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Mörder

Fälle aus der Praxis eines Strafverteidigers

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gebundene Ausgabe
Wer in gut 40 Tötungsfällen vor Gericht verteidigt hat, weiss, was Männer dazu bringt, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. In seinem zweiten Buch »Mörder« zeigt Strafverteidiger Veikko Bartel die männliche Seite des Tötens und schildert die sechs spektakulärsten Fälle. Er erzählt mitreissend von den Hintergründen, den seelischen Untiefen und den biographischen Tragödien, die sich hinter den Taten verbergen. Einmal mehr stellt der Autor die Frage nach Gerechtigkeit und beweist mit jeder Geschichte: Kein Krimi ist so spannend wie die Realität.

Portrait
Bartel, Veikko
Veikko Bartel, geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt (DDR), studierte nach der Wiedervereinigung Jura und arbeitete von 1996 bis 2011 als Rechtsanwalt in Potsdam, ab 1998 als Strafverteidiger. Heute ist er Dozent für Steuerrecht. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 04.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-39348-0
Verlag Mosaik Verlag
Maße (L/B/H) 22.1/14.4/2.7 cm
Gewicht 440 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Einblicke in die Praxis eines Strafverteidigers
von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein aufschlussreiches Buch, das sich gut zwischendurch lesen lässt! Detailreich und einfühlsam erzählt Veikko Bartel von seinen skurrilsten, aufregendsten und spannendsten Fällen, die ihn teilweise bis nach Indien geführt haben. Und immer geht es um Mord. Er schreibt ausschweifend, erklärt genau und sorgt so dafür, dass man sic... Ein aufschlussreiches Buch, das sich gut zwischendurch lesen lässt! Detailreich und einfühlsam erzählt Veikko Bartel von seinen skurrilsten, aufregendsten und spannendsten Fällen, die ihn teilweise bis nach Indien geführt haben. Und immer geht es um Mord. Er schreibt ausschweifend, erklärt genau und sorgt so dafür, dass man sich alles bildlich vorstellen kann und sich als Laie nicht verloren in der Welt der Juristen fühlt. Insgesamt kommt "Mörder" für mich zwar nicht ganz an Ferdinand von Schirach heran, ist aber trotzdem sehr lesenswert! Für alle Fans von True Crime auf jeden Fall zu empfehlen!

"Die Realität ist brutal, erbarmungslos und schockierend!"
von MeinLesezauber am 09.05.2019

Cover: Lediglich ein weißer Hintergrund. Ein Mann in einem Rollkragenpullover säumt unter dem mittig platzierten Titel "MÖRDER" das Buch. Er ist verdunkelt dargestellt. Keine Gesichtszüge oder Mimik ist zu erkennen. Der Kopf ist etwas gesenkt. Dieses Cover weckt das Interesse aufgrund seiner minimalistischen Gestaltung. I... Cover: Lediglich ein weißer Hintergrund. Ein Mann in einem Rollkragenpullover säumt unter dem mittig platzierten Titel "MÖRDER" das Buch. Er ist verdunkelt dargestellt. Keine Gesichtszüge oder Mimik ist zu erkennen. Der Kopf ist etwas gesenkt. Dieses Cover weckt das Interesse aufgrund seiner minimalistischen Gestaltung. Inhalt: Nach den erschreckenden und zugleich doch faszinierenden Fällen in "MÖRDERINNEN", gibt uns Veikko Bartel in 6 ausgewählten Fällen Einblicke in die Hintergrundmotive, das Vorgehen und die Verhandlungsverläufe. Es sind die Fälle von Menschen, Der betrogene Finanzbeamte Der Drücker Thailand, mon amour Das Genie Der Scharfschütze der Fremdenlegion Der Serienvergewaltiger, der Tod von Frau Meyer und das Gewissen eines Verteidigers die vor Gericht einen Strafverteidiger brauchten. Fazit: Es sind Bücher die einem in Erinnerung bleiben. Die einen fesseln und zum Nachdenken über das Weltliche anregen. Nachdem ich den Band "MÖRDERINNEN" von Veikko Bartel innerhalb von 2 Tagen ausgelesen hatte wusste ich, dass ich MÖRDER zu einer absoluten Pflichtlektüre für mich werden würde. Und schon zu Beginn war ich wieder von dem anspruchsvollen und doch flüssigen Schreibstil eingenommen werden. Der Autor versteht es hervorragend sich und seine Beweggründe diese Geschichten zu erzählen in authentischer und verständlicher Weise auszudrücken. Ich finde es faszinierend, wie er jede einzelne Geschichte der Menschen wiedergibt und sie detailreich beschreibt. In MÖRDER schafft es Veikko Bartel erneut dem Leser zu verdeutlichen, dass man einen Täter nicht voreilig bzw. vorschnell verurteilen sollte. Er zeigt auf, dass es immer die bekanntlichen 2-Seiten-der-Medaille gibt. Intensiv und sehr empathisch zeigt er uns die Hintergründe der Taten. Warum wurde ein Mord gegangen? Welche Auswirkungen hatte es auf das Leben des Täters. Was waren die Beweggründe des Gerichts für eine Verurteilung zum Mord. Auf alle diese Fragen geht der Autor ein und schafft so eine Brücke zwischen dem Leser und seiner Mandanten. Es ist erschreckend und traurig zugleich, sowohl aber auch aufschlussreich. In dem letzten Kapitel geht der Autor mehr auf seine eigene Gefühlslage als Strafverteidiger ein. Es sind die Fälle, die seine Ethik in Frage stellen. Warum er als Strafverteidiger fungiert und was das Fundament zum reißen bringen kann. Seit dem ersten Buch bewundere ich diesen Menschen, seinen Mut diese Fälle niederzuschreiben sowie viel Persönliches von sich Preis zu geben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, auch wenn mich MÖRDERINNEN in der Art und Weise der Fälle besser gefallen hat. Aber das liegt vermutlich an der unterschiedlichen Tötungsart. Frauen sind halt doch ein wenig einfallsreicher und gerissener.

