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The Hate U Give

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018, Kategorie Preis der Jugendlichen

(58)

»Umwerfend und brillant, ein Klassiker!« Bestsellerautor John Green

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Strasse. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Rezension
"Bis das Buch 2018 in die Kinos kommt, sollten Sie wirklich nicht warten." Bild am Sonntag
Portrait
Thomas, Angie
Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im 'Right-On! Magazine'. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr preisgekröntes Debüt 'The Hate U Give' erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Der Roman wurde 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und mit der 'Hunger-Games'-Darstellerin Amandla Stenberg in der Hauptrolle verfilmt.

Zeltner, Henriette
Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, zuletzt Angie Thomas' Romandebüt 'The Hate U Give', für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16482-2
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/4,5 cm
Gewicht 692 g
Übersetzer Henriette Zeltner
Verkaufsrang 5.428
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 31.90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Fazit: Ich konnte mich leider nicht damit identifizieren“

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Schreibstil

Es wird aus der Ich perspektive von Starr erzählt und hat einen jugendlichen, modernen Erzählstil. Ich mochte die Art sehr und bin auch gut vorangekommen.



Persönliche Meinung

… Noch nie ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu schreiben. Mir hat das Buch nicht gefallen und ich habe Angst vor einem Shitstorm, wenn ich mich nun falsch ausdrücke…



Mir hat gefallen, dass das Ende einigermasen Happy End ist. Mir hat gefallen, dass Starrs Familie nur das Beste für ihre Kinder will und mir hat der Erzählstil gefallen.



Alles andere hat mir nicht gefallen, aber ich möchte gerne erklären wieso es mir nicht gefallen hat… und zwar aus dem einfachen Grund: ich konnte mich in keinster Weise identifizieren.



· Starr und alle anderen sind totale Sneakers fan? – Sorry nicht meins

·Starr redet von Sängern wie Beyoncé und Taylor Swift? -Wer mich kennt,weiss hier die Antwort

·Die Weissen sind ausser dem „Boyfriend“ alles Rassisten? -wie soll ich mich da wiedererkennen?

· Der Slang- geht gar nicht…

· Prinz von Bell Air? Das Intro ist cool..

· Rappen und Beatboxen? Okay ich bin die weltbeste Beatboxerin aber nein danke

· Der ganze Drogenhandel und die Bandenkriege - …..Kenne ich nur aus Filmen und mag ich nicht

· Jesus – ohne Worte



Ich lebe in einer völlig anderen Welt und konnte mich in keine der Figuren hineinversetzen… Das tut mir sehr leid, weil ich weiss, dass es an anderen Orten wirklich so ist und das ist echt schlimm!



ich habe nicht verstanden wieso Starr die Krise bekommt als ihr „Boyfriend“ mit dem sie mehr als ein Jahr zusammen ist, beim Fummeln ein Kondom hervorholt (Die hatten noch keinen Sex). Sie war ja ganz klar auch angeturnt… (vlt bin ich hier zu alt und kanns deswegen nicht mehr nachvollziehen) sie wird sauer weil er angepisst ist, dass sie ihm das Ganze mit Khalil verschwiegen hat? Wow, also du kannst davon ausgehen das ich ebenfalls angepisst wäre, wenn mein Freund mir sowas nicht erzählen würde! Chris versucht alles um sie zu verstehen, trägt sie auf Händen und sie hält ihm immer nur vor, dass er ein Weisser ist...

Und wenn ich schon dabei bin: Starr kann ich leider gar nicht leiden. Sie bekommt den Mund in wichtigen Situationen nicht auf und in den falschen um so mehr!



Was mich aber von allem fast am meisten Aufgeregt hat, war die Tatsache, dass Khalil einfach ein bisschen anständiger und entgegenkommender dem Polizisten gegenüber hätte sein können. Fragt mich ein Polizist nach dem Ausweis- da hast ihn. Sagt er mir ich habe ein kaputtes Licht- Oh Scheisse! Sagt er mir ich solle da stehen bleiben- bleib ich da verdammt noch mal stehen!!!!

