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Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

(28)

Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.

Portrait

Mackenzi Lee liest, schreibt, verkauft Bücher und kann sehr schnell reden. Sie hat Geschichte und kreatives Schreiben studiert. Cavaliersreise ist ihr erstes Buch auf Deutsch und bei den Königskindern.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 24.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56038-4
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 19,5/12,3/4,3 cm
Gewicht 521 g
Übersetzer Gesine Schröder
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 29.90
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Buchhändler-Empfehlungen

„Fazit: Sehr „Diverse“ abenteuerlich und romantisch“

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel


Schreibstil

Es ist aus der Ich Perspektive von Monty geschrieben und grundsätzlich sehr angenehm zu lesen. Ich mochte, dass man tatsächlich einen zeitlichen Unterschied zu heute gemerkt hat. Das britische Adlige kam sehr gut hindurch fand ich.



Persönliche Meinung

Dies ist mein fünfter Versuch meine Rezension zu starten.

Ich wurde enttäuscht. Nach dem Klappentext und einigen Rezensionen habe ich hier eine unterhaltsame, leicht erotische, aber vor allem sehr witzige Geschichte erwartet. War es nicht. Weder das Eine, noch das Andere. Aber unterhalten hat es.



«“I swear, you would play the coquette with a well-upholstered sofa."
"First, I would not. And second, how handsome is this sofa?”»



Die Liebesgeschichte war süss, aber der Fokus lag eher auf der Tatsache das Percy dunkelhäutig und somit in dieser Zeit, dem achtzehnten Jahrhundert, nicht gesellschaftlich akzeptiert war. Oh und natürlich darauf, dass beide Jungs sind... ebenfalls gesellschaftlich nicht akzeptiert. Für meinen Geschmack war es zu „missionarisch“ zumal Felicity auch sehr schön ausgearbeitet war, als rebellisches Mädchen das lieber Medizin studieren möchte, als eine feine Dame zu sein. Auch die Thematik mit, Vorsicht Spoiler, Percys Krankheit, war mir viel zu ernst.



Ich ging an das Buch mit der Meinung, es wird lustig… und ich musste schon zwischendurch grinsen und hab mich an der Sprache die Charaktere amüsiert, aber grundsätzlich war es mir viel zu politisch, zu aufweckend und zu ernst, als dass ich es lustig fand.



«“And then Jesus says, 'Well, watch this' - "
"Really? Well, watch this?"
"That's biblical language."
"If your Bible is written by Henry Montague.”»



Nichts desto trotz hatte das Buch sogar eine spannende Handlung! Das hatte ich nicht erwartet. Es gibt Diebstahl, Alchemie, Piraten und Schlägereien! Cool! Besonders den Teil mit den Piraten =)



Aber wirklich überzeugen konnte es mich leider nicht... was tatsächlich an den „falschen“ Erwartungen die ich hatte.



«It occurs to me then that perhaps getting my little sister drunk and explaining why I screw boys is not the most responsible move on my part.»



Fazit: Sehr „Diverse“ abenteuerlich und romantisch

Schreibstil

Es ist aus der Ich Perspektive von Monty geschrieben und grundsätzlich sehr angenehm zu lesen. Ich mochte, dass man tatsächlich einen zeitlichen Unterschied zu heute gemerkt hat. Das britische Adlige kam sehr gut hindurch fand ich.



Persönliche Meinung

Dies ist mein fünfter Versuch meine Rezension zu starten.

Ich wurde enttäuscht. Nach dem Klappentext und einigen Rezensionen habe ich hier eine unterhaltsame, leicht erotische, aber vor allem sehr witzige Geschichte erwartet. War es nicht. Weder das Eine, noch das Andere. Aber unterhalten hat es.



«“I swear, you would play the coquette with a well-upholstered sofa."
"First, I would not. And second, how handsome is this sofa?”»



Die Liebesgeschichte war süss, aber der Fokus lag eher auf der Tatsache das Percy dunkelhäutig und somit in dieser Zeit, dem achtzehnten Jahrhundert, nicht gesellschaftlich akzeptiert war. Oh und natürlich darauf, dass beide Jungs sind... ebenfalls gesellschaftlich nicht akzeptiert. Für meinen Geschmack war es zu „missionarisch“ zumal Felicity auch sehr schön ausgearbeitet war, als rebellisches Mädchen das lieber Medizin studieren möchte, als eine feine Dame zu sein. Auch die Thematik mit, Vorsicht Spoiler, Percys Krankheit, war mir viel zu ernst.



