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Was man von hier aus sehen kann

Roman

(123)
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan
Rezension
»Das ist ein wunderbares, kluges, amüsantes, tiefsinniges Buch.«
Manuela Reichart, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Es [ist] Mariana Leky gelungen, mit ›Was man von hier aus sehen kann‹ wohl eines der beglückendsten Bücher des Jahres zu schreiben. […] Auf jeder Seite sind mindestens drei Sätze, die man anstreichen, abschreiben oder jemandem vorlesen möchte.«
Judith Liere, STERN

»Schmerz und Tod und Liebe sind in diesem Buch eng miteinander verflochten.«
Jörg Magenau, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Ich weiss nicht, wie oft ich dieses Buch schon verschenkt habe, weil ich es so gerne mag.«
Luzia Braun, ZDF Blaues Sofa

»Mariana Leky ist die Skurrilitätsbeauftragte der deutschen Gegenwartsliteratur.«
Jörg Plath, DLF Kultur

»Eines der besten Bücher dieses Jahres«
Nicola Steiner, SRF 1 BuchZeichen

Mariana Leky kreiert in ›Was man von hier aus sehen kann‹ eine eigenständige, wundersame Welt - auch sprachlich.«
Jacqueline Thör, DIE ZEIT

»Es ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich gleich nochmal lesen würde.«
Jörg Petzold, FLUX FM

»[Das Buch] hat etwas Wärmendes, zu Herzen gehendes in der Schwere der Themen, die es behandelt.«
Jörg Magenau, RBB KULTURRADIO

»Ein skurriles Porträt über die Irrungen und Wirrungen eines Dorfes im Westerwald.«
FOCUS

»Ich hab mich regelrecht verliebt in diese Leute im Dorf.«
Nicola Steiner, SRF Literaturclub

»Die Erzählmelodie ist wunderschön. So habe ich das eigentlich noch nie in einem Buch gelesen.«
Stina Werenfels, SRF Literaturclub

»Hinreissend, aber unaufdringlich. […] Was mich an diesem Roman hält, ist der zauberhafte Stil. Das ist ein Triumph der Literatur.«
Rüdiger Safranski, SRF Literaturclub

»Ein sympathischer, lebenssatter, gekonnt erzählter Roman.«
Manuela Reichardt, WDR 3 GUTENBERGS WELT

»Magischer Realismus in einem Dorf im Westerwald«
Denis Scheck, ARD DRUCKFRISCH

»Ein Meisterwerk!«
Ariane Heimbach, BRIGITTE WOMAN

»Eine Geschichte, in der man sich auch in den traurigsten Momenten so geborgen fühlt wie in der Lieblingsstrickjacke.«
Susanna Wengeler, BUCHKULTUR

»Auf jeden Fall ein neues Lieblingsbuch.«
Britta Heidemann, WAZ

»Von Berlin-Mitte oder Manhattan lässt es sich leicht erzählen. Doch manchmal ist es reizvoller, die tiefe Provinz zu erkunden, um etwas über die Menschen zu erfahren.«
Rainer Moritz, CHRISMON

»›Was man von hier aus sehen kann‹ ist absolut lesenswert. Ein Fest für alle Menschen, die die leisen Töne lieben und die vielen Möglichkeiten, die Worte und Text der Phantasie zu bieten haben.«
David Mesche, Buchbox! Berlin, für die Jury des »Lieblingsbuches der Unabhängigen«

»Leky hat – wie John Irving als Vorbild – ein wunderbares Talent für Menschen mit Tics und Marotten, mit besonderen Gaben und bizarren Ritualen, die doch alle im Alltagsleben gründen. Man muss sie einfach gernhaben.«
Wolf Ebersberger, NÜRNBERGER ZEITUNG

»Mit ihrem dritten Roman ist die gebürtige Kölnerin Leky, Jahrgang 1973, offenkundig angetreten, nicht nur der Figur der Grossmutter, sondern auch dem literarisch unterbelichteten Westerwald die verdienten poetischen Denkmäler zu setzen.«
Julia Schröder, STUTTGARTER ZEITUNG

