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Blaise Pascal

Blaise Pascal (19.6.1623 Cermont-Ferrand – 19.8.1662 Paris) entstammte einer amtsadeligen Familie und machte sich auf den Gebieten der Physik, Mathematik und Philosophie einen Namen. Sein bekanntestes Werk ist eine Sammlung von Notizen und Fragmenten, erschienen unter dem Namen »Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets« (dt. »Gedanken über die Religion und über einige andere Themen«). Pascal gehörte der nach Cornelius Jansen benannten christlichen Bewegung der Jansenisten an, deren theoretischer Mittelpunkt die Gnadenlehre des Augustinus darstellt. Mit dem heute unter dem Namen »Pascalsche Wette« bekannten Gedankenexperiment argumentiert er für die Vernünftigkeit des Gottesglaubens. Mit Experimenten über den Luftdruck wies er auf die Möglichkeit eines leeren Raums hin. Daneben erfand er die erste mechanische Rechenmaschine. Pascal starb bereits mit 39 Jahren. Aus seinem Nachlass veröffentlichen seine jansenistischen Kollegen die »Pensées«, die Pascals gedankliches Vermächtnis darstellen. Nach Blaise Pascal sind die Programmiersprache und die Maßeinheit für den Luftdruck ›Pascal‹ benannt.

Gedanken über die Religion und einige andere Themen von Blaise Pascal

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Gedanken über die Religion und einige andere Themen
  • Gedanken über die Religion und einige andere Themen
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»Ich werde hier meine Gedanken ordnungslos aufschreiben ... Das ist die wahre Ordnung …« So beginnt Pascal sein Hauptwerk, dessen System die Systemlosigkeit ist. In brillanter Prosa – von aphoristischen Einzelsätzen bis zu ausgefeilten Essays – behandelt er Themen wie Ordnung, Eitelkeit, Elend, Langeweile, Ursachen und Wirkungen, Widersprüche, Zerstreuung, das höchste Gut, Natur, vor allem aber Religion und christliche Moral.
Die vorliegende Gesamtausgabe fusst auf Pascals Originalsammlung und eigenen Abschriften, die inzwischen als verbindliche Textgrundlage für jede wissenschaftliche Edition gelten.

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