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Mercier und Camier

mit Otto Sander und Peter Fitz (ungekürzte Lesung)

(2)
Zwei Landstreicher auf einer ziellosen Reise und auf der Suche nach dem Ungewissen, dem Unfassbaren, das sie nicht erreichen können. Sie ziehen los und kehren immer wieder an den Aus- gansort zurück, drehen sich im Kreis und verfehlen unaufhörlich ihr unbekanntes Ziel.

Samuel Becketts Roman wird in diesem Hörspiel hervorragend adaptiert vom Schauspielduo Otto Sander und Peter Fitz, die zwanzig Jahre lang mit dem Stück durch die Schweiz, Deutschland und Österreich tourten. Becketts einzigartige Fähigkeit der Reduktion auf das Wesentliche findet in diesem Werk einen deutlichen Ausdruck. Die Aufnahme aus dem Jahr 1982 dient heute als unschätzbare Erinnerung an die beiden verstorbenen Komiker, die mit diesem einzigartigen Stück ein wundervolles Erbe hinterlassen haben.
Portrait
Otto Sander spielte mit in Filmen wie "Das Boot", "Die Blechtrommel" und "Der Himmel über Berlin". Er arbeitete zusammen mit Regisseuren wie Louis Malle, Margarethe von Trotta, Wim Wenders und Andrzej Wajda. Als Theaterschauspieler spielte er an renommierten Bühnen wie der Berliner Schaubühne und der freien Volksbühne, und er ist ein Sprecher, dessen stimmlicher Präsenz sich niemand entziehen kann.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Otto Sander, Peter Fitz
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783856167905
Verlag Christoph Merian Verlag
Spieldauer 90 Minuten
Format & Qualität MP3, 90 Minuten
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Kundenbewertungen

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Überschrift
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Mercier und Camier" war Becketts erster Roman nach seinem Wechsel in die französische Sprache. Ich wage nicht zu beurteilen, ob das für den Eindruck, es mit einem wenn nicht verrutschten, so doch suchenden und gleichsamartig verschwommenen Roman zu tun zu haben, mit zu verantworten ist. Schwach würde ich ihn... "Mercier und Camier" war Becketts erster Roman nach seinem Wechsel in die französische Sprache. Ich wage nicht zu beurteilen, ob das für den Eindruck, es mit einem wenn nicht verrutschten, so doch suchenden und gleichsamartig verschwommenen Roman zu tun zu haben, mit zu verantworten ist. Schwach würde ich ihn deshalb aber nicht nennen. Gelungen oder gescheitert: solch simple ästhetische Dichotomie muß man verweigern. Bei Ausnahme-Schriftstellern wie Beckett, ohnedem Meister des Scheiterns und des besseren Scheiterns, sind selbst die Irrwege und Versuche stets distinguiert. Einfallsreich ist dieser Roman, ja. Komisch. Auch in der Einführung des Selbstzitats eine Schreibweise radikalisierend. Aber - und das ist die einzig mögliche Schlußfolgerung - keinesfalls anzukritteln. Ich habe gesprochen. (Und hätte schweigen sollen?)

Beckett halt
von Zitronenblau am 02.11.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhaltlich ist das Buch überschaubar. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten treffen sich die beiden Protagonisten, die stark an die beiden von "Warten auf Godot" (Vladimir und Estragon) erinnern. Motivisch wird das Gehen und Nieankommen - wie so oft in Becketts Gesamtwerk - thematisiert, die abstrusen Dialoge sind von Alogik, aber auch... Inhaltlich ist das Buch überschaubar. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten treffen sich die beiden Protagonisten, die stark an die beiden von "Warten auf Godot" (Vladimir und Estragon) erinnern. Motivisch wird das Gehen und Nieankommen - wie so oft in Becketts Gesamtwerk - thematisiert, die abstrusen Dialoge sind von Alogik, aber auch von Humor und krassen Kontrasten, pendelnd zwischen Intellektualität und Obszönität, geprägt. Schlussendlich setzt Beckett dem Ganzen eine - wie ich es nennen würde - Metafiktion 2. Ordnung auf, d. h. er führt Personen aus anderen seiner Werke ein: Watt und auch im Gespräch Murphy. Nur leider kommt das ganze Buch nicht an die genialen Romane heran wie Molloy oder eben Watt. Das absurde Aufdiespitzetreiben seiner mathematischen und syntaktischen Spiele kommt viel zu kurz, der Beckettsche Witz ist nicht so verströmt wie in anderen Werken. Eine literarische Köstlichkeit würde ich dieses Buch leider nicht nennen. Ein Beckett halt, aber nicht sein bester...