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Die Geschichte der Bienen

Roman

(129)
England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll grösser werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreissend und ergreifend erzählt Maja Lunde in von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?
Rezension
"Hier ist ein hochaktueller, ein toll erzählter, ein packender Roman gelungen." Edith Bessling, titel thesen temperamente
Portrait
Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin. Die Geschichte der Bienen ist ihr erster Roman für Erwachsene, der zunächst national und schliesslich auch international für Furore sorgte. Er stand monatelang auf der norwegischen Bestsellerliste und wurde mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75684-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 208/137/43 mm
Gewicht 602
Originaltitel Bienes historie
Verkaufsrang 39
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„Düstere Zukunftsvision!“

Bernd Erfurt, Buchhandlung Basel

Da ich ein grosser Fan von alternativen Zukunftstheorien bin, fand ich den Ansatz von der „Autorin Marja Lunde“ sehr interessant.
Das in der Zukunft durch den Einsatz von Pestizide Insekten nicht mehr geben wird, die Bienen ihren immens wichtigen Einsatz dem bestäuben der Blüten nicht mehr nachkommen können.
Somit ist die weltweite
Da ich ein grosser Fan von alternativen Zukunftstheorien bin, fand ich den Ansatz von der „Autorin Marja Lunde“ sehr interessant.
Das in der Zukunft durch den Einsatz von Pestizide Insekten nicht mehr geben wird, die Bienen ihren immens wichtigen Einsatz dem bestäuben der Blüten nicht mehr nachkommen können.
Somit ist die weltweite Ernährung der Menschen nur noch sehr eingeschränkt möglich, dass bisherige Leben in seiner uns bekannten Form nicht mehr möglich.
Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeit Epochen mit drei Personen und deren Erlebnisse direkt oder indirekt mit Bienen zu tun haben. Die Autorin wechselt sehr gekonnt die Personen immer genau im richtigen Moment, damit man das Buch nur sehr ungern aus der Hand legt man immer wissen möchte wie es weitergeht.

Mehr möchte ich nicht zum Buch verraten, nur dass ich jetzt jede fliegende Biene mit anderen Augen sehe und ihren Dienst zu schätzen weiss!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
129 Bewertungen
Übersicht
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Brisante Thematik schwach umgesetzt in zähen Geschichten
von TheUjulala am 30.04.2017

