Warenkorb
 

Washington Black

Shortlisted for the Man Booker Prize 2018

SHORTLISTED FOR THE MAN BOOKER PRIZE 2018
When two English brothers take the helm of a Barbados sugar plantation, Washington Black - an eleven year-old field slave - finds himself selected as personal servant to one of these men. The eccentric Christopher 'Titch' Wilde is a naturalist, explorer, scientist, inventor and abolitionist, whose single-minded pursuit of the perfect aerial machine mystifies all around him. Titch's idealistic plans are soon shattered and Washington finds himself in mortal danger. They escape the island together, but then then Titch disappears and Washington must make his way alone, following the promise of freedom further than he ever dreamed possible. From the blistering cane fields of Barbados to the icy wastes of the Canadian Arctic, from the mud-drowned streets of London to the eerie deserts of Morocco, Washington Black teems with all the strangeness and mystery of life. Inspired by a true story, Washington Black is the extraordinary tale of a world destroyed and made whole again.
Rezension
Washington Black is nothing short of a masterpiece. Esi Edugyan has a rare talent for turning over little known stones of history and giving her reader a new lens on the world, a new way of understanding subject matter we arrogantly think we know everything about. This book is an epic adventure and a heartfelt tale about love and morality and their many contradictions. I loved it. Attica Locke
Portrait
Edugyan, Esi
Esi Edugyan's Washington Black has been shortlisted for the Man Booker Prize 2018 and The Scotiabank Giller Prize 2018. Her previous novel, Half Blood Blues won the Scotiabank Giller Prize and was a finalist for the Man Booker Prize, the Governor-General's Literary Award, the Rogers Writers' Trust Prize, and the Orange Prize. She lives in Victoria, British Columbia
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 417
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Englisch
ISBN 978-1-78125-897-2
Verlag Profile Books
Maße (L/B/H) 21.6/13.9/3.5 cm
Gewicht 459 g
Buch (Taschenbuch, Englisch)
Buch (Taschenbuch, Englisch)
Fr. 25.90
Fr. 25.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 4 - 7 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 4 - 7 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
0
1

