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Das Meer

Thriller

Das Meer: Ursprung des Lebens.
Der Mensch: Ursprung der Zerstörung.
Ein Öko-Thriller über Gut und Böse, über Leben und Tod.

Teresa verschwindet spurlos im Einsatz auf einem modernen Fischfangschiff auf hoher See. Entsetzt ist nicht nur ihr Geliebter und Ausbilder John Render von der zuständigen EU-Behörde in Brüssel. Genauso am Boden zerstört sind Ragna di Melo und ihre Truppe von radikalen Umwelt-Aktivisten, die eine mörderische Methode entwickelt haben, die skrupellose Ausbeutung der Meere zu beenden.
Als Ragnas Vater, ein schillernder Schweizer Lobbyist, Wind von den Aktivitäten seiner Tochter bekommt, die auch seine eigenen Geschäftsinteressen berühren, muss er handeln. Noch bevor das ganze Ausmass der Bedrohung bekannt wird, reist er nach Südostasien, wo Ragna sich versteckt halten soll. Er weiss, dass seine Tochter niemals mit ihm sprechen wird. Daher heuert er den jungen Dolmetscher Adrian an, der zu Schulzeiten eine leidenschaftliche Affäre mit Ragna hatte – ohne ihn jedoch in die wahren Gründe einzuweihen …
Drei Männer auf einer verzweifelten Suche, zwei Frauen in Todesgefahr – und zwischen ihnen der brutale Apparat der globalen Fischerei-Mafia, eine gleichgültige Öffentlichkeit und eine handlungsunfähige Politik.

Wie kein anderer versteht es Bestseller-Autor Wolfram Fleischhauer, brisante Themen mit atemloser Spannung zu verknüpfen. Dramatisch und erschreckend realistisch entwirft er das Katastrophen-Szenario dieses Öko-Thrillers und erzählt zugleich von den Grenzen der Liebe und unserer Sehnsucht nach einem neuen Umgang mit der Natur.

»›Das Meer‹ ist eine Wucht.« Kölner Stadt-Anzeiger
Portrait
Wolfram Fleischhauer wurde 1961 in Karlsruhe geboren. Bei Droemer erschienen seine vier Romane über die Künste ("Die Purpurlinie", "Die Frau mit den Regenhänden", "Drei Minuten mit der Wirklichkeit", "Das Buch, in dem die Welt verschwand") mit bis heute ungebrochenem Bestsellererfolg. In seinen neuesten Romanen "Torso", „Schweigend steht der Wald“ und "Das Meer" verbindet Wolfram Fleischhauer aktuelle gesellschaftliche Themen mit rasantem Thrill.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 02.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30707-6
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12.5/2.8 cm
Gewicht 331 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 4733
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Nichts für Fischgourments, dafür etwas für Leseratten!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2019

Der Plot: Ein Öko-Thriller, besser gesagt ÖKO-ROMAN. Ein Biozid, hervorragend in die Story verwoben, genauso wie eine Liebesgeschichte, gut beschriebenes Generationenproblem und last, not least, ein hart konturierter Einblick in die Globalisierung und deren Auswüchse, ohne zu langweilen und in einen spannenden Handlungsstrang v... Der Plot: Ein Öko-Thriller, besser gesagt ÖKO-ROMAN. Ein Biozid, hervorragend in die Story verwoben, genauso wie eine Liebesgeschichte, gut beschriebenes Generationenproblem und last, not least, ein hart konturierter Einblick in die Globalisierung und deren Auswüchse, ohne zu langweilen und in einen spannenden Handlungsstrang verwoben. Die Personen: Nach kurzer Zeit kennt man seine „Helden“, die einen durch die Story begleiten. Die einzelnen Kapitel haben jeweils ihren Hauptdarsteller. Die Protagonisten werden - nachvollziehbar - nicht nur in ihren Handlungen, sondern auch in ihren Denkweisen beschrieben. Die Sprache: Die Sprache des Autors ist leicht lesbar und mit einem breiten Wortschatz ausgestattet. Sie drängt sich nie in den Vordergrund, und ist vor allem nie ein Störfaktor, der einen von der Story abbringt, den Gedankenstrom unterbricht; weder zu langen Sätze, noch ungewöhnlichen Satzstellungen stören den Lesefluss. Mein Fazit: Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich je über Fischfang und Fischfangquoten intensiver nachdenke. In vielen politischen Fragen und gesellschaftspolitischen Ansichten spricht mir der Autor aus der Seele. Der träge Moloch EU auf der einen Seite, die globalisierte Industrie und deren Machenschaften auf der anderen Seite und die radikal-kriminellen Umweltaktivisten im Hintergrund, ergeben eine brisante, hochexplosive Mischung. Vielleicht liegt es an den letzten Seiten, dass das Buch kein Millionenbestseller geworden ist. Als Leser wird man mit einem ambivalenten Bauchgefühl zurückgelassen. Das Ende ist für einen Tatsachenbericht in Ordnung, aber für einen Roman, der auch der entspannenden Unterhaltung dienen sollte, deftig! Trotzdem: Ein „geiles Buch“! Übrigens: Fisch esse ich sowieso nicht gerne!

Leicht lesbar und spannend geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 05.11.2019

Für mich hat es als Kriminalroman begonnen und als Beschreibung der Mechanismen der Mafia, Ökoterroristen, des europäischen Verwaltungsapparates und Einstellung der Menschen, vor allem in Europa geendet. Die Problematik des Fischfangs und der daraus resultierenden Konsequenzen kann 1:1 auf andere Themenbereiche umgelegt werden w... Für mich hat es als Kriminalroman begonnen und als Beschreibung der Mechanismen der Mafia, Ökoterroristen, des europäischen Verwaltungsapparates und Einstellung der Menschen, vor allem in Europa geendet. Die Problematik des Fischfangs und der daraus resultierenden Konsequenzen kann 1:1 auf andere Themenbereiche umgelegt werden wie z.B. Landwirtschaft, Verkehr, Arbeitswelt, Wassernutzung….. Das Frustrierende dabei ist die Unfähigkeit, eine für alle befriedigende Gesamtlösung erahnen zu können. Es zeichnet sehr schön die Überflussgesellschaft (Konsum- und Wegwerf-) die gedankenlos vor sich hinlebt ohne an Konsequenzen zu denken, aber auch die Wirtschaft -in letzter Konsequenz die Mafiastrukturen-, die sich am Konsum orientiert und diesen anheizt um maximale Gewinne zu erzielen – ohne Rücksicht auf Verluste. Wie bei der „heiligen Greta“ sind auch die Grundgedanken in Brüssel gut, die Ansätze aber denkbar schlecht. Es gibt (in beiden Fällen) keinen sichtbaren gesamtheitlichen Ansatz sondern nur punktuelle, kosmetische ineffiziente Forderungen. Mein Verhältnis zu den Maßnahmen der Ökoaktivisten ist sehr ambivalent; zum sind die Maßnahmen verständlich und führen zum Erfolg zum anderen sind diese Aktionen kriminell und gefährden Menschen. Wie weit darf man zum Durchsetzen seiner Ziele/Ideale gehen?

von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2019
Bewertet: anderes Format

In "Das Meer" beschreibt Fleischhauer ein Horror-Szenario, welches leider tatsächlich Realität ist. Gut recherchierter und packender Umwelt-Thriller zum Thema Fischfangmafia!