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Camillo Sitte

Michael Mönninger ist Professor am Institut für Kunstwisssenschaft der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig..
Dr. Christiane Crasemann Collins, Architekturhistorikerin. Lehrte an der Columbia University New York sowie an der Harvard University und Yale University..
Professur am Institut für Städtebau, TU Wien.
Michael Mönninger ist Professor am Institut für Kunstwisssenschaft der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig..
Mario Schwarz, Univ.-Prof., Dr. phil., geb. 1945 in Wien. Studium der Architektur, Kunstgeschiche und Klassischen Archäologie in Wien, 1975 Promotion, 1985 Habilitation im Fach Mittelalterliche Bauforschung, seit 1994 Universitätsprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Weitere Lehrtätigkeit an den Universitäten Graz, Bratislava, Prag, Palermo und Rom. Archäologische Forschungen in der Türkei und in Ägypten. Über 200 kunstwissenschaftliche Publikationen. Mitglied des Instituts für Mediterrane und Prähistorische Archäologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Der Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen von Camillo Sitte

Neuerscheinung

Der Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen
  • Der Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen
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\"Zu unseren schönsten Träumen gehören angenehme Reiseerinnerungen. Herrliche Städtebilder, Monumente, Plätze, schöne Fernsichten ziehen vor unserem geistigen Auge vorüber, und wir schwelgen noch einmal im Genusse alles des Erhabenen oder Anmutigen, bei dem zu verweilen wir einst so glücklich waren.
Erörterungen über Systeme von Stadtanlagen gehören heute zu den brennenden Fragen der Zeit. Wie bei allen Zeitfragen bewegen sich auch hier die Urteile nicht selten in den heftigsten Gegensätzen. Im Allgemeinen aber kann beobachtet werden, dass einer einhelligen ehrenvollen Anerkennung dessen, was in technischer Richtung in Bezug auf den Verkehr, auf günstige Bauplatzverwertung und besonders in Bezug auf hygienische Verbesserungen Grosses geleistet wurde, eine fast ebenso einhellige, bis zu Spott und Geringschätzung gehende Verwerfung der künstlerischen Misserfolge des modernen Städtebaues entgegensteht. Damit ist auch das Richtige getroffen, denn in technischer Beziehung wurde tatsächlich viel, in künstlerischer aber fast nichts geleistet, und stehen den grossartigsten neuen Monumentalbauten meist ungeschickteste Platzformationen und Parzellierungen der Nachbarschaft gegenüber. Da schien es denn angezeigt, einmal den Versuch zu wagen, eine Menge schöner alter Platz- und überhaupt Stadtanlagen auf die Ursachen der schönen Wirkung hin zu untersuchen.\"

Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht.
Dieses Buch über den Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen stellt einen Beitrag zur Lösung moderner Fragen der Architektur und monumentalen Plastik unter besonderer Beziehung auf Wien dar und ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe der dritten Auflage von 1901. Illustriert mit über 100 historischen Abbildungen.

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