Band 2 und wieder sehr gut
von Booksandcatsde am 05.05.2019

Meine Meinung: Nach „Mörderinnen“ nun das passende Buch über Männer, die zu Mördern wurden. Veikko Barthel stellt in diesem Buch sechs seiner erlebten Fälle vor und hat hier sicherlich auch gut gewählt, um die Leser bei der Stange zu halten. Wie der Titel schon besagt, geht es nur um Männer, die gemordet haben. Anders als... Meine Meinung: Nach „Mörderinnen“ nun das passende Buch über Männer, die zu Mördern wurden. Veikko Barthel stellt in diesem Buch sechs seiner erlebten Fälle vor und hat hier sicherlich auch gut gewählt, um die Leser bei der Stange zu halten. Wie der Titel schon besagt, geht es nur um Männer, die gemordet haben. Anders als bei dem Buch über Frauen wurden die Männer nicht nach der Art des Tötens ausgesucht. Der Autor hat hier grundverschiedene Männer ausgewählt. Wie schon in dem vorherigen Band lässt der Autor die Fälle wie Geschichten erscheinen, in denen auch die Mörder zu Wort kommen. Keine kalten Abhandlungen mit nackten Fakten, sondern packende Erzählungen, die dem Leser – so kommt es mir vor – einerseits für den Strafverteidiger und andererseits auch für die Mörder erwärmen soll. Die Geschichten sind sehr spannend erzählt. Durch eine Rückblende „Was bisher geschah“ wird der Fall lebendig und durch das persönliche Berichten der Mörder selbst, kann man sich dem Ganzen als Leser nicht entziehen. Das Buch liest sich insgesamt eher wie ein Krimi als ein Sachbuch! Der erste Fall „Der betrogene Finanzbeamte“ hat mich tatsächlich am meisten mitgenommen, obwohl es aus meiner Sicht nicht der „schlimmste“ Fall ist. Auch der letzte hier beschriebene Fall hat es in sich, da auch das Ende sehr überraschend ist! Manche Dinge sind einfach scheußlich – denkt an mich, wenn ihr bei Babsi angelangt seid! Ein Kapitel konnte mich dieses Mal leider gar nicht packen. Dieses empfand ich nur als verwirrend. Leider kann man anhand der hier vorgestellten Fälle sehen, dass das Leben und die vorherrschenden Lebensumstände für vieles verantwortlich sind, dass es unheimlich wichtig ist, wie die Kindheit verläuft und dass jeder im Leben Hilfe und Freunde braucht! „Jeder Mensch kann töten. Und er wird es tun, kommt er nur an eine ganz bestimmte Grenze“ Veikko Barthel (Buchumschlag) *********************** Fazit: Mich hat das Buch sehr beeindruckt, was aber auch vorwiegend an der gewählten Bericht-/Erzählform liegt. Das Lesen geht flüssig von der Hand und ist sehr spannend. Ich hätte gerne – wie auch schon bei Band 1 – mehr als sechs Fälle gelesen und hoffe, dass es einen weiteren „Band“ geben wird. 4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)