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Feder & Klinge

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Die Feder ist mächtiger als das Schwert Raban kann sich an nichts erinnern. Nicht einmal an seinen eigenen Namen. Dort, wo er sich befindet, nennt man ihn "Nummer 023". Ariane findet Zuflucht in ihrem Schreiben. Doch was sie sich für ihren Romanhelden ausgedacht hat, ist düster. Dennoch fühlt sie zu "Nummer 023", der eigentlich Raban heisst, eine tiefe Verbindung. Dann stehen sich Raban und Ariane eines Tages plötzlich gegenüber. Und nicht nur, dass Ariane schon seit längerem heimlich in Raban verliebt ist, das eigentlich Unmögliche scheint wahr zu sein: Ihre beiden Welten sind wie bei einem Möbiusband untrennbar miteinander verwoben.
Portrait
Rebecca Andel wurde 1992 in Wien geboren. Schon als Kind schrieb sie selbst erfundene Geschichten auf und illustrierte sie auch. Sie studierte Malerei und Bildhauerei an der Wiener Kunstschule und begann anschliessend ein Germanistikstudium - dadurch trat das Schreiben für sie sehr klar in den Vordergrund. Derzeit lebt sie mit ihrem Freund in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 29.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783764192211
Verlag Ueberreuter Verlag
Dateigröße 6434 KB
Verkaufsrang 10265
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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War mal was Neues
von seiten.blick am 20.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meinung: Feder und Klinge ist das erste Buch, das ich mit der Thematik des „Charakter Auferstehens“ lese. Ich weiß, dass es in Tintenherz ebenfalls darum geht die Figuren ins echte Leben heraus zu lesen, aber in Feder und Klinge geht es um die Figur, die man selbst erfunden hat in die Welt der Lebenden zu holen und das fand ich... Meinung: Feder und Klinge ist das erste Buch, das ich mit der Thematik des „Charakter Auferstehens“ lese. Ich weiß, dass es in Tintenherz ebenfalls darum geht die Figuren ins echte Leben heraus zu lesen, aber in Feder und Klinge geht es um die Figur, die man selbst erfunden hat in die Welt der Lebenden zu holen und das fand ich so interessant, dass ich das Buch einfach lesen musste! Denn welcher Lesefuchs würde denn nicht selbst so etwas tun können? Ariane ist nach ihrem suizidalen Versuch in psychiatrischer Behandlung. In der Behandlung versucht man sie wieder in das normale Leben einzugliedern. Sie lernt ihre Probleme aufzuschreiben. Sie verarbeitet all dies jedoch nicht einfach nur so als Wiedergabe ihrer Gedanken, sondern in Form eines Romans. Ohne dass sie es mitbekommt, verselbständigen sich ihre Romanfiguren und gelangen in ihr echtes Leben. Doch wie ist es dazu gekommen? Oder bildet sie sich das ganze nur ein, weil sie psychisch labil ist? Ariane und Raban sind definitiv interessante Protagonisten. Durch die düstere Erzählung, die mit einer psychischen Erkrankung Hand in Hand geht, ist der Roman keine lockere Liebesgeschichte, wie gedacht. Es ist düster und teilweise erdrückend. Auch wenn der Schreibstil locker ist, wirkt er durch die dunkle Atmosphäre nicht locker. Eine Liebesgeschichte wird zwar im Klappentext angedeutet, aber diese ist in der Geschichte eher zweitrangig, was gar nicht so schlecht ist. Was der Autorin sehr gut gelungen ist, ist die Verflechtung der zwei Geschichten, die von Ariane und die von Raban. Es wird abwechselnd aus dem Roman von Ariane und aus der Gegenwart von Ariane erzählt. Durch klare Überschriften und unterschiedliche Schriftarten werden die zwei Geschichten voneinander getrennt, und dennoch sind sie beide gut durchdacht und aufeinander abgestimmt. Die Entwicklung der Geschichte hat mir gut gefallen, nur gegen Ende wurde es mir alles zu schnell. Das Tempo war rasant und die Gegebenheiten wurden rasch abgehandelt, dabei war das Tempo davor so gut gewesen. Fazit: Feder und Klinge ist mal etwas Neues und für alle Fantasyliebhaber eine Empfehlung.

