Christina Leitner studierte an der Universität Mozarteum Salzburg Textiles Gestalten, kombiniert mit Psychologie, Philosophie und Pädagogik. Sie schrieb ihre Diplomarbeit über die Geschichte von Papiertextilien in unterschiedlichen Kulturkreisen. Ein Arbeitsstipendium des österreichischen Bildungsministeriums ermöglichte ihr weiterführende Studien an der Kunstuniversität Linz, Institut Textil/Kunst & Design. In ihren praktischen Arbeiten beschäftigt sich Christina Leitner seit einigen Jahren intensiv mit verschiedenen Papiergarnen und deren Einsatzmöglichkeiten in textilen Techniken, vor allem im Bereich der Weberei. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunstuniversität Linz und hält diverse Kurse und Vorträge zu textilen Techniken.
Lernkultur von berufsbegleitend und Vollzeit-FH-Studierenden
Die adäquate Berücksichtigung der verschiedenen Organisationsformen (berufsbegleitend, Vollzeit) stellt das Fachhochschulwesen vor didaktische Herausforderungen. Den Hauptteil der vorliegenden Arbeit bildet eine quantitative Studie unter berufsbegleitend und Vollzeit-Studierenden. Inhalt der Online-Befragung sind das Lernverhalten, die subjektiv empfundenen „Lerneffekte“ und die damit in Verbindung stehende Lernkultur. Aufbauend auf den theoretischen Ausführungen und den Ergebnissen der empirischen Untersuchung werden Möglichkeiten zur Förderung einer neuen Lehr- und Lernkultur und einer zielgruppengerechten Didaktik aufgezeigt.
Das Buch wendet sich an Lehrende und Studierende an Fachhochschulen, die sich vertiefend mit dem Thema Lernkultur und Hochschuldidaktik auseinandersetzen wollen.