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Adele Schlombs

Adele Schlombs studierte Sinologie, ostasiatische und europäische Kunstgeschichte sowie vergleichende Religionswissenschaft an den Universitäten in Köln und Heidelberg. Von 1984 bis 1987 studierte sie an der Universität Kyoto und promovierte 1989 in Heidelberg. Im Jahre 1991 übernahm sie die Leitung des Museums für ostasiatische Kunst in Köln und organisierte seither zahlreiche Ausstellungen mit Leihgaben japanischer und chinesischer Kunst.

Hiroshige von Adele Schlombs

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Hiroshige
  • Hiroshige
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Utagawa Hiroshige (1797–1858) war einer der letzten grossen Künstler in der Tradition des ukiyo-e. Dieses Genre des Farbholzschnitts, dessen Name wörtlich „Bilder der schwebenden Welt“ bedeutet, erlebte zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert seine Blütezeit. Ukiyo-e-Szenen reichen von den grellen Lichter und Vergnügungsstätten von Edo (dem heutigen Tokio) bis hin zu spektakulären Landschaften.

Im Westen wurden Hiroshiges Drucke zu Musterbeispielen des Japonismus, der sich in Europa grosser Beliebtheit erfreute, und prägten die visuelle Vorstellung des Westens von Japan massgeblich. Da sie sich gut reproduzieren liessen, wurden Ukiyo-e-Bilder oft für Grusskarten oder Buchillustrationen verwendet. Der Stil beeinflusste Impressionisten, Post-Impressionisten und Künstler des Jugendstils gleichermassen. Vincent van Gogh und James McNeill Whistler waren besonders von Hiroshiges Landschaften angetan.

Dieser Band präsentiert Schlüsselwerke aus Hiroshiges reichhaltigem Œuvre von blühenden Kirschbäumen, schönen Frauen und Kabuki-Schauspielern bis zu belebten Einkaufsstrassen und stellt einen der grossen Meister der asiatischen Kunstgeschichte vor.

Utagawa Hiroshige (1797–1858) war einer der letzten grossen Künstler in der Tradition des ukiyo-e. Dieses Genre des Farbholzschnitts, dessen Name wörtlich „Bilder der schwebenden Welt“ bedeutet, erlebte zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert seine Blütezeit. Ukiyo-e-Szenen reichen von den grellen Lichter und Vergnügungsstätten von Edo (dem heutigen Tokio) bis hin zu spektakulären Landschaften.
Im Westen wurden Hiroshiges Drucke zu Musterbeispielen des Japonismus, der sich in Europa grosser Beliebtheit erfreute, und prägten die visuelle Vorstellung des Westens von Japan massgeblich. Da sie sich gut reproduzieren liessen, wurden Ukiyo-e-Bilder oft für Grusskarten oder Buchillustrationen verwendet. Der Stil beeinflusste Impressionisten, Post-Impressionisten und Künstler des Jugendstils gleichermassen. Vincent van Gogh und James McNeill Whistler waren besonders von Hiroshiges Landschaften angetan.
Dieser Band präsentiert Schlüsselwerke aus Hiroshiges reichhaltigem Œuvre von blühenden Kirschbäumen, schönen Frauen und Kabuki-Schauspielern bis zu belebten Einkaufsstrassen und stellt einen der grossen Meister der asiatischen Kunstgeschichte vor.

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