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BuchhändlerInnen im Portrait

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler
aus der Buchhandlung in Basel
Unsere Top-BuchhändlerInnen

Gesamte Empfehlungen 478 (ansehen)


Über mich:
https://mylibraryofdreams.jimdo.com/
Alter:
31 Jahre
Abteilung:
Kinder- und Jugendbuch
Funktion:
Buchhändlerin
Lieblingsautoren:
Pierce Brown, Jay Kristoff, Joanne K. Rowling, Tahereh Mafi, Sarah J. Maas, Holly Bourne, Kiersten White, Melinda Salisbury
Im Beruf seit:
08.2014
Das beste Buch aller Zeiten:
Red Rising von Pierce Brown!

Meine Empfehlungen

Fazit: HOLY MOLY TURKEY!! Leider sehr langweilig und schlecht geschrieben JEESE!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Oh Gott, war das Mies.
Langweilig und sehr banal,
Holy Moly Jeese!

Das ist meine Rezension in einem Haiku zusammengefasst.

«Ich wurde noch langsamer, denn rechts von mir warfen sich gerade ein paar Jungs-teilweise ohne Shirts! – lachend einen Football zu.
Jeese! Was musste ich tun, um dieser Football zu sein? Ich würde alles tun.»

Scheinbar wollte jeder dieses Buch lesen, denn ich sah es zu tausendfach auf Instagram. Umso neugieriger war ich also und musste es natürlich haben.
Ich habe es zusammen mit Timo gelesen. Gott sei Dank- denn er hatte sich dieselben Stellen markiert und dasselbe gefühlt beim Lesen. Manchmal kommt man sich sonst schon komisch vor, wenn man ein gehyptes Buch gar nicht soo toll findet, wie alle anderen.
JEESE!
Es fing an mit einem eher schlechten Schreibstil. Und damit möchte ich gar niemanden angreifen, aber es war so Durchschnittlich und eher banal, dass ich das Gefühl hatte eine Fanfiction von einem 16jährigend Mädchen zu lesen. Dem einen mag das nichts ausmachen, mich jedoch stört es mittlerweilen. Vor allem wenn dann die Geschichte plump und 0815 ist. Grundsätzlich wollte ich nach ca. 80 Seiten abbrechen, da man aber doch gut vorankam, habe ich es durchgezogen. Leider. Es hat sich nicht gelohnt.
HOLY MOLY!

«Ich liess Ivy ein paar Schritte vor mir gehen, damit ich sie besser im Blick hatte. Dadurch hatte ich eine perfekte Sicht auf ihren Hintern, der sich bei jedem Schritt rhythmisch anspannte. Die Shorts die sie trug, endete kurz unterhalb ihrer Pobacken. Verfluchte Scheisse.»

