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Der Tätowierer von Auschwitz

Die wahre Geschichte des Lale Sokolov. Ungekürzte Lesung

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Eine Geschichte von Menschlichkeit, Mut, Liebe und Hoffnung

1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den eindringlichsten Mahnungen gegen das Vergessen gehören würden. Er nutzte seine besondere Rolle und kämpfte gegen die Unmenschlichkeit des Lagers, vielen rettete er das Leben. Dann, eines Tages, tätowierte er den Arm eines jungen Mädchens – und verliebte sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte begann, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden sollte: Sie überlebten beide.

Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren.
Portrait
Morris, Heather
Heather Morris ist Autorin und Drehbuchautorin, sie lebt und arbeitet in Australien. Als sie 2003 Lale Sokolov begegnete, war er bereits über 80. Die beiden wurden enge Freunde und er vertraute ihr nach über 50 Jahren des Schweigens seine aussergewöhnliche Geschichte an. Morris machte aus dem Stoff zunächst ein Drehbuch, aus dem später ihr erstes Buch wurde: Der Tätowierer von Auschwitz.

Mehne, Julian
Julian Mehne studierte an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Neben zahlreichen Auftritten auf Schauspiel- und Opernbühnen in ganz Deutschland - u. a. an der Semperoper Dresden und am Maxim Gorki Theater in Berlin - ist der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler auch als Sprecher für Rundfunk, Fernsehen, Hörbuch- und Hörspielproduktionen tätig.

Arnhold, Sabine
Sabine Arnhold studierte Schauspiel an der Theaterhochschule Leipzig. Neben Engagements an verschiedenen Theaterbühnen arbeitet sie als Sprecherin für Rundfunk und Fernsehen. Bekannt ist ihre Stimme u. a. durch die Synchronisation von Lisa Edelstein alias Dr. Cuddy in der US-Serie Dr. House. Auch als Interpretin von Hörbüchern ist sie beliebt. Für OSTERWOLDaudio hat sie bereits Romane von Jennifer Donnelly und Gaby Hauptmann eingelesen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Julian Mehne, Sabine Arnhold
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783869524092
Verlag Osterwoldaudio
Originaltitel The Tattooist of Auschwitz
Auflage 1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe
Spieldauer 439 Minuten
Übersetzer Elsbeth Ranke
Hörbuch (MP3-CD)
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Fr. 27.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2019
Bewertet: anderes Format

Unglaublich grausam und dennoch voller Hoffnung. Ein schreckliches Schicksal, niedergeschrieben in Form eines Romans. Absolut empfehlenswert um eine neue Sicht zu erlangen.

von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2019
Bewertet: anderes Format

Sehr berührende Geschichte, die den Lesenden packt und die durch die erzählende Schreibweise einem das Gefühl gibt als würde der Hauptcharakter einem alles erzählen.

Leben und Überleben
von Gabriele Bessen am 18.04.2019
Bewertet: Einband: Paperback

„Lale wurde unter dem Namen Ludwig Eisenberg am 28. Oktober 1916 in Krompachy (Krompach), Slowakei, geboren. Am 23. April 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und erhielt dort die Häftlingsnummer 32407.“ (S. 291) In dem Glauben, in Auschwitz Arbeit zu bekommen und somit seiner Familie zu helfen, stellte sich Lale den Nazis ... „Lale wurde unter dem Namen Ludwig Eisenberg am 28. Oktober 1916 in Krompachy (Krompach), Slowakei, geboren. Am 23. April 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und erhielt dort die Häftlingsnummer 32407.“ (S. 291) In dem Glauben, in Auschwitz Arbeit zu bekommen und somit seiner Familie zu helfen, stellte sich Lale den Nazis und gelangte so in das KZ, in dem er drei Jahre lang lebte und mit List und viel Glück irgendwie überlebte. Erst 50 Jahre später, nach dem Tod seiner Frau Gita, entschloss sich Lale, seine Geschichte einer Bekannten zu erzählen, die aus seinen Erinnerungen, Erzählungen und ihren eigenen Recherchen diesen packenden Roman schrieb, eine Geschichte, geprägt von einem Kampf ums Überleben und einer großen Liebe. Lale konnte diesen Wahnsinn in Auschwitz nur überleben, indem er aus Menschen Nummern machte. Nachdem er eine Typhuserkrankung nur knapp überlebt hatte, wurde er zum Haupttätowierer des Lagers, nicht zuletzt, weil er mehrere Sprachen sprach und schnell lernte, wie man es anstellen musste, um nicht aufzufallen und damit zu überleben. Unzähligen Mitgefangenen stach er die fünfstelligen Zahlen in die Unterarme, das Symbol für die unvorstellbaren Gräueltaten der Nazis. Dank seiner Position für den politischen Teil der SS zu arbeiten, genoss er die Vorteile von Zusatzrationen und einem Einzelzimmer. Doch die Angst blieb sein ständiger Begleiter, wenn er durch seine cleveren Nebeneinkünfte in Form von Geld und Schmuck von anderen Gefangenen, die sonst den Nazis in die Hände gefallen wären, Nahrung und Medikamente für Mitgefangene und auch für sich besorgen konnte. Mehrfach entkam er den Drohungen Josef Mengeles, der ihn als Versuchskaninchen anvisierte. Auch dem Mädchen Gita aus dem Frauenlager Birkenau, tätowierte Lale eine Nummer ein und verliebte sich sofort in sie. Seine charmante Art und viele Extrarationen in Form von Essen öffneten ihm so manche Tür, so dass sich Lale und Gita so oft wie möglich an Sonntagen sehen konnten und sich gegenseitig Mut machten, dieses Lager für eine gemeinsame Zukunft zu überleben. 1945 mussten die Nazis Ausschwitz räumen. Gita und ihre Freundinnen wurden mit unbekanntem Ziel abtransportiert und Lale konnte auf Umwegen in seine Heimatstadt zurückkehren. Den Weg nach Hause bezahlte er mit Geld und Schmuck anderer. Beide verloren sich aus den Augen. Lale fand sein Elternhaus und seine Schwester wieder, die mittlerweile mit einem Russen verheiratet war und Lale nahm später dessen Familiennamen an. Von seinen Eltern hat er nie wieder etwas erfahren. Gita und er trafen sich in Pressburg wieder, heirateten 1945 und bekamen sehr viel später einen Sohn. Sie lebten von den Einnahmen eines Textilgeschäftes und unterstützten finanziell den jungen Staat Israel, bis diese Transaktionen aufflogen. Von der Slowakei flüchteten sie über Wien nach Paris und ließen sich endgültig in Melbourne nieder, um endlich zur Ruhe zu kommen. Bis zu Gitas Tod hatte Lale ihre gemeinsame Vergangenheit geheim gehalten. Gita (geboren 1925) starb im Oktober 2003 und Lale im Oktober 2006.