Ein wirklich wichtiger Roman!
von Leonie Jakobs am 08.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman "Washington Black" von Autorin Esi Edugyan fiel mir beim Durchstöbern des Newsletters des Eichborn Verlags bereits ganz zu Anfang ins Auge. Nicht zuletzt, da es das Lieblingsbuch von Barack Obama 2018 war und dieser, wenn wir mal ehrlich sind, einer der inspiriendsten Persönlichkeiten der letzten Jahre ist, jedenfalls ... Der Roman "Washington Black" von Autorin Esi Edugyan fiel mir beim Durchstöbern des Newsletters des Eichborn Verlags bereits ganz zu Anfang ins Auge. Nicht zuletzt, da es das Lieblingsbuch von Barack Obama 2018 war und dieser, wenn wir mal ehrlich sind, einer der inspiriendsten Persönlichkeiten der letzten Jahre ist, jedenfalls meiner Meinung nach. "Washington Black" erzählt die Flucht des gleichnamigen Sklavenjungen, auch kurz Wash genannt, aus den Fängen seines Masters der Faith Plantage im 19. Jahrhundert. Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil schildert Washingtons schwere, von Gewalt und Hunger gekennzeichnete Kindheit auf den Zuckkerohrfeldern der Faith Plantage auf den westindischen Inseln, während sich Teil zwei mit den Stationen der abenteuerlichen Flucht befasst. In Teil drei mündet die Geschichte schließlich in Washs weiterem Lebensweg als erwachsener Mann in London, wo er schließlich zusammen mit einem renommierten Wissenschaftler und seiner Tochter eine Ausstellung über Meerestiere eröffnet und das erste Salzwasser-Aquarium der Welt erfindet. Neben Washington Black ist ein tragender Hauptcharakter des Romans Christopher Wilde, der von allen nur kurz Titch genannt wird. Titch, anders als sein Bruder und gnadenloser Besitzer und Master der Faith Plantage, ist kein Befüworter der Sklaverei und begeisterter Wissenschaftler. Er macht Washington Black zu seinem Assistenten und forscht mit ihm zusammen an der Natur und dem Bau des Wolkenkutters, mit dem sie schließlich auch aufgrund eines weiteren, schwerwiegenden Ereignisses von der Plantage fliehen müssen. Titch wird Washs Mentor und Begleiter, von dem er u.a. das Lesen lernt und während der Zusammenarbeit sein ernormes Talent für das Zeichnen entdeckt. Titch beeinflusst Washington Blacks Leben und persönliche Entwicklung gewaltig, weshalb er ihn nie ganz vergessen kann und bis zur letzten Seite des Buches nie vollständig loslassen kann. Die Gestaltung der Charakter wurde mit feinen Pinselstrichen teifgründig ausgearbeitet, sodass ein detailliertes Bild vor dem geistigen Auge entsteht. Der eigentlich erdachte Lebensweg von Washington Black, sowie dessen Handlungsorte, wirken dabei in der dargestellten Erwählweise überaus real und authentisch. Nichts an der Handlung ist übertrieben oder unsinnig beschrieben worden, sodass die Geschichte des Washington Black sehr lebensgetreu wirkt. Als ob sie irgendwo auf der Welt, vielleicht ähnlich oder nur teilweise übereinstimmend, so stattgefunden hätte. Die eigentlich rein fiktive Geschichte erzählt die Autorin in einem nur so dahin fließendem Schreibstil, der trotz zahlreicher wissenschaftlicher Erörterungen, gut verständlich ist. Häufig enden Kapitel und Abschnitte mit spannenden Cliffhangern, sodass man nicht anders kann, als dabei zu bleiben. Die Gewalt, Brutalität und Verzweifllung der Sklaven zeichnet sie ohne Beschönung auf, wobei man Zeuge der Gräueltaten der Plantagenbesitzer wird, mit denen diese ihre Macht demonstrieren und Angst schüren. Wobei es wie ich finde hier keiner Beschönigung bedarf, denn die damaligen Geschehnisse dürfen nicht verschwiegen oder abgeschwächt werden. Unrecht bleibt Unrecht! "Und du sprichst von Sklaverei, als hätte man eine Wahl. Oder eher, als handele es sich um eine Frage des Temperaments. Der eigenen Persönlichkeit. Als gäbe es solche, deren Natur sie zu Sklaven macht, und andere, bei denen es nicht so ist. Als wäre die Sklaverei etwas anderes als ein sinnloser Gräuel. Als pure Grausamkeit." Washington Black, 328 Das Cover mit seinen gelb-goldtönen und der detaillierten Darstellung des Wolkenkutters ist mit einem wunderschön passenden Zeichenstil gestaltet worden. Die Darstellungen sind bis auf jegliche Kleinigkeiten designt worden und hätten in ihrer Genauigkeit auch von Washington persönlich kommen können. Die Wolken in ihrem Goldton glänzen darüber hinaus noch leicht. Die Aufmachung wirkt sehr edel. Bewertet habe ich den Roman insgesamt mit 4 von 5 Sternen. Lediglich für das offene, und zu abstrakte Ende habe ich einen Punkt abgezogen. Ich habe per se nichts gegen offene Enden, doch war mir dieses dann etwas zu schwammig und sehr abrupt. Die restlichen Seiten allerdings habe ich mit Washington Black mitgefiebert, gelitten und gehasst. Den wenn man sich erneut die damaligen Taten und Einstellungen der Menschen vor Augen führt, kann man manchmal nicht mehr und nicht weniger empfinden als Hass. Die Veröffentlichung des Buches greift nochmals die Wichtigkeit dieser Thematik auf und erinnert daran. Auch daran, dass solche Entwicklungen und Tendenzen nie wieder aufkommen dürfen. Denn nichts kann sie ungeschehen machen und sie wirken noch lange, in den Köpfen der Oper wie auch bei uns Übrigen, nach. Besonders Washs Weg von Kindesbeinen an zu verfolgen, hat den Roman für mich so berührend und einzigartig gemacht. Ein Roman über Freiheit und Selbstbestimmung, der tiefe Spuren hinterlässt.

