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Quichotte

Roman - deutschsprachige Ausgabe

Eine brillante Hommage an Cervantes und ein unverzichtbarer Kommentar zu unseren unsicheren Zeiten

Salman Rushdies Quichotte ist ein Reisender, der besessen ist von der »unwirklichen Wirklichkeit« des Fernsehens. Er will das Herz der Königin der Talkshows erobern und begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika, um sich ihrer als würdig zu erweisen; auf dem Beifahrersitz, Sancho, der Sohn, den er sich immer gewünscht hat, aber niemals bekam.

Rushdie nimmt Quichottes Abenteuer mit in unsere Gegenwart. Er erzählt dabei auch von Vater-Sohn-Beziehungen, Geschwisterstreitigkeiten, unverzeihlichem Handeln, alltäglichem Rassismus, der Opioidkrise, Cyber-Spionen, Science Fiction, dem Leben des Mannes, der Quichotte geschaffen hat, und nicht zuletzt vom Ende der Welt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641255756
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2022 KB
Übersetzer Sabine Herting
Verkaufsrang 464
eBook
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Fr. 25.90
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Besser als fast alles!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vor "Quichotte" hatte ich nur die ersten vier Romane von Salman Rushdie gelesen, also "Grimus", "Mitternachtskinder", "Scham und Schande" und "Die satanischen Verse". Als Kind stieß mir der letzte Titel immer wieder im Bertelsmann-Katalog auf, und ich ging davon aus, dass es eins der schlimmsten Bücher sein müsste, die je geschr... Vor "Quichotte" hatte ich nur die ersten vier Romane von Salman Rushdie gelesen, also "Grimus", "Mitternachtskinder", "Scham und Schande" und "Die satanischen Verse". Als Kind stieß mir der letzte Titel immer wieder im Bertelsmann-Katalog auf, und ich ging davon aus, dass es eins der schlimmsten Bücher sein müsste, die je geschrieben wurden. Als ich es dann allerdings las, war ich umgeworfen von der Wucht von Rushdies Sprache und Bildern. Er war recht bald der einzige Autor, den ich guten Gewissens in einem Atemzug mit Toni Morrison nannte. Ist Morrisons Tod nun also Grund zur Annahme, dass Rushdie der größte noch lebende Romanautor ist? Gut möglich! Ich war zunächst überrascht, wie realitätsnah "Quichotte" begann. Allerdings dauerte es dank Sancho nicht lang, um auch dieses Werk dem magischen Realismus zuordnen zu können. Wie die besten Autoren braucht auch Rushdie manchmal nur Nebensätze, um aus Figuren Individuen zu formen, und die Art, wie er hier mit zwei Erzählebenen spielt, ist beeindruckend - besonders wenn sie anfangen, einander zu kommentieren. Zwei der zentralen Figuren einer der beiden Erzählebenen heißen Quichotte und Sancho. Ich bin zwar rudimentär mit Cervantes' Erzählung vertraut, aber ich vermute, dass Leser, denen sie präsenter ist, mehr daraus ziehen können - dafür jauchzte ich fast, als die Figuren vorübergehend die Welt von Ionescos "Die Nashörner" betreten. Rushdie schafft es also gleichermaßen, sich in die intertextuelle Literaturgeschichte einzubetten, und ein für sich stehendes famoses Werk zu schreiben, dessen Gesamtwirkung von den Büchern, die ich in den letzten 12 Monaten las, wohl nur "Die Wurzeln des Lebens" von Richard Powers ebenfalls erreichte. ("Die Zeuginnen" von Margaret Atwood gewann statt "Quichotte" den Booker Prize? Wie?) Natürlich tummeln sich da draußen ganz viele Autoren, von denen ich bisher nichts gelesen habe, oder auch Autoren, von denen ich ein umwerfendes Buch gelesen habe, sie aber noch nicht in den Pantheon der besten erhoben habe. Für den Moment werfe ich aber in den Raum, dass, ja, Salman Rushdie der größte lebende Romanautor ist!