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August Bebel

August Bebel wurde 1840 als Sohn eines aus Grosspolen stammenden Vaters und einer hessischen Mutter in Köln-Deutz geboren. Da ihn die Suche nach Arbeit nach Sachsen verschlug, wurde er in die Leipziger Auseinandersetzungen um den Aufbau einer deutschen Arbeiterbewegung hineingezogen, wobei er an der Seite Wilhelm Liebknechts Position gegen Ferdinand Lassalle bezog. Seit seiner Parteinahme für die Pariser Commune im Reichstag 1871 zählte er zu den bekanntesten und seit dem Erscheinen von "Die Frau und der Sozialismus" zu den geachtetsten Politikern Deutschlands. 1913 verstarb er in der Schweiz.

Wilhelm Hohoff wurde 1848 im sauerländischen Medebach geboren. Innerhalb des katholischen Klerus zählte er zu einer Minderheit, die zwar in wirtschaftspolitischen Fragen eine Kooperation mit den Sozialisten für möglich hielt, darüber hinaus aber auch die unüberbrückbaren Gegensätze in (a)religiöser Hinsicht wahrnahm. Bebel sollte ihn daher später als "halbe[n] Gesinnungsverwandte[n]" bezeichnen. 1923 starb Hohoff in Paderborn.

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