Heiße Luft
von Flying Bookworm am 30.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

INHALT Washington Black wird als Sklave auf einer Zuckerplantage auf Barbados geboren. Tag ein und Tag aus muss er auf dieser arbeiten. Sein Alltag besteht aus Arbeit, schweiß und viel Leid. Misshandlungen und Hinrichtungen sieht er jeden Tag. Sein einziger Trost ist die Fürsorge einer anderen Sklavin: Big Kit. Sie ist soetwas... INHALT Washington Black wird als Sklave auf einer Zuckerplantage auf Barbados geboren. Tag ein und Tag aus muss er auf dieser arbeiten. Sein Alltag besteht aus Arbeit, schweiß und viel Leid. Misshandlungen und Hinrichtungen sieht er jeden Tag. Sein einziger Trost ist die Fürsorge einer anderen Sklavin: Big Kit. Sie ist soetwas wie eine Mutter für ihn. Als der Plantagen Besitzer stirbt geht die Zuckerfarm an seinen Neffen weiter - ein noch grausamer Mann, der Sklaven für minderwertiger als Insekten hält. Mit ihm zieht auch sein Bruder Christopher, genannt Titch, auf die Plantage. Er ist das genaue Gegenteil seines Bruders. Er ist ein Mann der Wissenschaft und arbeitet heimlich gegen das System der Sklaverei. Für seine neueste Erfindung sucht Titch noch einen Helfer und dabei fällt seine Wahl auf den jungen Washington, dessen Leben fortan nicht mehr dasselbe sein wird. Titch erzieht Wash zu einem kleinen Wissenschaftler, bringt ihm das schreiben, lesen und zeichnen bei. Nach einigen dramatischen Ereignissen fliehen die beiden von der Zuckerrohrplantage. Damit wird Washington zum Ziel des hasses von Titch's Bruder. Dieser fühlt sich zu tiefst gedemütigt und ordnet an das man ihm Washington zurück bringt - tot oder lebendig. MEINE MEINUNG Mich hat das Cover und der Titel extrem neugierig auf die Geschichte gemacht. Auch der Klappentext klang sehr spannend - wie eine Mischung zwischen 'In 80 Tagen um die Welt' und 'Der Butler' - letzteres handelt ja auch um die wahre Geschichte eines Sklaven einer Baumwollplantage. Ich war echt gespannt welche Abenteuer mich erwarten würde und war auch gleichzeitig auf bedrückende, traurige Eindrücke der Sklaverei vorbereitet. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Die Handlung entwickelt sich nur sehr sehr langsam. Alles wird ganz genau beschrieben, jedes Wort aufs Papier verbannt. Das Buch hat mit seinen 509 Seiten nur eine Zeitspanne von 5 Jahren. Der Schreibstil ist teilweise sehr langwierig, es kommt überhaupt keine Spannung auf. Egal welche Ereignisse sich entwickeln, egal wie dramatisch sie eigentlich sein müssten - man hat nicht das Bedürfniss weiter zu lesen. Einen durchgehenden oder steigenden Spannungsbogen sucht man im Buch vergeblich. Es plätschert alles mehr oder weniger vor sich hin. Zu den Charakteren konnte ich keine Symphatie aufbauen. Titch war für mich ein etwas verwirrter aber sonst recht emotionsloser Wissenschaftler, der sein Leben einfach so dahin lebt. Ich habe keine Lebensmotivation gespürt, keine Emotionen. Ich konnte oft nicht nachvollziehen warum er etwas tut und etwas nicht tut. Es fehlten mir die Beweggründe. Ebenso Washington Black - es gab für mich keine Entwicklung bei ihm. Er wächst als Sklave auf und bekommt die Freiheit geschenkt. Aber er macht nichts draus. Man merkt in seinem späteren Leben nicht das er auf so gut wie alles verzichten musste. Es müssen Dinge gegeben haben die er nicht kannte, die er noch nie getan hat. Das alles hätte unglaublich viele Emotionen auslösen müssen, aber für mich blieb Washington Black immer sehr