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Hannah und ihre Brüder

Roman

Liam Taggart und Catherine Lockhart Band 1

Einst liebten sie einander wie Geschwister.
Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber.

Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart – er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stossen Catherine und Liam auf das Schicksal dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen?

Ein hochspannender Roman über eine Familie, die in Zeiten des Krieges zerstört zu werden droht, und zwei Liebende, die um ihr Glück ringen.

Portrait
Ronald H. Balson ist Rechtsanwalt, und seine Fälle führten ihn um die ganze Welt, unter anderem nach Polen. Die Geschichte des Landes im Zweiten Weltkrieg inspirierte ihn zu diesem Roman, der ein internationaler Bestseller war. Heute lebt und schreibt Ronald H. Balson in Chicago. Im Aufbau Taschenbuch liegen seine Romane „Karolinas Töchter“ und "Hannah und ihre Brüder" vor.

Gabriele Weber-Jarić lebt als Autorin und Übersetzerin in Berlin. Sie übertrug u. a. John Boyne, Mary Morris, Mary Basson und Kristin Hannah ins Deutsche.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 498
Erscheinungsdatum 17.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3509-5
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 20.5/13.3/4.5 cm
Gewicht 496 g
Originaltitel Once We Were Brothers
Auflage 1
Übersetzer Gabriele Weber-Jaric, Gabriele Weber-Jarić
Verkaufsrang 122
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 19.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Hannah und ihre Brüder
von clary999 am 13.07.2019

Bewegend und lesenswert! »Klappentext: Einst liebten sie einander wie Geschwister. Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber. Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert ... Bewegend und lesenswert! »Klappentext: Einst liebten sie einander wie Geschwister. Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber. Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart – er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stoßen Catherine und Liam auf das Schicksal dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen?« Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors Ronald H. Balson ist angenehm, aber noch nicht so ausgefeilt, wie in dem Roman »Karolinas Töchter«, der mich sehr berührt hat! Erst etwas später erfuhr ich, dass es sich bei »Hannah und ihre Brüder« um den Debütroman des Autors handelt. Die Geschichte spielt dementsprechend ein paar Jahre vorher. Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen Gegenwart (2004-2005) und Vergangenheit (1933 bis 1944), die sich abwechseln. Die Anwältin Catherine Lockhart und ihr Ermittler Liam Taggart sind mir schon aus »Karolinas Töchter« bekannt und sympathisch. Chicago, September 2004 bis 2005. Ben Solomon, 83 Jahre alt, beschuldigt Elliot Rosenzweig in Wahrheit Otto Piontek, ein NS-Verbrecher, zu sein. Anfangs ist Catherine Lockhart noch sehr unsicher. Sie ist noch nicht lange in der Kanzlei. Liam Taggart wurde von einer Bekannten gebeten, eine Anwältin für Ben Solomon zu finden. Catherine ist zumindest bereit Ben zu zuhören. Ben beginnt zu berichten. Polen, ab 1933 bis 1944. Im Jahr 1933 kommt Otto Piontek zu Bens jüdischer Familie. Ben und Otto werden Freunde. Ein paar Jahre später sind sie Feinde. »Nigdy się nie poddamy, wir geben nicht auf.«« Zitat aus dem Buch Chicago, 2004. Ben lässt sich nicht beirren. Er will Gerechtigkeit! Otto Piontek war ein SS-Offizier! Doch ist Elliot Rosenzweig wirklich Otto Piontek? Besonders die Kapitel aus dem 2. Weltkrieg haben mich sehr bewegt und erschüttert! Ben berichtet sehr detailliert, dadurch wurde es noch beklemmender! Die Kapitel in der Gegenwart waren interessant und oft spannend, aber manchmal zu ausschweifend. Die Nähe zu Catherine und Liam ist noch nicht so gut zu spüren, wie im zweiten Roman des Autors. Bens Geschichte ist zwar fiktiv, aber der historische Hintergrund beruht auf Fakten! Der Holocaust war so grausam und unmenschlich, dass ich immer wieder entsetzt bin! Millionen von Juden wurden ghettoisiert und ermordet! Etwas, was man nie vergessen darf! Der Autor hat viel über den Holocaust recherchiert (u. a. die Erinnerungen von Überlebenden) und sein Wissen darüber überzeugend in die Geschichte eingebracht! Ein Roman, der sich mit dem »dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte« und Gerechtigkeit befasst und mich sehr bewegt hat! Lesenswert! 4 Sterne