Die Protagonistin ist ein verwöhntes Mädchen aus sehr reichem Haus, dass nun mit 18(?) anfängt zu rebellieren und sich wie ein naiver Teenie benimmt, literweise Gatorade trinkt, mehrmals mit vollem Mund spricht, rülpst (hat die Gute keine Erziehung genossen?) und gerne das Spielzeug Halbnackter Männer wäre. Gleichzeitig dann aber vor Scham im Erdboden versinkt als der Hottie ein Brustwarzenpiercing hat. Ivy war leider wirklich einfach durchgehend naiv, nervig und dumm.
HOLY TURKEY!
Ryan hingegen übertrifft es beinah noch. Einen schlechteren Bodyguard hab ich selten gesehen. Weder kümmert er sich wirklich um sie- er flirtet mehrmals lieber mit Mädels, sodass Ivy dann genervt abhaut, noch ist er richtig vorbereitet oder ausgebildet. (ich rede von der einen Stelle, wo es etwas spannend wurde) Er hätte grad so gut ein x beliebiger Mitschüler sein können.
JEESE!!!
Wie sich die Liebe der beiden zusammensetzt kann ich auch gut in Worte fassen:
Ryan steht auf Ivy wegen ihren Brüsten, dem Hintern und den langen Beinen.
Ivy steht auf Ryan, weil er verbooooten und ein Bad Boy ist.
DAS nenn ich doch mal wahre Liebe!!!
HOLY MOLY!
Nach dem ersten Knutschen und dem Schock danach (als sie herausfindet wer sie sind) dümpelt die Geschichte nur so vor sich hin mit einer unnötigen Szene nach der anderen. Einziger Lichtblick waren hier Ivys neue Kollegen Alex und Jeff, welche beide mehr Tiefe hatten als unsere beiden Turteltäubchen) Bis zum Schluss ist es ein hin und her wobei einfach wirklich, wirklich nichts passiert und dann auf einmal legen alle die rosarote Brille an und Happily Ever After.
Das ganze Buch war so dermassen unrealistisch. Und ja, Lovestorys müssen nicht realistisch sein, aber das hier war einfach nur lächerlich. Besonders der Epilog.
Oh und hab ich schon erwähnt, dass praktisch jeder zweite Satz aus Holy Moly, Holy Turkey und Jeese bestand? Nein?... Na dann tu ich es jetzt. HOLY MOLY TURKEY JEESE!!!

Fazit: HOLY MOLY TURKEY!! Leider sehr langweilig und schlecht geschrieben JEESE!

Kiss Me Once - Stella Tack
Kiss Me Once
von Stella Tack
(42)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 25.90

Fazit: Auf keinen Fall nachmachen! 16+

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Bei diesem Buch wusste ich gar nicht, worauf ich mich da einlassen würde. Es haben halt alle so davon geschwärmt, ich wusste es ist kein Jugendbuch und hat kein Fantasy... aber iwie trotzdem... aber iwie nicht und ich wusste auch das Schwab und ich bisher nicht so gut miteinander klargekommen sind, aber weil alle das Buch soo toll fanden... Nun ja- ich musste es haben. Es sieht aber auch einfach richtig geil aus! Gut, das Buch war gekauft und stand fortan im Regal und wartete und wartete und ich konnte mich einfach nicht aufraffen es zu lesen. Gut habe ich einen Buddyreader gefunden, der es mit mir lesen wollte und wooaaahh! Das Buch war echt mega der Hammer!

Aber es ist wirklich Dark und moralisch fragwürdig. Weder weiss noch schwarz, sondern 50 shades of Grey (ohne SM... wobei doch! Mit viel SM aber ohne Sex) Die Protagonisten sind alle so dermassen psychopathisch. Und blutig! Das Buch ist sooo blutig!!

«Eli screamed, and the sound made Victor feel good.»

Die ersten paar Kapitel waren anstrengend. Ich musste mich erst in die Geschichte hineinfinden. Musste mich konzentrieren. Hatte ich das einmal geschafft, war ich mitten drin. Einzig die vielen Zeitsprünge waren etwas verwirrend teilweise. Aber sie gaben der Geschichte auch die richtige Würze.
Ich kann nicht einmal sagen wer nun mein Lieblingscharakter war, weil sie allesamt toll(?!!??) waren!

«All Eli had to do was smile. All Victor had to do was lie. Both proved frighteningly effective.»

Trotzdem gibt’s nur 4,5 von mir, weil da irgendetwas war, was mich gestört hat. Ich kann es aber nicht genau benennen. Ich freu mich trotzdem wahnsinnig auf Band zwei! Das wird ein Spass... hahaha einfach Crazy!

Fazit: Auf keinen Fall nachmachen! 16+
4,5

Vicious - V. E. Schwab
Vicious
von V. E. Schwab
(7)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 29.90

Fazit: Super cool! Besser als Band zwei!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Ich machs kurz:
Band der der Helden des Olymp Reihe gefiel mir wieder besser als der zweite. Nun sind all unsere Helden vereint und gehen gemeinsam auf ihr Abenteuer um die Prophezeiung zu erfüllen und die Welt zu retten. Auf dem Weg nach Rom treffen sie wie gewohnt auf die unterschiedlichsten Charaktere aus der griechischen nun römischen Mythologie.

