern auf sehr unterhaltsame und erfrischende Weise die „Welt der Tiere“ näherzubringen und geht dabei teilweise sogar bis auf die Molekularebene hinunter und betrachtet biochemische Prozesse. Hier finden sich die unglaublichsten Geschichten aus dem Tierreich und dazu noch einige sehr außergewöhnliche Tierarten, die ich zuvor noch gar nicht kannte. Beispiele gefällig? Gerne! In diesem Buch werden Sie mikroskopisch kleine Bärtierchen kennenlernen, von explodierenden Bienen lesen, über geschlechtswandelnde Clownsfische staunen, Schnecken in Hamsterrädern vorgestellt bekommen sowie drogensüchtige Braunbären. Man kommt beim Lesen aus dem Staunen eigentlich kaum heraus. Scheinbar „ganz nebenbei“ und auch für Laien sehr gut verständlich bewegt Karsten Brensing dabei zentrale Fragen wie beispielsweise „Kultur bei Tieren“, „die Geheimsprache der Tiere“ oder auch das „logische Denken“ von Tieren. Wer hätte schon gedacht, dass selbst Einsiedlerkrebse und Spinnen eine „Animal Personality“ haben können? Am Ende fasst der Autor seine Themen sehr gut zusammen und rundet das bislang gelesene in sich ab. Über hunderte Seiten und viele Kapitel hinweg hat uns der Autor dabei die Tiere dieser Welt näher gebracht. Er zeigt unglaubliche, erstaunliche und immer wieder überraschende Beispiele von „tierischem“ Verhalten auf, das den Blick der Leser auf die fantastische Vielfalt unserer Fauna verändert. So ist es am Ende nur mehr als folgerichtig, dass der Autor ein flammendes und fundiertes Plädoyer nicht nur für den Tierschutz, sondern für Tierrechte hält. Er geht sogar so weit, Tiere als dritte Personenform (nach natürlichen und juristischen Personen) einführen zu wollen. Wer dieses Buch aufmerksam und unvoreingenommen vom Anfang bis zum Ende durchgelesen hat, wird ihm hier kaum noch widersprechen wollen! FAZIT: Extrem unterhaltsam und immer wieder erstaunlich, sehr erfrischend zu lesen, sehr gut recherchiert und kritisch reflektiert mit einem flammenden Plädoyer für die Rechte der Tiere.

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Sehr informativ und interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 10.12.2017

Das Cover gefällt mir sehr gut, es würde mir allerdings im Buchladen nicht immer sofort ins Auge fallen. Was wirklich schade wäre, denn das Buch ist wirklich toll und sehr informativ. Der Schreibstil gefällt mir gut und auch wenn man kein großes Hintergrundwissen hat, dann findet man sich in diesem... Das Cover gefällt mir sehr gut, es würde mir allerdings im Buchladen nicht immer sofort ins Auge fallen. Was wirklich schade wäre, denn das Buch ist wirklich toll und sehr informativ. Der Schreibstil gefällt mir gut und auch wenn man kein großes Hintergrundwissen hat, dann findet man sich in diesem Buch sehr gut zurecht und nimmt einiges mit. Erst am Ende des Buchs wird einem bewusst, wie viel Wissen man durch dieses Buch doch mitbekommt und was man alles gelernt hat. Allerdings ist alles so gut verpackt, dass es einem gar nicht auffällt und auch nicht überfordert beim lesen. Das Buch ist in verschiedene logische Abschnitte gegliedert, die sehr gut aufgebaut sind und auch abschließen. Was mir besonders gut gefallen hat, dass nicht nur auf die ganz typischen Tiere eingegangen wird, sondern man auch neue Tierarten kennen lernt. Die man nicht unbedingt sofort kennen könnte. Auch das der Autor nicht vor der bitteren Wahrheit zurückschreckt, dass wir Menschen für das Aussterben von Arten verantwortlich sind, finde ich wichtig und gut. Denn genau dies ist auch eine Tatsache, die nicht verschwiegen werden darf. Ein wirklich tolles Buch. Verdiente 4 Sterne.

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