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Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Kriminalroman

»Platz 1 Deutscher Krimipreis 2018«

Banat/Rumänien 2014: Ioan Cozma hat abgeschlossen mit der Welt. Der Kripo-Kommissar lebt allein, es sind nur noch ein paar Jahre bis zu seiner Pensionierung; wenn er nicht gross auffällt, wird auch niemand in seiner Vergangenheit wühlen. Es ist besser so. Doch die Welt will ihn nicht in Ruhe lassen. Ausgerechnet Cozma wird die Ermittlungsleitung in einem brutalen Mordfall übertragen: Die junge Lisa Marthen, eine Deutsche, wurde erstochen aufgefunden. Ihrem Vater gehört ein landwirtschaftlicher Grossbetrieb, und der Verdacht fällt auf einen seiner jungen Feldarbeiter, der in Lisa verliebt war und seit ihrem Tod verschwunden ist. Als eine Spur nach Mecklenburg führt, macht Cozma sich auf den Weg – und muss feststellen, dass er dort nicht der Einzige ist, der für Gerechtigkeit sorgen will …
Oliver Bottini zeigt, wie sich die radikale Einsamkeit des Menschen durch Gier und Machthunger noch verstärkt. Doch eines bricht sich immer wieder Bahn – der Glaube an etwas Gutes und an Menschlichkeit. Die Spannung zwischen diesen Polen ist es, durch die ›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹ eine existenzielle Wucht entfaltet.
Rezension
»So gut kann deutscher Krimi sein.«
Hannes Hintermeier, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Ein Roman der moralischen Ambivalenzen, der feinen Grautöne, der nicht verurteilen sondern erkunden will.«
Peter Körte, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

»[Die Bücher von Oliver Bottini sind] keine gewöhnlichen Kriminalgeschichten, sondern hochaktuelle Analysen der Gegenwart.«
Tomas Kurianowicz, DIE ZEIT

»Zwei wunderbar zerrupfte Sheriffs, die leider nicht auf Pferden, sondern in Dienstautos und Flugzeugen unterwegs sind.«
Wolfgang Höbel, DER SPIEGEL

»[Oliver Bottini erzählt] in einer Sprache, so schnörkellos, unerschütterlich und klar wie die Landschaft, der seine Figuren nicht entkommen.«
Christine Dössel, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Oliver Bottini entwirft ein verschlungenes Komplott mit Figuren so zerrissen wie die Landschaft, in der sie leben. Ein atmosphärisch dichter Krimi. Hochspannend.«
Peter Twiehaus, ZDF MOMA

»›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹ ist nur vordergründig ein Kriminalroman. Aufgrund seines komplexen und ausgesprochen vielschichtigen Handlungsverlaufs könnte er durchaus auch als Politthriller, Wirtschaftskrimi und Familiendrama durchgehen. Es geht um Politik, Gesellschaftskritik, Globalisierung und Gier – und auch ein bisschen um Mord.«
Martina Müller, 3SAT.DE

»Autor Oliver Bottini verwebt in seiner tiefgründigen, trostlosen Geschichte [...] die Abgründe der globalen Agrarwirtschaft (ja, das ist spannend!) mit dem trüben Erbe untergegangener Diktaturen.«
Judith Liere, STERN

»Dass man selbst in den stillen Winkeln des Lebens vor der Krake Kapitalismus nicht gefeit ist, zeigt der Krimipreisträger 2018 Oliver Bottini.«
Ute Cohen, DER FREITAG

»Bottini trifft einen Nerv.«
Silke Merten, KULTURRADIO

»Die berühmte, perfekt gelungene Mischung.«
Silke Arning, SWR 1

»Der Roman überzeugt vor allem, weil er stets aufmerksam auf die Menschen, ihr Verfangensein in der Geschichte und ihre Versuche schaut, sich von Fall zu Fall dem Leben zu stellen.«
Sylvia Staude, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Bottini macht ein düsteres Stück Zeitgeschichte greifbar und zeigt, was ein richtig guter Krimi leisten kann.«
Ingeborg Sperl, DER STANDARD

»[Eine] ungeheure Spannung baut sich bei Lesen auf, die ganz überraschend den Mord fast zur Nebensache werden lässt.«
Ria Raphael, HR2 KULTURFRÜHSTÜCK