Das Cover: Auf dem Cover ist eine Biene zu sehen, die tot zur Seite gekippt auf dem Boden liegt. Schlichter und aussagekräftiger kann man wohl dieses Cover zu dieser Thematik gar nicht gestalten. Allein das da liegende, unschuldige Insekt hat mich schon sehr erschüttert. Mehr braucht und darf dieses... Das Cover: Auf dem Cover ist eine Biene zu sehen, die tot zur Seite gekippt auf dem Boden liegt. Schlichter und aussagekräftiger kann man wohl dieses Cover zu dieser Thematik gar nicht gestalten. Allein das da liegende, unschuldige Insekt hat mich schon sehr erschüttert. Mehr braucht und darf dieses Cover eigentlich gar nicht sagen, um so mehr steckt einfach dahinter. Es geht mir unter die Haut. Die Handlung: Maja Lunde erzählt in drei Erzählsträngen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) jeweils die Geschichte von drei Protagonisten, die mehr oder weniger mit Bienen zu tun haben. Nach einer schweren Depression, ausgelöst durch die Abweisung seines Mentors, schöpft der Wissenschaftler William neue Kraft und entwirft 1852 in England die Savage Stantard-Beute. Ein Bienenstock mit dem die Gewinnung des Honigs vereinfacht wird, ohne dass die Bienen wie beim Strohkorb sterben müssen. Durch diese Erfindung erhofft er sich wieder neue Anerkennung seines Mentors und seiner Familie, insbesondere seines verzogenen und abtrünnigen Sohnes Edmund. 2007: George ist Imker und besitzt seit Generationen in Ohio eine Honigfarm. Er lässt seine Bienen vor allem zur Honig-Produktion, aber auch zum Bestäuben der Obst- und Nutzpflanzen fliegen. Sein Sohn Tom studiert und möchte sich der Schreiberei widmen. Der griesgrämige George sieht dadurch die Zukunft seiner Farm bedroht und die Beziehung zu seinem Sohn droht noch mehr zu scheitern. Tao kämpft 2098 in Sichuan mit den dystopischen Auswirkungen, die die radikale Ausrottung der Bestäuberinsekten in der Welt mit sich geführt hat. Alle Bienen und andere Blütenbestäuber sind verschwunden und die Nutzpflanzen müssen per Hand bestäubt werden. Bei einem Ausflug in die Obstplantagen mit ihrem Mann Kuan und ihrem 5 jährgen Sohn Wei-Wen passiert ein Unglück. Ihr Sohn bricht bewußtlos zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Ab da beginnt für Tao die Odysse auf der Suche nach ihrem verschwunden Sohn. Buchlayout / Haptik: Die Gebundene Ausgabe kommt sehr einfach daher. Der Schutzumschlag ist aus einem etwas festeren Ökopapier. Die Biene auf dem Umschlag ist in Glanzlack gedruckt. Schön ist das gelbe Lesebändchen. Jedes Kapitel besitzt als Titel den Namen des Protagonisten, der ebenfalls noch mal in der Fußzeile auftaucht. So weiß man immer sofort, in welchem Handlungsstrang man sich gerade befindet. Idee / Plott: Spätestens, als das rätselhafte Massensterben der Bienen in unseren Medien schon vor Jahren behandelt wurde, ist das Bewusstsein aufgekommen für die Blütenbestäubenden Insekten als wichtigste und mächtigste Arbeitskraft der Massenproduktion unserer heutigen Zivilisation. Die Idee, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Zivilisation mit der Biene als medienwirksamen Sympathieträger darzustellen, fand ich persönlich großartig. Auch die Überlegungen, was passiert, wenn tatsächlich alle Bestäuberinsekten verschwunden sind? Wie geht es mit uns und unserer Erde weiter? Handlungsaufbau / Spannungsbogen: Da die drei Stories immer in kleinen parallel laufenden Kapiteln erzählt werden, wechseln sich die Handlungen ab. Ist die eine ruhiger, so passiert gerade was in der anderen. Den Reiz des Buches macht tatsächlich diese Form aus. Leider wirkt dieser positive Effekt sich nicht auf die einzelnen Erzählungen aus. Alle Drei wirken für mich allein betrachtet eher zäh und sind an sich unspektakulär. Die Spannung wird nur durch den Wechsel angetrieben, da die meisten Kapitel mit einem Mini-Cliffhanger enden. Emotionen / Protagonisten: Williams Verhalten kann ich am allerwenigsten nachvollziehen. William wirkt wie ein geprügelter Knabe, der nach Aufmerksamkeit heischend seine Umwelt und Familie vergisst und ein unglaubwürdiges Verhalten an den Tag legt. Er erwischt seinen 16 jährigen Sohn beim Zechen und Herumhuren in den Gassen, und was macht er? Er läuft wie ein beleidigtes Kind in den Wald und heult sich dort aus. Und dafür, dass Tao als (für die Zeit) hochbegabt gilt, ist sie mir viel zu unreflektiert und handelt unüberlegt. Der Einzige, den ich noch am authentischsten fand, war George. Er ist zwar ein Grantler und kann mit dem Snobismus der „Gelehrten“ nichts anfangen. Seine Gefühle seinem Sohn gegenüber kann ich aber noch am meisten nachvollziehen. Sprache / Schreibstil: Alle 3 Protagonisten erzählen in der Ich-Perspektive im Präteritum, und auch entsprechend im Sprachstil der Handlungszeit. Bei Tao ist die Sprache abgehakt, schnörkellos und wird begleitet von kurzen Sätzen. Wilhelm hingegen hat eine altertümliche Sprache mit gestochenen, gehobenen Formulierungen. George hingegen spricht dem Jahr 2007 angemessen, direkt und ehrlich. Sprachlich ist es ansonsten insgesamt relativ einfach gehalten. Wenn ich mir da andere Werke anschaue, die mit viel mehr Raffinesse auch feine, leise Geschichten erzählen können, haut mich dieses hier nicht wirklich vom Hocker. Teilweise empfinde ich sie sogar eher berichtartig, und sehr emotionslos. Meine Meinung: Ich finde diese Unterscheidung zwischen den Zeiten und Protagonisten absolut passend und richtig ansprechend. Der Einstieg hatte mich gepackt und konnte ich mich mich zunächst in jede einzelne Geschichte gut einfühlen. Trotzdem hatte ich dann aber ständig das Gefühl nach dem direkten Zusammenhang suchen zu müssen. Bei William und George kristallisierte sich die Gemeinsamkeit relativ früh heraus, Tao passte da lange Zeit nicht hinein. Die Bienen-Thematik finde ich hier insgesamt viel zu mau. Erst kurz vor Schluß sitzt Tao in der Bibliothek und knallt uns anhand von Lehrfilmen die eigentliche "Geschichte der Bienen" in 2 Seiten vor den Latz, aber insgesamt so gefühllos. Da ist so viel Brennstoff drinnen, das hätte schon viel früher in Taos Geschichte und dem Leser serviert werden müssen. So wird es nur nebenbei „abgehandelt“ - schade. Wahrscheinlich bin ich einfach mit einer zu hohen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen. Ich hatte mir viel mehr Gesellschaftskritik und Dramatik erwartet. Aber im Grunde sind es nur drei parallel laufende Geschichten von Familien, mit ihren gekränkten Eitelkeiten und zwischenmenschlichen Problemen. Am Schluß taucht zwar der gemeinsamen Nenner auf, der ist aber meines Erachtens sehr dünn. Dabei sind alle drei Geschichten in ihrer Handlung so vorhersehrbar, dass es das ganze Buch für mich tatsächlich so zäh wie Honig macht. Einzig die Hoffnung, ob Wei-Wen noch lebt, hat mich angetrieben, das Buch zu Ende zu lesen. Fazit: Für mich enttäuschend, da ich nicht das gelesen habe, was mir durch Umschlag und Titel versprochen wurde. Zu wenig Dramatik, zu zähe Geschichten, zu einfacher Sprachstil. Das brisante Thema wurde mir hier zu flach und nebenbei angekratzt.