Und nein, ich fand nicht, dass der Polizist korrekt gehandelt hat. Im Gegenteil, das war total falsch und nicht professionell. Beide Seiten haben Fehler gemacht und wie danach damit umgegangen wurde war total falsch und kontraproduktiv!!



Das Buch hat mich richtig aggressiv gemacht und ich hatte keine Freude daran es zu lesen. Das wusste ich ja eigentlich schon im vornerein, aber weil es alle so gehypet haben und ich auch mal offen, anderen Genre gegenüber sein will, wollte ich es versuchen. Es war sehr überspitzt und leicht eindimensional und es lässt mich nun mit einem fahlen Nachgeschmack zurück.



Fazit: Ich konnte mich leider nicht damit identifizieren
Schreibstil

Es wird aus der Ich perspektive von Starr erzählt und hat einen jugendlichen, modernen Erzählstil. Ich mochte die Art sehr und bin auch gut vorangekommen.



Persönliche Meinung

… Noch nie ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu schreiben. Mir hat das Buch nicht gefallen und ich habe Angst vor einem Shitstorm, wenn ich mich nun falsch ausdrücke…



Mir hat gefallen, dass das Ende einigermasen Happy End ist. Mir hat gefallen, dass Starrs Familie nur das Beste für ihre Kinder will und mir hat der Erzählstil gefallen.



Alles andere hat mir nicht gefallen, aber ich möchte gerne erklären wieso es mir nicht gefallen hat… und zwar aus dem einfachen Grund: ich konnte mich in keinster Weise identifizieren.



· Starr und alle anderen sind totale Sneakers fan? – Sorry nicht meins

·Starr redet von Sängern wie Beyoncé und Taylor Swift? -Wer mich kennt,weiss hier die Antwort

·Die Weissen sind ausser dem „Boyfriend“ alles Rassisten? -wie soll ich mich da wiedererkennen?

· Der Slang- geht gar nicht…

· Prinz von Bell Air? Das Intro ist cool..

· Rappen und Beatboxen? Okay ich bin die weltbeste Beatboxerin aber nein danke

· Der ganze Drogenhandel und die Bandenkriege - …..Kenne ich nur aus Filmen und mag ich nicht

· Jesus – ohne Worte



Ich lebe in einer völlig anderen Welt und konnte mich in keine der Figuren hineinversetzen… Das tut mir sehr leid, weil ich weiss, dass es an anderen Orten wirklich so ist und das ist echt schlimm!



ich habe nicht verstanden wieso Starr die Krise bekommt als ihr „Boyfriend“ mit dem sie mehr als ein Jahr zusammen ist, beim Fummeln ein Kondom hervorholt (Die hatten noch keinen Sex). Sie war ja ganz klar auch angeturnt… (vlt bin ich hier zu alt und kanns deswegen nicht mehr nachvollziehen) sie wird sauer weil er angepisst ist, dass sie ihm das Ganze mit Khalil verschwiegen hat? Wow, also du kannst davon ausgehen das ich ebenfalls angepisst wäre, wenn mein Freund mir sowas nicht erzählen würde! Chris versucht alles um sie zu verstehen, trägt sie auf Händen und sie hält ihm immer nur vor, dass er ein Weisser ist...

Und wenn ich schon dabei bin: Starr kann ich leider gar nicht leiden. Sie bekommt den Mund in wichtigen Situationen nicht auf und in den falschen um so mehr!



Was mich aber von allem fast am meisten Aufgeregt hat, war die Tatsache, dass Khalil einfach ein bisschen anständiger und entgegenkommender dem Polizisten gegenüber hätte sein können. Fragt mich ein Polizist nach dem Ausweis- da hast ihn. Sagt er mir ich habe ein kaputtes Licht- Oh Scheisse! Sagt er mir ich solle da stehen bleiben- bleib ich da verdammt noch mal stehen!!!!

Und nein, ich fand nicht, dass der Polizist korrekt gehandelt hat. Im Gegenteil, das war total falsch und nicht professionell. Beide Seiten haben Fehler gemacht und wie danach damit umgegangen wurde war total falsch und kontraproduktiv!!



