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Blind

Kriminalroman

Milla Nova ermittelt 1

»Eine genial spannende Idee meisterhaft umgesetzt. Krimikunst vom Feinsten!« Sebastian Fitzek

Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang ...

Rezension
»Dieses Buch spannt die Nerven ganz schön auf die Folter.«
Portrait
Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. »Blind« ist ihr erster Roman bei Blanvalet. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641224714
Verlag Blanvalet
Dateigröße 2486 KB
Verkaufsrang 10
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Dunkle Perspektive und Spannung
von NiWa aus Euratsfeld am 22.03.2019

Ein Schrei, und die Verbindung bricht ab! Nathaniel war soeben noch mit einer Frau verbunden, die ihm dabei half, ein Hemd auszusuchen. Nach dem verstörenden Schrei, meldet sie sich nicht mehr. Es muss etwas geschehen sein, doch die Polizei glaubt dem Blinden nicht. "Blind" ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe... Ein Schrei, und die Verbindung bricht ab! Nathaniel war soeben noch mit einer Frau verbunden, die ihm dabei half, ein Hemd auszusuchen. Nach dem verstörenden Schrei, meldet sie sich nicht mehr. Es muss etwas geschehen sein, doch die Polizei glaubt dem Blinden nicht. "Blind" ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe um die Journalistin Milla Nova. In diesem ersten Band, steht der blinde Mann Nathaniel im Zentrum, der sich, nach hilflosen Versuchen, bei Milla Unterstützung erhofft. Die Ausgangslage ist gekonnt gewählt. Ein blinder Mann will sich mittels der App "Be my eyes" helfen lassen. Durch die App werden Sehbehinderte mit Sehenden verbunden, die ihnen im Alltag behilflich sind. Doch gerade als die Unbekannte am anderen Ende der Leitung das richtige Hemd auswählt, ertönt ein Schrei und die Verbindung ist weg. Was ist passiert? Die Situation ist kniffelig, weil ein Blinder nunmal keinen guten Augenzeugen abgibt. Nathaniel ist sich sicher, dass der Frau etwas geschehen ist. Nur will ihm niemand glauben, weil es gar so abstrus klingt. Zu Beginn lernt man Nathaniel kennen. Der blinde Mann tastet sich durch die Welt, hat es aufgrund seiner körperlichen Einschränkung schwer, dennoch lässt er sich nicht von seinem eigenständigen Leben abhalten. Gleichzeitig offenbart sich langsam, dass Nathaniel im Kindesalter selbst Opfer eines Gewaltverbrechens war, woher auch seine Blindheit rührt. Bei der Figur Nathaniel muss ich sachte Kritik üben. Für einen Mann, der auf die Vierzig zugeht, hat er meiner Meinung nach teilweise etwas unbeholfen reagiert. Von seinen Taten, Aktionen und Gedanken her, hätte ich ihn eher auf Mitte Zwanzig geschätzt. Allerdings ist allgemein bekannt, dass man nie wirklich erwachsen wird ... Milla ist Journalistin durch und durch. Sie will Nathaniel zur Seite stehen und beginnt mit ihm gemeinsam unterschiedlichen Möglichkeiten auf den Grund zu gehen. An und für sich glaubt sie nicht, dass wirklich ein Unglück hinter dem ominösen Schrei steckt. Doch etliche Ungereimtheiten bringen sie doch ins Grübeln. An dieser Stelle weiß man als Leser nicht mehr, wo man steht. Es ist unklar, ob es überhaupt eine Gewalttat und ein Opfer gibt. Man zweifelt an Nathaniels Wahrnehmung und bewundert seine Hartnäckigkeit, was dem Krimi fesselnden Rätsel-Charakter verleiht. Die Ereignisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Vordergründig begleitet man Nathaniel durch seinen Alltag und lernt auf diese Weise seine Sicht auf die Welt kennen. Es wird anschaulich geschildert, wie versiert sich ein blinder Mensch bewegt. Außerdem steht man Milla zur Seite, wie sie detektivisch an ihren Storys arbeitet, dramatische Geschichten aufdeckt, und sich mit der Polizei anlegt. Einen sanft amourösen Zug erhält die Handlung durch Millas Beziehung zu einem leitenden Beamten der Polizei, die zudem für Reibungspunkte sorgt, weil sich journalistische Aktivitäten in Verbindung mit polizeilichen Ermittlungen nur schwer vertragen. Ich habe diesen Krimi extrem gern gelesen. Die Handlung war von Anfang an spannend und faszinierend umgesetzt. Mittendrin wusste ich nicht mehr, wem ich was glauben kann, welche Hinweise tatsächlich den Schlüssel für die Handlung beinhalten, und ob Nathaniels Hartnäckigkeit nicht übertrieben ist. Der Showdown hat mich sogar wach gehalten, weil ich unbedingt wissen musste, wie es zu Ende geht. Es war spannend, beklemmend und insgesamt logisch - auch wenn es bei der Schlüssigkeit vielleicht ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln gibt. Ich habe mich exzellent unterhalten gefühlt und mir hat dieser Krimi großartigen Lesespaß gebracht. Wer Krimis, eine dunkle Perspektive und Spannung mag, wird mit „Blind“ mehr als zufrieden sein.

