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Nach Mattias

Roman

Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias’ unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben.
Portrait
Peter Zantingh, geboren 1983 in Heerhugowaard in der niederländischen Provinz Nordholland, studierte Wirtschaft und Digitale Kommunikation und arbeitet heute als stellvertretender Chefredakteur bei der Wochenendausgabe des ›NRC Handelsblad‹. Sein Romanerstling ›Een uur en achttien minuten‹ war für diverse Literaturpreise nominiert. Peter Zantingh lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Utrecht.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 26.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07129-0
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12.4/2.2 cm
Gewicht 273 g
Originaltitel Na Mattias
Auflage 1
Übersetzer Hanni Ehlers
Verkaufsrang 19678
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 29.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
142 Bewertungen
Übersicht
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43
23
2
0

Spuren!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2020

Ein Mensch ist tot! Welche Lücke entsteht bei denen, die ihm zu Lebzeiten begegnet sind? Wer erinnert sich an was? Schweres Thema leicht umgesetzt.

Ein Roman über Trauer, aber kein trauriger Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 25.05.2020

Mattias ist tot. Plötzlich und unerwartet. Auf 230 Seiten nimmt man Teil am Leben von acht Menschen, die durch den Tod von Mattias in irgendeiner Weise betroffen sind. Da ist seine Freundin Amber, die sich völlig traumatisiert in dem gemeinsamen Haus vergräbt und dann langsam einen Weg in das Leben ohne Mattias sucht. Seine E... Mattias ist tot. Plötzlich und unerwartet. Auf 230 Seiten nimmt man Teil am Leben von acht Menschen, die durch den Tod von Mattias in irgendeiner Weise betroffen sind. Da ist seine Freundin Amber, die sich völlig traumatisiert in dem gemeinsamen Haus vergräbt und dann langsam einen Weg in das Leben ohne Mattias sucht. Seine Eltern, die ganz unterschiedlich mit ihrer Trauer umgehen und deshalb in eine Krise geraten. Die Großeltern, die den Verlust des Enkels erleben. Der Freund, der gemeinsame berufliche Pläne mit Mattias hatte und jetzt durch Laufen kompensiert… Den Menschen in Mattias‘ Leben werden eigene Kapitel gewidmet, ihre Geschichten dann aber nicht zu einer abgerundeten Romanhandlung verknüpft. Nicht jeder Charakter lässt auf den ersten Blick erkennen, welche Bedeutung er in Mattias‘ Leben hatte. Insgesamt entsteht auf diese Weise trotzdem ein abgerundetes Bild von Mattias: sympathisch, lebensfroh, energiegeladen, spontan und experimentierfreudig. Voller Pläne und Ideen, einerseits liebenswert, aber auch anstrengend. Das positive Bild bekommt leichte Risse. Man erfährt, dass Musik eine große Rolle in seinem Leben spielte. Und wie schwierig es war, mit ihm zusammenzuleben. Erst spät erfährt man, was mit ihm passiert ist. Die Auflösung passt perfekt zu seinem Charakter, spielt aber eigentlich auch keine wirkliche Rolle. Entscheidender ist das Verschwinden selbst. Welche Lücke entsteht im Leben der Hinterbliebenen, wie gehen sie mit ihrem Schmerz um. Und was bleibt, wenn ein Mensch plötzlich nicht mehr da ist. Im Fall von Matthias heißt das, er hat Spuren hinterlassen, die ihm vielleicht selbst gar nicht bewusst waren. Und einige der Hinterbliebenen öffnen sich nach einer Phase der Trauer für neue Herausforderungen, denen sie sich ohne den schmerzlichen Verlust wohl nicht gestellt hätten. Die Grundidee, der Schreibstil und die meisten Charaktere haben mir gut gefallen. Mein besonderes Highlight ist die Playlist am Ende, ein passender Abschluss, den sich jemand wie Mattias sicher ausgesucht hätte. Allerdings hätte ich mir eine stärkere Verknüpfung zu einer geschlossenen Romanhandlung gewünscht. Die Charaktere kreisen zwar in irgendeiner Weise um Mattias, sind aber untereinander teilweise völlig beziehungslos. Deshalb „nur“ 4 Sterne.

Über das Leben leben
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2020

Der dritte Roman des niederländischen Autors thematisiert auf dem ersten Blick Trauer, Verlust und Tod. Doch indem insgesamt acht Charaktere ihre eigene Rolle einnehmen, ist eines glasklar: Wenn jemand geht, verändert das das Leben vieler Menschen. Es entsteht die zentrale Frage, wie es mit dem Leben weitergehen kann, nachdem ma... Der dritte Roman des niederländischen Autors thematisiert auf dem ersten Blick Trauer, Verlust und Tod. Doch indem insgesamt acht Charaktere ihre eigene Rolle einnehmen, ist eines glasklar: Wenn jemand geht, verändert das das Leben vieler Menschen. Es entsteht die zentrale Frage, wie es mit dem Leben weitergehen kann, nachdem man Schmerz erfahren musste. Trotz der melancholischen Stimmung im Roman, wird Mut und Hoffnung vermittelt. Es geht immer weiter. Wie, liegt in deinen Händen! Das Buch lässt sich sehr gut.