»Dies ist ein Roman, der auf ganz leisen Sohlen angeschlichen kommt, um einen fest zu packen und dann bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. [Nach der Lektüre] vermisst man die Gestalten aus Lekys Buch, weil sie trotz aller Fantastik des Romans so echt wirken, wie man es selten in der Literatur antrifft.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Ein hinreissender Roman über Leben, Lieben, Sterben und Hoffen.«
Anita Lehmeier, STYLE

»Mariana Leky schreibt, als hätte sie sich jedes Wort neu ausgedacht und dann daraus mal kichernd, mal sanft Sätze gebaut.«
Andrea Huss, EMOTION

»Zum Lachen, zum Weinen, zum wieder an die Liebe glauben! Eine wunderliche und wunderbare Mischung aus Anna Gavalda und Alina Bronsky, der unkitschigste und dennoch romantischste Liebesroman des Sommers!«
Karla Paul, ARD Buffet

»Ein Buch, das mit seinem bedächtigen Witz höchst tröstlich wirkt [...] und das zum Wiederundwiederlesen ins Regal gehört.«
Britta Heidemann, WAZ

»[Lekys aussergewöhnliche Sprache] ist überraschend, komisch, voller unerwarteter Verknüpfungen.«
Claudia Lehnen, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Skurril, phantastisch, aber ungemein liebevoll erzählt die deutsche Autorin Mariana Leky ihre Dorfgeschichten.«
Karin Waldner-Petutschnig, KLEINE ZEITUNG

»Das skurrile Porträt der Dorfgemeinschaft lässt einen nicht mehr los. Ein kluger Roman, bei dem man lachen und weinen kann.«
Jessica Will, RUHR NACHRICHTEN

»Sprachlich brillant«
HAMBURGER MORGENPOST

»Es ist eines dieser Bücher, die glücklich machen können. Niemals kitschig, niemals oberflächlich. Klug und einfühlsam und mit glühender Liebe zur Sprache.«
Bianca Schwarz, HR2 KULTUR

»Das Buch hat alles. Es ist witzig, traurig, und die Autorin geht sehr liebevoll mit den Charakteren um, die sie beschreibt.«
Florian Langhoff, RP-ONLINE

»Lesen sollte man es vor allem, um sich von Mariana Lekys grandioser Sprachkunst immer wieder überraschen zu lassen.«
Katharina Mahrenholtz, NORDDEUTSCHER RUNDFUNK

»Ein empfehlenswertes Buch über ein Dorf im Westerwald und auch darüber, dass man im rechten Augenblick nie sagen kann, was man sagen müsste.«
Jörg Plath, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR Lesart

»Lesen sollte man [das Buch] vor allem, um sich von Mariana Lekys grandioser Sprachkunst immer wieder überraschen zu lassen.«
Katharina Mahrenholtz, NDR KULTUR

»Ein Buch, das man jedem in die Hand drücken möchte, einfach, weil es so hinreissend ist!«
Johanna Siebert, BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG

»Wahnsinnig poetisch […]. Ein Märchen für Erwachsene.«
Petra Hartlieb, ORF FERNSEHEN heute leben

»Selten habe ich ein gleichzeitig so lustiges wie tiefgründiges Buch gelesen. Solche Bücher sind rar. Sie lassen einen über die Seltsamkeiten und kleinen Wunder des Lebens nachdenken – wie der Anblick eines Okapis.«
Thomas Böhm, RADIOEINS Die Literaturagenten

»Gönnen Sie sich etwas Gutes.«
Gérard Otremba, SOUNDSANDBOOKS.COM

»›Was man von hier aus sehen kann‹ von Mariana Leky; bis jetzt eines der besten Bücher des Jahres.«
Kirsten Guthmann, RADIO 91.2
Portrait
Mariana Leky studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Bei DuMont erschienen der Erzählband ›Liebesperlen‹ (2001), die Romane ›Erste Hilfe‹ (2004) und ›Die Herrenausstatterin‹ (2010), ›Bis der Arzt kommt. Geschichten aus der Sprechstunde‹ (2013) sowie ›Was man von hier aus sehen kann‹ (2017). Sie lebt in Berlin und Köln.

