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Lenz

Kriminalroman

»Michael Theurillat beherrscht die hohe Kunst des Kriminalromans wie kaum ein Zweiter.« Berner Zeitung

Lenz ist ein grossartiger universeller Kriminalroman über das drängendste Thema unserer Zeit: den Terrorismus. Kommissar Eschenbach gerät zwischen die Fronten und kämpft für die Wahrheit in einer Welt aus dubiosen Hintermännern, falschen Fährten und hochgefährlichen Verdächtigungen.

Als Kommissar Eschenbach aus seiner Auszeit zurückkehrt, ist die Welt eine andere. Tochter Kathrin ist bei ihm ausgezogen, seine Vertretung - die kühle, distanzierte Ivy Köhler - bleibt im Dezernat und sagt ihm den Kampf an. Der grösste Schock ist jedoch, dass sein alter Freund und Kollege Ewald Lenz verschwunden ist - und unter Terrorverdacht steht. Lenz soll mit seinem enormen Insiderwissen und seinen technischen Fähigkeiten die Seiten gewechselt haben. Ivy Köhler hat ihn geradezu zum Abschuss freigegeben. Da wird ein Toter in Zürich gefunden, Walter Habicht, 62, soll aus Einsamkeit Selbstmord begangen haben. Doch der Kommissar glaubt nicht daran und beginnt sich mit dem Toten fast obsessiv zu beschäftigen, ist er doch im selben Alter wie er. Als Eschenbach ein rares Goldstück aus der Wohnung des Toten ihn Ivy Köhlers Schreibtisch findet, stellt er sich gegen das Dezernat und ermittelt auf eigene Faust.
Portrait
Theurillat, Michael
Michael Theurillat, geboren 1961 in Basel, studierte Wirtschaftswissenschaften, Kunstgeschichte und Geschichte und arbeitete jahrelang erfolgreich im Bankgeschäft. Die Romane mit Kommissar Eschenbach sind eine der beliebtesten Krimiserien der Schweiz. 2012 wurde Rütlischwur mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Michael Theurillat lebt mit seiner Familie in der Nähe von Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 26.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-08198-9
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/3,2 cm
Gewicht 509 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 141
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
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Fake News. ALternative Fakten. Terrorismus.
von Ulrike am 19.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Kommissar Eschenbach hat sich eine Auszeit gegönnt. Doch als er in den Zürcher Polizeidienst zurückkehrt, ist alles ganz anders als früher. Bald hat er das Gefühl, dass er von wichtigen Informationen abgeschnitten wird. Kein Wunder, denn sein Freund Ewald Lenz, ehemals Leiter des Polizeiarchivs, wird als Terrorist verdächtigt. Es ist... Kommissar Eschenbach hat sich eine Auszeit gegönnt. Doch als er in den Zürcher Polizeidienst zurückkehrt, ist alles ganz anders als früher. Bald hat er das Gefühl, dass er von wichtigen Informationen abgeschnitten wird. Kein Wunder, denn sein Freund Ewald Lenz, ehemals Leiter des Polizeiarchivs, wird als Terrorist verdächtigt. Es ist ein sehr geschickt konstruierter Kriminalroman, den Michael Theurillat vorgelegt hat. Es ist mittlerweile der sechste Band, in dem Kommissar Eschenbach ermittelt. Das spielt aber für Quereinsteiger in diese Reihe keine Rolle. Theurillat schildert diesen Fall in zwei Erzählsträngen und verschiedeneren Zeitebenen. Wie gut kennt Lenz seine Freunde? Ewald Lenz ist eine Einzelgänger. Für den gesundheitlich stark angeschlagenen Walter Habicht, einem Studienkollege, den Lenz seit mehr als 40 Jahren kennt, erfüllt er einen Freundschaftsdienst und gerät unversehens unter Terrorverdacht. Dieser literarisch ansprechende Kriminalroman ist keine durchschnittliche Massenware, kein Reißer. Subtil, mit Schweizer Gründlichkeit, ja nahezu beschaulich erzählt Theurillat. Aber deswegen ist die Handlung nicht weniger spannend und bedrohlich. Der Autor betont zwar in seinem Nachwort, dass es sich bei seinem Werk um reine Fiktion handelt. Aber was er erzählt, könnte genausgut wirklich so passiert sein. ?Manchmal ist die Realität noch verrückter als meine Fantasie.?, erklärt er. Dem kann, muss man zustimmen. Theurillat geht mit der Mittelmäßigkeit, dem Mainstream zu Gericht, mit der digitalen Generation, die beeinflussbar geworden ist durch gezielte Falschinformationen, alternativen Fakten in (Sozialen) Medien, die denkfaul geworden ist, die sich bestätigt fühlt, deren Ängste künstlich geschürt wird, die den Wahrheitsgehalt von Informationen nicht mehr hinterfragt, weil sie sich nur mehr in der Blase bewegt, die ihr recht gibt. Es ist ein brandaktuelles Thema, großartig umgesetzt.