Das Buch hat mich richtig aggressiv gemacht und ich hatte keine Freude daran es zu lesen. Das wusste ich ja eigentlich schon im vornerein, aber weil es alle so gehypet haben und ich auch mal offen, anderen Genre gegenüber sein will, wollte ich es versuchen. Es war sehr überspitzt und leicht eindimensional und es lässt mich nun mit einem fahlen Nachgeschmack zurück.



Fazit: Ich konnte mich leider nicht damit identifizieren

Kundenbewertungen

Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
49
6
2
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 09.12.2018
Bewertet: anderes Format

Ein unfassbar bewegendes Buch, welches mir eine Gänsehaut bereitet hat. Schonungslos, ehrlich und einfach nur berührend. Ein Buch das in jedes Bücherregal gehört! Unbedingt lesen

Der Weg zum Mutig sein
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

?Mutig sein bedeutet nicht, dass du keine Angst hast, Starr?, sagt sie. ?Es bedeutet, dass du was tust, obwohl du Angst hast.? Starr ist 16 Jahre alt, als sie zum zweiten Mal einen Freund sterben sieht, aber dieses mal wird sie um Gerechtigkeit kämpfen, für ihn,für alle anderen und für... ?Mutig sein bedeutet nicht, dass du keine Angst hast, Starr?, sagt sie. ?Es bedeutet, dass du was tust, obwohl du Angst hast.? Starr ist 16 Jahre alt, als sie zum zweiten Mal einen Freund sterben sieht, aber dieses mal wird sie um Gerechtigkeit kämpfen, für ihn,für alle anderen und für sich selbst. Und dafür muss Starr erst eines lernen: Mutig sein. Das Buch hat mich schon nach wenigen Seiten direkt gefesselt. Die Charaktere sind super beschrieben und man schließt sie schnell ins Herz und dadurch kann man sehr gut verstehen, was man eventuell sonst nicht verstanden hätte. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Absolut realistisch
von Veras Literaturtraum am 21.11.2018

