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Kein Tod auf Golgatha

Auf der Suche nach dem überlebenden Jesus

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gebundene Ausgabe
Was wissen wir zuverlässig über Jesus? Dass er gelebt hat und um das Jahr 30 gekreuzigt wurde, gilt als Minimalkonsens. Der renommierte Historiker Johannes Fried geht noch einen Schritt weiter: Medizinische Erkenntnisse legen nahe, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hat. Von hier aus begibt sich Fried auf eine höchst spannende Spurensuche nach dem überlebenden Jesus, die von den Evangelien über Fragmente "häretischer" Schriften bis zum Koran führt.
Folgt man dem nüchternen Kreuzigungsbericht des Johannes, erlitt Jesus bei der Folterung eine Lungenverletzung und fiel am Kreuz in eine todesähnliche Kohlendioxidnarkose.Nur eine gezielte Punktion kann das Leben retten, und genau dafür sorgte der Lanzenstich eines römischen Kriegsknechts. Jesus wurde ungewöhnlich früh vom Kreuz abgenommen, ins Grab gelegt und bald darauf lebend gesehen. Johannes Fried beschreibt, wie sich in der Folge im Römischen Reich die Theologie vom auferstandenen Gottessohn verbreitete, während Jesus in Ostsyrien als Mensch und Gesandter Gottes verehrt wurde. Diese Lehre wurde verketzert und ist nur noch in Fragmenten greifbar, aber gerade hier könnten sich Spuren von Jesu weiterem Wirken ausserhalb des Zugriffs der römischen Staatsgewalt finden, die bis zur Frühgeschichte des Islams führen.
Portrait
Johannes Fried ist Professor em. für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1995) und dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2006).
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 189 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783406731532
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 5247 KB
Verkaufsrang 7892
eBook
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Ambulanter Befund Joshua bin Jussuf
von S.A.W aus Salzburg am 04.02.2019
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„Der Prediger Joshua, genannt der Nazarener, erlitt ein stumpfes Thoraxtrauma mit Pneumothorax auf Grund von Schlägen von Peitschen. Am Kreuz fiel er in ein CO2-Koma, Drainage erfolgte mittels Lanzenstich in die Seite, nach Abfließen von Lymphe und Blut setzte flache Atmung wieder ein. Kühlung in einem Grabraum führte zum Wieder... „Der Prediger Joshua, genannt der Nazarener, erlitt ein stumpfes Thoraxtrauma mit Pneumothorax auf Grund von Schlägen von Peitschen. Am Kreuz fiel er in ein CO2-Koma, Drainage erfolgte mittels Lanzenstich in die Seite, nach Abfließen von Lymphe und Blut setzte flache Atmung wieder ein. Kühlung in einem Grabraum führte zum Wiederaufwachen, Myrrhe-Verbände desinfizierten die Wunden. Der Patient kam zur Rehabilitation nach Ostsyrien, wo er sich gut erholte. Um eine Retraumatisierung durch römische Soldaten zu verhindern, mied der Patient die Öffentlichkeit und wurden in Jerusalem Gerüchte über den Tod und die Himmelfahrt des Joshua in die Welt gesetzt. Katamnese erfolgte durch einen gewissen Johannes, genannt der Lieblingsschüler, der auch für die Erstversorgung gesorgt hatte. Keine weitere Behandlung notwendig.“ So könnte es gewesen sein, glaubt man dem Historiker Johannes Fried. Wie es wirklich war, werden wir wohl nie erfahren. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Tantalus´ Welt.“