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Erwachen / Die Dreizehnte Fee Bd. 1

Erwachen

Die Dreizehnte Fee Band 1

Ich bin nicht Schneewittchen.
Ich bin die böse Königin.
Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.
»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd.
Er braucht mir nicht zu antworten, er weiss, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.
Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.
Portrait
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weissem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?

Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
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  • Es war einmal - so beginnen die Märchen und so begann auch mein Leben. Und es hätte tatsächlich ein Märchen werden können, doch das ist lange, lange her. So lange, dass sich die Jahre zu Staub verwandelten, zu Bruchstücken einer sich selbst vergessenden Zeit. Und nicht einmal ich kann sagen, wann mein erstes Es war einmal seinen Anfang fand.
    Ich atme. Ich lebe. Zum zweiten Mal.
    Während ich keuchend die süsse, unheilschwangere Luft einsauge, mein Herz in wilder, neu erwachter Energie pumpt, ahne ich, dass sich alles verändert hat, und begreife doch nicht was. Meine Lippen prickeln wie in Erinnerung an einen zärtlichen Kuss. Ich fasse mit meinen Händen in die steifen Laken, fühle den rauen Stoff unter meinen Fingerkuppen zu Staub zerfallen.
    Ich schlage die Augen auf und sehe doch nichts. Aber ich fühle, dass da jemand ist, bei mir. Ich höre den Atem, das nervöse Zucken von Wimpern. Ich rieche Schweiss: Angst, Erregung und Erschöpfung.
    Fremde Hände greifen nach mir, berühren mich. Etwas zerbröselt. Bestürzt stelle ich fest, dass es mein Kleid ist. Ich balle die Finger zur Faust, erwarte die Hitze der Magie - doch meine Hand bleibt leer.
    Das Bett schwankt unter dem Gewicht des Fremden. Ich öffne die Hand und rufe erneut nach meiner Macht - nichts geschieht. Nur die Finger fassen mich an, schüren meine Verwirrung und meinen Zorn.
    "Verflucht."
    Stille.
    Dann: "O Gott, sie ist wach!" Lauter: "Sie ist wach!"
    Hallende Schritte. Eine Tür, die aufgerissen wird. Frische Luft.
    "Was sagst du? Sie ist wach? Was machst du da?"
    "Ich dachte, weil sie doch nur so da liegt ... ich glaubte, es würde niemanden stören!"
    "Hast du sie geküsst?"
    "Nein, ich meine ja ..."
    Ein Schwert wird zischend aus der Scheide gezogen. Ich kenne das Geräusch. Ich blinzele, kämpfe gegen die gleissende Helle, gegen das Gefühl der Ohnmacht. Nur langsam kehrt die Kraft zurück. Ich muss lange geschlafen haben. Zu lange. Etwas stimmt nicht. Etwas ist ganz und gar falsch.
    "Wieso ist sie nackt?"
    "Ich naja ... ich ... ich habe nur ..."
    "Was hast du getan?"
    "Beim Fluch der Eishexe! Ich wollte sie nur einmal berühren. Aber das Kleid, das Kleid, es zerfiel einfach!" Die Worte überschlagen sich fast. Es schmerzt in meinen Ohren.
    "Du hast die Schlafende erweckt. Ich hatte befohlen, sie nicht anzufassen."
    "Ich dachte ... ich meine ..."
    "Wie lange?" Ich unterbreche den Streit. Meine Stimme klingt so sanft wie die einer neugeborenen Elfe, nicht wie die der uralten Frau, die ich fürchte zu sein.
    "Wie lange?" Ich wiederhole die Frage und kann endlich Schemen ausmachen. Vage Umrisse, von vier oder fünf Gestalten. Menschen. Ein gutes Zeichen, wenn es noch Menschen gibt. Dann hat die Welt sich nicht allzu oft gedreht.
    "Wie lange was?", fragt der Mann mit der unerträglichen Stimme. Blonde Haare, helle Haut.
    "Wie lange habe ich geschlafen?", frage ich.
    Schweigen.
    Und in dem Schweigen kommt mir die Erinnerung an die letzten Momente, kurz bevor der Zauber seine Wirkung tat.
    Und ich begreife die entsetzliche Wahrheit: Sie haben mich betrogen!
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 212
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95991-131-3
Verlag Drachenmond-Verlag
Maße (L/B/H) 21.1/14.6/2 cm
Gewicht 263 g
Abbildungen mit 4 Abbildungen
Illustrator Svenja Jarisch
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Fazit: Mittelmässig. Idee top- Umsetzung naja..

