Warenkorb
 

Duo

Es funkte sofort, als die Cellistin Sol Gabetta und die Pianistin Hélène Grimaud beim Menuhin Festival in Gstaad 2011 aufeinander trafen. Obwohl sich beide als ziemlich gegensätzliche Musikerinnen ansehen, sagt Sol Gabetta: "Ich bin mehr Luft, Hélène ist die Erde. Sie erdet mich, und zwischen diesen beiden Polen schwingt die Musik." Dabei sehen sie sich auf dem Cover fast ähnlich wie Schwestern - die eine blond, die andere dunkel, und finden intuitiv eine gemeinsame Sprache, die jedoch geprägt ist von ihrer Eigenständigkeit und Erfahrung als Virtuosinnen. Für ihre erste CD-Zusammenarbeit nahmen Hélène Grimaud und Sol Gabetta Werke von Robert Schumann, Johannes Brahms, Claude Debussy und Dimitri Schostakowitsch auf. Die drei "Fantasiestücke" von Schumann bieten bereits im dritten Satz einen Vorgeschmack, wie leidentschafltich und lebendig die beiden Musikerinnen Kammermusik zu formen wissen. Besonders in der Sonate für Klavier und Cello Nr. 1 op. 38 von Johannes Brahms kommen ihre unterschiedlichen Charaktere zur Geltung. Denn beide Klassikstars können sich hier gemäss ihrem Temperament entfalten und die Stücke um persönliche Nuancen ergänzen. Gabetta liebt das Ausdrucksstarke, Schwelgende und kostet - technisch brillant - die verschiedenen Stimmungen von zärtlich leise bis betont dominant vollends aus. Grimaud erweist sich in den akzentuierten Achteln des zweiten Satzes als leichtfüssige Spielpartnerin, die zudem noch ihre eigenen Betonungen zu setzen weiss. Sie ist nicht nur Begleitung, sondern Gegenpart der ersten Stimme und steht doch in ständigem Dialog mit ihr. Zur Höchstform laufen Gabetta und Grimaud allerdings in den dissonten, rhythmisch anspruchsvollen Passgen in den Sonaten für Cello und Klavier von Debussy und Schostakowitsch auf. So hat man im zweiten Satz bei Schostakowitsch, Allegro, zuweilen den Eindruck, dass beide immer wieder erstaunt sind über die Virtuosität der anderen und sich von der Spielfreude der Partnerin anspornen lassen. So viel Spass wie bei Sol Gabetta und Hélène Grimaud hat Kammermusik bislang selten gemacht. Birgit Schlinger (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
Portrait
Sol Gabetta, Cellistin und künstlerische Leiterin des SOLsberg-Festivals Die Cellistin Sol Gabetta wurde 1981 in Cordoba, Argentinien, als Tochter französisch-russischer Eltern geboren. Bereits als Zehnjährige gewann sie einen ersten Wettbewerb in Argentinien und erhielt seitdem diverse Auszeichnungen, unter anderem beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den Natalia-Gutman-Preis und beim ARD-Wettbewerb in München. 2004 erregte sie internationales Aufsehen, als sie bei den Luzerner Festspielen als Gewinnerin des "Crédit Suisse Young Artist Award" ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab. Von 1992 bis 1994 war Sol Gabetta Stipendiatin an der "Escuela Superior de Musica Reina Sofia" in Madrid und wechselte anschließend in die Schweiz, um ihre Studien bei Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel zu intensivieren. Ihr Konzertexamen machte sie im Jahr 2006 nach weiteren Studienjahren bei David Geringas an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin. Sol Gabetta spielt mit renommierten Orchester u.a. dem Israel Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Amsterdam Concertgebouw Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra oder BBC Philharmonic Orchestra und Dirigenten wie Zubin Mehta oder Lorin Maazel. Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem Kammerorchester Basel, u. a mit den Dirigenten Paul McCreesh, Andris Nelsons und Giovanni Antonini. Sie spielt regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, in Verbier, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig Holstein Musik Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Saratoga Festival. Sie hat ein eigenes Kammermusikfestival mit dem Namen "Solsberg" in der Schweiz gegründet, dort konzertiert sie mit ihren Kammermusikpartnern, darunter Henri Sigfridsson, Mihaela Ursuleasa, Baiba und Lauma Skride sowie Patricia Kopatschinkskaja.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Duo

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
    • Fantasiestücke, Op.73 2. Lebhaft, leicht (Original Version)
    1. Fantasiestücke, Op.73 2. Lebhaft, leicht (Original Version)
  • Duo

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
    • Sonata For Cello And Piano In D Minor, L.135 1. Prologue lent (Original Version)
    1. Sonata For Cello And Piano In D Minor, L.135 1. Prologue lent (Original Version)
    2. Sonata For Cello And Piano In D Minor, L.135 2. Sérénade Modérément animé (Original Version)
    3. Sonata For Cello And Piano In D Minor, L.135 3. Finale Animé (Original Version)
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium Vinyl
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 03.10.2014
EAN 0028947936022
Musik (Vinyl)
Musik (Vinyl)
Fr. 41.90
Fr. 41.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.