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Unser Hof in der Bretagne

Neuanfang zwischen Beeten, Bienen und Bretonen

Regine und ihr Freund Anton haben ihre Jobs gekündigt, ihre Wohnung verkauft und sind in die Bretagne gezogen. Das Ziel: sich selbst zu versorgen, den Sinn des Lebens zu finden, im Einklang mit der Natur und Tieren zu leben. Hier erzählen sie von ihrem ersten Jahr in Frankreich, ihren kauzigen bretonischen Nachbarn, von ihren Hühnern und Hunden und dem Duft des Atlantiks, der manchmal hinübergeweht kommt. Humorvoll, anrührend und informativ bringen sie dem Leser ihr neues Leben näher - ein Leben ohne öffentlichen Nahverkehr, Bringdienste oder Kinos, dafür mit einem alten Steinbrunnen, Rehen im Vorgarten und 13.000 m2 Land. Einfach ist das nicht immer: Regine und Anton sprechen anfangs kaum Französisch. Und sie haben keine Erfahrung damit, ihr Essen selbst anzubauen ...
Portrait

Regine Rompa, geboren 1981, kommt aus Heidelberg und hat Germanistik, Philosophie/Ethik und Politikwissenschaft mit einem Ergänzungsstudium in Umweltwissenschaften studiert. Danach hat sie für verschiedene Redaktionen und Verlage gearbeitet. Sie lebte in Stuttgart, Bremen, Würzburg, München und zuletzt in Berlin. 2017 hat sie die grösste Entscheidung ihres Lebens getroffen: Sie kündigte ihren Job in Berlin und zog mit ihrem Freund Anton auf einen abgelegenen Hof in der Bretagne - mit dem Ziel, endlich ein sinnvolles Leben möglichst im Einklang mit der Natur zu führen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 16.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-63426-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21.1/13.3/2.6 cm
Gewicht 340 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 21012
Buch (Paperback)
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Fr. 24.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 20.07.2019

Beschreibt punktgenau die heutige Konsumgesellschaft und weckt den Wunsch sich die kleinen Dinge des Alltags wieder bewusster zu machen und sich mit dem Thema Selbstversorgung noch mehr zu beschäftigen, auch ohne gleich aussteigen zu wollen. Gut geschrieben und sehr informativ.

Gar nicht so schwer!?
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2019

Ein höchst interessantes und unterhaltsames Buch über das ‚Auswandern‘ und die Einstellung zum Leben. R. Rompa erzählt in lockerem Ton ihre Geschichte, von der Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung, ihr Leben in der Großstadt gegen ein sinnerfülltes Leben auf dem Lande einzutauschen. Ihre Erfahrungen und sehr praktischen Tipps la... Ein höchst interessantes und unterhaltsames Buch über das ‚Auswandern‘ und die Einstellung zum Leben. R. Rompa erzählt in lockerem Ton ihre Geschichte, von der Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung, ihr Leben in der Großstadt gegen ein sinnerfülltes Leben auf dem Lande einzutauschen. Ihre Erfahrungen und sehr praktischen Tipps lassen einen durchaus während und nach der Lektüre vom Ausstieg träumen.

Auf Wiedersehen Berlin, bonjour Bretagne!
von peedee am 08.07.2019

Regine und Anton, ein deutsch-niederländisches Paar, bricht aus dem gewohnten Leben aus. Weg von der Hektik in Berlin – ihr neues Ziel: Selbstversorgung auf dem Land und im Einklang mit der Natur leben. Hier erzählen sie von ihrem Neuanfang in der Bretagne mit wenig Französischkenntnissen und nur angelesenem Wissen über Gemüse-/... Regine und Anton, ein deutsch-niederländisches Paar, bricht aus dem gewohnten Leben aus. Weg von der Hektik in Berlin – ihr neues Ziel: Selbstversorgung auf dem Land und im Einklang mit der Natur leben. Hier erzählen sie von ihrem Neuanfang in der Bretagne mit wenig Französischkenntnissen und nur angelesenem Wissen über Gemüse-/Obstanbau. Ihre Jobs können sie via Internet erledigen. Erster Eindruck: Das Cover vermittelt die Naturverbundenheit der beiden Auswanderer; ein sympathisches Pärchen in Gummistiefeln inmitten ihrer Tiere – gefällt mir. Im Mittelteil des Buches gibt es etliche Farbfotos, was ein Buch dieser Art immer ungemein bereichert. Warum habe ich dieses Buch gelesen? Plane ich auch meine Auswanderung? Oh nein, beileibe nicht. Mich interessieren einfach Menschen und ihre Geschichten. Ich finde den Schritt, den die beiden gewagt haben, mehr als mutig. Für mich und mein Sicherheitsbedürfnis wäre das weit ausserhalb meiner Komfortzone. Zudem: auf dem Land leben ja, aber bitte mit ein wenig mehr Zivilisation, als in diesem Buch. Ein Dorf, deren Zahl an ständiger Bewohner sich im einstelligen (!) Bereich bewegt, wäre so gar nichts für mich. Ich hätte das Gefühl, völlig von der Welt abgekapselt zu sein. Die Autorin und ihr Freund landen also in Kerjégu in der Südbretagne. Es ist wahrlich nicht einfach, sich mit anderen zu verständigen, wenn die Sprachkenntnisse fehlen. Aber mit Händen und Füssen gelingt auch das. Sie lernen andere Auswanderer kennen, die diesen Weg aus ähnlichen Gründen eingeschlagen haben und erzählen, wie Familie und Freunde auf ihre Pläne reagiert haben. Regine dachte, eine Krankenversicherung abzuschliessen, sei ein schnelles Ding. Aber falsch gedacht! Es wurde eine längerfristige Angelegenheit… ich habe nur beim Lesen schon fast Zustände gekriegt. Aber eben: andere Länder, andere Sitten (andere Bürokratie)… Die Neu-Bretonen legen sich Hühner zu: unbeabsichtigterweise werden es gleich acht Stück, die sie von der Organisation „Poule Pour Tous“ (dt. „Huhn für alle“) beziehen. Diese Organisation rettet Hühner vom Schlachthof, da diese mit achtzehn Monaten „aussortiert“ werden, obwohl sie bis zu zehn Jahre alt werden können. Das hat mir zu denken gegeben. Die Hühner erhalten alle Namen: Tschacklin, Octavia, Frau Bentham, Lagertha, Alice, Scarlett, der Hutmacher und Petra Singer. Sehr kreative Namenswahl! Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe gerne 5 Sterne. Je vous souhaite tout le meilleur!