Am Anfang etwas langatmig, aber dann von Seite zu Seite besser
von Bücherwelten am 17.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover mag ich sehr. Es komplette Buch hat teilweise eine raue Struktur, was mir sehr gut gefällt. Ein dunkles Buch für die dunkle Welt eines Blinden, passend zum Inhalt des Buches und passend zum Titel. Am Anfang lernt man direkt Carole Stein kennen. Sie ist hochschwanger, aber weiß nicht,... Das Cover mag ich sehr. Es komplette Buch hat teilweise eine raue Struktur, was mir sehr gut gefällt. Ein dunkles Buch für die dunkle Welt eines Blinden, passend zum Inhalt des Buches und passend zum Titel. Am Anfang lernt man direkt Carole Stein kennen. Sie ist hochschwanger, aber weiß nicht, wer der Vater des Kindes ist. Dann ist da noch Milla, sie ist Reporterin, ihr Freund Sandro ist Leiter des Dezernats für Leib und Leben für bei der Kantonpolizei Bern. Die Berufe der beiden führen öfter zu Konflikten. Und dann gibt es natürlich noch Nathaniel. Er ist blind und lebt alleine mit seiner manchmal etwas tollpatschigen Hündin Alisha. Auf der Suche nach dem passenden Hemd wird er über die App "Be my eyes" per Video-Chat mit Carole verbunden. Aber dann wirkt Carole verwirrt, irgendetwas stimmt nicht. Ein Schrei, ein Aufprall, Schleifgeräusche und dann bricht der Kontakt ab. Nathaniel ist sich sicher das Carole etwas zugestoßen ist, aber niemand glaubt ihm. Er nimmt Kontakt zu Milla auf, die er von einer früheren Reportage her kennt, in der auch Carole aufgetaucht ist. Und dann beginnen die beiden auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Zuerst einmal gibt es zwei Handlungsstränge. Einmal Nathaniel, der sich Sorgen um Carole macht und einmal Milla, die an einer heißen Story dran ist und man fragt sich lange, wie und ob beides zusammenhängen könnte. Erzählt wird das Buch in oft sehr kurzen Kapiteln aus der Sicht von vielen unterschiedlichen Charakteren, was auch sehr gut ist, denn so bekommt die Geschichte etwas mehr Tempo. Auch war es gut, dass manche Kapitel mit Cliffhangern endeten. Denn vor allem am Anfang fand ich alles sehr langatmig. Den Grundgedanken der Geschichte fand ich jedoch wirklich gut. Viele Szenen wurden meiner Meinung nach aber zu sehr in die Länge gezogen. Was ich ich ebenfalls sehr gut fand war Nathaniels Charakter. Ein junger Mann, der durch ein schweres Schicksal blind wurde und der durch seine Sinne mehr sehen kann wie ein Sehender. Er weiß, dass er auf das Vertrauen kann, was er gehört hat und setzt alle Hebel in Bewegung und Carole zu helfen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, man kann das Buch wirklich sehr gut und schnell lesen ohne das der Lesefluss in irgendeiner Weise gestört wird.  Fazit Ich hatte mir von dem Buch ein bisschen mehr erhofft. Für mich gab es etwas zu wenig Spannung. Ein Pluspunkt waren auf jeden Fall der Schreibstil und die kurzen Kapitel. Ich habe etwas gebraucht, um die Geschichte rein zu finden und ich fand auch, dass am Anfang zu wenig passiert ist, aber im letzten Drittel passiert dann erfreulicher Weise noch mal mehr. Es ist auf jeden Fall ein sehr schöner Krimi, den man zwischendurch mal lesen kann.

spannend und immer wieder überraschend
von Booksandcatsde am 16.03.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Meine Meinung: In der Kürze liegt die Würze: Ein wunderbarer Hörgenuss, der über die ganzen 10 Stunden an keiner Stelle langweilig wird. Alle Charaktere empfand ich als interessant und die Handlung als durchdacht, realistisch und spannend. Anfangs habe ich mit Nathaniel gezittert, weil niemand ihm glaubt, dann mit Milla, die alleine... Meine Meinung: In der Kürze liegt die Würze: Ein wunderbarer Hörgenuss, der über die ganzen 10 Stunden an keiner Stelle langweilig wird. Alle Charaktere empfand ich als interessant und die Handlung als durchdacht, realistisch und spannend. Anfangs habe ich mit Nathaniel gezittert, weil niemand ihm glaubt, dann mit Milla, die alleine ermittelt, dann hätte ich gerne die Polizei geschüttelt, weil sie irgendwie immer einen Schritt zu spät waren und letzten Endes hatte ich sogar Mitleid mit „dem Schuldigen“. Die Beschreibungen der zwischenmenschlichen Beziehungen, ob zwischen Nathaniel und seiner Nachbarin, zwischen Milla und Sandro oder zwischen Nathaniel und seiner Hündin, alles wirkte so lebendig und ich konnte mir die Figuren sehr bildlich vorstellen. Das liegt natürlich auch an der sehr eingängigen und sympathischen Stimme der Sprecherin. Sie spricht nicht in verschiedenen Rollen oder Stimmen. Das ist aber auch nicht nötig, da man auch so weiß, wer gerade spricht oder agiert. Sehr angenehm zum Zuhören und an den richtigen Stellen lebendig! Die Autorin schafft es mehrere Fälle nebenher laufen zu lassen und den Hörer immer wieder auf die falsche Fährte zu schicken. Immer, wenn ich den Eindruck hatte, dass ich den Fall durchschaue, tauchten neue Beweise auf, die mich wieder aus der Bahn warfen und mich alles überdenken ließen. Am Ende bleiben leider zwei Fragen für mich offen, wenn es auch einen Epilog gibt. Vielleicht werden diese beiden Antworten aber auch erst im zweiten Band/Fall als Anreiz gegeben? Wir werden sehen. Ich bin auf jeden Fall sehr, sehr gerne wieder dabei und werde die Neuerscheinungen der Autorin im Auge behalten! (4,5 / 5)