Hervorragender, spannender Roman mit reellem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Rüti ZH am 14.01.2019

Ich mag Bücher mit politischem und geschichtlichem Hintergrund. Sie vermitteln den Eindruck: So hätte es sich zutragen können. Genau dies ist auch beim neusten Buch von Michael Theurillat der Fall. Sein ausgezeichneter Schreibstil ist durchwirkt mit unzähligen schönen Details, wie ein Brokatstoff mit Edelsteinen. Ein typischer Krimi ist das... Ich mag Bücher mit politischem und geschichtlichem Hintergrund. Sie vermitteln den Eindruck: So hätte es sich zutragen können. Genau dies ist auch beim neusten Buch von Michael Theurillat der Fall. Sein ausgezeichneter Schreibstil ist durchwirkt mit unzähligen schönen Details, wie ein Brokatstoff mit Edelsteinen. Ein typischer Krimi ist das nicht, ein billiger, allein auf Grusel ausgerichteter schon gar nicht. Es ist vielmehr ein Roman mit reellem politischem und geschichtlichem Hintergrund und einer spannenden Geschichte. Für den hartgesottenen Krimi-Fan kommt das Kriminelle vermutlich zu kurz. Ich freue mich bereits auf den nächsten Theurillat!

Kein klassischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Klingenberg am 13.01.2019

Das Buch ist der sechste Band um den Kommissar Eschenbach. Ich habe noch keinen davon gelesen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass man die Vorgängerbände kennen sollte. Der Prolog ist eigentlich das Ende des Buches. Trotzdem hat es der Spannung keinen Abbruch getan. Das Buch wird in zwei... Das Buch ist der sechste Band um den Kommissar Eschenbach. Ich habe noch keinen davon gelesen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass man die Vorgängerbände kennen sollte. Der Prolog ist eigentlich das Ende des Buches. Trotzdem hat es der Spannung keinen Abbruch getan. Das Buch wird in zwei Strängen erzählt, die parallel laufen. Einmal aus Sicht von Eschenbach und einmal aus der Sicht von Lenz. Die Kapitel sind mit markanten Überschriften und der Zeit überschrieben. Dadurch hält man den Überblick. Das Buch ist kein Krimi im eigentlichen Sinne. Der Todesfall bildet nur die Rahmenhandlung. Viel interessanter ist die Beschreibung der politischen Verwicklungen der einzelnen Personen. Die dargestellten Ereignisse sind zwar erfunden, aber weit weg von der Realität scheinen sie nicht zu sein. Auch fand ich die Beschreibungen der Personen und ihre Beziehungen untereinander gelungen. Fazit Das Buch ist kein klassischer Krimi. Gerade das Fehlen von Action hat mir gefallen. Das Buch ragt aus dem üblichen Einheitsbrei heraus und hat von mir 4,5 Sterne bekommen.