«“Hercules,huh? Percy frowned. "That guy was like the Starbucks of Ancient Greece. Everywhere you turn--there he is.”»

Wir lernen auch unsere Helden etwas besser kennen und lieben. So zum Beispiel fand ich Annabeth nichtmehr ganz so schlimm, wie in all den anderen Büchern davor. Auf ihr lag dieses Mal ganz klar der Fokus aber auch die Andere kommen nicht zu kurz. Ich mochte das Zusammenspiel der sieben sehr gerne und bin richtig gespannt wie sich die Geschichte nach diesem Ende nun entwickeln wird!

Fazit: Super cool! Besser als Band zwei!
4,5

Das Zeichen der Athene / Helden des Olymp Bd.3 - Rick Riordan
Das Zeichen der Athene / Helden des Olymp Bd.3
von Rick Riordan
(30)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 19.90

Fazit: Nicht so gut wie Band eins aber trotzdem spannend!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Nachdem ich Band eins schon so super fand, musste ich natürlich gleich mit dem zweiten Band weitermachen. Ich hatte nicht einmal den Klappentext gelesen und war erstmal überrascht, dass diesmal die Geschichte von Percy bei Camp Jupiter dran ist. Macht ja aber eigentlich auch Sinn. Es spielt also etwa gleichzeitig mit Buch eins. Wir lernen Frank und Harper kennen, die unsere beiden letzten Helden aus der Prophezeiung sind. Ich muss gestehen, dass mir Leo, Piper und Jason lieber waren als Harper und Frank. Obwohl beide sehr gut sind, liebenswürdig und eine tolle Wandlung in dem Buch durchmachen, so haben mir doch die Sprüche von Leo und Piper gefehlt. Percy war mir sympathischer als in seiner eigenen Reihe und ich fand, dass er um einiges erwachsener gewirkt hat. Allerdings fand ich sein „Annabeth hier, Annabeth da“ gehabe etwas übertrieben. Aber das hatte mich schon in Band eins bei Annabeth (Percy hier, Percy da) gestört. Mein Lieblingscharakter hier war ganz klar Ella! Nicht nur mochte ich ihr Charakterdesigne, sondern auch ihr ganzes Wesen. Ich hoffe sehr, dass wir von ihr noch mehr zu sehen bekommen.

«Life is only precious because it ends, kid.»

Der Sohn des Neptuns war leider nicht mehr ganz so lustig wie der verschwundene Halbgott, aber es war dafür auch sehr spannend! Es wirkt tatsächlich weniger kindlich als noch bei Percy Jackson.

Fazit: Nicht so gut wie Band eins aber trotzdem spannend!
4,5

Helden des Olymp 02: Der Sohn des Neptun - Rick Riordan
Helden des Olymp 02: Der Sohn des Neptun
von Rick Riordan
(24)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90

Fazit: es hat sich leider etwas arg gezogen

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Oh wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Und ich hab mir sogar eine signierte Ausgabe geholt. Hätte ich mir mal sparen können. Das Buch war nicht schlecht, die Geschichte okay, der Schreibstil gut... aber es hat sich einfach soo sehr gezogen und nun ja, es war irgendwie langweilig. Ein guter Vergleich finde ich „Someone New“ von Laura Kneidl bei dem sich belanglose Szenen aneinanderreihen und ein Geheimnis vorhanden ist, welches man auf den letzten paar Seiten erfährt. Einfach nur, damit das Buch dann so enden konnte, wie es geendet hat. Auch die Beziehung, respektive die Gefühle von Hailee und Chase konnte ich nicht spüren und der Funke ist einfach nicht gesprungen. Hailee mit ihrem Geheimnis hat mich nur genervt und leider war mir vom ersten Kapitel an klar wohin der Hase läuft. Chase war mir dann wieder einfach zu perfekt, obwohl auch er sein Geheimnis hat. Bei dem hätte ich mir einfach irgendwie mehr gewünscht, dass es noch mehr Verbindung zu dem Chase aus „die letzte erste Nacht“ gab.

