Die Jahre ohne uns

Roman

Barney Norris

(15)
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Beschreibung

Durch Zufall treffen sie sich, in einer Hotelbar in einer kleinen englischen Stadt: ein Mann und eine Frau in ihren Sechzigern, zwei Fremde, die einander ihre Geschichten erzählen. Sie ist einsam, ihr Leben ist voller unerfüllter Träume, ihre Tage verlaufen stets gleich, einzig bei der Arbeit im Garten findet sie zu sich. Er ist ehemaliger Schauspieler, und seine Geschichte ist die einer endlosen Suche nach jemandem, den er verloren hat. Seit Jahrzehnten führt er ein haltloses Leben im Dazwischen: Wann immer er eine Tür öffnet, droht er, in eine neue Existenz hineinkatapultiert zu werden. Hunderte Leben hat er berührt, niemand ist ihm geblieben. Doch diese Begegnung wird sie beide verändern – und einen Neuanfang bedeuten.
›Die Jahre ohne uns‹ wirft Fragen auf, die uns alle beschäftigen: Warum verletzen wir die Menschen, die wir lieben? Wie machen wir unseren Frieden mit den Entscheidungen, die wir bereuen? Und was passiert, wenn wir die Geister der Vergangenheit wieder in unser Leben lassen? Barney Norris ist ein fesselnder Roman über Liebe, Verlust und die einzigartige Kraft des Geschichtenerzählens gelungen.

»Der Roman ist spannend, ziemlich dicht erzählt, mit unglaublich vielen Ereignissen, die selbst Stoff für ein Buch gegeben hätten«
Katja Lückert, DEUTSCHLANDFUNK BÜCHERMARKT

»Eines der tollsten Bücher, die ich im Moment gelesen habe«
Manuela Reichart, DLF KULTUR LESART

»Barney Norris hat einen berührenden […] Roman über zwei Liebende geschrieben.«
Clementine Skorpil, DIE PRESSE

»Barney Norris nimmt uns unsere Sicherheiten und bestärkt doch den Glauben an die Liebe, als mächtige Macht der Selbstvergewisserung in seinem unerwarteten Happy End.«
Katja Lückert, WDR3 MOSAIK

»Eine Liebeserklärung an das Leben.«
ZEIT FÜR MICH

»Barney Norris ist ein sensibler Roman gelungen, der mit viel Empathie seine Figuren zeichnet, die am Lebensende stehen und plötzlich alle Möglichkeiten zurückgewinnen.«
Janka Burtzlaff, KULTURNEWS

»Diese ungewöhnliche, philosophische Lebens- und Liebesgeschichte mit märchenhaften, magischen Elementen, wird in melancholischer, poetischer Sprache ruhig und unaufgeregt erzählt.«
Sonja Fuchs, EVANGELISCHE BÜCHERREIEN IM RHEINLAND

»[Barney Norris ist] ein Buch gelungen, das von der Macht des Schicksals handelt, aber noch viel mehr von der Macht des Erzählens, die Wunder wirken kann – und Wunden heilen.«
Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG NEWSLETTER

»Die Wörter, die Erzählungen sind dabei notwendige Wegmarken und Schneisen […] und das ist der kluge Subtext dieses dritten Romans des britischen Theater- und Romanschriftstellers, der Hoffnung für die Verwundeten aufscheinen lässt«
Lore Kleinert, NEUE BUCHTIPPS

»Ein Roman über das Schicksal, mit niemandem wirklich eine Verbindung aufbauen zu können.«
Helmut Schneider, VORMAGAZIN

Barney Norris wurde 1987 geboren. Seine Theaterstücke ›Visitors‹ und ›Eventide‹ wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet, zuletzt adaptierte er Kazuo Ishiguros ›Was vom Tage übrig blieb‹ für die Bühne. Sein Debütroman ›Hier treffen sich fünf Flüsse‹ (DuMont 2017) war ein Sunday-Times-Bestseller und stand auf der Shortlist für den British Book Award. ›Die Jahre ohne uns‹ ist sein dritter Roman.

Johann Christoph Maass, geboren 1973, war Schlagzeuger, bevor er Literaturwissenschaften studierte. Er arbeitet als freier Übersetzer in Berlin. Zuletzt hat er Bücher von Antonio Ruiz-Camacho, Jonathan Lethem, Tom Perrotta und Howard Jacobson ins Deutsche übertragen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 12.02.2021
Verlag DUMONT Buchverlag
Seitenzahl 272
Maße (L/B/H) 20.9/13.7/2.7 cm
Gewicht 428 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Vanishing Hours
Übersetzer Johann Christoph Maass
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8113-0

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Weit entfernt und doch so nah
von liesmal aus Wilhelmshaven am 09.06.2021

