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Ann Cotten

Ann Cotten wurde 1982 in Iowa geboren und wuchs in Wien auf. Bei Suhrkamp erschienen von ihr bislang Fremdwörterbuchsonette (2007), Florida-Räume (2011) und Der schaudernde Fächer (2013) und Verbannt! (2016). Ihre literarische Arbeit wird nicht nur in der Literaturszene, sondern auch in den Bereichen der Bildenden Kunst und der Theorie geschätzt und wurde zuletzt mit dem Klopstock-Preis und dem Hugo-Ball-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien und Berlin.

All the lonely people von Ann Cotten

Zuletzt erschienen

All the lonely people
  • All the lonely people
  • Buch (Kunststoff-Einband)

Der Begriff „Sanctuary” bedeutet im Englischen nicht nur Heiligtum oder Kultraum, sondern auch Asyl und Zufluchtsort. Die Villa Aurora in Los Angeles wurde 1943 ein solcher Zufluchtsort für Marta und Lion Feuchtwanger und präsentiert anlässlich ihres 25.Geburtstages als Künstlerresidenz Reflexionen von Schrifsteller·innen und bildenden Künstler·innen zu Sanctuaries und Hermitagen.
Neben neuen Essays und Gedichten ehemaliger Stipendiat·innen enthält die Publikation auch literaturwissenschaftliche Beiträge zur Literatur des Exils sowie Ausstellungsansichten und Werktexte der von Nana Bahlmann kuratierten Ausstellung all the lonely people. Sie greift die jahrtausendealte Tradition des Eremitentums auf und zeigt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie künstlerische Darstellungen von Einsamkeit, Melancholie und Sehnsucht sowie von physischem und mentalem Rückzug.

Der Verein Villa Aurora & Thomas Mann House unterhält zwei Residenzhäuser in Los Angeles zur Förderung des transatlantischen Dialogs und zum Gedenken an das kalifornische Exil während der NS-Zeit.

Mit Arbeiten von: Saâdane Afif, Vajiko Chachkhiani, Louisa Clement, Lauren Halsey, Johnston Marklee, Annika Kahrs, Susan Philipsz, Anri Sala, April Street, Thomas Struth, Kaari Upson, Andrea Zittel

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The English word ”sanctuary“ means not only a holy place or sacred space of worship but also asylum and refuge. In 1943, the Villa Aurora in Los Angeles became just such a refuge for Marta and Lion Feuchtwanger, and to mark its twenty-fifth anniversary as an artist residence, the Villa is presenting reflections by writers and visual artists on sanctuaries and hermitages. In addition to new essays and poems by former fellows, the publication also includes literary essays on the literature of exile as well as exhibition views and texts from all the lonely people, curated by Nana Bahlmann.
The book examines the millennia-old tradition of hermitism and, against the backdrop of the Covid pandemic, offers up artistic depictions of loneliness, melancholy, and longing as well as physical and mental withdrawal.

The Villa Aurora & Thomas Mann House runs two residencies in Los Angeles to encourage transatlantic dialogue and commemorate those living in exile in California during the Nazi era.

With works by: Saâdane Afif, Vajiko Chachkhiani, Louisa Clement, Lauren Halsey, Johnston Marklee, Annika Kahrs, Susan Philipsz, Anri Sala, April Street, Thomas Struth, Kaari Upson, Andrea Zittel

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