»Eine extrem packende Krimi-/Spannungsgeschichte mit tollen Charakteren.«
Ulrich Noller, WDR 5

»Eine Geschichte, die so spannend wie deprimierend ist, ambitioniert und mit unerschütterlichem moralischen Anspruch erzählt. Grossartig.«
Matthias Busch, MÜNCHNER MERKUR

»Beklemmende Authentizität kennzeichnet dieses herausragende Werk, das weitaus mehr als nur ein Krimi ist.«
Werner Krause, KLEINE ZEITUNG

»Mit seiner differenzierten Erzählweise seziert Bottini ostdeutsche und rumänische Wirklichkeiten so messerscharf, dass er den Deutschen Krimipreis 2018 erhielt.«
Sabine Reithmaier, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»[Ein] flüssig erzählter, spannender Kriminalroman, der aber eben doch sehr viel mehr ist.«
Bert Rebhandl, DER STANDARD

»Das Buch zeigt die ganze Meisterschaft des Autors, politische, auch spröde Themen in der Form des Kriminalromans spannend, aber niemals reisserisch zu vermitteln.«
Knut Elstermann, MDR KULTUR

»So geht moderner Kriminalroman.«
Antje Deistler, WDR 5

»[Einer] der besten Krimiautoren in Deutschland.«
Stefan Sprang, HESSISCHER RUNDFUNK

»Vielschichtiger Inhalt, elegante Prosa.«
Günter Keil, PLAYBOY

»Pure, düstere Poesie«
Antje Deistler, DEUTSCHLANDFUNK

»Mit diesem Roman ist im Grunde genommen bewiesen, dass Oliver Bottini einer der ganz grossen Kriminalschriftsteller deutscher Sprache ist.«
Tobias Gohlis, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Er ist der Meister der menschlichen Abgründe und ein literarischer Kämpfer gegen das Böse.«
Norbert Kron, RBB STILBRUCH

»Oliver Bottini gilt als einer der besten deutschen Kriminalschriftsteller.«
NDR KULTURZEIT

»Das ist nicht weniger als: Exzellent.«
Ulrich Noller, WDR.DE

»Rätselhaft […] und schwebend und schön und sehr lebendig.«
Elmar Krekeler, DIE WELT

»Ein wirklich starker Krimi, der tief schürft und seine Figuren in all ihrer Zerrissenheit mitten in die Wirklichkeit der globalisierten Welt wirft.«
Katja Sembritzki, N-TV.de

»Oliver Bottini verbindet klassisches Krimihandwerk mit Elementen eines starken Politthrillers. Überzeugend.«
Susanne Zobl, NEWS

»Oliver Bottini […] konfrontiert den Leser ebenso mit radikaler Einsamkeit und Machthunger wie mit Hoffnung und Menschlichkeit.«
BUCHREPORT

»Ein gesamteuropäischer (wenn nicht weltweit gültiger) Roman. Grosses Kaliber.«
Thomas Wörtche, CULTURMAG

»Eine Liebeserklärung an ein Land, das er in seinem Roman trotz vieler unfassbarer Grausamkeiten der Geschichte in wehmütig leisen und literarisch poetischen Tönen zeichnet.«
Mechthild Blum, BADISCHE ZEITUNG

»Wenn Sie einen literarisch wirklich anspruchsvollen Krimi lesen wollen, […] lesen Sie Oliver Bottini.«
Silke Kienzle, BR 2 DIWAN

»Wie Landraub, Autounfälle, Diktatur und Mord zusammengehören, liest sich tiefberührend und geschichtsträchtig.«
BÜCHERMAGAZIN

»Bottini hat einen hochwertigen, extrem spannenden Roman geschrieben, den er wie seine vorherigen Werke umfassend recherchiert und mit einer eleganter Prosa verfeinert hat.«
Günter Keil, STRAUBINGER TAGBLATT

»Wie Bottini die Welten miteinander verbindet, das Intime und Politische, die Ökonomie, die Landschaft und das Seelendrama, das ist grosse Kunst.«
Thekla Dannenberg, PERLENTAUCHER.DE

