Warenkorb
 

Ein feiner Typ

Roman

Weitere Formate

gebundene Ausgabe
Ein herzzerreissender Roman über wahre Freundschaft und Loyalität. --- Eigentlich ist er zu alt und sein Rücken macht ihm zu schaffen, aber Mr Reese geht in seinem einfachen Leben in den Bergen von Nevada ganz auf. Deshalb will er seine Farm eigentlich Horace übergeben. Der ist wie ein Sohn für ihn und sein bester Mann auf der Ranch. Aber obwohl auch Horace die Tiere und die Arbeit mit ihnen eigentlich liebt - es drängt ihn in die Stadt. Der Hütejunge muss sich und der Welt unbedingt beweisen, dass er mehr ist als das »Halbblut«, von dem die eigene Mutter nichts wissen wollte. Auch wenn er ahnt, dass es Mr Reese das Herz bricht, geht Horace nach Tucson, Arizona, um sich dort als Preisboxer ganz neu zu erfinden. Doch als Mr Reese zu lange nichts von dem Jungen hört, sorgt er sich und fährt los, um ihn zu suchen. --- »Überwältigend … Willy Vlautin ist inzwischen einer der grossen Autoren Amerikas.« – Roddy Doyle
Portrait
Willy Vlautin, geboren 1967 in Reno, Nevada, ist Sänger und Songschreiber der Folkrockband The Delines. Seine Romane »Motel Life«, »Northline« und »Lean on Pete« wurden zu internationalen Erfolgen, »Motel Life« wurde mit Emile Hirsch, Dakota Fanning und Stephen Dorff in den Hauptrollen verfilmt. Willy Vlautin lebt in Portland, Oregon. Mit seiner Musik tourt er regelmässig auch in Europa. Nikolaus Hansen, geboren in Hamburg, war Verleger u.a. von Rogner & Bernhard, Rowohlt, marebuchverlag und Arche/Atrium. Er ist Autor, Mitveranstalter des »Harbour Front Literaturfestivals« in Hamburg und Übersetzer, u.a. von Joseph Conrad, Robert Stone, William Kotzwinkle, Deborah Eisenberg, Wallace Shawn, James Salter, Kamila Shamsie und Edward St Aubyn.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 02.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1378-1
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 20.8/13.2/3.2 cm
Gewicht 440 g
Originaltitel Don't skip out on me
Übersetzer Nikolaus Hansen
Verkaufsrang 4866
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 36.90
Fr. 36.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
7
0
0
0
0

Einfühsam und melancholisch
von Silke Schröder aus Hannover am 18.06.2019

Mit „Ein feiner Typ“ gelingt Willy Vlautin ein ebenso eindringlicher wie authentischer Roman über Lebenswege. Dabei lässt er den einen oder anderen Traum vom wunderbaren American Way of Life platzen, indem er zeigt, dass der Weg trotz harter Arbeit und eisernem Willen durchaus nicht immer nur nach oben geht, wie es in den USA so... Mit „Ein feiner Typ“ gelingt Willy Vlautin ein ebenso eindringlicher wie authentischer Roman über Lebenswege. Dabei lässt er den einen oder anderen Traum vom wunderbaren American Way of Life platzen, indem er zeigt, dass der Weg trotz harter Arbeit und eisernem Willen durchaus nicht immer nur nach oben geht, wie es in den USA so gern propagiert wird. Stattdessen macht er ohne große Dramatik deutlich, wie aufwändig es bereits ist, eine kleine Farm am Leben zu halten. Dabei legt er viel Wert auf das alltägliche Miteinander der Beteiligten und zeigt, wie rührend und warmherzig sich Menschen umeinander kümmern können. So ist „Ein feinerTyp“ einfühlsame, sehr gut lesbare, große Literatur über das Leben und die Frage, wohin es einen so führt.