Ach ein Punkt der mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Hailee Social anxiety hat, aber kaum ist sie in diesem Fairwood, freundet sie sich mit allen an und geht sogar mit einem fremden auf eine Motorradtour. Sie ist soo offen und absolut nicht scheu, dass es mich regelrecht verwirrt hat.


Leider muss ich jetzt Spoiler um meine Meinung wirklich sagen zu können… sorry hierfür!

SPOILER!
Dadurch, dass wir erst auf den letzten fünf Seiten wirklich erfahren, dass Hailee sich umbringen will, haben sich bei mir nie Emotionen aufgebaut. Zwar habe ich genau das so geahnt mit ihrer Schwester etc., aber solange man es nicht für sicher wusste, konnte ich sie einfach nicht verstehen. Wieso sie so unbedingt wieder weggehen muss und blabla... Ich habe das Buch in einem Buddyread gelesen und wir waren alle der Meinung, dass das Buch viel emotionaler gewesen wäre, hätte man von Anfang an gewusst, dass Hailee nicht mehr leben will. Dann hätte jeder ihrer Bucket List Momente viel mehr Bedeutung gehabt. Sie hätte das Leben kennengelernt und man hätte immer wieder gehofft, dass sie die Kurve bekommt und sieht, dass sie auch ohne ihre Schwester leben kann... nur um sich dann doch für den Tod zu entscheiden. OMG DAS wäre richtig gut gewesen! Aber so? Sorry, so liess es mich leider ziemlich kalt und gab für mich einfach ein Gefühl von: Das war jetzt nur so, damit der Cliffhanger spannend ist.
Leider fand ich es sehr unlogisch, dass Hailee nicht einmal daran gedacht hat, dass ihre Schwester tot ist. Wir waren in ihrem Kopf drin und sie hat mehrmals an Katie gedacht, aber nie, nie, nie auch nur in einem Zusammenhang mit dem was wirklich war. Das fand ich einfach irgendwie unglaubwürdig. Klar, man sagt, dass Menschen die tatsächlich vorhaben sich das Leben zu nehmen, im reinen sind und iwie mit allem abgeschlossen haben aber ich fand es einfach nicht glaubwürdig dargestellt, da wir in Hailees Kopf waren. Wäre das ganze Buch nur aus Chase Sicht gewesen, wäre es wiederum glaubhafter gewesen.
Auch ganz unverständlich fand ich die Tatsache, dass es ihr das ganze Buch über SO wichtig war, an diesem einen Ort zu gehen und sich das Leben zu nehmen und dann reicht ihr die Zeit doch nicht mehr und sie nimmt halt einen anderen Ort. War die Zeit wichtiger als der Ort? Mir wäre der Ort wichtiger gewesen. Das Datum war zwar der Todestag (?) aber wäre es nicht schöner gewesen an einem Ort wo für die beiden Schwestern so wichtig war? Da kann man sich vielleicht darüber streiten, aber worüber man nicht streiten kann, ist die Tatsache welchen Ort sie nun gewählt hat und entweiht!! Es geht gar nicht, dass sie Jespers Lieblingsort auswählt und ihn somit für all seine Freunde, die diesen Ort mit Jesper in Verbindung bringen, nun als ihren Selbstmordort ausgesucht hat. Das ist verdammt egoistisch und ziemlich respektlos. Das war Jespers Lieblingsort und Hailee geht ihn jetzt beschmutzen mit ihrem Selbstmord, den sie nicht mal für Jesper macht, sondern für ihre Schwester… NEIN!