Sie waren Brüder
von Andrea Karminrot aus Berlin am 10.07.2019

Ben Solomon und Otto Piontek wuchsen, seitdem sie 12 waren, zusammen in Polen auf. Es war Anfang 1930, als Ottos Vater an die Tür der Familie Solomon klopfte, um dort seinen Sohn unterzubringen. Selber war er nicht dazu in der Lage, seinem Sohn ein anständiges Dach über dem Kopf zu verschaffen. Die Mutter Ottos sei nach Deutschl... Ben Solomon und Otto Piontek wuchsen, seitdem sie 12 waren, zusammen in Polen auf. Es war Anfang 1930, als Ottos Vater an die Tür der Familie Solomon klopfte, um dort seinen Sohn unterzubringen. Selber war er nicht dazu in der Lage, seinem Sohn ein anständiges Dach über dem Kopf zu verschaffen. Die Mutter Ottos sei nach Deutschland abgehauen. Die Solomons nahmen den Jungen gerne auf und verhalfen ihm zu einer guten Schulbildung. Ben Solomon war in dem selben Alter wie Otto und die beiden Jungen wurden unzertrennlich. Nur, dass Ben auf eine jüdische Schule und Otto in eine Katholische ging. Es änderte sich alles, als die Deutschen sich daran machten, Polen zu „säubern“. Otto wurde von der zurückgekehrten Mutter bei den Deutschen untergebracht. Sie hatte ihrem fast erwachsenen Sohn eine Stelle in der SS verschafft. Und die Solomons erlitten die Schmach der Juden dieser Zeit. Otto, lange Jahre der Ziehsohn der Solomons, lernte die Juden zu verachten. Der Inhalt Eigentlich geht es in dem Roman darum, dass Ben 2004 einen reichen, jüdischen, Chicagoer Geschäftsmann auf offener Straße angreift und ihn bedroht. Ben ist sich sicher, dass dieser Mann Otto Piontek ist, sein ehemaliger Bruder. Eine Freundin Ben‘s versucht die Anwältin Catherine Lockhard zu engagieren, um Ben in seiner Angelegenheit zu vertreten. Catherine lässt sich erweichen und hört dem alten Mann zu, während er seine Geschichte erzählt. Immer wieder versucht sie auf den Kern einer Anklage zu drängen, doch Ben möchte seine ganze Geschichte erzählen. Und so setzt sich der Roman aus zwei Zeiten zusammen. Ronald H. Balson setzt die zwei Zeiten gekonnt zusammen. Immer wieder stellt sich eine erholsame Pause zwischen den Geschichten ein. Denn die Taten der Deutschen von damals, sind nach wie vor unfassbar. Was ich gelesen habe Ich bin nicht so schnell mit dem Roman warm geworden. Die Erzählweise kam mir zu abgehackt, zu belehrend vor. Ähnlich wie in der Schule, erhielt ich Geschichtsunterricht und die eigentliche Geschichte von der Anwältin und ihrem Mandanten, die das Grundgerüst des Romans darstellt, verschwand hinter den Gräueltaten der Nazis. Erst ab der Mitte des Buches, konnte ich mich mit der Story anfreunden. Ich habe noch nie einen Roman von Ronald H. Balson gelesen, weshalb ich nicht beurteilen kann, ob er immer so schreibt. Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung. Und manchmal, ist es nicht der richtige Moment ein Buch zu lesen. Auch der Titel des Buches gefällt mir nicht. Denn, auch wenn Hannah in der Geschichte eine große Rolle spielt, sind es doch die zwei Männer, die im Vordergrund stehen. Der Originaltitel Einmal waren wir Brüder , passt wesentlich besser. Wirklich überzeugt, hat mich dieses Buch erst zum Ende hin.

Erschütternd
von einer Kundin/einem Kunden aus Brunsbüttel am 03.07.2019

Elliot Rosenzweig, ein angesehener Bürger und Wohltäter der Stadt Chicago, wird auf einer öffentlichen Veranstaltung von einem alten Mann mit einer Pistole bedroht. Wie sich herausstellt, hält dieser ihn für einen Nazi-Verbrecher aus seiner Vergangenheit. Schnell wird Ben Salomon, so heißt der Täter, als verrückt abgestempelt. ... Elliot Rosenzweig, ein angesehener Bürger und Wohltäter der Stadt Chicago, wird auf einer öffentlichen Veranstaltung von einem alten Mann mit einer Pistole bedroht. Wie sich herausstellt, hält dieser ihn für einen Nazi-Verbrecher aus seiner Vergangenheit. Schnell wird Ben Salomon, so heißt der Täter, als verrückt abgestempelt. Catherine, eine junge Anwältin und Liam, ein Privatdetektiv, nehmen sich des Falls an und fördern die schreckliche Wahrheit zu Tage. Erzählt wird die Geschichte um Ben in zwei Erzählsträngen. Einmal in der Gegenwart, in der er seine Vergangenheit erzählt und einmal zu Zeiten des 2. Weltkrieges, in der sie stattfindet. Stück für Stück tauchte man ein in Bens Jugend, seine Familie und zunehmend in die Zeit der Naziherrschaft und Judenverfolgung. Die Geschichte erzählt von Entzweiung, von Verrat und Gräueltaten, aber auch von Liebe und Zusammenhalt. Die Zeit der Naziherrschaft, die man nur aus der Schule und aus Geschichtsbüchern kennt, war plötzlich so nah und berührte tief. Ich denke einfach, dass niemand nachvollziehen kann, was die Menschen damals durchgemacht haben und wie tief der Stachel ein Leben lang im Fleisch und in der Seele stecken bleibt. Ich finde die Story wunderbar erzählt und auch die Charaktere der Protagonisten sind rund. Lediglich der deutsche Titel passte nicht 100%ig, ich weiß nicht, warum man einen guten englischen Buchtitel so unpassend übersetzt. Das Buch hat mich tief berührt, zum Weinen gebracht, zum Nachdenken und wird noch lange in mir nachhallen. Es erinnert an ein dunkles Kapitel unser Vergangenheit und ich würde mir wünschen, dass es noch viele Menschen lesen mögen und sich auch die junge Generation umfassend mit diesem Thema auseinandersetzt. Wir haben eine Verantwortung uns selbst, allen Menschen und der Welt gegenüber und es gibt kein höheres Gut, als Frieden und Freiheit und Selbstbestimmung. Diese höchsten Güter gilt es zu bewahren. Das schreckliche Geschehen einer dunklen Epoche darf sich nie mehr wiederholen! Fünf Sterne und damit klare Leseempfehlung.