»Ein Meister der Zwischentöne.«
Lore Kleinert, NEUE-BUCHTIPPS.DE
Portrait
Oliver Bottini wurde 1965 geboren. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner »Krimifuchs«, den Stuttgarter Krimipreis und fünfmal den Deutschen Krimi Preis, zuletzt 2018 für ›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹. Bei DuMont erschienen ausserdem ›Der kalte Traum‹ (2012) und ›Ein paar Tage Licht‹ (2014) sowie die Kriminalromane um die Freiburger Kommissarin Louise Bonì. Oliver Bottini lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 414
Erscheinungsdatum 09.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9776-6
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21.3/14.1/3.8 cm
Gewicht 566 g
Auflage 4. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 31.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
12
5
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2019
Bewertet: anderes Format

Es erfordert gerade am Anfang die ganze Aufmerksamkeit des Lesers, kommt eher gemächlich in Fahrt und belohnt dann mit einer klugen Geschichte. Gut erzählte Krimikost vom Feinsten.

Großes Kino vor der unterschätzten Kulisse Rumäniens!
von Lexa aus Ulm am 02.07.2019

Rumänien. Ein Land geprägt von Landwirtschaft. Ein Mord, der sich zu einem verstrickten Fall entwickelt. Dieses Buch habe ich aufgrund der Empfehlung meiner Kollegin von ihr ausgeliehen. Sie selbst ist im Schauplatz Temeswar in Rumänien aufgewachsen und hat mir die Geschichte ans Herz gelegt. Normalerweise sind Kriminalromane n... Rumänien. Ein Land geprägt von Landwirtschaft. Ein Mord, der sich zu einem verstrickten Fall entwickelt. Dieses Buch habe ich aufgrund der Empfehlung meiner Kollegin von ihr ausgeliehen. Sie selbst ist im Schauplatz Temeswar in Rumänien aufgewachsen und hat mir die Geschichte ans Herz gelegt. Normalerweise sind Kriminalromane nicht ganz mein Genre, dachte mir aber auf Grund des Themas, dass ich es einmal versuche. Und ich habe es nicht bereut. Der Autor schreibt in einer sehr dichten und zugleich nüchternen Sprache. Die Dinge werden nicht beschönigt, sondern, manchmal auch ein wenig auf Umwegen, auf den Punkt gebracht. Grundstimmung des Buches ist durchweg tiefsinnig, melancholisch und gedrückt. Dennoch ist es von äußerster Spannung geprägt. Der Kommissar Cozma ist, wie man es in Krimis häufiger hat, von seiner schattenhaften Vergangenheit getrieben. Und auch sein Kollege hat einiges auf dem Kerbholz. Der Fall entwickelt sich in langsamen, aber stetigen Tempo. Die Schauplätze wechseln von Rumänien nach Deutschland und man fiebert darauf hin, dass sich die Handlungsstränge berühren. Die Auflösung ist nicht ganz unerwartet aber auch nicht ganz vorhersehbar. Diese Geschichte ist wesentlich mehr als ein Kriminalroman. Sie bietet einen tiefen Einblick in die rumänische Gesellschaft und einzelner Schicksale durch die Auswirkungen des ehemaligen Diktators Ceausescu. Der Autor beschreibt komplexe Zusammenhänge, die wenn man nicht jede Zeile aufmerksam liest, gegen später für Verwirrung sorgen können. Neben dem Buch habe ich mich lange mit meiner Kollegin unterhalten und einige interessante Fakten über Rumänien und die Leidensgeschichte der dort lebenden Menschen, denn das ist es definitiv, erfahren. Allein deswegen hat sich dieser Krimi durchweg gelohnt. Nach Oliver Bottinis Geschichte, bin ich Kriminalromanen nicht mehr ganz so abgeneigt. Er hat ein vielschichtiges, brisantes Buch geschrieben, in denen auch vor allem die menschliche Einsamkeit in all seinen Facetten aufgezeigt wird. Ich werde es mir definitiv überlegen, ein weiteres Buch von ihm zu lesen. Klare Empfehlung!

Eine andere Art von Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein ungewöhnlich smarter Krimi, mit blutigen Elementen und kriminellen Machenschaften, die sich nah der Realität abspielen. Gerade europäische Verflechtungen und gesellschaftskritische Messages finde ich großartig. Für Fans von Joakim Zander und tiefsinnigen Geschichten.