Ich ging an das Buch mit der Meinung, es wird lustig… und ich musste schon zwischendurch grinsen und hab mich an der Sprache die Charaktere amüsiert, aber grundsätzlich war es mir viel zu politisch, zu aufweckend und zu ernst, als dass ich es lustig fand.



«“And then Jesus says, 'Well, watch this' - "
"Really? Well, watch this?"
"That's biblical language."
"If your Bible is written by Henry Montague.”»



Nichts desto trotz hatte das Buch sogar eine spannende Handlung! Das hatte ich nicht erwartet. Es gibt Diebstahl, Alchemie, Piraten und Schlägereien! Cool! Besonders den Teil mit den Piraten =)



Aber wirklich überzeugen konnte es mich leider nicht... was tatsächlich an den „falschen“ Erwartungen die ich hatte.



«It occurs to me then that perhaps getting my little sister drunk and explaining why I screw boys is not the most responsible move on my part.»



Fazit: Sehr „Diverse“ abenteuerlich und romantisch

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
22
5
1
0
0

Wunderschöne Geschichte
von Isabelle am 05.02.2018

Einfach mal abtauchen in ein anderes Jahrhundert und eine einzigartige Reise mit erleben. Diese Geschichte die einem deutlich macht, was sich doch verändert hat und auf was es letztendlich ankommt. Berührend und mitreißend - einfach toll!

Fein ausgearbeitete Lovestory, die einen in längst vergangene Zeiten entführt...
von einer Kundin/einem Kunden am 16.01.2018

Mit Cavaliersreise habe ich einen kleinen Bücherschatz gefunden. Es sieht nicht nur großartig aus, sondern auch die Geschichte hat mich absolut überzeugt. Wenn man am Anfang noch denkt, es wäre eine harmlose Liebesgeschichte, wird man bald von den vielen spannenden Abenteuern und den historischen Fakten eines anderen belehrt werden.... Mit Cavaliersreise habe ich einen kleinen Bücherschatz gefunden. Es sieht nicht nur großartig aus, sondern auch die Geschichte hat mich absolut überzeugt. Wenn man am Anfang noch denkt, es wäre eine harmlose Liebesgeschichte, wird man bald von den vielen spannenden Abenteuern und den historischen Fakten eines anderen belehrt werden. Gerade das zwei Männer sich ineinander verlieben und das in der damaligen Zeit bietet dem Leser mal einen anderen Blickwinkel! Mir persönlich hat es ein wenig zu lang gedauert, aber das ist Geschmackssache und ich bin dennoch begeistert von diesem Buch. Ein tolles Buch wovon sich sowohl Jugendliche, als auch Erwachsene definitiv überzeugen lassen sollten.

Humorvoll, bildhaft & Abenteuer pur ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 18.09.2017