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Schreibstil War gewöhnungsbedürftig. Sehr viele kurze Sätze, sehr märchenhaft und aus der Ich perspektive der dreizehnten Fee. Persönliche Meinung Da wirklich ALLE so von dieser Reihe geschwärmt haben, dachte ich, da kann ja nichts schiefgehen. Leider…. doch. Das Buch war nicht schlecht. Es war einfach nicht so gut wie ich das nach all dem Lobgesang erwartet hätte. Der Schreibstil war leicht Gewöhnung bedürftig und die Hauptperson hat genervt. Bleiben wir aber erstmal beim Guten: Die Idee! Die Idee ist super! Die Märchen wurden von Julia Adrian total originell und genial umgesetzt, miteinander verwoben und es macht richtig Spass, all die versteckten hinweise zu suchen und zu raten. Das hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. Auch die Welt Pandora ist märchenhaft und gut aufgebaut. Ein weiterer positiver Punkt ist die schöne Aufmachung. Das Cover ist schön und innen sind die Seiten mit Brombeerranken ausgeschmückt. Ausserdem hat es einige schwarzweiss Zeichnungen. Jetzt kommen wir aber bereits zum negativen Teil... die Liebesgeschichte und die Hauptperson. Seufz. Die Liebesgeschichte habe ich nicht gespürt... kein.einizges.mal. Was ich sehr schade fand, hatte ich doch grosse Hoffnung in diesen Teil der Geschichte. Er, dessen Namen uns nicht genannt wurde, ist fast durchgehend abweisend, will sie töten, nur um sie dann aus dem Nichts heraus zu küssen und mit ihr sex zu haben. Diese Wandelungen kamen für mich unvorhersehbar und ich habe meistens keinen Auslöser für sein Verhalten gefunden. Das hat es mir erschwert Gefühle für die Beiden aufzubauen. Es war weder erotisch, noch romantisch, noch war da eine Spannung. Zumindest nicht für mich. Der viel schlimmere Punkt allerdings fand ich die dreizehnte Fee... okay, in der Hälfte erfahren wir, dass sie Lilith heisst. Sie sagt von sich selber, vor dem Dornröschenschlaf war sie Böse, grausam, hatte keine Gefühle, hat Leid und Schrecken über alle gebracht... dann wurde sie hintergangen, hat ne runde geschlafen, wacht auf und siehe da... hat plötzlich menschliche Gefühle (Liebe, Wut, Hoffnung, Trauer, Mitgefühl etc) und kann damit gar nicht umgehen. Aber wieso genau? Nur weil sie ne runde geschlafen hat? Weil ihre Magie weg ist? Und darum ist sie auf einmal ein braves Lämmchen? Okay, sie will sich an ihren Schwestern rächen, aber sie wechselt zwischen blutrünstiger Rache und „oh nein, das arme Menschenkindlein, oh nein die armen zwerglein, oh nein wie grausam, oh nein wie böse.“ Ich mag es einfach nicht, wenn mir gesagt wird, dass jemand abgrundtief böse war und diese Person sich dann nie so verhält… von Anfang an ist Lilith ein schwaches Menschlein, dass sich fragt was liebe ist und geliebt werden will. (okay, das wollte sie ja scheinbar vorher schon… aber wie? Wenn sie ja so keine Gefühle hatte als Fee) „Bububu böser Jäger, ist das liebe? Bububu liebst du mich? Bububu ich kenne solche Gefühle nicht Bububu.“ Nerv nicht du Trulla! *augenverdreh* Ich bin mir sicher, sehr viele von euch können meine Argumente wiederlegen können und stichfeste Beweise haben, wieso weshalb warum und darum aber... das waren nun mal meine Empfindungen beim lesen dieses Buches. Grundsätzlich bin ich den Fortsetzungen gegenüber nicht abgeneigt, da ich die Idee mit den Märchen wirklich echt toll finde. Leider weiss ich aber noch nicht, ob ich mir die Bücher wirklich kaufen soll. Fazit: Mittelmässig. Idee top- Umsetzung naja..

Kundenbewertungen

Durchschnitt
68 Bewertungen
Übersicht
40
13
8
2
5

Langweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 14.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leider ein Buch bei dem sich die Leseprobe gelohnt hätte. Schreibweise und Stil haben mich überhaupt nicht angesprochen. Ein Buch für Mädchen die auch Twilight usw. mögen.

Absolut furchtbar!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.02.2019

Für dieses zugegeben sehr kurze Werk habe ich eine Ewigkeit gebraucht. Mit der Erwartung eine interessante, neue Interpretation bekannter Märchen zu erhalten, war ich zunächst Feuer und Flamme. Leider ist die vermeintlich mächtige Fee absolut inkompetent und furchtbar nervig. Auf den knapp 200 Seiten passiert rein gar nichts auß... Für dieses zugegeben sehr kurze Werk habe ich eine Ewigkeit gebraucht. Mit der Erwartung eine interessante, neue Interpretation bekannter Märchen zu erhalten, war ich zunächst Feuer und Flamme. Leider ist die vermeintlich mächtige Fee absolut inkompetent und furchtbar nervig. Auf den knapp 200 Seiten passiert rein gar nichts außer unnötiges Rumgeheule und den Lesefluss störende gedankliche Sprünge. Eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe und das mich absolut zum Verzweifeln gebracht hat.

von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2019
Bewertet: anderes Format

Märchen mal anders. Statt Happy End, eine etwas düstere Variante. Rasante Handlung trifft auf etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Trotzdem ein verdammt gutes Buch!