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André Link

André Link, früherer Übersetzer und Journalist, kommt aus Luxemburg und lebt jetzt im Saarland. Geschrieben hat er Musik- und Theaterkritiken, Bühnenstücke, eine luxemburgische Theatergeschichte (2004), den luxemburgischen Beitrag für die internationale Anthologie über den Ersten Weltkrieg "The Many Faces of 1918" (2018), den Saarland-Krimi "Feuchte Morde" (2019), in erster Linie aber historische Romane (auf Deutsch und Französisch), denen er aufschlussreiche neue Aspekte abzugewinnen sucht. Für 2020 ist ein historischer Roman über Marschall Michel Ney eingeplant.

Tödliche Mauern von André Link

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Tödliche Mauern
  • Tödliche Mauern
  • Buch (Taschenbuch)

Während seine Frau Milagros sich in ihrer Pizzeria "Tarragona" ziemlich aussichtslos bemüht, den Saarländern Arroz negro und Patatas bravas schmackhaft zu machen, gedenkt ihr Gatte Jean-Luc Fonck die ländliche Ruhe in Altnornweiler (Altforweiler) und den Komfort seines Lothringer Bauernhauses zu geniessen. Doch es kommt anders:
Bei einem Rohrbruch taucht hinter den aufgerissenen Wänden ein verwittertes menschliches Skelett auf. Wer ist der geheimnisvolle Tote, der offensichtlich hier eingemauert wurde? Steckt hinter dem Verbrecher ein Vorbesitzer des Hauses, etwa dessen Erbauer, der Ziegeleibesitzer Johannes Linster, der mit jedermann, vor allem seinem eigenen Bruder, verfeindet war? Oder war es ein späterer Bewohner wie der Musiker "Jazze", der mit seiner Perkussion das ganze Dorf um den Schlaf brachte, oder der nicht weniger geräuschvolle belgische Hobbyerfinder Van Groot? Verdächtig ist auch der exzentrische georgische Sänger Gudiaschwili, der sich so spektakulär mit seinem Klavierbegleiter und Lebensgefährten Mischa überwarf (der dann spurlos verschwand). Oder liess der italienische Unternehmer Ulivetti, der das marode Gebäude in den 1990er Jahren komplett umbaute, in den "tödlichen Mauern" seinen Nebenbuhler verschwinden?
Als unverbesserlicher Hobbydetektiv geht Fonck allen Spuren nach, auch wenn sie bis nach Belgien, Lothringen oder gar Sizilien führen. Bis das Rätsel gelöst ist, entwickelt sich eine kuriose Mordgeschichte, bevölkert von Gestalten, von denen eine schrulliger als die andere ist.

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