Nun noch ein Punkt zu Chase:
Es hat mich rasend gemacht, wie er den Tod von Jesper relativ gut wegsteckt. Wenn mein bester Freund sterben würde und wir sozusagen im Streit auseinandergegangen wären... im Streit der aus einem scheiss Missverständnis entstanden war... DAS würde mich so sehr belasten und beschäftigen! Und ja- hier rede ich aus einem persönlichen Erlebnis, welches nicht einmal so schwerwiegend war wie das in dieser Geschichte. Ich würde so darunter leiden, dass ich das nicht geklärt hätte. Aber dieser Punkt ist meckern auf Hohem Niveau.
SPOILER ENDE

Das Buch war nett, leider war es aber etwas langweilig für mich. Aber trotzdem werde ich den zweiten Band lesen, da ich mir sehr gut vorstellen kann, dass der viel emotionaler werden wird.

Fazit: es hat sich leider etwas arg gezogen

Falling Fast - Bianca Iosivoni
Falling Fast
von Bianca Iosivoni
(74)
Buch (Paperback)
Fr. 17.90

Fazit: primitiv, vulgär und niveaulos. Mit der Romantik eines alten feuchten Lappens.

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Zugegeben, der Klappentext verriet schon, dass dieses Buch kein all zu hohes Niveau aufweisen würde. Und ja, ich wollte es auch zwischendurch lesen. Als was seichtes, lockeres, erotisch prickelnd. Aber was ich hier serviert bekam war billig, niveaulos, vulgär und so romantisch wie ein dreckiger, alter nasser Lappen.

Angefangen bei his royal hotness. Was für ein Ekelpaket! Der war einfach nur primitiv und unterste Schublade. Da half auch die Szene mit den Waisenkindern(?) nicht. Und leider war auch Olivia ziemlich blass. Das Einzige was die beiden verbindet ist ihre Geilheit aufeinander. Dazwischen wird beschrieben wie es für beide mehr ist, aber schon beim kleinsten Winstoss ist das Vertrauen weg und die beiden keifen sich an. Very healty relationship! Die Sprache ist primitiv, plump und vulgär. Den Ausgang der „Geschichte“ ahnte man schon nach dem ersten Kapitel, auch wenn das zwischenzeitliche unauffällige auslassen des Kondoms (man bedenke wie geprägt Nicholas doch eigentlich ist!!!) liess einem zwar kurz irreführen, aber die Hauptperson mit den prallen Lippen und den sinnlichen Kurven lässt dieses Gerücht gleich im Keim ersticken!

Gekrönt wird das Ganze von einer Erotikszene bei der his royal hotness ihre vor Lust triefende Muschi rasiert bevor er es ihr besorgt.

Geri over and out!

Wunderschöne Zitate:
«“Wie viele Zimmer habt ihr hier?“
„Fünfhundertsiebenundachtzig, Personenquartier nicht mit eingerechnet.“ Er beugt sich zu mir und leckt meine Ohrmuschel und verwirklicht damit augenblicklich die Sehr-sehr-feucht-ankündigung. Was er dann sagt, lässt mich fast kommen. „Und ich will dich bis zum Ende des Sommers uni jedem einzelnen davon nehmen.“»

«“Wenn du so lachst, kommen deine Grübchen raus. Ich würde am liebsten auf dich klettern und sie kosten, Nicholas.“
Bei der Vorstellung werde ich augenblicklich hart.»

«Nicholas stellt uns vor. „Lady Esmeralda, das ist Olivia Hamond. Olivia, das ist Ezzy.“
„HI Ezzy.“
Sie schüttelt mir freundschaftlich die Hand. „Freut mich, Süsse. Und? Bist du Jungfrau?“
Nicholas stöhnt. „Ezzy!“
„Was denn? Ich mache bloss Smalltalk.“ Sie rempelt ihn an. „Wer es auf diesen traurigen Sack abgesehen hat, dessen Jungfräulichkeit muss absolut intakt sein. Also Olivia?“
Ich richte mich zu meiner vollen Grösse auf. „Zählt anal auch? Falls ja, bin ich im Rennen.“»

«Das Beste kommt zum Schluss. Jetzt ist ihre hinreissend schöne Muschi dran.»