Ein Buch in einem Buch
von Myhyggeligbooklife aus H. am 17.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Feder und Klinge, was ist Stärker? Die Schrift oder die Waffe? Oder ist das geschriebene Wort die größte Waffe der Welt? Was kann helfen, was kann zerstören, was kann Welten erschaffen oder verändern, was kann Leben wirken und verwirken - die Feder oder die Klinge? Ariane schreibt, sie schreibt eine Geschichte über einen Jun... Feder und Klinge, was ist Stärker? Die Schrift oder die Waffe? Oder ist das geschriebene Wort die größte Waffe der Welt? Was kann helfen, was kann zerstören, was kann Welten erschaffen oder verändern, was kann Leben wirken und verwirken - die Feder oder die Klinge? Ariane schreibt, sie schreibt eine Geschichte über einen Jungen mit dem Namen Raban. Doch was sie nicht weiß, ist das diese Geschichte war ist, wird und war. Das diese Geschichte nicht nur Raban's Geschichte sondern auch ihre Geschichte ist und das sie diejenige ist, die alles verändern kann was sie je erschaffen hat. Die Geschichte um Ariane und Raban kam für mich nur langsam in die Gänge. Irgendwie wollte es nicht so recht klappen mit uns dreien und so habe ich mich durch die ersten Kapitel eher geschleppt als gelesen. (Lest hierzu bitte noch den Schluss meiner Rezi - Meine Meinung hat sich am Ende nochmal um 180 Grad gedreht) Nach und nach wurde die Geschichte jedoch runder, Ergebnisse wurden erzielt, Personen und Schauplätze wurden realer und greifbarer und so konnte ich auf einmal nicht mehr aufhören zu lesen. Eine Welt wurde geschaffen, eine Welt über ein Buch in einem Buch. Mit lebendigen Charakteren, die atmen, leben und überleben wollen. Eine Geschichte der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Ariane war mir anfangs nicht so ganz sympathisch. Sie leidet, sie ist verwirrt und wirkt als würde sie vollkommen neben sich stehen. Doch nachdem Raban in ihrem Leben auftaucht, wird aus ihr eine völlig neue Person. Sie entwickelt sich, ihre Geschichte wird rund, Fragezeichen werden beseitigt und so wie sie Willensstärke entwickelt, entwickelte auch ich als Leserin das Bedürfnis an ihr dran zu bleiben und mit ihr zusammen in einen Krieg mit Feder und Klinge zu ziehen. Raban habe ich ab der ersten Zeile sehr gemocht. So wie er sich als Nummer 023 zeigt, ist er im "realen" Leben ein sehr starker Charakter der von Anfang an den Willen zeigt die Geschichte zu verstehen, Ariane kennen zu lernen und zu erforschen wie er alles "retten" kann - komme was wolle. Raban ist das Bindeglied zwischen Ariane und ihrem geschriebenen Werk und er ist auch der Schlüssel zu allem - er ist die Geschichte. Feder und Klinge empfand ich zwar erst nach dem ersten Drittel als ein sehr gutes und unterhaltsames Buch, dennoch muss ich sagen habe ich die Geschichte leider unterschätz. Ich könnte mich selbst ohrfeigen dafür, dass ich es nicht von Anfang an voll und ganz in mich aufgesaugt habe. Deswegen habe ich die Geschichte noch ein zweites Mal gelesen und WOW es war einfach toll. Auch der Anfang - ganz ehrlich - lasst euch Zeit zum Lesen, lasst die Wörter fließen und macht euch bewusst, dass ihr ein Buch in einem Buch lest. Allein dieser Gedanke ist einerseits absolut irre um dann wieder perfekt und grandios zugleich zu wirken.

von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2019
Bewertet: anderes Format

Die Magie des Schreibens gerät plötzlich außer Kontrolle und verlangt von der Protagonistin einiges ab. Klasse Fantasy!