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Einer wird sterben

Psychothriller

Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?

Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstrasse in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang.

Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb.

Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?

»Ich habe mich völlig in dieser Geschichte verloren und wusste irgendwann nicht mehr, wo oben und unten ist. Wahnsinnig spannend. Unbedingt lesen!« Melanie Raabe
Rezension
Wiebke Lorenz weiss, wie es geht. [...] Unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, mit dem nötigen Kribbeln
Portrait
Wiebke Lorenz

Eine kurze Pressemeldung brachte Wiebke Lorenz auf die Idee für ihren Psychothriller »Einer wird sterben«: Über eine Woche lang parkte ein Pärchen im Auto in einer ruhigen Strasse, ohne auszusteigen. Und niemand verstand, weshalb. Wiebke Lorenz war davon so fasziniert, dass sie die Geschichte gleich im Kopf weiterspann. Was, wenn diese Leute etwas wüssten, was keiner wissen darf? So ergeht es ihrer Hauptfigur Stella im Roman, gemeinsam mit ihr durchlebt der Leser Tage voller Angst und weiss nie, welche doppelten Böden die Geschichte noch bereithält. Genau dafür wird Wiebke Lorenz von ihren Fans geliebt, und die Presse verglich ihre psychologischen Höllenritte mit denen Sebastian Fitzeks. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783104038438
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1116 KB
Verkaufsrang 150
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Buchhändler-Empfehlungen

„Gewaltloser, intelligenter Psychothriller“

Daniela Schwarz, Buchhandlung St. Gallen (Rösslitor)

Ein Ereignis aus der Vergangenheit, das man bereits zu den Akten gelegt hatte, kann einen jederzeit wieder einholen. Diese Tatsache wird Stella bewusst, als sie die beiden Menschen im Auto bemerkt, die bereits seit vielen Stunden einfach nur da sitzen und scheinbar die Nachbarschaft beobachten. Stella fühlt sich bedroht, kann aber mit niemandem sprechen. Und die Situation spitzt sich immer weiter zu.
Dieser Thriller hat einen ähnlichen Zug, wie die Werke von Melanie Raabe (Der Schatten) oder J.P. Delaney (The Girl before) und kommt ganz ohne Gewaltszenen aus. Sehr empfehlenswert.
Ein Ereignis aus der Vergangenheit, das man bereits zu den Akten gelegt hatte, kann einen jederzeit wieder einholen. Diese Tatsache wird Stella bewusst, als sie die beiden Menschen im Auto bemerkt, die bereits seit vielen Stunden einfach nur da sitzen und scheinbar die Nachbarschaft beobachten. Stella fühlt sich bedroht, kann aber mit niemandem sprechen. Und die Situation spitzt sich immer weiter zu.
Dieser Thriller hat einen ähnlichen Zug, wie die Werke von Melanie Raabe (Der Schatten) oder J.P. Delaney (The Girl before) und kommt ganz ohne Gewaltszenen aus. Sehr empfehlenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
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8
1
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Unblutiger Psycho-Thriller
von Lilli33 am 20.03.2019

Inhalt: Stella ist allein zu Hause. Ihr Mann ist als Pilot oft tagelang unterwegs. Als Stella ausgerechnet am Jahrestag eines schlimmen Vorfalls ein seltsames Pärchen in einem Mercedes vor ihrer Villa entdeckt, wird ihr mulmig zumute. Die beiden sitzen einfach in ihrem Auto, machen nichts, steigen nicht aus, und doch... Inhalt: Stella ist allein zu Hause. Ihr Mann ist als Pilot oft tagelang unterwegs. Als Stella ausgerechnet am Jahrestag eines schlimmen Vorfalls ein seltsames Pärchen in einem Mercedes vor ihrer Villa entdeckt, wird ihr mulmig zumute. Die beiden sitzen einfach in ihrem Auto, machen nichts, steigen nicht aus, und doch hat Stella das unbestimmte Gefühl, dass sie wegen ihr hier sind … Meine Meinung: Schon mit dem Prolog geht es spannend los und man landet mitten im Geschehen. Direkt an Stellas Seite wird man als Leser*in durch die ganze Handlung geführt. Trotzdem bin ich der Protagonistin nicht ganz nahe gekommen. Zwar konnte ich ihre Gedanken meistens gut nachvollziehen, aber manche Handlungsweisen erschienen mir nicht unbedingt folgerichtig. Die Spannung steigt sachte immer weiter an. Wiebke Lorenz streut falsche Hinweise aus und führt auf falsche Fährten, sodass man nicht wirklich erahnen kann, wohin die Geschichte führen wird. Es passieren immer mehr Ungereimtheiten, die Stella in Angst und Schrecken versetzen. Ich war gefesselt und wollte immer weiter lesen, um endlich dahinter zu kommen, worum es hier geht. Doch von der Auflösung war ich dann ehrlich gesagt, etwas enttäuscht. Sie schien mir fast wie aus dem Hut gezaubert. Es gab keine Hinweise, mit denen man selbst hätte draufkommen können. Zwar ist es durchaus möglich, dass etwas so passiert, aber mir kam es doch sehr konstruiert vor. Fazit: Trotzdem ein spannendes und unterhaltsames Buch, das ich durchaus empfehlen kann.

von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2019
Bewertet: anderes Format

Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt. Viele besondere und gut ausgearbeitet Charaktere. Der Schluss des Buches hat mich begeistert!!