Ich habe das Cover gesehen und dabei sind mir direkt die Beine der Frau aufgefallen, die zu einer älteren Frau gehören. Die beiden Menschen scheinen auf den ersten Blick auf einer Bank zu sitzen und sich viel zu erzählen zu haben. Allein dieses schlicht gehaltene Bild macht mich unglaublich neugierig. Es besticht durch Einfachhe... Ich habe das Cover gesehen und dabei sind mir direkt die Beine der Frau aufgefallen, die zu einer älteren Frau gehören. Die beiden Menschen scheinen auf den ersten Blick auf einer Bank zu sitzen und sich viel zu erzählen zu haben. Allein dieses schlicht gehaltene Bild macht mich unglaublich neugierig. Es besticht durch Einfachheit und ist dadurch auf jeden Fall ganz anders als die meisten anderen Buchcover. Ob die Geschichte ebenso ist? Der Autor Barney Norris beantwortet meine Fragen in dem Buch "Die Jahre ohne uns", das erschienen ist im Verlag Dumont. Tatsächlich sitzen die beiden älteren Menschen, eine Frau und ein Mann, zusammen – an einer Hotelbar. Der Zufall hat sie an diesem Ort zusammengeführt. Habe ich an dieser Stelle noch mit einer leicht-lockeren Unterhaltung gerechnet und mir sogar schon insgeheim den weiteren Verlauf vorgestellt, so wurde ich schnell eines Besseren belehrt. In den beiden ersten Teilen, die fast den gesamten Raum des Buches einnehmen, lässt der Autor in einer ganz eigenen Sprachgestaltung die Frau und dann den Mann ihr bisheriges Leben erzählen. Das geschieht auf eine Art und Weise, wie ich sie so weder erwartet noch jemals gelesen hatte, und an die ich mich erst gewöhnen musste. Aber das Lesen hat sich gelohnt, denn spätestens in der zweiten Hälfte mochte (m)ich das Buch nicht mehr loslassen. Fasziniert hat mich die Frau, deren Gedanken häufig bei ihrem Vater sind, der sie verlassen hatte, als sie noch ein kleines Kind war, die aber auch ihr Leben lang davon geträumt hat, eine Enzyklopädie zu schreiben: „Ich habe immer gedacht, dass ich einmal ein Meisterwerk in die Welt hineinweben würde, eine Enzyklopädie aller Worte, in die ich mich jemals verliebt habe…“ – Unerfüllte Träume, die sie begleiten. Fantastisch und an vielen Stellen dennoch sehr realistisch klingt die Geschichte des Mannes, der als Schauspieler gearbeitet hat, aber auch „im richtigen Leben“ immer wieder in neue und ganz verschiedene Situationen gerät, die an die Rollen eines Schauspielers erinnern lassen. – Er bleibt immer auf der Suche. Hier sind Realität und Fiktion gut miteinander verwoben. Ein besonderes Buch mit einem Hang zum Träumen und den Wünschen, die Frau und der Mann – tatsächlich werden keine Namen genannt – mögen ihrer Einsamkeit entfliehen.

'Der Tag eines jeden Menschen will mit dem gleichen Maß an Würde gelebt werden'
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2021

Im ersten Teil erzählt uns eine Frau, Anfang sechzig, ihre Lebensgeschichte. Der schmerzliche und unverarbeitete Verlust des Vaters in jungen Jahren prägt ihr ganzes Leben, ebenso das Zerbrechen ihrer Ehe mit Mitte zwanzig. Im zweiten Teil kehrt diese Frau in eine Hotelbar ein und setzt sich zu einem Mann, der seine unglaublich... Im ersten Teil erzählt uns eine Frau, Anfang sechzig, ihre Lebensgeschichte. Der schmerzliche und unverarbeitete Verlust des Vaters in jungen Jahren prägt ihr ganzes Leben, ebenso das Zerbrechen ihrer Ehe mit Mitte zwanzig. Im zweiten Teil kehrt diese Frau in eine Hotelbar ein und setzt sich zu einem Mann, der seine unglaubliche, aber wahre Lebensgeschichte erzählt. Mitten in einem Streit mit seiner Ehefrau ging der Mann einfach, dass trug sich vor vielen Jahren zu. Seitdem reist er durch Raum und Zeit, trifft Menschen, die ihm nahe stehen und Fremde, ist unterwegs in dutzenden Welten, nur bleiben gelingt ihm nicht. Ausdrucksstark mit kreativen Stilmitteln breitet der Autor die Gefühls- und Gedankenwelt zweier einsamer Seelen vor uns aus. Das Cover führte mich in die Irre, der Klappentext auch, der tiefgründige Inhalt überrascht. Als ich in Gänze erfasste, wohin die „Reise“ geht, las ich das Buch anders, achtsamer. Gesamt ein zauberhaftes und philosophisches Werk, in seiner Wirkung weise und leise. Die verschlungene Handlung vermittelt so manche inspirierende Botschaft, braucht aber etwas Zeit um sich zu entfalten.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2021
Bewertet: anderes Format

Wie fühlt sich das Leben an, das nicht gelebt wurde? Was passiert wenn wir die Geister der Vergangenheit wieder in unser Leben lassen? Warum verletzen wir Menschen die wir lieben? Fragen über Fragen. Gibt es hier die Antworten und Erklärungen?


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