Fazit: primitiv, vulgär und niveaulos. Mit der Romantik eines alten feuchten Lappens.

Prince of Passion - Nicholas - Emma Chase
Prince of Passion - Nicholas
von Emma Chase
(73)
Buch (Paperback)
Fr. 15.90

Fazit: ich fand es leider langweilig

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Enthält leichte Spoiler (sind gekennzeichnet) zu diversen Szenen.

Und wieder einmal ist das ein Buch bei dem ich sehr stark das Gefühl hatte, dass der Autor einfach zu dem Thema etwas sagen wollte, aber grundsätzlich keine Story hatte/wusste. Die Grundidee und schlussendlich auch die Aussage und Botschaft gefallen mir gut, aber das Buch war so langezogen, langweilig und ohne Fleisch am Knochen, dass mir ein Twitter Post auch gereicht hätte. Ich empfand Ramona als eher unsympathische Protagonistin. Sie hat früh gemerkt, dass sie auf Frauen steht und das auch so kommuniziert. Super! Dann taucht aber ihr Sandkastenbuddy von früher auf und sie entwickelt Gefühle für ihn. So weit so gut. Aber das Drama welches dadurch entsteht war einfach nur lächerlich. Sie selbst fragt sich was das soll, was nun los ist, wieso sie Gefühle für ihn entwickelt hat. Ihre Lesbische Kollegin ist supersauer auf sie und allgemein versucht Ramona es sehr lange geheim zu halten. Aber wieso? Ich verstand den Konflikt leider gar nicht. Nur weil sie gesagt hat, sie ist Lesbe, darf sie keine Männer mehr lieben? Nein also bitte, so ein Quatsch. Dann merkt sie halt, dass sie auf beide Geschlechter steht, oder vielleicht wird sie iwan Pansexuell oder was weiss ich, das muss sie ja selber wissen. Wie auch immer, ich hab das Drama nicht verstanden.

Spoiler
Ganz speziell fand ich die Szene wo Ramona, Freddie und ihre Freunde auf einem Privatgrundstück baden gehen und dann prompt erwischt werden. Es stellt sich heraus, dass nur Freddie nicht wusste, was sie taten und der flippt dann auch gleich mal aus, weil er ja schwarz ist, sei das viel gefährlicher für ihn, solche Sachen zu machen. Womit er ja gar nicht mal unrecht hat, aber weder davor noch danach spielt seine Hautfarbe je wieder eine Rolle. Das hat für mich leider den Beigeschmack eines „das bauen wir jetzt da auch noch kur rein um das Thema auch angeschnitten zu haben“. Ich hätte mir in diesem Zusammenhang einfach gewünscht, dass seine Hautfarbe nochmals aufgegriffen wird. Denn scheinbar ist es ihm total bewusst, dass er da ein grösseres Risiko hatte, als seine weissen Freunde. Aber es wird einfach nicht wieder thematisiert. Für mich war dieses 2ausraster“ von ihm demnach einfach etwas fehl in dieser Geschichte und hätte meiner Meinung nach besser in „the hate u give“ gepasst und nicht noch so zwischen die Zeilen dieses Buches.
Auch als Ramona aus heiterem Himmel mit Freddie Schluss macht, mit den Worten: Es passt einfach nicht, du hättest das auch noch gemerkt. LOL? Was laberst du da? Warst du bei allen Szenen davor mit dabei? Das kam ohne Zusammenhang und hat mich demnach total kalt zurückgelassen. Naja, genervt hab ich mich, weil es ein unnötiger Einschub war.
Spoiler ende

Die Schwester war so egoistisch und leider fand ich das Thema Familie hier total schlecht dargestellt. Ramona labert immer von „das ist halt Familie“ „sie ist halt meine Familie“, und irgendwie bekam ich den Eindruck, dass dieses Familienbild schön sein soll. Ich fand es aber schrecklich!
Die Mutter war nur da, damit sie sagen kann „das ist nur eine Phase“, der Vater war überhaupt nicht da, ist aber so ein toller und was ich nicht verstanden habe ist, ob Ramona nun weg kommt aus dem Ort oder nicht?

