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Die Spiegelreisende Band 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Band 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Die Spiegelreisende Band 2


Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung.

Vom glamourösen Hof der Himmelsburg in das abgründige Universum der Sanduhren und Orte, die gar keine sind – um ihr Leben sowie das ihrer Familie zu retten, muss Ophelia an ihre Grenzen gehen. Und das in einer Welt, in der sie so gut wie niemandem trauen kann, womöglich nicht einmal ihrem zukünftigen Ehemann Thorn?

Portrait

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d'Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewonnen hatte, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die auf das Debüt folgenden Bände der Saga, Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast und Das Gedächtnis von Babel, erscheinen 2019 auf Deutsch im Insel Verlag. Gerade hat Christelle Dabos den vierten Band der Tetralogie fertiggeschrieben.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 613
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 27.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17826-2
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 22.1/14.1/5.5 cm
Gewicht 821 g
Originaltitel Les Disparus du Clairdelune
Auflage 1
Übersetzer Amelie Thoma
Verkaufsrang 2493
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Fazit: Mindestens genau so toll wie der erste Band! Unglaublich tolle Geschichte!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Persönliche Meinung Oh wie habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut! Und oh wie schlimm ist es jetzt, wo ich auf Band drei warten muss! Der zweite Band der Spiegelreisenden Reihe war wieder ein Meisterwerk! So ulkige, schräge und liebenswürdige Charaktere, einen großartiger Schreibstil, dem man seinen französischen Ursprung anmerkt und eine mega tolle Story! Das alles bekommt man, wie auch schon im ersten Buch, hier wieder und ich LIEBE es! Ophelias Abenteuer am Pol geht weiter und mit von der Partie sind alle uns bekannten Charakteren. Dieses Mal stehen Faruks Buch und Madame Hildegards Sanduhren im Fokus und ich für meinen Teil habe mich sogar noch mehr in diese Welt verliebt! Mein heimlicher Favorit ist natürlich immer noch Ophelias Schal, aber auch Archibald, Thorn, Ophelia und Berenilde haben sich in mein Herz geschlichen. Die 600 Seiten sind vergangen wie im Fluge, es war durchgehend spannend und es hat einfach so, so so, so unglaublich viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Und dann ist sogar noch etwas passiert, dass mich wie ein Christkind strahlen ließ!! «Notabene: „Kein Grün zu weiden.“ Wer hat das gesagt, und was bedeutet es?» Ich. Brauche. Band 3. Jetzt! AHHH! Fazit: Mindestens genau so toll wie der erste Band! Unglaublich tolle Geschichte!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
96 Bewertungen
Übersicht
73
20
3
0
0

Eine detailreiche, spannende und humorvolle Fantasy-Reihe
von booklover2011 am 21.10.2019

Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige... Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung. Vom glamourösen Hof der Himmelsburg in das abgründige Universum der Sanduhren und Orte, die gar keine sind – um ihr Leben sowie das ihrer Familie zu retten, muss Ophelia an ihre Grenzen gehen. Und das in einer Welt, in der sie so gut wie niemandem trauen kann, womöglich nicht einmal ihrem zukünftigen Ehemann Thorn? Meinung: Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Ophelia geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle miterleben kann. Ab und zu gibt es Einblicke in die Vergangenheit eines Nebencharakters. Die authentischen und (mehr oder weniger) sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Ophelia habe ich bereits im ersten Band sehr schnell in mein Herz geschlossen und so war ich sehr gespannt darauf, wie es mit ihr und ihrer Geschichte weitergeht. Im ersten Teil fand ich es schade, dass Ophelia nicht stärker ist, aber in diesem Band entwickelt sie sich weiter und zeigt immer wieder ihre starke Seite (und ich habe ihr förmlich applaudiert). Und wie der Titel bereits verrät, verschwinden Leute und Ophelia ermittelt, was sehr spannend ist, vor allem bei den ganzen Intrigen. Auch erfahren wir weitere Details zum Weltenaufbau, so dass man förmlich durch die Seiten fliegen muss. Besonders machen das Buch auch die liebenswert-skurrilen Charaktere wie Ophelias Familie, die einen auch immer wieder zum Lachen bringen. Der Weltenaufbau und die Grundidee mit den verschiedenen Archen und Ophelias Fähigkeiten gefallen mir ausgesprochen gut und ich wurde bestens unterhalten. Durch die verschwundenen Personen kommt Spannung auf und Ophelia hat sich im Vergleich zu Band 1 weiterentwickelt und ist stärker, was ich großartig finde. Ich bin mehr als begeistert und vergebe 5 von 5 Sternen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Fazit: Gelungene Fortsetzung der Reihe mit einer faszinierenden Grundidee und einem tollen Weltenaufbau sowie einer Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss.