Meine Meinung Einleitung Seitdem ich Rika von Rikas Bookshelf kenne, habe ich überlegt, dieses Buch zu lesen. Und nun, da ich wahrscheinlich in der Schule ein anderes Buch mit der gleichen "Black lives matter"-Thematik vorstellen werde, dachte ich mir, dass ich es endlich mal lesen könnte. Schließlich kommt auch die Verfilmung... Meine Meinung Einleitung Seitdem ich Rika von Rikas Bookshelf kenne, habe ich überlegt, dieses Buch zu lesen. Und nun, da ich wahrscheinlich in der Schule ein anderes Buch mit der gleichen "Black lives matter"-Thematik vorstellen werde, dachte ich mir, dass ich es endlich mal lesen könnte. Schließlich kommt auch die Verfilmung im Januar zu uns nach Deutschland - und ich habe vor, sie zu schauen! Außerdem ist diese Thematik gerade in Zeiten von Trump wirklich wichtig. Cover, Haptik, Playlists & Co. Das Cover passt wie die Faust aufs Auge. Es passt perfekt zu der Thematik und wirkt schlicht, aber eindringlich. In der Innenklappe des Umschlages ist noch einmal ein ausführlicherer Klappentext sowie noch andere Meinungen und eine Autorenbiografie gedruckt. Das Papier ist übrigens angenehm dick und riecht wie frisch gedruckt! Zum Verständnis des Slang hat die Autorin auch noch ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen geschrieben. Außerdem befindet sich noch ein Zitat von John Green auf dem Cover - ob es genauso "umwerfend und brillant" ist, wie er meint, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest :) Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER) Starr geht auf eine Privatschule außerhalb ihres Viertels. Auf dieser hat sie auch weiße Freunde, die sie sich aber nicht traut, in ihr Viertel mit zu nehmen. Die Freunde aus ihrem Viertel stellt sie ebenfalls ihren Schulkameraden nicht vor, weil sie Angst hat, jemand würde die wahre Starr erkennen. Schließlich gibt es zwei Starrs: Die, die sich in der Schule anpasst und unauffällig ist und die, die auf Rap steht und Rassismus hasst. Diese zwei Starrs treffen aufeinander, als ein weißer Polizist vor ihren Augen ihren besten Freund Khalil ermordet, weil dieser dachte, er hätte eine Waffe, obwohl es nur eine beschissene Haarbürste war. Nun muss sie sich entscheiden: Gibt sie offen zu, dass sie die Zeugin ist und wehrt sich gegen das System? Oder schweigt sie, aus Angst vor den Auswirkungen? Als sie bei der Polizei und der Grand Jury eine Aussage gemacht hat, muss sie eine Entscheidung treffen... Gleichzeitig gibt es Probleme innerhalb der Gangs im Viertel, als der Drogenboss King sogar auf der Beerdigung von Khalil auftaucht. Ist Khalil etwa ein Drogendealer gewesen? Wurde er zurecht erschossen? Und last but not least verheimlicht Starr ihre Beziehung mit dem weißen Klassenkameraden Chris. Wird sie irgendwann zu ihm stehen können? Und wie werden sich die Unruhen im Viertel wegen Khalil entwickeln? Die Wichtigste Frage ist ja wohl: Wird Khalils Mörder angeklagt? Das erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch, dass übrigens den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat, lest! Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere Der Schreibstil ist wirklich gut. Man fliegt durch die Seiten und kann sehr gut wieder einsteigen. Das einzige, was ich an ihm bemängeln muss, ist, dass er mich emotional nicht erreicht hat - außer bei einer Szene, als jemand beerdigt wurde. Ansonsten schreibt Angie Thomas aus Starrs Ich - Perspektive. Auch, wenn das Thema wirklich schwierig ist, finde ich es sehr gut, dass sie es angesprochen und so stark thematisiert hat. Zu dem Punkt, wie die Autorin mit der heftigen Thematik umgeht, kommen wir gleich aber noch. Zu den Charakteren muss ich erwähnen, dass sie wirklich gut ausgearbeitet und sehr unterschiedlich sind. Da die meisten schwarz sind, taucht man sehr in die Kultur und die Bräuche der Afroamerikaner ein - ebenso in den Rassenkonflikt. Die 16-jährige Starr besitzt zwei Persönlichkeiten: die Schul-Starr, die immer zurückhaltend und unauffällig ist; und die Ghetto-Starr, die Der Prinz von Bel-Air, Drake und die afroamerikanischen Bräuche liebt. Sie ist heimlich mit Chris zusammen. Khalil hat plötzlich nagelneue und teure Klamotten an, obwohl er noch zur Highschool geht und nicht arbeitet. Er ist Starrs bester Freund, teilt ihre Harry-Potter-Leidenschaft und war ihr erster Schwarm. Seven ist Starrs großer (Halb-) Bruder, der total überfürsorglich ist. Er ist relativ gut in der Schule, hat aber Probleme mit seiner