Sir Henry Montague kann es kaum erwarten, auf Cavaliersreise zu gehen und dem Elternhaus zu entrinnen. Endlich ungestört feiern, trinken und in wilden Tändeleien verwickelt sein. So und nicht anders stellt sich Monty seine Auszeit vor, bevor ihn der Ernst zurück in die Schraubzwinge seines Adelstandes zwingt. Aber sein... Sir Henry Montague kann es kaum erwarten, auf Cavaliersreise zu gehen und dem Elternhaus zu entrinnen. Endlich ungestört feiern, trinken und in wilden Tändeleien verwickelt sein. So und nicht anders stellt sich Monty seine Auszeit vor, bevor ihn der Ernst zurück in die Schraubzwinge seines Adelstandes zwingt. Aber sein Vater hat vorgesorgt und stellt ihm einen Aufpasser zur Seite. So wird die Reise nicht nach Monty‘s Geschmack und bei der ersten Gelegenheit, nutzt er seine Unbesonnenheit aus und bringt nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch seine jüngere Schwester und seinen besten Freund Percy. Auf einmal steht die Welt Kopf und die Reisegruppe muss sich den Schwierigkeiten von Wegelagerer und Piraten stellen, aus unbegrenzt feiern, wird ein riesig großes Abenteuer. Was hat Monty angestellt? Warum werden sie verfolgt? Und warum schlägt sein Herz in Percy‘s Gegenwart zu schnell? Ich muss gestehen, dass mich dieses Cover zuerst etwas verwundert hat, denn ein junger schwarzer Mann und dann eine Cavaliersreise, passte für mich nicht unbedingt zusammen. Dann haderte ich ein bisschen mit mir, ob ich überhaupt noch historische Romane lesen mag, und am Ende, dachte ich an meine Dumas Liebe. Der Klappentext war dann eigentlich der Auslöser, denn er macht nicht nur neugierig, er schafft es, dass man einfach reinlesen will. Und erlebte ich ein turbulentes Abenteuer? Hat es mir gefallen? Nun, das erzähle ich euch jetzt. Monty ist der Stammhalter der Familie Montague, aber seit ein weiterer männlicher Erbe das Licht der Welt erblickt hat, steht es schlecht um seinen Stand. Aber nicht nur das macht ihm das Leben schwer, nein, auch die unerfüllte Liebe zu seinem besten Freund Percy lässt ihn verzweifeln. So stürzt er sich gern in verruchte Abenteuer, betrinkt sich bis zur Besinnungslosigkeit und hat überhaupt einen zweifelhaften Ruf. Dieses Lotterleben hat natürlich nur bedingt seine Freiheiten und stößt bei der Familie an Grenzen. So hofft Monty, mit seiner letzten Reise nochmals so richtig auf den Putz zuhauen, bevor er sich in Ketten an den Adelsstand binden lässt. Aber es kommt natürlich immer anders, als man denkt, der Vater schickt ihn mit Aufpasser los, ein Kuss vom besten Freund, sorgt noch für mehr Verwirrung und die kleine Schwester nervt. So kommt es das er aus Frust, Unbesonnenheit und Ärgernis sich zu einer Übeltat verleiten lässt. Er beklaut einen Herzog, der in beleidigt hat, und lässt sich bei einem Tete-à-Tete erwischen und rennt auch noch nackt durch den Park von Versailles und das ist erst der Anfang. Ich sage es rundheraus, er ist unmöglich, manchmal schwer von Begriff, ein Tölpel, anmaßend, aber total liebenswürdig. Mein Herz hat er auf jeden Fall auf seiner Seite. Mackenzi Lee hat es geschafft mir einen historischen Roman schmackhaft zu machen und mich wieder in einer Zeit zu versetzt, die ich mal unglaublich gern besucht hätte. Sie lässt hier ihr dreier Gespann so richtig schön in Abenteuer verwickeln und uns Leser eine tolle Achterbahnfahrt, aus Liebe, Spannung und Gefahr miterleben. Es geht gewitzt voran, dann nimmt das Übel seinen Lauf, es wird gekämpft und die Mauern von Etikette eingerissen. Dabei lässt sie schwierige Themen, wie Homosexualität, der Stand der Frau, Krankheit und Sklaverei unglaublich leicht einfließen, und schafft richtige Tiefe in ihrem Geschehen, ohne ausschweifend zu werden. Die Autorin erzählt beherzt, leicht und doch kommt die Sprache der damaligen Zeit durch und die Atmosphäre aus Prunk, Gold, aber auch Schmutz ist hervorragend eingefangen. Ich kann nur froh sein, dass der Geruch zwischen den Zeilen geblieben ist, aber mein Kopfkino war sehr prächtig. Erzählt wird alles aus Monty‘s Sicht, der zuerst snobbig daherkommt, übellaunig, ja, sogar anstrengend ist, bis wir ihn verstehen. Er muss die größte Wandlung in seinem Leben machen, sein Leben überdenken und handeln, statt wie eine Marionette zu gehorchen. Was ihm ja eh schwerfällt, aber der Mut ohne Geld zu leben, ist nicht da. Er versucht sich zu arrangieren, bis eine Entwicklung all sein Denken auf den Kopf stellt und Monty wächst. Zum ersten Mal muss er sich mit anderen beschäftigen und sich nicht nur in seinem eigenen elendigen Leben suhlen, Monty neigt nämlich dazu, nur sich selbst zu sehen. Und in Leiden ist er der Größte. Das macht die Geschichte natürlich auch ein wenig lustig und beherzter, durch Monty‘s Sicht sind so einige Dinge glasklar an der Realität vorbei. Aber auch seine Schwester und Percy sind wahrhaft tolle Charaktere, die man unbedingt in sein Leserherz schließen möchte. Cavaliersreise ist ein Abenteuerbuch, was charmant, humorvoll und atmosphärisch geschrieben ist. Mit Figuren, die das Herz erreichen und uns in eine Zeit blicken lässt, die von der Thematik nicht aktueller sein kann, wenn auch die Grenzen der Gesellschaft sich etwas verschoben haben. Wunderbar, einfach entzückend und bildhaft erzählt. Für mich ein wahrer Lesespaß, der mich total mitreißen konnte.