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Die Letzten ihrer Art

Roman

Über Mensch und Tier und das Tier im Menschen: Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Ein bewegender Roman über Freiheit und Verantwortung, die grosse Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt für alle zu verändern?

Portrait
Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman "Die Geschichte der Bienen" wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch wurde in 30 Länder verkauft, stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und war der meistverkaufte Roman 2017. Zuletzt erschien der zweite Teil ihres literarischen Klimaquartetts, "Die Geschichte des Wassers".
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 21.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75790-9
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20.9/13.5/4.9 cm
Gewicht 661 g
Originaltitel Przewalskis hest
Übersetzer Ursel Allenstein
Verkaufsrang 1770
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 33.90
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Zum Schutz der letzten ihrer Art
von Buecherseele79 am 20.11.2019

Im Jahr 1881 erfährt der Angestellte des Zoologisches Gartens in St. Petersburg, Michail Alexandrowitsch, durch ein Skelett, dass es in der Mongolei wohl noch wilde Urpferde gibt. Gefesselt von diesem Gedanken bricht er mit dem Tierfänger Wilhelm Wolff auf um diese Urpferde vor dem Aussterben zu retten... Im Jahr 1992 ist die... Im Jahr 1881 erfährt der Angestellte des Zoologisches Gartens in St. Petersburg, Michail Alexandrowitsch, durch ein Skelett, dass es in der Mongolei wohl noch wilde Urpferde gibt. Gefesselt von diesem Gedanken bricht er mit dem Tierfänger Wilhelm Wolff auf um diese Urpferde vor dem Aussterben zu retten... Im Jahr 1992 ist die Tierärztin Karin in der Mongolei vollauf beschäftigt, die letzten Urpferde endlich in ihre ursprüngliche Natur zurückzuführen. Es muss doch gelingen diese Tiere wieder wild und frei zu bekommen, ihre Art zu retten... Norwegen 2064 – Eva lebt mit ihrer Tochter Isa auf ihrem Hof, alle sind fort, alle sind am wandern für Nahrung, sicherer Zuflucht, ein Dach über dem Kopf, sauberes Trinkwasser. Doch Eva möchte, im Gegensatz, zu ihrer Tochter, nicht wandern und fliehen, sie möchte hier bleiben um die letzten 2 Urpferde zu schützen und ihre Art zu sichern... Das dritte Buch der Autorin, das dritte Buch ihres Klimaquartetts. Und dieses Buch, diese Geschichte konnte mich wieder komplett fangen, packen, mitreissen und verzaubern, denn unter dem Strich hat die Autorin ein Händchen Dinge anzupacken, zu beschreiben, die Blicke auf die aktuelle Situation zu lenken und zum nachdenken, umdenken zu bewegen. In diesem Buch erleben wir die 3 Zeitzonen, die 3 Epochen, von Michail über Karin bis zu Eva hin, diese 3 Personen sind durch ihre Liebe, die Faszination zu den Urpferden, den sogenannten Takhis oder Przewalski Pferde verbunden. Alle 3 Hauptprotagonist sind mir sehr ans Herz gewachsen, ich habe sie immer für ihren Mut, ihren Kampf für diese Art, diese Aufopferung und leidenschaftliche Hingabe für diese Pferdeart bewundert, denn dies haben alle 3 gemeinsam. Ohne diese bedingungslose Liebe wäre dieser Schutz nicht möglich gewesen. Während wir zur Zeiten von Michail in der Mongolei unterwegs sind, erfahren wir bei Karin schon dass es Probleme mit der Natur und dem Klima gibt, ich fand diese Unterschiede hier schon sehr erschreckend und beunruhigend. Jedoch hat die Autorin ein sehr großes Gefühl bewiesen dem Leser die Mongolei mit all ihrer Schönheit aber auch rauen Natur entgegenzubringen, man hat vieles bildlich vor sich und kann sich komplett fallen lassen. Die Geschichte der Takhis wird ebenso sehr genau erwähnt, ihre Eigenarten, ihr Aussehen, wie ein Herde „funktioniert“, wie diese kleinen aber sehr robusten Urpferde leben und was ihnen zu schaffen macht. Dass sie nicht einfach zu zähmen sind, ihre eigenen Kopf besitzen aber sich auf ihre Herde verlassen können, wie so eine wilde Pferdeart eigentlich innen funktioniert und tickt. Ich habe diese Art schon gesehen und kennengelernt und bin immer wieder von ihrem Charakter und vor allem ihrer Stärke und Äusserlichkeiten sehr angetan. Ich glaube, am meisten bewegt die Geschichte von Eva, die in Norwegen 2064 stattfindet. Was ich hier absolut super und lobenswert finde – die Geschichten von den zwei vorigen Büchern finden auch hier ihren Weg. Es ist also nicht alles plötzlich gekommen oder anders, sondern die Entwicklung geht von Buch zu Buch weiter und entfaltet hier ihr schreckliches Ausmaß. Trotzdem kann man das Buch unabhängig von den anderen Büchern lesen, aber um etwas mehr an Verständnis zu haben, wenn gewünscht, sind die anderen Bücher wichtige Hinweise. Wie auch in ihren vorigen Büchern rennt die Autorin nicht mit erhobenen Zeigefinger durch die Gegend, nein. Sie nimmt einfach das, was in unsere Zeit jetzt passiert, und durch die Medien und Berichte wissen wir was passiert und wohin es uns führen wird, und schreibt weiter, gibt der Vergangenheit ihre Zeit, aber formt auch eine Zukunft die gar nicht mehr so unrealistisch erscheinen mag. Man leidet, freut und kämpft mit allen 3 Protagonisten, man macht sich seine Gedanken um den Klimawandel, den Artschutz, aber auch wie es weitergehen soll, was wollen wir zukünftigen Generationen hinterlassen? Und es geht nicht nur um Pferde, es geht auch um viele Belangen, die heute noch oft selbstverständlich erscheinen, die sich drastisch ändern, die auch eine Familie, eine Umgebung, eine Gemeinschaft nicht verschont. Mit ihrem dritten Buch konnte mich die Autorin wieder absolut begeistern und da uns dies alle etwas angeht, sollte auch jeder dieses Buch gelesen haben! Ich danke dem btb Verlag, dem Bloggerportal und dem Randomhouse Verlag für das Rezensionsexemplar.