Aufregende, spannende und eindringliche Psychopiele ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 17.03.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Stella bemerkt am Morgen ein geparktes Auto auf der Straße, ein fremdes Auto, aber das Fahrzeug lässt sie, an ein früheres Model von ihrem Mann denken. Was hat Paul dieses Auto geliebt und welches Ende hat es genommen. So beginnt Stella ihren Tag und lässt die Gedanken hinter sich,... Stella bemerkt am Morgen ein geparktes Auto auf der Straße, ein fremdes Auto, aber das Fahrzeug lässt sie, an ein früheres Model von ihrem Mann denken. Was hat Paul dieses Auto geliebt und welches Ende hat es genommen. So beginnt Stella ihren Tag und lässt die Gedanken hinter sich, allerdings steht das Auto auch am Abend genau dort wie am Morgen und auch die beiden Insassen sind immer noch da. Komisch, aber wer weiß. Stella versucht ihre Gedanken abzuschütteln, aber als der Wagen auch am nächsten Tag noch an der gleichen Stelle steht, wallt langsam Panik in ihr auf. Was hat das alles zu bedeuten? Sind sie wegen des Unfalls vor sechs Jahren hier? Und was wissen sie darüber wirklich? Aber nicht nur das Auto mit den beiden Personen macht Stella Sorgen, nein auch die sich immer mehrenden Zufälle und Andeutungen machen ihr Angst. Dazu kommt, dass sie ganz alleine ist, denn Paul ist als Pilot auf Reisen. Wird Stella den Albtraum überstehen? Hat es wirklich mit ihr zu tun? Und was ist damals bei dem schlimmen Unfall passiert? Wiebke Lorenz kenne ich von Lesungen und literarischen Begegnungen und finde, sie ist eine unglaublich tolle Frau und hat einen steinharten Humor, nur gelesen hatte ich bis jetzt noch nichts von ihr. Allerdings hatte ich das immer vor und deshalb auch schon einige Bücher hier liegen. Als mir damals das Programm vorgestellt wurde, musste ich auch direkt laut aufjauchzen, als ich ihren Namen gelesen hatte und dachte nur, das Buch klingt nach meinem Beuteschema. Nun wird es wirklich mal Zeit für die Crimelady der Psychothriller. Ob sie mich nun umgehauen hat, erzähle ich euch nun. Das Buch hatte ich zu einem Arztbesuch mitgenommen, weil ich dachte, da hast du Ruhe und jede Menge Zeit, aber Pustekuchen, diesmal hatten sie ihren Zeitplan perfekt im Griff und ich kam über den Anfang gar nicht raus. Putzig finde ich auch immer, das mich der Arzt und auch sein Personal fragen und wie ist es, diesmal war meine Antwort: Ich bin gerade einmal über die erste Seite hinaus, aber es ist genial geschrieben, ich habe eine Gänsehaut, wenn das so weitergeht, ist das Buch der Hammer. Somit fangen wir doch auch beim Anfang an, der auch zugleich das Ende ist. Hier spricht jemand von unendlich großen Gefühlen, von Sehnsucht, aber auch dem Wissen, das es so enden musste, mit Blut und dem Tod. Die Worte waren so eindringlich, dass man erst mal schlucken und sich sortieren musste, aber auch die Gedanken sprudelten hier direkt los. Wer stirbt? Warum? Was ist passiert? Und so hat die Autorin schon einen unglaublichen Start hingelegt, zum Weiterlesen. Ich würde mal sagen, besser geht es nicht, um seinem Leser zu fesseln. So lernen wir nun im ersten Kapitel Stella kennen. Sie lebt mit ihrem Mann in einem guten Viertel in Hamburg und hält sich aus allem raus. Geht shoppen, macht Yoga und sehnt sich nach der Rückkehr ihres Mannes. Sie hätte nie gedacht, das sein Job, als Pilot, ihnen so viel gemeinsame Zeit rauben würde. Stella lebt die Idylle und lässt dem Leser in dem Glauben, alles ist perfekt und dann kommen die kleinen Risse. Dieses Auto vor der Tür verunsichert sie, dass sie allein im Haus ist, macht sie panisch und überhaupt, lauern überall Geheimnisse. Erst langsam zieht die Autorin den rosa Schleier und für mich kamen die Unklarheiten erst Stück für Stück an die Oberfläche. Ab da konnte man gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn ist das wirklich alles so passiert, oder schleicht sich da etwa auch Hirngespinste mit hinein. Außerdem wundert man sich über diese Ehe, auf welchen Grundstein ist diese Partnerschaft gebaut und was verbirgt sich wirklich hinter diesen Unfall, der ihr Leben seit sechs Jahren bestimmt. Wiebke Lorenz hat einen fesselnden und an die Seiten bindenden Schreibstil, einen Spannungsaufbau vom Feinsten und sorgt dabei selber für ein Wechselbad von Vermutungen und Gefühlen. Mit ihrer Hauptfigur Stella treibt sie ein raffiniertes Spielchen für den Leser. Zuerst denkt man sich, ohje die naive reiche Ehefrau, dann schwingt man um und bekommt die Frau dahinter gar nicht recht zu packen. Es ist wie in einem Labyrinth, man weiß nie, welche Biegung man nehmen soll und ob diese bei Stella auch zum eigentlichen Kern, ihres Inneren auch führt. Man weiß irgendwann nicht mehr so recht, mag ich diese Person, oder ist sie mir einfach zu abgefahren. Dieses Pingpong Spiel lässt einen durch die Seiten fliegen und sorgt für richtig gute spannende Unterhaltung. Dabei lässt die Autorin noch die liebe Nachbarschaft mit einfließen und man entdeckt immer mehr Unglaubliches. Es ist wirklich eine Geschichte, die die Menschen gut heran zoomt und einiges aufdeckt, was man vielleicht gar nicht so gern sehen möchte. Für mich war es eine unglaublich spannende Lesezeit und auch, wenn für mich das Ende ein bisschen zu fett war, passte es recht gut hinein. Einer wird sterben wird einen nicht loslassen, bis man es zu Ende gelesen hat. Irre gut gemacht.