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True Crime

Diese Geschichte beginnt im Norden Belfasts: Dort wird 1955 Sam Millar geboren, der Vater Protestant, die Mutter Katholikin. Der Riss, der ganz Irland teilt, geht mitten durch Sams Familie. Sam geht früh von der Schule ab und arbeitet in einem Schlachthof. Als Teenager schliesst er sich der IRA an, bis er eines Nachts von der Polizei aus seinem Bett gerissen wird. Es folgen Jahre im härtesten Knast Europas. Nach seiner Entlassung reist Sam Millar illegal nach New York, wo er einen verwegenen Plan ersinnt: den Überfall auf das Gelddepot der Firma Brink’s – der hier erstmals aus der Sicht des Täters erzählt wird.

Sam Millar hat einen aussergewöhnlichen Thriller geschrieben, in dem nichts erfunden ist. Schonungslos off en erzählt Millar von einer Jugend auf den Strassen von Belfast, die früh ins Gefängnis führt; vom jahrelangen Kampf um die eigene Würde – und von einem Verbrechen, mit dem er Geschichte schrieb.
Portrait
Sam Millar, Jahrgang 1955, ist der Kopf hinter einem der grössten Raubüberfälle der Geschichte. Nach langen Jahren im Gefängnis lebt er heute in Belfast, wo er neben Kriminalromanen mit ›True Crime‹ den Thriller seines Lebens geschrieben hat, für den er mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurde.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 22.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03882-110-6
Verlag Atrium Verlag
Maße (L/B/H) 18.9/12.3/3.5 cm
Gewicht 408 g
Übersetzer Joachim Körber
Verkaufsrang 102166
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2018
Bewertet: anderes Format

Schon erschreckend, wenn man sich real versucht vorzustellen, was dieser Mann während des Nordirland-Konfliktes erlebt hat. Meist flüssig lesbar, mit Aussparungen in seiner US-Zeit

Erschütternd
von Karlheinz aus Frankfurt am 13.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sam Millar, geboren in Belfast, beschreibt Teile seines Lebens. Vor allem seine Zeiten in englischen Gefängnissen und seinen Aufenthalt in Amerika, mit dem legendären Überfall auf Brinks. Es ist ein ergreifender Roman entstanden, welcher das Leben aus Sam Millars Sicht schildert. Allerdings verweigert Millar Einblicke in seine ... Sam Millar, geboren in Belfast, beschreibt Teile seines Lebens. Vor allem seine Zeiten in englischen Gefängnissen und seinen Aufenthalt in Amerika, mit dem legendären Überfall auf Brinks. Es ist ein ergreifender Roman entstanden, welcher das Leben aus Sam Millars Sicht schildert. Allerdings verweigert Millar Einblicke in seine Gefühlswelt und in sein Privatleben. Somit stehen vor allem sein Zeiten im Gefängnis und sein Aufenthalt in den englischen Gefängnissen im Vordergrund. Diese Schilderungen sind teilweise sehr direkt und erschreckend offen, decken sich jedoch mit den bekannten Fakten. Wobei mir in einigen Schilderungen doch ein paar Zweifel bleiben, dafür gibt es zu viele Lücken in seinen Erzählungen. Der Schreibstil ist gut und spannend und man möchte trotz den wirklich entsetzlichen Schilderungen immer weiter lesen und ich konnte das Buch irgendwann einfach nicht mehr aus der Hand legen. Hier merkt man die schriftstellerischen Qualitäten von Millar. Jedes Kapitel fängt außer mit der Überschrift, mit zwei Zitaten an, welche ganz unterschiedlich sind, aber immer passend zum Kapitel. Weiterhin werden ein paar Zeitungsausschnitte eingefügt, welche das Bild vervollständigen. Fazit: Auf 416 Seiten beschreibt Sam Millar ehrlich, vielleicht ein wenig geschönt, Ausschnitte seines Lebens. Durch die Lücken in seiner Erzählung bleibt es dennoch ein wenig Stückwerk, was mich ein wenig stört und deswegen nur vier Sterne.

Bewegende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüdinghausen am 13.04.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Diese Geschichte beginnt im Norden Belfasts: Dort wird 1955 Sam Millar geboren, der Vater Protestant, die Mutter Katholikin. Der Riss, der ganz Irland teilt, geht mitten durch Sams Familie. Sam geht früh von der Schule ab und arbeitet in einem Schlachthof. Als Teenager schließt er sich der IRA an, bis er eines Nachts vo... Inhalt: Diese Geschichte beginnt im Norden Belfasts: Dort wird 1955 Sam Millar geboren, der Vater Protestant, die Mutter Katholikin. Der Riss, der ganz Irland teilt, geht mitten durch Sams Familie. Sam geht früh von der Schule ab und arbeitet in einem Schlachthof. Als Teenager schließt er sich der IRA an, bis er eines Nachts von der Polizei aus seinem Bett gerissen wird. Es folgen Jahre im härtesten Knast Europas. Nach seiner Entlassung geht Sam Millar nach New York, wo er einen Comicladen eröffnet, sich in Spielkasinos herumtreibt und schließlich einen verwegenen Plan ersinnt: den Überfall auf das Gelddepot der Firma Brink’s, mit dem Sam Millar Kriminalgeschichte schreibt – und der hier erstmals aus der Sicht des Täters. Cover: Das Cover finde ich passend zum Buch, allerdings auch nichts Besonderes. Die Schrift ist zwar sehr groß gehalten, allerdings würde ich es nicht sofort in einem Buchladen als erstes in die Hand nehmen, um zu sehen, was auf dem Klappentext steht. Mein Fazit: Bei dem Buch handelt es sich um eine Biografie von Sam Miller. Ich muss sagen, dass ich vorher noch nichts von Sam Miller gehört hatte. Er war mir völlig unbekannt und auch die Geschichte der Iren kannte ich nicht. Ich hatte mich damit noch nie befasst und wusste nichts davon. Sam Miller erzählt in dem Buch von seinem Leben, wie er aufgewachsen ist, als Katholik unter Protestanten. Er hatte es nicht einfach und schon mit 17 Jahren wurde er das erste Mal gefangen genommen. Seitdem wurde er ohne Anklage festgehalten, gefoltert und gedemütigt. Er stand unter dem Verdacht, der IRA anzugehören, der er aber erst im Laufe seines Knastaufenthalts beigetreten ist. Als er dann doch entlassen wurde, wandert er in die USA aus und erbeutet bei einem Überfall 8 Millionen Dollar. Von dem Großteil des Geldes fehlt immer noch jede Spur. Ein Großteil des Buches spielt natürlich im Knast. Von dem Überfall steht eigentlich eher wenig darin. Da hätte ich gerne mehr Einzelheiten erfahren. Ich fand das Buch gut geschrieben und Sam Miller schreibt es auf seine eigene Art, ohne etwas zu beschönigen oder auszuschmücken. Teilweise fand ich allerdings die Kapitel zu kurz und irgendwie abgehackt und dann musste man schnell wieder schalten, da man sich plötzlich wieder ganz woanders befunden hat. Das hat mich ein wenig gestört. Alles in allem vergebe ich aber gerne 3 von 5 Punkten.