Mit ihren ersten Erzählungen gewann sie den Allegra Preis 2000. Für den 2001 bei DuMont erschienenen Erzählband ›Liebesperlen‹ wurde sie mit dem Niedersächsischen Literaturförderpreis und dem Stipendium des Landes Bayern ausgezeichnet. 2005 wurde sie für ihren Roman ›Erste Hilfe‹ mit dem Förderpreis für junge Künstler in der Sparte Dichtung/Schriftstellerei des Landes NRW ausgezeichnet. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das ›Lieblingsbuch der Unabhängigen‹ 2017 – gewählt von Buchhändlerinnen und Buchhändlern aus ganz Deutschland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9839-8
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 213/142/30 mm
Gewicht 452
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 76
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Durchschnitt
123 Bewertungen
Übersicht
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die Welt hereinlassen
von einer Kundin/einem Kunden aus Aarau am 02.07.2017

„Was man von hier aus sehen kann“ ist ein weiterer Roman der deutschen Autorin Mariana Leky. Die Ich-Erzählerin Luise lebt mit ihren Eltern und ihrer Grossmutter Selma in einem kleinen Dorf irgendwo Abseits vom Trubel der Grossstadt in einer kleinen, heilen Welt. Als Selma jedoch eines Nachts von einem... „Was man von hier aus sehen kann“ ist ein weiterer Roman der deutschen Autorin Mariana Leky. Die Ich-Erzählerin Luise lebt mit ihren Eltern und ihrer Grossmutter Selma in einem kleinen Dorf irgendwo Abseits vom Trubel der Grossstadt in einer kleinen, heilen Welt. Als Selma jedoch eines Nachts von einem Okapi träumt, ist es vorbei mit der Beschaulichkeit im Dorf. Auch wenn vorgeblich nicht jeder daran glaubt, so tun es im Grunde doch alle. Denn wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand. Wer, dass weiss man nicht. Doch innerhalb der nächsten 24 Stunden wird es passieren. So war es schon immer, wenn Selma im Traum ein Okapi sah. Wer hier nun einen Pageturner erwartet liegt falsch. Sehr falsch sogar. Es wird zwar ein Todesopfer geben und ein Mensch wird zu Grabe getragen, doch in diesem Buch geht es um viel mehr. Es geht um Trauer und Verlust. Um Freude und neue Bekanntschaften. Um Liebe, ob laut ausgesprochen oder seit Jahren geheim gehalten. Um Verliebtsein, um Verlassen und Verlassen werden, um die Endlichkeit des Lebens und um Neuanfänge. Dies alles und vor allem all die Dorfbewohner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, porträtiert Mariana Leky in einer wunderbaren Art und Weise. Ihr Erzählstil ist eigenwillig, unaufgeregt und wunderschön poetisch ohne dabei abgehoben zu wirken. Sie ist nicht aus auf Schenkelklopfer und doch gibt es unzählige Szenen, die dem Leser ein Schmunzeln oder Lachen ins Gesicht zaubern. Die Autorin versteht es die Perspektive zu wechseln und den Fokus auf Sachen, Aktionen, Geschehnisse zu legen, die oft übersehen oder nicht bewusst wahrgenommen werden. „Was man von hier aus sehen kann“ ist nicht einfach mit Worten zu beschreiben und jede Zusammenfassung dieser Geschichte würde nicht nur unpassend, sondern auch unzulänglich sein. „Was man von hier aus sehen kann“ muss man gelesen haben, um es zu verstehen. Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, für welche Lesen ein Genuss ist. Denjenigen, welche gerne einen Satz zweimal lesen, um ihn dann in sich aufzunehmen, auszukosten, zu geniessen. Denjenigen, welche zufrieden sind, ein einzelnes Kapitel zu lesen und die Augen zu schliessen, nicht nur ein-, sondern auch auszuatmen. Und insbesondere all denjenigen, welche die Welt hereinlassen wollen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
"Du solltest mehr Welt hineinlassen"
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 25.08.2017