von einer Kundin/einem Kunden am 19.11.2019
Bewertet: anderes Format

Auch der 3.Roman von Maja Lunde befasst sich in mittlerweile liebgewordener Manier mit einem brennenden Umweltthema. Nach den Bienen und dem Wasser geht es um das Thaki, das Urpferd. Spannend und auch berührend zu lesen, wie verschiedene Generationen um den Erhalt der Art kämpfen

Drei Geschichten die berühren und vor allem nachdenklich machen.
von einer Kundin/einem Kunden aus St-Sulpice VD am 12.11.2019

Die Geschichte der mongolischen Wildpferde spielt über 3 Jahrhunderte. Die drei Geschichten sind miteinander verknüpft. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, den Leser zu fesseln...und auch leiden zu lassen. Ja, ich war am Schluss traurig, mitanzusehen zu müssen, wie die drei Hauptfiguren nach dem Klimakollaps versuchen zu über... Die Geschichte der mongolischen Wildpferde spielt über 3 Jahrhunderte. Die drei Geschichten sind miteinander verknüpft. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, den Leser zu fesseln...und auch leiden zu lassen. Ja, ich war am Schluss traurig, mitanzusehen zu müssen, wie die drei Hauptfiguren nach dem Klimakollaps versuchen zu überleben und dann doch zu resignieren. Trotzdem ist es irgendwie tröstlich, dass der letzte Teil in der Gegenwart spielt. Der Sohn der Hauptfigur in der 2. Geschichte findet den Weg nach Drogenabhängigkeit zurück in ein gutes Leben...für mich das richtige Ende des Buches...vorfallen mit dem Fingerzeig der Autorin....wir können, wenn wir wollen den Klimakollaps abwenden...wir alle, für uns und für unsere Nachfahren. Ein wunderbares, trauriges aber ein positiv-fesselndes Buch.