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Kongo Blues

Kriminalroman

"Mit leiser Traurigkeit und fesselnder Empathie führt uns Kongo Blues direkt in das schmerzvolle Innere des Kolonialismus." Francesca Melandri Morgan ist Jazzpianist und verdient sein Geld mit gelegentlichen Konzerten in Brüsseler Bars. An seine Kindheit in den Tropen kann er sich kaum erinnern. Als er am ersten Tag des Jahres 1988 von einem Silvesterkonzert nach Hause kommt, findet er eine elegante junge Frau im schwarzen Abendkleid schlafend in der Nähe seines Hauses liegen. Sie würde erfrieren, wenn er sie liegenliesse, also denkt er nicht lange nach und trägt sie vorsichtig in seine Wohnung. Sie schläft tief und fest, und als er sie vorsichtig ablegt, fällt ein Umschlag mit einer Million Belgischer Franc aus ihrer Tasche. Als sie am nächsten Morgen zu sich kommt, verrät sie nicht, wer sie ist. Sie geht, aber sie kommt wieder und zieht mit zwei Koffern bei ihm ein, angeblich, weil in Brüssel alle Hotels ausgebucht sind. Ist ihr Zusammentreffen womöglich gar nicht so zufällig, wie es schien? Morgan beginnt, Erkundigungen über Simona einzuholen ...
Portrait
Jonathan Robijn, geboren 1970 in Gent, studierte Soziologie und Psychologie und arbeitete für Ärzte ohne Grenzen, er schreibt Kurzgeschichten und Romane; sein Debüt "De stad en de tijd" war 2013 für den Gouden Boukenuil nominiert. "Kongo Blues" ist sein erster Roman, der auf Deutsch erscheint.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.03.2019
Sprache Deutsch, Niederländisch
EAN 9783960541875
Verlag Edition Nautilus
Dateigröße 928 KB
Übersetzer Jan-Frederik Bandel
Verkaufsrang 7947
eBook
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Kundenbewertungen

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Finde deine Heimat
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Ein ausgeschilderten Krimi, der an krimineller Spannung zu wünschen übrig lässt. Aber dafür eine geschichtliche Aufklärung, die nicht in Vergessenheit geraten sollte und dabei eine Geschichte über das Finden der eigenen Wurzeln. Um es kurz zu machen - die Erzählung lässt sich mit einem Song auf den Punkt bringen - "No Roots" von... Ein ausgeschilderten Krimi, der an krimineller Spannung zu wünschen übrig lässt. Aber dafür eine geschichtliche Aufklärung, die nicht in Vergessenheit geraten sollte und dabei eine Geschichte über das Finden der eigenen Wurzeln. Um es kurz zu machen - die Erzählung lässt sich mit einem Song auf den Punkt bringen - "No Roots" von Alice Merton.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2019
Bewertet: anderes Format

Weniger ein Krimi als vielmehr eine leise, dafür umso eindringlichere Geschichte um eine fast unfreiwillige Identitätssuche, die einen nach ein paar Seiten nicht mehr losläßt.

Feiner, kleiner (Kriminal?) Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Wer bei diesem Buch Mord, Totschlag oder Action erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Alle anderen erwartet eine Geschichte, die zwar in den End-Achtzigern spielt, sich beim Lesen jedoch eher wie die 50er- oder 60er-Jahre anfühlt. Wie ein Film Noir zum Lesen. Kühl, leise, ein bisschen traurig, eigentlich ein typischer Blues. ... Wer bei diesem Buch Mord, Totschlag oder Action erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Alle anderen erwartet eine Geschichte, die zwar in den End-Achtzigern spielt, sich beim Lesen jedoch eher wie die 50er- oder 60er-Jahre anfühlt. Wie ein Film Noir zum Lesen. Kühl, leise, ein bisschen traurig, eigentlich ein typischer Blues. Wie in Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Jonathan Robijn aus dem Leben eines schwarzen Jazzmusikers in Belgien, ein Kind der Kolonialzeit in Afrika, der sich unverhofft und unerwartet mit seiner Vergangenheit und seiner Herkunft beschäftigen muss. Ein toller Roman mit einer tollen Atmosphäre, die sich durch musikalische Untermalung noch verstärken ließe. Ich empfehle dazu die Soundtracks zu „Der Mörder kam um Mitternacht“ von Barney Wilen und zu „Fahrstuhl zum Schafott“ von Miles Davis.