passiv, sehr grau. Auch die Handlung ist ganz anders als erwartet. Der Wolkenkutter wird am Anfang zusammengebaut und Titch und Wash fliehen mit ihm. Das war es dann aber auch schon. Mehr Erwähnung bekommt er nicht. Dem Klappentext und Cover nach zu urteilen, hätte ich erwartet das es im ganzen Buch mit dem Kutter weitergeht. Generell wird vieles aufgegriffen und irgendwann dann nicht mehr erwähnt. Viele Worte werden verwendet um zu zeigen wie Washington malt, das er ein Talent dafür hat. Und irgendwann kommt es einfach nicht mehr vor. Unvollständig endet das Buch auch. Für mich gefühlt mitten in der Geschichte. Kurz zuvor erfahren wir noch das Wash etwas bestimmtes ändern will und auf einmal ist die Geschichte aus. Als ob die Zeit nicht mehr gereicht hätte ein zufriedenes oder auch nur halbwegs logisches offenes Ende zu schreiben. Das Buch soll das bestreben nach der Suche nach Freiheit und was sie bedeutet aufgreifen. Davon habe ich nichts bemerkt. Ich habe über einen jungen gelesen der vollkommen auf den Mann fixiert ist der ihm die Freiheit mehr oder minder freiwillig geschenkt hat. Er macht nicht wirklich etwas aus diesem Leben. Er ist nur auf Titch fixiert. Was er macht, was ihn glücklich machen würde, wo er ist. Die versprochene Weltreise ist eher eine Flucht vor der Plantage und später eine Suche nach Titch. Sie hat nichts damit zu tun das ein Sklavenjunge die Freiheit und die Welt entdeckt. Generell wird die Thematik Sklavenhandel sehr wenig aufgegriffen. Wir befinden uns zwar zu Anfang auf der Plantage und hier und da wird eine gräuel Tat beschrieben, aber ein richtiges hineinfühlen ist es nicht. Es gibt keinen bemerkbaren Unterschied zwischen der Zeit als Sklave und der eines entlaufenden Sklaven. Die Veränderung des Sklavenhandelendes die im Buch kurz erwähnt wird, bekommen wir nicht wirklich zu spüren. FAZIT Vielleicht bin ich eher der Typ Buchleser der gerne Pageturner hat. Pures Adrenalin, Geheimnisse, Intrigen. Vielleicht fehlt es mir deshalb an Spannung in diesem Buch. Trotzdem empfand ich das Buch als sehr langwierig und auch langweilig. Ich habe sehr lange zum durchlesen gebraucht und musste mir sehr oft dazu zwingen es weiter zu lesen. Die Geschichte hat mich nicht bereichert, hinterlässt keine Anregung zum Nachdenken. Für mich leider ein Flop den ich nicht weiter empfehlen kann.

Herzergreifend!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Washington Black" schildert die unglaublich grausame Realität der Sklaverei aus der Sicht eines elfjährigen Sklavenjungen. Der Autorin gelingt es auf authentische Art und Weise die scheinbar aussichtslose Situation des kleinen "Wash" darzustellen und stiftet den Leser dadurch an von der ersten Minuten mit dem Jungen mitzufieber... "Washington Black" schildert die unglaublich grausame Realität der Sklaverei aus der Sicht eines elfjährigen Sklavenjungen. Der Autorin gelingt es auf authentische Art und Weise die scheinbar aussichtslose Situation des kleinen "Wash" darzustellen und stiftet den Leser dadurch an von der ersten Minuten mit dem Jungen mitzufiebern. Auch nach der erfolgreichen Flucht von der Zuckerrohrplantage in den Bahamas, muss Washington weiterhin in dem von Sklaverei zerspaltenen Amerika überleben. Esi Edugyan zeigt dabei den inneren Konflikt des Jungen, welcher immer wieder von den Geistern seiner Vergangenheit heimgesucht wird. Eine intime coming-of-age Geschichte, basierend auf wahren Ereignissen, die einen auch etliche Tage nach dem Lesen nicht loslässt