mehr als fein
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 13.06.2019

„Ein feiner Typ“ ist eine feine Geschichte, die auf leisen, gemächlichen Sohlen daherkommt. Mr. Reece und seine Frau leben auf einer Farm mitten in Nevada. Sie nehmen den 14-jährigen Horace bei sich auf, der mit seiner Herkunft als Native People so seine Probleme hat. Horace wäre lieber Mexikaner und am liebsten wäre er Boxe... „Ein feiner Typ“ ist eine feine Geschichte, die auf leisen, gemächlichen Sohlen daherkommt. Mr. Reece und seine Frau leben auf einer Farm mitten in Nevada. Sie nehmen den 14-jährigen Horace bei sich auf, der mit seiner Herkunft als Native People so seine Probleme hat. Horace wäre lieber Mexikaner und am liebsten wäre er Boxer. Und in den Jahren, die er als Ziehsohn auf der Farm verbringt, wächst dieser Wunsch so stark, dass er schließlich in die raue Welt hinauszieht, um seinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Zurück bleibt Mr. Reece, der ihn gerne in seiner Nähe hätte, der fürchtet, ihm könnte ein Unrecht geschehen, der sieht, dass Horace einem Traum hinterherjagt und das Glück doch schon vor seiner Nase lag. Ein Roman mit einem melancholischen Unterton. Ich würde es ein bisschen mit den Büchern von Kent Haruf vergleichen. Das Landleben, die Liebe zur Natur, das stoische der Farmer kamen mir bekannt vor. Besonders sind die Dialoge, die von großer Kraft und Intensität durchdrungen sind. Sie reflektieren die Geschichte und die Charaktere, lassen den Leser ins Innerste der Darsteller gucken und hier erinnert mich dann „Ein feiner Typ“ durchaus an Theaterstücke von Tennessee Williams. Die Dramatik liegt oft im Ungesagten, im Angedeuteten, in der Liebe und Nähe der Protas zueinander, die stumm zwischen den Worten hängt. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen und ich könnte mir eine amerikanische Verfilmung vorstellen.

melancholischer Fast-Western - ruhig und beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2019

Manche Bücher nehmen einen letztendlich emotional so mit, dass sie später noch gut im Gedächtnis haften. Vlautins fünfter Roman ist auch so einer: die Geschichte des jungen Halbbluts Horace, dem der "Spatz in der Hand" = sein Platz auf der Schaffarm des alten Mr.Reese, nicht reicht. Dabei hat er ein Händchen für Pferde und wir... Manche Bücher nehmen einen letztendlich emotional so mit, dass sie später noch gut im Gedächtnis haften. Vlautins fünfter Roman ist auch so einer: die Geschichte des jungen Halbbluts Horace, dem der "Spatz in der Hand" = sein Platz auf der Schaffarm des alten Mr.Reese, nicht reicht. Dabei hat er ein Händchen für Pferde und wird von den alten Farmersleuten wie ein Sohn geliebt. Aber Horace muss sich (und seinen Eltern, die ihn verließen) beweisen, das er zu Größerem bestimmt ist - er will Box-Champion werden. Deshalb verläßt er die Farm in den Bergen und geht alleine nach Tucson, Arizona. Knapp, fast wortkarg läßt uns Vlautin in die Seelen seiner Protagonisten schauen: Horace, der seinen Platz in der Welt noch finden und dafür viel einstecken muss und Mr.Reese, dessen Töchter weggezogen sind und dessen Frau ihm morgens den Rücken eincremt und ihm seine Tabletten gibt, weil er den Tag sonst nicht überstehen würde. Wir folgen seinen beiden Helden, die ihre unterschiedlichen Kämpfe ausfechten, bis zum Schluß, der unerwartet (und schwer zu akzeptieren) kommt und betroffen zurückläßt. Eine wunderbare, sich langsam entfaltende Story über Freundschaft, Liebe, Einsamkeit, Kampf und Scham, die mich sehr berührt hat - wie ein melancholischer Blues oder Countrysong. Lesen !