Mom. Sekani ist Starrs kleiner Bruder, der von nichts weiß und mit seinen neun Jahren noch relativ unschuldig ist. Momma erklärt sich glaube ich von selbst. Sie sieht auch Seven als ihren Sohn an, obwohl dieser aus einer Affäre von Big Mav stammt. Big Mav ist der Vater von Starr, Seven und Sekani. Er hat wegen King schon einmal unschuldig im Gefängnis gesessen und führt mittlerweile den familieneigenen Lebensmittelladen. Onkel Carlos ist ein Polizist und der Bruder von Momma, der sich in der Zeit, wo Big Mav im Gefängnis war, um seine Kinder gekümmert hat. Nach wie vor behandelt er Starr als seine eigene Tochter. Chris ist Starrs heimlicher Boyfriend, nur leider hat er einen großen Fehler gemacht. Mal schauen, ob sie ihm das verzeiht... Kenya ist Starrs Freundin innerhalb des Ghetto-Viertels. Ihr Vater ist King, und ihr Halbbruder auch Seven. Nicht selten sieht man sie dank ihres Vaters mit blauen Flecken herumlaufen. Maya ist Starrs Freudin innerhalb der Schule. Die beiden sind seid Jahren befreundet und lassen sich seit Jahren die Gemeinheiten von Hailey gefallen. Hailey ist die dritte im Bunde neben Maya und Starr. Sie ist eher die Gruppenanführerin, die alles zu sagen haben will und auch vor rassistischen Witzen nicht zurück schreckt. DeVante wird von King gejagt, weil er ihm Geld schuldet. Außerdem ist er Mayas Schwarm. King ist der Anführer der King Lords-Gang im Viertel. Er ist brutal und moralisch im Arsch, auch gegenüber seiner Frau und seinen Töchtern, und lässt die Mitglieder der Gang Drogen verkaufen. Außerdem hat er Big Mav ausgenutzt, da dieser anstatt ihm ins Gefängnis gegangen ist. Die Thematik rund um die "Black lives matter" - Bewegung ist leider sehr aktuell. Man sollte meinen, dass Gleichberechtigung von Schwarzen dank Dr. Martin Luther King jr. kein Problem mehr wäre, aber leider scheint unsere Gesellschaft besonders seit der Präsidentschaft von Trump einen Schritt rückwärts gemacht zu haben. Wobei wir doch direkt davor den ersten schwarzen Präsidenten hatten! Wo ist dieser Fortschritt denn hin? Sonst hätte Angie Thomas diese Thematik gar nicht ansprechen müssen. Aber wie sie es dargestellt hat, war wirklich genial. Man erlebt ja diesen Prozess von einem Tod eines Schwarzen durch einen Weißen bis hin zu der Entscheidung, ob der Weiße angeklagt ist, mit. Dadurch entstehen besonders, wenn man es aus Starrs Seite liest, für einen Weißen wie mich, Schuldgefühle. Man denkt darüber nach, ob man jemals jemanden mit einer anderen Hautfarbe benachteiligt hat. Man denkt darüber nach, warum Menschen aus ihren Fehlern nie lernen. Dieses Buch regt wirklich zum Nachdenken an, besonders an dem Punkt, als Starr entscheiden muss, ob sie den Polizisten öffentlich anprangert und eine Zeugenaussage macht oder aus Angst schweigt. Neben der genannten Thematik geht es auch viel um den Zwiespalt zwischen dem Leben eines Weißen und einer Schwarzen, was man an Starrs Zerrissenheit bemerkt hat. Sie verhält sich weißen gegenüber komplett anders als schwarzen, und hat Angst vor ihrem Vater, falls er erfahren sollte, dass sie einen weißen Freund hat. Und dann beschreibt Angie Thomas die Kultur der Afroamerikaner auch noch so treffend. Ich muss zugeben, dass ich mit der Kultur nicht wirklich "warm geworden" bin. Rap und Gangs sind einfach nicht meine Welt, aber es hat mich überrascht, welche Bräuche es gibt und wie viele Schwarze beinahe gezwungen werden, Drogendealer zu werden, weil sie keine Jobs finden, da Weiße bevorzugt werden. Alles in einem bin ich wirklich extrem gespannt auf die Verfilmung, die im Januar zu uns in die Kinos kommt und bisher in den USA als sehr gut befunden wurde. Und bald erscheint ja auch schon das nächste Buch von Angie Thomas, wenn ich mich richtig erinnere, war das im März... Fazit Angie Thomas' Debüt überzeugt mich mit einem angenehmen Schreibstil, individuellen Charakteren und einer erschreckend guten Herangehensweise an die aktuelle Thematik rund um die "Black lives matter" - Bewegung. Ich bin schon sehr gespannt auf die Verfilmung dieses Buchschmökers und werde mir das neue Buch der Autorin, das im März erscheint, definitiv kaufen! Zitat Die Wahrheit wirft einen Schatten über unsere Küche. Leute wie wir werden in solchen Situationen zu Hashtags, aber Gerechtigkeit kriegen sie kaum einmal. Trotzdem glaube ich, dass wir alle auf dieses eine Mal warten, dieses eine Mal, bei dem es gerecht ausgeht. Vielleicht wird es das diesmal. - Starr auf S. 71/72 -