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Aharon Appelfeld

Aharon Appelfeld, 1932 in Jadowa in der Bukowina geboren und 2018 bei Tel Aviv gestorben, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Nach Verfolgung und Krieg, die er im Ghetto, im Lager, dann in den ukrainischen Wäldern und als Küchenjunge der Roten Armee überlebte, kam er 1946 nach Palästina. In Israel wurde er später Professor für Literatur. Seine hochgelobten Romane und Erinnerungen wurden in mehr als fünfunddreißig Sprachen übersetzt. Über Aharon Appelfeld, der unter anderem mit dem Prix Médicis und dem Nelly-Sachs-Preis ausgezeichnet wurde, sagte Philip Roth: «So einzigartig wie das, worüber er schreibt, ist Appelfelds Sprache.»

Meine Eltern von Aharon Appelfeld

Neuerscheinung

Meine Eltern
  • Meine Eltern
  • (1)

August 1938: Am Ufer des Flusses Prut in Rumänien versammeln sich die Sommerfrischler, überwiegend säkularisierte Juden, darunter der zehnjährige Erwin und seine Eltern. Das Kind spürt, etwas ist anders: Hinter den Sommerfreuden, den Badeausflügen und Liebeleien geht die Welt, die alle kennen, zu Ende. Die Eltern sind sich nicht einig, wie mit den Nachrichten aus dem Westen umzugehen ist. Der Vater, der Ingenieur, der alles rational und pessimistisch sieht. Und die Mutter, die an Gott glaubt und an das Gute. Doch Erwin ahnt, dass es noch um mehr geht, um die Zukunft, das Überleben.

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