Noch viel besser als der erste Teil!
von Endlose Seiten am 16.10.2019

'Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast' von Christelle Dabos gehört zu den Büchern, deren Erscheinung ich sehnsüchtig erwartet habe. Als ich Anfang dieses Jahrs den ersten Band der Spiegelreisenden-Saga gelesen habe, war ich sehr von dem World-Building beeindruckt, sodass es für mich klar war, dass ich di... 'Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast' von Christelle Dabos gehört zu den Büchern, deren Erscheinung ich sehnsüchtig erwartet habe. Als ich Anfang dieses Jahrs den ersten Band der Spiegelreisenden-Saga gelesen habe, war ich sehr von dem World-Building beeindruckt, sodass es für mich klar war, dass ich die folgenden Bände ebenfalls lesen werde. Das Cover finde ich mehr als gelungen, denn es weißt wieder einen Bezug zum Inhalt auf. Protagonistin Ophelia legt in diesem Band eine enorme Entwicklung zurück. Sie ist zwar immer noch sehr tollpatschig, aber sie ist viel mutiger geworden. Außerdem setzt sie sich mehr durch. Dies geht vor allem darauf zurück, dass sie dieses Mal öfter auf sich allein gestellt ist. In Anbetracht dessen, dass die Reihe weitere Bände beinhaltet, habe ich anfangs erwartet, dass Ophelias Entwicklung noch auf sich warten lassen wird. Jetzt weiß ich, dass ich mich diesbezüglich getäuscht habe – zum Glück! Die junge Animistin reist dieses Mal leider deutlich weniger durch Spiegel, wie ich es erhofft habe, da ich diese Gabe richtig cool finde. Dafür hat Ophelia die Chance, ihre andere Fähigkeit zu trainieren, nämlich diverse Gegenstände zu „lesen“. Ophelias Schal ist weiterhin ein treuer Freund und Begleiter, der sich für seine Besitzerin immer einsetzt. Ophelias Verlobter Thorn ist dagegen immer noch kalt und berechnend geblieben. Eine kleine Veränderung hat sich bei ihm dennoch getan (welche das genau ist, müsst ihr herausfinden, indem ihr das Buch lest). Im Vergleich zum ersten Band der Spiegelreisenden-Saga steht Thron dieses Mal mehr im Mittelpunkt, was ich gut fand, da man ihn besser kennenlernt und deshalb mehr Verständnis für seine Art und Weise hat. Jemand, dem man leider nur sehr wenig begegnet ist, ist Archibald, der so ziemlich das Gegenteil von Thron ist. Während der erste stets ernst und in sich gekehrt ist, ist der letztere immer locker drauf und für ein Späßchen zu haben. Ich hoffe, dass Archibald im dritten Band präsenter sein wird. Die Handlung ist stets ereignisreich und spannend. Es entstand nie eine langatmige oder vergleichbare Atmosphäre. Ich wurde immer bestens unterhalten und durfte einige Überraschungen erleben. Ich bin gespannt, wie Dabos die Geschehnisse noch toppen wird. Fazit In meinen Augen hat der zweite Band der ersten deutlich überholt. Sowohl Dramaturgie, Figuren als auch Spannungserzeugung waren on top. Ich kann November 2019 nicht erwarten, denn da wird endlich der dritte Band der Spiegelreisenden-Saga erscheinen.

Besser als Teil 1, aber trotzdem nur unteres Mittelmaß
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 14.10.2019

Fangen wir ersteinmal mit einem kurzen Überblick an, worum es in Christelle Dabos Spiegelreisenden-Romanen überhaupt geht: Nachdem die Welt in Teile zerbrach sind von ihr nur noch Teilstücke übrig die Archen. Auf einer davon, Anima, lebt Ophelia. Sie ist eine junge Dame mit besonderen Talenten, wie fast jeder auf Anima ganz b... Fangen wir ersteinmal mit einem kurzen Überblick an, worum es in Christelle Dabos Spiegelreisenden-Romanen überhaupt geht: Nachdem die Welt in Teile zerbrach sind von ihr nur noch Teilstücke übrig die Archen. Auf einer davon, Anima, lebt Ophelia. Sie ist eine junge Dame mit besonderen Talenten, wie fast jeder auf Anima ganz besondere Talente hat. Ophelia kann durch das Berühren von Gegenständen die Gedanken und Gefühle des letzten Besitzers erspüren und sie kann von Spiegel zu Spiegel reisen, als wenn Spiegel Türen für sie wären. Klingt cool? Ist es auch! Nur Ophelia sieht das irgendwie anders und tollpatsch sich murmelnd auf maximaler Diletanzstufe durchs Leben. Das könnte jetzt witzig bis romatisch-komödiantisch werden angesichts der Tatsache, dass sie den großen, hochnäsigen und ziemlich abweisenden Thorn von der Pol- Arche heiraten soll. Doch statt romantischer Komödie vor einem Fantasyhintergrund oder einer tollen Fantasystory gibt es nur Adelintrigen in düster-kaltem Ambiente... Zweite Teile von Reihen sind dann ja auch immer so eine Sache. Oft sind sie ein wenig der Lückenfüller zwischen dem (hier eher weniger) spannenden Auftakt und dem atemberaubenden Finale, die Mittelteile hängen gern mal ein wenig durch im Spannungsbogen. Hier ist das glücklicherweise anders. Nach dem wirren und bestenfalls mittelmäßigen Serienauftakt war ich mir unsicher ob ich diese Reihe weiterverfolgen möchte. Aber ich habe mich getraut und wurde belohnt. Teil 1 (Die Verlobten des Winters) kam noch mit einem Übermaß an Adelspomp und emotionaler Kälte daher und auch Teil 2 mäandert die erste Hälfte des Buches lang mal wieder ziellos und ohne roten Faden herum. Aber dann passiert endlich mehr als infantiles Gezicke der Charaktere! Es verschwinden Personen von der Arche und plötzlich sieht sich Ophelia in diese Geschehnisse verwickelt. Die spannung uns das Tempo steigt (endllich!). Wer einen langen Leseatem hat, wird hier belohnt. Wer es eiliger hat, liest sich eine spoilernde Rezension zu Teil 1 durch und blättert hier das vordere Drittel des Buches weg und wird ab dann gut unterhalten. Ich bleibe dabei, die Lobhudeleien der Literatur-Presse über dieses Fantasy-Hype-Buch kann ich leider nicht nachvollziehen. Aber Chapeau an den Insel-Verlag für Umschlaggestaltung und Marketing. Inhaltlich bleibt es aber trotzdem nur unterdurchschnittliche Fantasy, da die Handlung und das schriftstellerische Handwerk eben leider nicht mit der schillernden Welt der Archen mithalten kann.