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1 0
Wunderbare Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2017

Die Problematik des Bienensterbens ist eine sehr reelle. Das erfahren wir in diesem wunderbaren Roman. Und wie aktuell dieses Buch ist, konnte man vor wenigen Wochen noch in der Zeitung lesen. Diese Problematik war das Thema eines großen Berichtes. Maja Lunde verbindet diese Aktualität mit der Geschichte von drei... Die Problematik des Bienensterbens ist eine sehr reelle. Das erfahren wir in diesem wunderbaren Roman. Und wie aktuell dieses Buch ist, konnte man vor wenigen Wochen noch in der Zeitung lesen. Diese Problematik war das Thema eines großen Berichtes. Maja Lunde verbindet diese Aktualität mit der Geschichte von drei Menschen, die in verschiedenen Zeiten mit den Bienen zu tun haben. Der Engländer William Savage entwickelt im 19. Jahrhundert einen Bienenstock, der es dem Imker ermöglicht, die Bienen besser zu beobachten und den Honig zu ernten, ohne den Bienenstock zu zerstören. Seine Hoffnung, ein Patent auf dieser revolutionären Idee zu bekommen, wird zerschlagen. Ein Imker in den USA war ihm zuvor gekommen. William ist schwer enttäuchst. Seine Tochter Charlotte nimmt die Pläne für den Bienenstock mit, wenn sie in die USA auswandert. Im Jahre 2007 baut George Savage noch immer Bienenstöcke nach diesen Plänen. Das Bienensterben hat schon eingesetzt, und auch seine Bienenfarm ist betroffen. Es droht die große Katastrophe. Am Ende des 21. Jahrhunderts sind die Bienen vollständig verschwunden und die Bestäubung der Blüten muss per Hand erfolgen. Tao und ihr Mann arbeiten als Bestäuber. Während eines Ausflugs bricht Taos kleiner Sohn WeiWen plötzlich zusammen und wird daraufhin in aller Eile nach Peking ins Krankenhaus gebracht. Tao ist verzweifelt und macht sich auf der Suche nach WeiWen. Während dieser Suche bekommt sie einen Verdacht, was mit ihm los sein könnte ? Ich habe dieses Buch richtig genossen! Maja Lunde ist eine tolle Erzählerin und sie vermittelt ganz viele interessante Informationen fast nebenbei. Ein echter Lesegenuss!

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Bienen
von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2017

Anhand von 3 Familien in 3 Jahrhunderten feiert dieser Roman die Bienen und die Familie als zu bewahrende Kostbarkeit und schildert diese so anmutig wie berührend. Ein rundum gelungener Roman, den man unbedingt lesen sollte - und man regt sich nie wieder über lästige Bienen auf.

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