Ich hatte ja bereits - dank zahlreicher begeisterter Rezensionen - meine Erwartungen an dieses Buch recht hoch angeschraubt, aber Mariana Leky hat mit ihrem Roman diese eindeutig mehr als übertroffen. Bereits der Prolog zeigt, dass es sich hierbei um ein literarisches Highlight dieses Jahres handelt. Es ist ein nahezu... Ich hatte ja bereits - dank zahlreicher begeisterter Rezensionen - meine Erwartungen an dieses Buch recht hoch angeschraubt, aber Mariana Leky hat mit ihrem Roman diese eindeutig mehr als übertroffen. Bereits der Prolog zeigt, dass es sich hierbei um ein literarisches Highlight dieses Jahres handelt. Es ist ein nahezu perfektes Konglomerat aus Überraschungen, Unterhaltung, Weisheiten, Witz, Liebe und Trauer gepaart mit reichlichen Situationen, die man auch in seinem eigenen Leben wiederfindet - sei es der rasende Buschfunk innerhalb des Dorfes, die Eigenarten und schrulligen Macken einzelner Hauptfiguren, die Begeisterung für den Buddhismus oder andere Länder und Ängste über seine eigenen Schatten zu springen. Diese Geschichte zeigt uns, dass man sich "die Abenteuer für die man gemacht ist nicht immer aussuchen" kann und Veränderungen manchmal auch ganz plötzlich und ohne Worte geschehen, doch alles am Ende irgendwie auch gut läuft, sofern man es sich auch eingesteht. Ohne zu viel vorweg zu nehmen ist "Was man von hier aus sehen kann" einfach eine Bereicherung für jedes Bücherregal und ein Buch welches auch noch langfristig beschäftigen wird - zumindest ist mein Kopf auch noch nach Stunden voller Gedanken und irgendwie doch ganz leer.

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Der Traum vom Okapi
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 24.08.2017

Selma lebt in einem kleinen Dorf im Westerwald. Sie kann den Tod voraussehen, denn immer wenn sie von einem Okapi träumt, stirbt jemand aus ihrer näheren Umgebung. Sie weiß allerdings nie, wer sterben wird. Nach einem erneuten Traum von Selma sind die Dorfbewohner beunruhigt, denn sie wissen nicht, wen es... Selma lebt in einem kleinen Dorf im Westerwald. Sie kann den Tod voraussehen, denn immer wenn sie von einem Okapi träumt, stirbt jemand aus ihrer näheren Umgebung. Sie weiß allerdings nie, wer sterben wird. Nach einem erneuten Traum von Selma sind die Dorfbewohner beunruhigt, denn sie wissen nicht, wen es treffen wird... Mariana Leky erzählt einfühlsam von den Ängsten und Gefühlen der Dorfbewohner nach Selmas Traum. Nach und nach lernt man die skurrilen und eigensinnigen Bewohner der Dorfes besser kennen. Die Charaktere sind sehr detailreich und liebevoll gezeichnet. Ich fühlte mich ins Dorfleben hineinversetzt. Besonders Selma und ihre Enkelin Luise sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe mit Spannung Luises Entwicklung und Liebesgeschichte verfolgt. Auch den Optiker fand ich sehr sympathisch. Der Roman ist in einer originellen, bildhaften Sprache mit viel Humor geschrieben. Das Buch vermittelt Hoffnung, in jedem Ende, steckt auch ein neuer Anfang. Mir viel es schwer, die nette Dorfgemeinschaft zu verlassen!

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