Und dann...

Mini Spoiler
Als sie sich die Haare abgeschnitten hat…. Und KEINER darauf reagiert? Also dieser Schritt von ihr, war ja mega gross. Eine mega Veränderung. Sie war Ramona Blue, das Mädchen mit den langen blauen Haaren und dann säbelt sie sie ein paar cm kurz? Und dann kommt keine einzige Szene wo irgendeiner darauf reagiert oder sie selber ein Statement dazu abgibt? Klar ist es eine Charakterentwicklung und zwar eine gute, aber so schlecht rübergebracht. Das hat mich echt wahnsinnig enttäuscht.
Spoiler ende

Nun ja, war wohl einfach nichts für mich. Was nicht heisst, dass das Buch schlecht war. Mir war es einfach zu langweilig und hatte ein paar Punkte die mir nicht so flüssig erschienen und ich war mit der Protagonistin nicht auf einer Wellenlänge.
Trotzdem glaube ich, dass das Buch betroffene Personen berühren und auch stärkend wirken kann.

Fazit: ich fand es leider langweilig

Ramona Blue - Julie Murphy
Ramona Blue
von Julie Murphy
(7)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 29.90

Fazit: OMG das war soooo gut!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 07.07.2019

Persönliche Meinung
Wooooooowwww!!
Wieso habe ich SO lange gewartet bis ich dieses Buch gelesen habe?! Wieso?
Es war soooo gut und ich freue mich gerade so sehr, dass ich es endlich gelesen habe und im August schon der zweite Band erscheint. Obwohl man es ja sehr gut bei diesem einen Band lassen kann.
Die Geschichte war ab der ersten Seite an super spannend und extrem catchy und süffig zum Lesen und ich habe es praktisch an einem Tag weggesuchtet. Ich konnte einfach nicht aufhören und wollte unbedingt wissen wie es ausgehen würde!
Die Idee ist so gut und die Umsetzung mega gelungen. Ein richtiger Pageturner und ich frage mich, wie ich wohl in derselben Situation reagiert hätte! Auf jeden Fall hät ich voll Bock Erebos einmal zu spielen. Aber bitte eine harmlose Version!
Wer es bisher noch nicht gelesen hat, der soll es schnellstmöglich nachholen und lesen!
Kurzweiliges Lesevergnügen mit Suchtfaktor!

Fazit: OMG das war soooo gut!

Erebos (Limited Edition) - Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
von Ursula Poznanski
(168)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 29.90

Fazit: Da bleibt kein Auge trocken

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 06.06.2019

Persönliche Meinung
Das Buch lag für Jahre auf meiner Wunschliste, weil es so aussah, als würde jeder der es liest, es lieben. Als meine Freundin Fiona es dann gelesen hat und nicht aufgehört hat, davon zu schwärmen, ist es auch bei mir eingezogen. (Anmerkung: die englische Version).

Und nun sitz ich hier, mit feuchten Wangen und geröteten Augen und weiss nicht recht, wie ich diese Rezension schreiben soll.

Der Anfang und Einstieg in die Geschichte fiel mir super leicht. Es war romantisch und süss und hat mich voll mitgenommen. Ich spürte: hier kommt etwas ganz Besonders, etwas Spezielles. As special as special can be! Ich habe zig Zitate gekennzeichnet und mich in die Geschichte ziehen lassen. 5 Sterne ganz klar!

« Kiss 1
With my Rune.
In the blossom grove.
My hearts almost burst.»

Dann kam der Mittelpart und der hat sich leider sehr gezogen. Ich fand es zu kitschig. Die sich ständig wiederholenden immer gleichen Liebesbekundungen... es war mir einfach zu viel. Zeitweise habe ich die Augen richtig verdreht, wenn Poppymin und Rune sich nach einer Szene in der sie sich ihre Liebe versichert haben, in der nächsten wieder fragen ob alles okay ist und sich ihre Liebe abermals bekundeten. Ich dachte einfach nur: Leute wir wissen es!! Ihr liebt euch! Ihr seid füreinander bestimmt! Noch nie haben sich zwei Menschen mehr geliebt. Ihr seid Soulmates, die Hälften eures Herzens blabla! Ich fand es so mühsam, dass ich zeitweise sogar abbrechen wollte! Wirklich! Das Rating war bei 2,5/5!! Es ist einfach nichts passiert, was man nicht in zig anderen Romanen schon gelesen hatte.

«For infinity. Forever always.»

Aber natürlich habe ich weitergelesen und irgendwann ist der Schalter umgekippt und ich konnte nur noch weinen. Und mit weinen meine ich nicht, dass ich ein bisschen Pipi in den Augen hatte. Nein, ich hab einen kleinen See geheult. Es war einfach alles zu viel. Die Emotionen, der Schreibstil, die Charaktere, die Geschichte, Poppy und Rune…. Es war wunderschön, Bittersüss und einfach nur Perfekt!

«moonbeam hearts and sunshine smiles

Fazit: Da bleibt kein Auge trocken

A Thousand Boy Kisses - Poppy und Rune für immer - Tillie Cole
A Thousand Boy Kisses - Poppy und Rune für immer
von Tillie Cole
(14)
eBook
Fr. 12.90

Fazit: Wer die ersten beiden Bände liebt, wird Band drei genau so mögen

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler aus der Buchhandlung in Basel , am 06.06.2019

Persönliche Meinung
Manchmal finde ich es ganz schön schwer, eine Rezension zu verfassen bei der man den Autor wahnsinnig gerne mag, aber sein Buch einem nicht zu 100% überzeugen kann…. Fanny ist eine so süsse und liebe Maus und sie gibt wirklich, wirklich alles für ihre Bücher. Nur leider verfalle ich beim Lesen nicht in dieselbe Ekstase wie scheinbar so viele andere. Vielleicht ist High Fantasy auch einfach wirklich nicht mehr mein Ding.

Auf Elesztrah 3 habe ich mich sehr gefreut, denn zwei meiner Lieblingscharakteren aus der Reihe sollten hier Hauptpersonen werden! Yay! Fayori und Sedan! Die shippe ich ja seit dem ersten Auftauchen und hab mich dementsprechend auf diesen Band gefreut! So.… nun weiss ich aber nicht genau was passiert ist, ob ich mich verändert habe, ob meine Stimmung nicht die Richtige war... ich weiss es nicht, aber ich weiss, dass sich das Buch recht gezogen hat und mich leider nie so richtig fesseln konnte. Unglücklicherweise ist das Ende aber so cool, dass man sich doch tatsächlich überlegt, weiterzulesen… seufz.

Was mir immer noch gut gefällt, ist, dass sich Fanny nicht mit Nebensächlichkeiten aufhält. Es geht immer voran. Manchmal sogar fast zu schnell. Ausser in einer Sache! (grrr) Die Geschichte und die Welt finde ich supercool, deshalb bin ich ja umso trauriger, dass es mich einfach nicht packt. Ich lese es und denke: okay. Aber das wars auch. Und dann lese ich die riesen Menge an 5Sterne Rezensionen und versteh die Welt nicht. Wieso kann es mir nicht auch so ergehen? Seufz.

Immerhin gefiel mir Fayori und Sedan VIEL besser als Lysanna und Aerthas.

Fazit: Wer die ersten beiden Bände liebt, wird Band drei genau so mögen

Elesztrah. Band 03 - Fanny Bechert
Elesztrah. Band 03
von Fanny Bechert
(10)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90

 
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